Auf den Spuren des Dalai Lamas – Unser Besuch in Dharamsala

Dharamsala ist der Residenzort des Dalai Lamas und zugleich Sitz der tibetischen Exilregierung. Jedes Jahr strömen tausende Menschen in das Bergdorf am Fuße des Himalayas. In diesem Artikel zeige ich dir, was dich in diesem kleinen Örtchen erwartet.

Der Sitz des Dalai Lama – wow, das klingt spannend. Das schauen wir uns an! Kurz bevor wir uns auf dem Weg machten, stöberten wir noch etwas im Internet und stellten fest, dass der Dalai Lama nur selten hier ist. Die meiste Zeit des Jahres tourt er durch die ganz Welt. Schade eigentlich, zu gern hätten wir ihn mal getroffen.

Es war schon spät, als wir mit den Bus in Dharamsala ankamen. Aufgrund der Höhendifferenz ist Dharamsala aufgeteilt in Lower Dharamsala und Upper Dharamsala. Leider fuhr kein weiterer Bus in den 600 Meter höher gelegenen Ortsteil, welcher auch als McLeod Ganj bekannt ist. Wir nahmen uns ein Taxi für 300 Rupien und kämpften uns die steil ansteigende, kurvenreiche Straße den Berg hinauf.

Während der Fahrt wurde uns bewusst, dass wir wieder eine andere Welt Indiens betraten. Nein, das ist wirklich kein Indien! Hinter den Bergen ragen hohe, schneebedeckte Gipfel hervor. Auf Dächern flattern buddhistische Gebetsfahnen im Wind und auf den Straßen laufen in roten Roben gekleidete Mönche an uns vorbei.

Erste Wege durch das Bergdorf

Nachdem wir uns einige Tage eingelebt und auch schon unsere ersten Käsekuchen bei einer herrlichen Aussicht auf die Berge genossen haben, gingen wir auf Erkundungstour.
Bis auf durch den Ort brausende Autos und Motorräder, ist es sehr friedlich und ruhig hier. Natürlich darfst du keine schönen tibetischen Häuser erwarten, vorrangig gibt es nur recht einfallslose Betonbauten. Wahrscheinlich macht gerade die Mischung aus billigen, einfachen Unterkünften, Restaurants mit unzähligen Kuchenangeboten, Meditations- und Yogaschulen und Flohmärkten das Örtchen so attraktiv für Sinnsuchende. Vor allem am Wochenende fliehen viele indische Touristen der Mittel- und Oberschicht hierher, um sich von der Hitze abzukühlen. Dann wird es richtig voll und die zwei schmalen, parallel zueinander verlaufenden Hauptstraßen platzen aus allen Nähten. Kein Wunder, dass diese Gegend auch das kleine Goa Nordindiens genannt wird.

Als wir an einem Donnerstag den Hauptplatz erreichten, beobachteten wir zwei Polizisten, die krampfhaft versuchten eine der Hauptstraßen frei zu bekommen. Wir drängten uns mit den vielen Tibetern und Touristen an den Straßenrand und warteten gespannt, was hier vor sich ging. Mit einmal waren alle ganz aufgeregt, zückten ihre Smartphones und zielten bergaufwärts. Drei Autos fuhren an uns vorbei und aus dem mittleren winkte er uns schließlich zu – Seine Heiligkeit, der Dalai Lama!

Unterricht beim Dalai Lama

Er war für einige Tage nach Dharamsala gekommen, um tibetischen Schülern sogenannte Teachings zu geben. Auch für die Allgemeinheit sind sie in Indien kostenfrei zugänglich. Diese Chance wollten wir uns nicht entgehen lassen und liefen am letzten Morgen des dreitägigen Unterrichts zur Tibetischen Kinderdorfschule (TCV). Hunderte Schüler und einige Tibeter, Mönche und Touristen drängten auf den Platz und ließen sich auf den Boden nieder. In Blickrichtung war eine große Bühne. Und dort saß er auf seinen Thron – wie auf den unzähligen Bildern, die ich aus dem Fernsehen kannte – und sprach über die Erhaltung der buddhistischen Religion und Kultur und über Avalokiteshvara, der Bodhisattva des universellen Mitgefühls. Auf Tibetisch.

