Der Komodo-Nationalpark: Willkommen im Reich der Drachen

Komodo-Waran-Nationalpark-Flores
Die Drachen von Komodo – wir haben sie gefunden!

Als Junge las ich in einer Zeitung das erste Mal von Komodo-Waranen. Die Echsen sollen schon zu Zeiten der Dinosaurier gelebt haben und sind extrem gefährlich. Selbst vor Wasserbüffeln machen die „Drachen“ nicht halt. Heute nehme ich dich mit auf unsere Entdeckungsreise in das Reich der Riesenechsen!

Komodo-Warane sind fast überall ausgestorben. Doch auf vier indonesischen Inseln westlich von Flores haben sie bis heute überlebt und wir wollten die Tiere in freier Wildbahn sehen. Dafür sind wir von Java aus nach Flores gereist.

Mit dem Flugzeug landeten wir in Labuan Bajo, wo wir zunächst unsere Expedition planten. Das kleine Fischerdorf ist der Ausgangspunkt für Bootstouren in den Komodo-Nationalpark.

Jetzt Komodo-Tour buchen

Hafen-Labuan-Bajo-Flores
Eins dieser Boote wird uns die nächsten Tage begleiten

Ausflug in den Komodo-Nationalpark planen

In Labuan Bajo bieten die meisten Tour-Anbieter folgende Pakete an:

  • Eintägige Tour: Fahrt nach Rinca und zurück.
  • Zweitägige Tour: Inklusive sind die Besuche der Komodo Insel sowie Rinca, Schnorcheln an wundervollen Riffen und mit Manta-Rochen. Übernachtet wird auf dem Boot in einer Bucht.
  • Dreitägige Tour: Gleiches Programm wie zweitägige Tour plus ein zusätzliches Trekking auf der Insel Pulau Padar.

Wir entschieden uns für den zweitägigen Ausflug und zahlten dafür 750.000 IDR pro Person. Das Boot haben wir uns mit zwei Spaniern geteilt, die sogar nur 700.000 Rupiah gezahlt haben. In Labuan Bajo werden auch Preise weit über die 1.000.000 Rupiah aufgerufen, sodass wir mit dem Preis ganz gut lagen.

Willst du auch auf Komodo-Expedition gehen, dann solltest du vorab klären, was im Preis alles inklusiv ist. Wir mussten zusätzlich den Eintrittspreis für den Nationalpark und die Ranger sowie eine Leihgebühr für die Schnorchel-Ausrüstung zahlen (30.000 IDR). Bei anderen Angeboten sind diese Gebühren eventuell schon inbegriffen. Außerdem möchtest du dich vielleicht erkundigen, mit welchem Boot du in See stichst.

Falls du deinen Ausflug schon vorher buchen möchtest, dann kannst du dein Boot auch schon vor deinem Urlaub buchen. Die Kosten sind dafür jedoch deutlich höher (ab 250 Euro).

So schick wie dieses war unser Boot leider nicht
So schick wie dieses war unser Boot leider nicht

Unser Komodo-Ausflug startete morgens 8 Uhr. Zuvor aßen wir noch Frühstück und die Dame im Cafe rief uns bei der Verabschiedung noch folgende Worte hinterher:

Komodo ist wundervoll! Selbst im schlimmsten Boot werdet ihr die Zeit genießen!

Mit einem etwas mulmigen Gefühl liefen wir zu der „Touristen-Information“, in der wir am Vorabend unsere Tour gebucht hatten. Wir wurden aufs Boot gebracht und stachen in See. Unser Boot war sicherlich nicht das modernste Modell im Hafen, allerdings hat es für uns vollkommen ausgereicht.