Leider waren wir etwas spät dran und konnten uns keine Übersetzungsradios mehr ergattern. Kopfhörer, um ihm über unser Handy folgen zu können, hatten wir vergessen. Wir versuchten die Atmosphäre einzufangen, aber irgendwie fehlte jede Spannung. Die vor allem in Schuluniformen gekleideten Zuhörer blickten nach vorn und hörten ihm zu. Begeisterung sieht irgendwie anders aus. Wir wissen nicht, was wir erwartet haben, aber so haben wir es uns nicht vorgestellt. Etwas enttäuscht liefen wir schließlich wieder zurück nach McLeod Ganj.

Nachtrag: Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass wir einige Tage später ihm umso näher sein konnten. Lese hier, wie wir mit dem Dalai Lama seinen 80. Geburtstag feiern durften!

In den folgenden Tagen haben wir das Bergdorf genauer unter die Lupe genommen und uns einige wichtige Sehenswürdigkeiten angesehen.

Aktivitäten in McLeod Ganj

Kalachakra Tempel

Dieser Tempel liegt direkt im Zentrum des Städtchens, eingezwängt zwischen den beiden Hauptstraßen.
Im Uhrzeigersinn kannst du entlang der bunt verzierten Gebetsmühlen laufen. Auf der Seite der Tempel Road führt neben der großen Gebetsmühle eine Treppe hinauf zum Dach des Tempels. Dort kannst du nicht nur eine goldene Statue von Buddha entdecken, sondern hast zudem eine schöne Aussicht auf das bunte Treiben im Stadtzentrum.

Selbst wenn der Tempel zwischen Touristenrestaurants und Souvenirläden steht, ist es dennoch ein heiliger Ort und sollte nicht mit Füßen getreten werden. Vor allem abends konnten wir hier eine Vielzahl an indischen Touristen beobachteten, welche den Tempel für ihre Selfies nutzten.

Tsechokling Gompa – Der Tempel des Dalai Lamas

Tsechokling Gompa, meist auch nur als der Tempel des Dalai Lamas bezeichnet, befindet sich direkt neben dem Wohnsitz seiner Heiligkeit. Nach einer kleinen Sicherheitskontrolle darfst du den Tempel von Innen betreten. Kameras sind erlaubt, im Hauptraum ist das Fotografieren jedoch untersagt.

Das Gebäude ist im Vergleich zum Goldenen Tempel des Flüchtlingsdorfes in Bylakuppe eher unspektakulär. Am bewundernswertesten waren die bunt verzierten Wände im Inneren der heiligen Räume und die goldfarbenen Gebetsmühlen. Nachdem wir uns alles angesehen haben, setzten wir uns auf einer der Bänke, genossen die spirituelle Atmosphäre und beobachteten Tibeter und Mönche, die ihren Ritualen nachgingen.

Tibet-Museum-Logo
Tibet Museum

Sehr sehenswert ist das am Tempel angrenzende Museum, zu dem der Eintritt kostenfrei ist. Hier wird dir alles gezeigt, was du über Tibet und die Flucht nach Indien wissen musst. Mit etwas Glück kannst du am Eingang einige Informationsbroschüren ergattern.

Im Tibet-Museum wird vor allem die Geschichte Tibets und die Flucht der Tibeter ins Exil detailliert dargestellt. Besonders erschreckend waren für uns die Berichte über Folter und die zahlreichen Selbstentzündungen.

Einige der wichtigsten Eckpunkte des Museums habe ich hier für dich zusammengefasst:

Karte von Tibet

Die Besetzung Tibets

Tibet war ein unabhängiges Land für mehr als 2000 Jahre. Es hatte seine eigene Regierung, Rechtsordnung, Währung, eine Armee und Polizei. 1949 marschierte China in Tibet ein. Die Besetzung wurde von Politiken und Maßnahmen begleitet, die zur Ausrottung der tibetischen Identität und traditionellen Lebensweise führen sollten. Mehr als eine Million Tibeter starben an den Folgen der Besetzung als Opfer von Konflikten, Hunger, Hinrichtungen und in Arbeitslagern. Geistige und materielle Schätze wurden geraubt, verbrannt, zerstört und sind für immer verloren. Tibets Wälder wurden abgeholzt und die heiligen Seen verschmutzt. Tibet wurde zu einer großen Militärbasis und einem Atommüllplatz. Über 150.000 Tibeter flohen ins Exil. Hunderte von ihnen starben auf dem Weg durch chinesische Attacken und den harten Bedingungen. Auch ein halbes Jahrhundert später flüchten noch immer Tausende vor der Unterdrückung und Verfolgung in Tibet durch China. 