Welche Station uns wohl als Erstes erwartet?
„Welche Station uns wohl als Erstes erwartet?“

Schnorcheln am Kanawa-Strand

Wir fuhren vielleicht zwei Stunden, bis wir unseren ersten Stopp erreichten und am Pier der Kanawa Island anlegten. Direkt am Strand befindet sich ein wunderschönes Riff, bei dem Bina ziemlich schnell einen Clownfisch fand. Andere Schnorchler wollen sogar ein Seepferdchen gesehen haben. Auch wenn uns das Glück nicht vergönnt war: an dem Riff gab es genug zu entdecken und nach etwa einer Stunde Schnorcheln und Drohne fliegen brach unser Boot auf zum nächsten Highlight unserer Komodo-Tour.

Mit Manta-Rochen schwimmen

Nach einem köstlichen Mittagessen an Board erreichten wir den Manta-Point. Seit unserem letzten Besuch auf Bali haben wir uns fest vorgenommen, einmal mit Manta-Rochen zu schnorcheln. Als wir von Ania und Daniel (zwei sehr sympathische Menschen, die dieses Jahr ihre Weltreise begonnen haben) erfuhren, dass wir dieses Erlebnis gleich mit unserem Ausflug zu den Komodo-Waranen verbinden konnten, haben wir uns riesig darüber gefreut.

Als unsere Bootscrew die ersten Mantas sichtete, machten wir uns startklar. Mit Flossen, Tauchmaske und Schnorchel bewaffnet sprangen wir ins Wasser und schwammen dem gesichteten Manta hinterher.

Ein hoffnungsloses Vorhaben! Natürlich sind die Mantas viel zu schnell und hatten bereits einen stolzen Vorsprung, als wir im Wasser waren. Sobald wir bemerkten, dass wir keine Chance hatten, schwammen wir etwas ziellos durchs Wasser und hofften auf hilfreiche Zeichen von unserer Bootscrew. Aber alles was du hier brauchst ist ein wenig Geduld.

Die Mantas waren viel zu schnell für uns
Die Mantas waren viel zu schnell für uns

Schon nach kurzer Zeit tauchten Gruppen von Mantas unter uns durch. Ein Manta tauchte nur etwa zwei Meter vor mir auf. Ich hätte fast seinen Schwanz berühren können. Insgesamt schwammen mindestens 20 Manta-Rochen unter uns durch oder neben uns her. Ein geniales Erlebnis!

Als wir schon wieder auf dem Boot waren, begleiteten uns einige Mantas auf unserem Weg. Die Crew erlaubte uns noch mal ins Wasser zu springen. Im Wasser versammelte sich unsere Gruppe an einem Fleck und wir suchten ratlos nach Mantas, als ich mich umdrehte und vier riesige Mantas entdeckte, die direkt auf uns zu schwammen.

Mantas begleiten unser Boot
Mantas begleiten unser Boot

Ich hatte das Gefühl, dass mein Herz stehen bleibt. Jedoch nicht aus Angst, sondern wegen der majestätischen Bewegungen dieser faszinierenden Meeresbewohner, die scheinbar mühelos durch das Wasser gleiten. Ein absoluter Gänsehautmoment!

Die Manta-Gruppe tauchte kurz vor uns in die Tiefe des Meeres ab und es wurde Zeit für uns, aufs Boot zurückzukehren, um die nächste Etappe anzufahren.

Mittlerweile war es später Nachmittag und unser Zeitgefühl war längst verloren. Noch einmal duften wir am Pink Beach ins Wasser. An einem wunderschönen Korallenriff sahen wir eine Muräne und viele farbenprächtige Fische und Korallen.

Jetzt Komodo-Tour buchen

Die Nacht auf einem Boot

Wir fuhren weiter durch die wundervollen Inseln vor Flores, bis wir eine Kolonie an Flughunden erreichten. Ich habe keine Ahnung, wie viele Flughunde dort saßen und auf ihre nächtliche Beutetour warteten. Es war auf jeden Fall gigantisch!

Nach einer Weile zerstörte jedoch ein anderes Ausflugsboot die Idylle. Die Crew des Bootes fuhr direkt an die Kolonie heran und scheuchte die Flughunde mit lauten Rufen auf. Eine Bitte: Wenn du so eine Crew erwischst, stoppe die Männer! Es muss wirklich nicht sein, dass die Tiere so vertrieben werden. Zur Erinnerung: Die Flughunde leben in einem Nationalpark.