Kurze Geschichte von Dharamsala

Schon während der britischen Besatzung Indiens, flüchteten hitzegeplagte Engländer in den kühlen Norden und erbauten hier ihre Sommerresidenz. Die 1855 von den Kolonialbeamten gegründete Hill Station wurde 50 Jahre später durch ein verheerendes Erdbeben fast vollständig zerstört. Zu einem neuen Leben erwachte Dharamsala erst 1960, als der vor der chinesischen Regierung flüchtende Dalai Lama und viele seiner Landsleute das Angebot der indischen Regierung annahmen und hier ihr neues, vorübergehendes Domizil aufschlugen. Heute wird das Bergdorf von zehntausend Tibetern bewohnt und ist der Sitz der tibetischen Exilregierung.

Tendzin Gyatsho – der 14. Dalai Lama

Tendzin Gyatsho wurde 1935 in einem Dorf Osttibets mit dem Namen Lhamo Döndrub geboren. Er ist buddhistischer Mönch und der 14. Dalai Lama. Mit 15 Jahren wurde ihn die weltliche Herrschaft über Tibet übertragen. Während des Tibetaufstands verließ er 1959 seinen Sommerpalast Norbulingka in Lhasa und floh bis Dharamsala, wo er seitdem residiert. 2011 zog er sich als Oberhaupt der tibetischen Regierung zurück, um seiner Funktion als geistliches Oberhaupt den Vorzug zu geben. Ihn sollen demokratisch gewählte Volksvertreter ersetzen.

Im Westen hat Tenzin Gyatso neben seiner moralischen Autorität vor allem den Status als Botschafter des Friedens. 1989 wurde er für seine Bemühungen, mit friedlichen Mitteln auf die Lage Tibets aufmerksam zu machen, mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.
Dieses Jahr feierte er seinen 80. Geburtstag und wir waren ganz nah dabei!

Wirklich empfehlenswert sind auch die Filme, welche immer 11 Uhr und 15 Uhr in der ersten Etage des Museums gezeigt werden.

Gu Chu Sum Movement Gallery

Wenn du noch mehr von der Geschichte der politisch gefangenen Tibetern erfahren möchtest, solltest du dir die Fotoserie des etwas versteckten GU Chu Sum-Gebäudes ansehen. In einem kleinen Raum im zweiten Obergeschoss werden grausame Bilder von den brutal unterdrückten Demonstrationen von 1987, 1988 und 2008 gezeigt.

Frage dafür am Besten im ersten Obergeschoss im Sekretariat nach, damit dir der Raum aufgeschlossen wird.

Tibet World

Tibet World ist eine Organisation für tibetische Flüchtlingsfamilien, Nonnen und Mönche. Mithilfe von Volontären werden verschiedene Programme, vor allem Sprachkurse, angeboten, um diese Menschen bei der beruflichen Entwicklung zu unterstützen. Nebenbei finden auch verschiedenste andere Aktivitäten wie Yoga-Kurse und Stadtrundgänge statt. Sehr unterhaltsam fanden wir die kleine Folkshow (Eintritt 150 Rupien), welche jeden Donnerstagabend ab 18.30 Uhr aufgeführt wird. Du bekommst interessante Einblicke in tibetische Lieder, Tänze und Geschichten gezeigt und darfst am Ende auch noch selbst deine tibetischen Tanzfähigkeiten testen.

Triund Hill

Die schöne Umgebung McLeod Ganjs lädt natürlich auch zu Wanderungen ein. Besonders beliebt ist die Tour zum Triund Hill, welche vor allem von den indischen Touristen total gehypt wird. Ein Aufstieg lohnt sich dennoch.

Von McLeod Ganj führte uns ein steiniger Weg den Berg hinauf. Festes Schuhwerk ist hier absolut Pflicht. Während der Tour genossen wir immer wieder den grandiosen Blick ins Tal. Vollgepackte Maultiere liefen an uns vorbei. Begleitet wurden wir die komplette Strecke über etwa Tausend Höhenmeter von unserer neuen treuen Freundin Shanti.

Nach 4,5 Stunden hatten wir es alle drei geschafft. Oben angekommen, wurden wir von einer fesselnden Sicht auf die schneebedeckten Gipfel empfangen. Wenn du möchtest kannst du dir hier ein Zelt mieten und über Nacht bleiben, um den Sonnenuntergang und -aufgang zu genießen. Dabei solltest du dich auch auf die verschiedenen Wetterstimmungen gefasst machen. Allein bei unserer Wanderung hatten wir nicht nur besten Sonnenschein, sondern auch Regen, Gewitter und Hagel.

Natürlich durfte bei dieser Tagestour unsere Drohne nicht fehlen! Überzeuge dich selbst von dem fantastischen Ausblick:

Bhagsu Wasserfall
Bhagsu Wasserfall

Der Bhagsu Wasserfall ist bei Tripadvisor zwar auf Platz vier der Aktivitäten von McLeod Ganj, aber meiner Meinung nach völlig zu Unrecht!
Von McLeod Ganj brauchst du zu Fuß rund 30 Minuten. Je näher wir uns dem Ziel näherten, umso überfüllter wurde der Weg. Betrunkene Inder quatschten uns an und an jeder dritten Ecke stank es nach menschlichen Ausscheidungen. Die vielen Hinweisschilder und Mülleimer am Wegesrand wurden ignoriert, die leeren Chipstüten und Wasserflaschen konnten ja auch einfach am Wegesrand fallen gelassen werden.
Das Flusstal ist zwar ganz reizvoll, wir haben uns unter diesem Wasserfall jedoch etwas anderes vorgestellt und sind auf halber Strecke umgekehrt.

St. John’s Church In The Wilderness

Eine viertel Stunde zu Fuß außerhalb McLeod Ganjs, an der Hauptstraße nach Lower Dharamsala, befindet sich die St. John’s Church. Diese kleine Kolonialkirche wurde im Jahr 1852 aus örtlichen, handgeschliffenen Granit erbaut. Sie ist das einzige Gebäude in der Umgebung von Dharamsala, das mit größeren Schäden das verheerende Erdbeben von 1905 überstanden hat.

Tipp: Unbedingt vorher mit Mückenspray einsprühen!

Du möchtest noch mehr erleben?

Keine Angst, das war noch lange nicht alles, was du in Dharamsala erleben kannst! Besonders solltest du deine Augen für die Flyer offen halten, die überall an den Wänden kleben oder in Restaurants ausgelegt sind. Da sind oft sehr spannende Projekte dabei. Wir waren beispielsweise einen Abend auf einem Benefizkonzert für Nepal.

Plakate für Umweltschutz zwischen Yoga- und Festivalwerbung
Sehr interessant sind auch die vielen, zwischen unzähligen Yoga- und Festivalpostern, hängenden Umweltschutzplakate. Himachal Pradesh ist der einzige Bundesstaat Indiens mit Plastiktütenverbot!

Tipps zur Übernachtung, Essen & Trinken

Wir waren nun knapp ein Monat in McLeod Ganj und hatten genug Zeit die beliebtesten Restaurants und Cafés zu testen. Hier ist meine Zusammenfassung für dich:

Green Hotel

Dieses Hotel war unsere Unterkunft während unseren 4-wöchigen Aufenthaltes, die ich dir auch wirklich weiterempfehlen kann! Für damals 800 Rupien bekommst du ein geräumiges Doppelzimmer mit eigenem Bad, heißem Wasser und Wlan.
Die gemütliche Terrasse mit einer herrlichen Aussicht ins Tal wird gern von Reisenden aus aller Welt besucht. Die Kuchen sind total lecker, vor allem der Schokoladen-Käsekuchen hat es mir angetan.
Von den restlichen Speisen solltest du jedoch lieber Abstand halten, wenn du deinen Magen nicht verärgern möchtest.

Apfel-Pie mit Vanille-Eis

Preise: Käsekuchen 70 Rs., Americano 50 Rs., Tee 40 Rs.