Adler-Komodo-Nationalpark

Langsam brach die Dunkelheit über uns ein und wir ankerten in einer Bucht unweit entfernt von den Flughunden. Unsere Crew bereitete unser Abendessen vor. Die ins Meer geworfenen Bio-Abfälle lockten einen Adler an, der über unserem Boot kreiselte und sich sein Futter aus dem Meer pickte. In der Nacht strahlte einer der schönsten Sternenhimmel über uns auf, den ich je gesehen habe.

Durch Zufall entdeckten wir kurz vorm Schlafengehen noch ein weiteres Naturschauspiel. Beim Zähneputzen spuckten wir ins Meer und sahen, wie die Meeresoberfläche anfing leicht zu glimmen. Zuerst glaubten wir unseren eigenen Augen nicht, doch wiederholt kippten wir Wasser ins Meer. Glühendes Plankton! In Thailand hatten wir schon davon gehört und auch das wollten wir unbedingt mal sehen. Das Plankton fängt zu leuchten an, wenn es Stress ausgesetzt ist.

Zufrieden schliefen wir in unserer Kajüte ein.

Am nächsten Morgen wurden wir von diesem Sonnenaufgang geweckt.
Am nächsten Morgen wurden wir von diesem Sonnenaufgang geweckt.

Die Komodo-Insel

Ranger erklärt Routen durch Komodo-Nationalpark

Am nächsten Morgen standen wir früh auf, um endlich unser Ziel zu erreichen: Die Komodo-Insel. Schon vom Pier entdeckten wir in der Ferne eines der faszinierenden Reptilien. Wir wurden aber schnell in unserer Euphorie, einen Komodo-Waran gesehen zu haben, ausgebremst. Ranger kamen zu uns und erklärten, dass wir erst einmal den Eintrittspreis für den Nationalpark bezahlen müssten, bevor wir ein Foto machen dürften. Ziemlich unnütz und ein doofer Stimmungsdämpfer für die Gruppe!

Wir trotteten zum Verkaufsbüro und kauften brav unsere Tickets. Außerdem darf man die Insel nur mit einem Ranger betreten, der einen vor möglichen Angriffen der Drachen schützt. Insgesamt haben wir pro Person 230.000 Rupiah bezahlt. Wie sich der Preis genau aufteilt, habe ich nicht verstanden.

Unser Ranger begrüßte uns und stellte uns drei Wander-Routen vor. Für eine Trekking-Tour mussten wir uns entscheiden. Wir wählten die mittellange Route, für die man angeblich 1,5 Stunden braucht.

7 erstaunliche Fakten über die Riesen-Echse

  1. Komodo-Warane werden bis zu 3 m lang und können ein Gewicht von über 80 kg erreichen.
  2. Jungtiere leben nach ihrer Geburt auf Bäumen, damit sie nicht von ihren Artgenossen gefressen werden.
  3. Ein Komodo-Waran macht auch nicht vor Beute halt, die doppelt so viel wiegt wie das Raubtier selbst.
  4. Die Echsen produzieren ein Gift, an dem gebissene Tiere noch nach Tagen verenden können.
  5. Es leben noch etwa 4.000 Exemplare auf der Welt, womit der Komodo zu den gefährdeten Arten zählt.
  6. Komodo-Warane orten ihre Beute über die Zunge.
  7. Ursprünglich stammen die riesigen Reptilien aus Australien und leben seit 900.000 Jahren auf Flores.

Der Ranger war wenig motiviert und hat uns viele Dinge nur auf Nachfrage erklärt. Außerdem hat er ganz schön aufs Tempo gedrückt. Überall standen Schilder, dass die Gruppe aus Sicherheitsgründen zusammenbleiben sollte. Doch unser Guide ist oft vorne weggelaufen und hat sich nicht darum gekümmert, dass alle hinterherkommen. Offensichtlich wollte er schnell zurück sein.