Nick’s Italian Kitchen

Nur wenige Meter weiter befindet sich das italienische Restaurant mit einer schönen großen Terrasse. Die Karte ähnelt sehr der vom Green Hotel. Besonders lieben wir den gefüllten Apfelkuchen mir Vanilleeis, von den Hauptspeisen wurden wir auch hier häufig enttäuscht.

Clay Oven

Endlich richtig gutes Essen! Francis war total begeistert von dem grünen Thai Curry, bei mir gab es unzählige Male Penne mit einer umwerfend frischen Öl-Tomaten-Knoblauch-Soße. Mjammi!
Während du auf dein Essen wartest, kannst du in der Zwischenzeit von der Terrasse gemütlich das Treiben am Hauptplatz beobachten. Die Mitarbeiter sind sehr freundlich und nehmen sich auch gern mal einige Minuten Zeit für ein kurzes Gespräch.

Preise: Grünes Thai Curry 180 Rs., Pasta Napolitana 160 Rs., Veg. Momos 80 Rs., Americano 50 Rs., Lemonade 60 Rs, Lime & Soda 35 Rs.

McLlo Restaurant

Dieses Restaurant liegt direkt am zentralen Platz McLeod Ganjs und hat eine sehr umfangreiche Auswahl an indischen, chinesischen, italienischen und kontinentalen Essen. Das Personal könnte etwas mehr Elan zeigen und auch das Essen war jetzt nicht der Brüller, dass sich ein zweiter Besuch lohnte.
Wenn du jedoch gern mal in einem bequemen Restaurant sitzen und zum Essen ein Bier oder Wein trinken möchtest, bist du hier richtig.

Malabar Restaurant

Läufst du vom Hauptplatz entlang der Jogibara Road Richtung Tal, kommst du vorbei am Malabar Restaurant. Dieses kleine Restaurant sieht zwar nicht so einladend aus, ein Besuch kann jedoch nicht schaden. Hier gibt es eine Vielzahl indischer und einige chinesische sowie kontinentale Gerichte. Auch wenn es etwas abwegig klingen mag, habe ich hier die besten Pommes der Stadt gefunden, welche ich nicht einmal nachsalzen musste.

Tibet Kitchen

Dieses Restaurant sieht von außen so einladen aus, dass wir zwei Mal einfach nicht daran vorbeigehen konnten. Innen wurden wir jedoch beide Male sehr enttäuscht. Unglaublich, wie es bei Tripadvisor mit zu den besten Restaurants der Stadt zählen kann. Oder haben wir vielleicht einfach immer das falsche bestellt? Ein drittes Mal wollte ich jedoch nicht dorthin.

Pizza in Jimmy's Italian Kitchen
Die Pizza Florentine in Jimmy’s Italian Kitchen

Jimmy’s Italian Kitchen

Es klingt wie Nick’s, jedoch trennen diese Restaurants Welten! Es ist nicht nur gemütlicher eingerichtet, hier schmeckt es auch tausendmal besser. Besonders mag ich das Knoblauchbrot, die im Ofen überbackenen Gnocchi mit Tomatensoße und die Pizza Florentine mit Spinat und Tomaten. Diese war die einzige Pizza in McLeod Ganj, die wirklich mit einer guten italienischen mithalten kann.

Preise: Knoblauchbrot 110 Rs., Gnocchi 210 Rs., Pizza 230 Rs., Americano 60 Rs., Limonade 80 Rs.

Yak Restaurant

In diesem unscheinbaren, sehr kleinen Restaurant mit nur drei Tischen gibt es gutes tibetisches Essen zu sehr günstigen Preisen. Die Karte beinhaltet verschiedenste Variationen von Momos (gefüllten Teigtaschen), Thukpa (lange Nudeln in Suppe), Thentuk (Flache Nudeln in Suppe), Chowmein (gebratene Nudeln) und weitere tibetische Spezialitäten. Da nicht alle Gerichte täglich zubereitet werden können, solltest du am besten vor deiner Auswahl nachfragen, welches Essen verfügbar ist.

Preise: Veg. Thukpa 80 Rs.