Das ist nicht nur riskant, sondern auch ziemlich schade, da wir die Wanderung auf der Komodo Insel so nicht wirklich genießen konnten.

Eines der wenigen Dinge, die uns der Ranger erzählt hat, war eine Geschichte von einem schwedischen Touristen, der einem Komodo Waran in den 90er-Jahren zum Opfer gefallen sein soll. Angeblich hat er sich für ein Foto von seiner Gruppe entfernt. Auf der Suche nach ihm hätte man nur noch seine Kamera und seine Haare im Kot eines Warans gefunden. Die Geschichte kannten wir schon, jedoch variieren die Jahreszahl sowie die Nationalität des Verstorbenen je nach Erzähler. Ich kann nicht sagen, ob die Geschichte wahr ist oder ob sie nur dazu dient, die Touristen zu beeindrucken.

Nach etwa 20 Minuten (statt 1,5 Stunden) war unsere Wanderung schon vorbei und wir haben keine weiteren Warane gesehen. Das war ziemlich enttäuschend. Falls du auf die Komodo-Insel fährst, empfehle ich dir die lange Wanderung zu wählen, um deine Chancen für eine Komodo-Sichtung zu erhöhen. Fairer Weise muss ich aber dazu sagen, dass die Chancen einen der Warane zu sehen auf der Komodo-Insel geringer sind als auf der Insel Rinca.

Kurz bevor wir unseren Start- und Zielpunkt erreichten, entdeckten wir doch noch einen Waran. Wir folgten ihm und immer mehr Warane tauchten auf. Zuerst haben wir uns nichts dabei gedacht, bis wir bemerkten, dass eine tote Ziege in einen der Bäume hing. Als wir unseren Ranger danach fragten, erklärte er uns, dass an diesem Tag ein VIP aus Jakarta erwartet wurde. Für ihn wurden die Komodos etwas abgelegen von den Touristen-Routen angelockt. Wir machten einige Fotos von dieser bizarren Situation und gingen zurück aufs Boot, um die Insel Rinca zu erreichen.

Komodo-Warane auf Rinca

Wie schon gesagt: Auf Rinca sind die Chancen generell besser, Komodos in freier Wildbahn zu sehen. Nach einigen Stunden erreichten wir die Insel. Hier mussten wir nochmal 31.000 IDR pro Person für den Ranger bezahlen. Auch eine Art Eintrittsgebühr wurde nochmal von uns verlangt, obwohl wir den Eintritt für den Nationalpark schon bezahlt haben. Wir verstehen die Preispolitik nicht, aber der Betrag ist verschmerzbar.

Unser Guide auf Rinca war deutlich bemühter, drängte uns aber auch zu der mittleren Wanderung, die wieder viel kürzer ausfiel als angegeben. Unser Ranger erzählte uns viel mehr zu den Komodo-Echsen – wobei sich die Infos teilweise mit den Infos unseres ersten Rangers widersprachen. Direkt zu Beginn unserer Wanderung sahen wir fünf Komodo-Warane, die sich im Schatten unter einer Hütte entspannten. Doch auch in einem Busch in der Prärie entdeckten wir eine Komodo-Echse. Wenigstens einen Waran in freier Wildbahn. Direkt daneben befand sich ein verlassenes Nest, in dem die Reptilien ihre Eier ablegen.

Rinca verließen wir mit einem deutlich besseren Gefühl. Zum Glück durften wir auf dem Rückweg nach Labuan Bajo noch mal ins Wasser springen, wo wir einen kleinen Rochen entdeckten. Während wir schnorchelten, fing es plötzlich an zu schütten und wir gingen wieder an Bord. Nach kurzer Zeit verzogen sich die dicken Wolken und hinterließen einen traumhaften Regenbogen.