Ashoka Restaurant

Du hast genug vom europäischen Fraß und suchst wieder gutes indisches Essen? Dann solltest du im Ashoka Restaurant vorbeischauen. Obwohl ich indisch langsam nicht mehr riechen, geschweige denn essen konnte, war ich von den Gerichten im Ashoka begeistert. Hier wird man für sein Geld wirklich satt! Sogar Francis hatte mit seinem Thali zu kämpfen.

Moonpeak Thali

Sehr lecker sind auch die Gerichte in diesem kleinen, indischen Restaurant auf der Tempel Road. Bei uns hat es einige Wochen gedauert, bis wir es getestet haben. Warum, haben wir uns dann beide gefragt. Für den Sättigungsgrad ist es zwar nicht das billigste der Stadt, dafür aber verdammt gut!

Preise: Himachali Thali 250 Rs., Aloo Jeera 150 Rs.

Dharamsala ist super, wenn du eine Auszeit vom heißen, überfüllten Indien brauchst. Hier kannst du die wundervolle Aussicht, die klare Luft und den leckeren Kuchen genießen, bevor du dich wieder ins chaotische Indien stürzt.

Noch ein Tipp zum Schluss: Wenn du nur ein paar Tage Dharamsala besuchen möchtest, dann versuche das Wochenende zu meiden. Die partywütigen Inder, welche dann abends hupend und laut kreischend durch die Gassen düsen, können sehr anstrengend sein.

Du warst auch schon in dem kleinen Bergort und hast noch weitere coole Tipps? Dann ab damit in die Kommentare!

Dir hat der Artikel gefallen? Dann teile ihn doch mit deinen Freunden!

Über den Autor

Hey, ich bin Bina –Weltenbummlerin, Mediendesignerin und Bloggerin. Seit Januar 2015 reise ich mit Francis um die Welt. Immer im Gepäck ist eine Kamera-Drohne, mit der wir die schönsten Plätze aus der Luft festhalten. Auf unserem Blog teilen wir mit dir die besten Tipps für deine nächste Reise. Hast du noch Fragen zu diesem Artikel? Dann schreibe uns doch in den Kommentaren!

Diskussionen zum Thema

  • Sandra | 22.07.2015

    Echt schön! Vor allem die Fotos. Erinnert mich sehr an den Westen von China. Macht Spass da durchzublättern …. Lg Sandra

    • Francis | 23.07.2015

      Hi Sandra,
      spitze, wenn wir Erinnerungen bei dir wecken konnten! Wo warst du in China denn bereits? Im Westen war ich bisher nur in Xinjiang – dort gibt es aber vor allem viel Wüste.
      LG Francis

  • Caro | 29.08.2015

    Hallo ihr 2, vielen Dank für die Empfehlung des grünen Thai Currys. Wir waren heute im Clay Oven essen – und ja, endlich mal gutes Essen. Wir sind seit circa einer Woche hier und sind auch oft von anderen Lokalen enttäuscht gewesen. DANKE! Den Schokoladen-Käsekuchen probieren wir sicher auch noch. ;-) Liebe Grüße aus McLeod, Caro

    • Francis | 30.08.2015

      Hi Caro, freut uns, wenn euch das Curry auch so geschmeckt hat! :D Die Essensqualität in den Restaurants ist in McLeod Ganj wirklich durchwachsen. Umso zufriedener war ich, das Curry gefunden zu haben! Wie lange bleibt ihr in Dharamsala? LG Francis

    • Caro | 03.09.2015

      Hallo Francis, wir waren insgesamt eine Woche in McLeod. Seit Montag sind wir in Rishikesh – hier ist das Essen viel besser. :) LG Caro

  • Elmü | 31.10.2015

    Danke für euren Bericht.
    Ihr habt da einen Fehler mit den Namen:
    Der Kalachakra Tempel ist der Tempel neben der Residenz des Dalai Lama. (dein Foto vom goldenen Buddha)
    Der Tempel mit den goldenen Dächern im Zentrum heisst Sandopare Tempel.
    (Die meisten Einheimischen wissen das auch nicht und nennen ihn einfach „Buddha Tempel“)

    Ich bin gerade in McLeodganj.
    Heute habe ich den Dalai Lama aus nächster Nähe gesehen.
    Er ist jetzt schon 80 Jahre alt.
    Leider hat er nur tibetisch gesprochen.
    Wie hast du die Fotos von ihm gemacht?
    Ich musste Handy und Kamera vor dem Security Check abgeben.