Gegen 18 Uhr erreichten wir nach einer wunderschönen Tour Labuan Bajo. Komodo war definitiv einer der bedeutendsten Höhepunkte auf unserer Weltreise und wir können dir nur ans Herz legen, diesen wunderbaren Teil der Erde mit eigenen Augen zu entdecken!

Jetzt Komodo-Tour buchen

Tipps für deine Komodo-Expedition

Wenn du nach Flores kommst, dann vermutlich um die Drachen zu sehen. Damit du dein Komodo-Abenteuer komplett genießen kannst, findest du hier noch mal alle Tipps in Kurzform:

  • Vermeide Ausflüge in den Nationalpark an Wochenenden. Der Eintrittspreis ist dann fast doppelt so hoch.
  • Versuche mit einer kleinen Gruppe ein Boot zu teilen. Wir waren dadurch fast immer die ersten an den interessanten Spots und hatten unsere Ruhe.
  • Plane mindestens eine Übernachtung auf dem Meer ein. Auch wenn du dir danach eine Dusche und anderen Komfort dringend wünschen wirst: Es ist es wert!
  • Versuche auf mindestens einer der Inseln die lange Wanderung zu machen.
  • Achte bei der Buchung genau darauf, was im Preis inklusive ist.

Die folgende Tabelle gibt dir eine Übersicht, welche Attraktionen auf den verschiedenen Inseln auf dich warten:

AktivitätenKomodo InselRinca InselPadar Inseln
Komodo Warane ✗
Wasserbüffel ✗
Wildpferde ✗ ✗
Makaken ✗ ✗
Flughunde ✗
Mangroven
Korallenriffe
Vogelbeobachtung ✗ ✗
Bergwanderungen✗ ✗ 

Hast du noch eine Frage zu dem Komodo-Ausflug oder hast du eigene Tipps für die Komodo-Inseln? Hinterlasse uns doch gern einen Kommentar!

Dir hat der Artikel gefallen? Dann teile ihn doch mit deinen Freunden!

Über den Autor

Hey, ich bin Francis – Weltenbummler, Blogger und Drohnenpilot. Seit Januar 2015 reise ich mit Bina um die Welt. Immer im Gepäck ist eine Kamera-Drohne, mit der wir die schönsten Plätze aus der Luft festhalten. Auf unserem Blog teilen wir mit dir die besten Tipps für deine nächste Reise. Hast du noch Fragen zu diesem Artikel? Dann schreibe uns doch in den Kommentaren!

Diskussionen zum Thema

  • Jessi und Daniel | 05.05.2016

    Hallo ihr Lieben.

    Sehr interessanter Beitrag.
    Wir wollen den Ausflug auf die Komodo Insel auch unbedingt machen, sind durch die Bewertungen über die Schiffe aber etwas verunsichert.
    Wie ware eure Übernachtung?
    Mitten auf dem Boot auf dem Boden mit anderen Touristen?
    Wie habt ihr das mit der Sicherheit bzgl. der Drohne und euren Wertsachen gemacht?
    Hattet ihr eure Backpacks in einer Unterkunft gelassen?
    Schaukelt es sehr in der Nacht?
    Sorry für die vielen Fragen, aber wir haben schon so viele Horrorgeschichten über diese Touren gehört.

    Wir freuen uns auf eure Antwort.

    LG von Bali aus,
    Jessi und Daniel

    • Francis Profilbild Hexagon
      Francis | 06.05.2016

      Hallo ihr beiden,
      ich kann da nur noch mal das Zitat wiederholen: „Komodo ist wundervoll! Selbst im schlimmsten Boot werdet ihr die Zeit genießen!“ :D
      Also ich konnte super schlafen. Klar hat es etwas geschaukelt, aber das hielt sich echt in Grenzen. Dadurch, dass wir in einer Bucht vor der Komodo-Insel geankert haben, war der Wellengang nicht so stark. Wir hatten eine Kabine mit einer riesigen Matratze – dort haben wir zu zweit geschlafen. Die drei anderen wollten auf Matratzen auf dem Dach übernachtet und noch etwas Sterne beobachten (haben sogar Sternschnuppen entdeckt).
      Rucksäcke und Drohne hatten wir alles mit auf dem Boot. Da war genug Platz. Konnten die Drohne natürlich nicht einschließen; aber wenn da etwas weg gekommen wäre, hätte das ja nur die Crew sein können. Von daher haben wir uns nicht viel Gedanken dazu gemacht. Es ist aber auch üblich, dass man die Rucksäcke in der Unterkunft lassen kann. Mit der Drohne sind wir nur auf der Kanawa Island geflogen. Im Nationalpark haben wir das lieber gelassen.

      Konnten wir alle Fragen beantworten?
      Liebe Grüße nach Bali (noch in Ubud?),
      Francis

  • Jessi und Daniel | 10.05.2016

    Vielen Dank ihr Zwei, alle Antworten wurden beantwortet.
    Wir sind zur Zeit in Canggu. :)
    Ganz liebe Grüße zurück

  • Ariane | 13.05.2016

    Euer Bericht über das Reich der Drachen hat mir sehr gut gefallen. Vielen Dank ebenfalls für die Bebilderung. Da möchte man am liebsten gleich seine Sachen packen und den Komodo Nationalpark besuchen.

    • Francis Profilbild Hexagon
      Francis | 18.06.2016

      Sehr gern Ariane! :)

  • Ronny | 16.05.2016

    Wow! Die Kommodo-Warane sind total beeindruckende Tiere, sehr schöne Bilder und toller Bericht.

    • Francis Profilbild Hexagon
      Francis | 19.05.2016

      Auf jeden Fall! Danke dir Ronny!

  • Jens | 24.07.2017

    Hey! Wir sind auch bald auf dem Weg nach Komodo. Ich bin ein bisschen unsicher über welches Objektiv sollte ich mitnehmen… was für eine hattest du dabei?

    • Francis Profilbild Hexagon
      Francis | 01.08.2017

      Hallo Jens,
      wir hatten sowohl das Standard-Objektiv unserer Canon mit als auch ein Tele-Objektiv. Ein Tele sollte man bei solchen Touren immer mit dabei haben. Viel Spaß und beste Grüße, Francis

  • Vicky | 10.08.2017

    Hey ihr Lieben,
    die Tour klingt echt interessant und vielversprechend, danke für den tollen Beitrag!
    Bei welchem Veranstalter habt ihr eure Tour gebucht und habt ihr dies erst vor Ort gemacht oder bereits vorher?
    Freue mich auf eine Antwort und danke im Voraus!
    Liebe Grüße :)

    • Francis Profilbild Hexagon
      Francis | 10.08.2017

      Hallo Vicky,
      wir haben die Komodo-Tour vor Ort in Labuan Bajo gebucht. Leider wissen wir den genauen Namen des Veranstalters nicht mehr. Wenn man vom Hafen aus die Straße rechts eine ganze Weile hoch läuft, kam er auf der rechten Seite in einer leichten Linkskurve. In dem Laden konnte man auch Motorroller ausleihen. Schräg gegenüber war ein Supermarkt. Vielleicht hilft die Beschreibung weiter ;)
      Viel Spaß und schöne Grüße, Francis

  • Lina | 15.08.2017

    Hey!

    Wirklich ein toller Reisebericht! Vor allem sehr informativ. Ich hätte noch eine kleine Frage: Wie lange fährt man mit dem Boot von Labuan Bajo zum Manta Point / Pink Beach in etwa? Habe etwas Angst vor dem Wellengang tagsüber.

    Liebe Grüße
    Lina

    • Bina Profilbild Hexagon
      Bina | 23.01.2019

      Hi Lina!
      Oh sorry, deinen Kommentar habe ich soeben erst gesehen…
      Da wir nicht direkt von Labuan Bajo zum Manta Point gefahren sind, kann ich das leider gar nicht abschätzen, wie lange man für die Strecke benötigt. Wir waren im April im Komodo Nationalpark und zu der Zeit war die Strömung ganz angenehm. Wir hatten kaum starken Wellengang.
      Warst du mittlerweile schon da? :)

      Beste Grüße,
      Bina

  • Henning | 21.01.2019

    Sehr schöner Artikel und vor allem echt Hammer Fotos! Die Region steht schon seit langem ganz oben auf meiner Travel-Bucket-List :)!

  • Klaus | 17.04.2019

    Hey
    Danke für den Klasse Bericht
    Wir haben vor im juli dorthin zu fliegen

    Viele der Airlines von Bali nach labuan stehen ja hier auf der Blacklist
    Ist es tatsächlich so schlimm?

    Finde die 2 Tagestour ausreichend
    Sollte man nach der Tour noch eine Nacht dort schlafen da man nicht weiss wann man wieder zurück ist ?

    Ich hoffe ihr könnt paar Fragen beantworten:-)

    Sooooo viele Infos kann ich leider nicht finden

    • Francis Profilbild Hexagon
      Francis | 18.04.2019

      Hallo Klaus,
      danke für dein liebes Feedback!

      Bzgl. Airline: Wir haben uns für Geruda entschieden, weil es die einzige Fluglinie ist, die nicht auf der Schwarzen Liste steht. Wir haben lieber etwas mehr bezahlt. Uns war es das Risiko nicht wert, zumal es schon einige Abstürze bei den anderen Airlines gab. Am Ende muss das jeder für sich selbst entscheiden.

      Ich würde nach der Tour noch eine Nacht in Labuan Bajo verbringen, um die Fahrt besser genießen zu können. Übrigens lohnt sich auch ein längerer Aufenthalt in Labuan, weil es noch einige andere Sehenswürdigkeiten auf Flores gibt. ;)

      LG Francis

  • Claudia | 30.07.2019

    Hallo ihr beiden,

    wir planen unsere Flitterwochen auf Bali und würden auch gern einen Abstecher nach Komodo machen.
    Ich bin allerdings etwas ratlos, da ich schon gern eine 2-Tages-Tour machen würde, allerdings macht mir der häufig auf vielen Seiten erwähnte Toilettenzustand etwas Sorgen. Was könnt ihr denn dazu sagen?

    Viele Grüße! :)

    • Francis Profilbild Hexagon
      Francis | 01.10.2019

      Hallo Claudia,
      ehrlich gesagt ist mir der Zustand der WCs auf Flores/Komodo weder positiv noch negativ in Erinnerung geblieben. Davon solltet ihr euch meiner Meinung nach nicht abhalten lassen ;)
      Beste Grüße, Francis

  • Sabrina | 07.08.2019

    Hallo ihr beiden. Erst mal vielen Dank für den tollen Bericht. ich suche schon länger nach Tipps und vor allem Preisen, da man schon dazu geneigt ist, alles im Voraus über TripAdvisor zu buchen (auch wenn die preise dort weit über 250€ liegen). Es gibt nur wenige Infos dazu im Internet, deshalb bin ich umso begeisterter. Wir sind im September in Malaysia und Indonesien, erst in Java und von dort aus möchten wir gerne 3-4 Tage nach Floren und auch die Tour in den Komodonationalpark machen. ich hoffe, dass bis dorthin die Eintrittspreise nicht bei 500 USD liegen. Ich bin dankbar um aktuelle Infos und preise für Touren bzw. Eintrittsgelder :-) Vielen Dank und liebe Grüße.
    Sabrina

    • Francis Profilbild Hexagon
      Francis | 01.10.2019

      Hallo Sabrina,
      vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar! Das klingt nach einer tollen Reise und ich hoffe, du hast viele schöne Erlebnisse gehabt. Wir sind ganz gespannt auf deine Erfahrungen.
      Beste Grüße, Francis

Einen Kommentar schreiben