    Nicks Italian Kitchen ist das Restaurant vom Kunga Guesthouse (Bhagsu Rd).
    Dieses kann ich sehr empfehlen. Sie haben grosse helle saubere Räume mit Balkon und Mountain View für 1500 Rs.
    Sie haben auch Räume für 500 und 800 Rs, diese habe ich aber nicht gesehen.
    Ausserdem überall „wifi on the room“, was in Indien sehr schwer zu finden ist.
    (Auch das Green Hotel hat kein „wifi on the room“, jedenfalls nicht in dem Raum, der mir gezeigt wurde)
    Das Internet ist allerdings langsamm (wie überall in Indien) und in den Abendstunden wenn sich alle Gäste darauf stürzen, kollabiert es komplett.
    Ein schnelles Internet findet man im Cafe „Coffe Meal“ (Jogiwara Rd)

    Wer mal einen völlig neuen Geschmack testen will, kann im Hotel Tibet (Bhagsu Rd) den berüchtigten tibetanischen Buttertee probieren.
    Mit Tee hat der allerdings gar nichts gemeinsam.
    Er schmeckt eher wie Milch mit Hühnerbrühe.

    Im Grossen und Ganzen bin ich enttäuscht von McLeodganj.
    Es ist keineswegs ein idyllisches Bergdorf wie in den Schweizer Alpen.
    Alle Gebäude sind hässliche Betonklötze und in den Strassen fliesst das Abwasser am Strassenrand (wie überall in Indien)
    aber an einigen Stellen (auf der Höhe vom Misty Woods Hotel) stinkt es so sehr, dass mir der Brechreiz kommt.
    Dann die hässlichen Gassen, die 1 Meter breit zwischen 4 stöckigen Häusern durchführen und niemals einen Sonnenstrahl abbekommen.
    Nicht mal der Tempel des Dalai Lama ist ein Foto wert. Er ist einfach eine völlig schmucklose Betonkonstruktion.
    Überall liegt Müll herum, auch im Wald.

    • Bina | 02.11.2015

      Hi Elmü, danke für deinen ausführlichen Kommentar! Schade, dass dir McLeod Ganj gar nicht gefallen hat. Auch wenn dieser Ort stark tibetisch geprägt wird, so liegt er dennoch in Indien. Das sieht und spürt man leider auch.
      Es ist nicht das schönste Dorf, doch das Lächeln, die Freundlichkeit und Offenheit der Exiltibeter macht es zu einer unserer Lieblingsorte Indiens. Zu einem unserer Highlights wurde McLeod Ganj dann erst recht, als wir mit dem Dalai Lama seinen 80. Geburtstag feiern durften: https://my-road.de/dalai-lama-geburtstag-longlife-offering/ Für den große Tag haben wir uns vorab akkreditiert. Bei den Teachings wenige Wochen zuvor waren Kameras und Handys allerdings gestattet, da viele ihr Handy auch als Übersetzungsradio nutzen.

      Einen Monat haben wir im Green Hotel gewohnt und auch Wifi im Zimmer gehabt. Neben dem Restaurant-Wlan hatten sie auch mind. ein weiteres für die Räume eingerichtet. Seltsam, dass sie dir einen Raum ohne Wlan gezeigt haben. Vielleicht funktionierte es auch einfach an dem Tag nicht, als du vorbeigeschaut hast?

      Danke für den Hinweis mit den Tempelnamen. Da schaue ich nochmal nach, ob ich etwas verwechselt habe. Hast du da eine zuverlässige Quelle für uns parat, wo wir am besten nachschauen können?

      Den Buttertee hat Francis auch probiert; allerdings hat er ihn nicht ausgetrunken. Du verstehst bestimmt warum ;)

      Wie lange bleibst du in Indien?

  • Elmü | 05.11.2015

    Dass der Tempel des Dalai Lama Kalachakra Tempel heisst, ist 100% sicher. Du findest drinnnen eine grosse Tafel die auf englisch detailliert erklärt, was die Kalachakra Meditation ist.

    Was den Tempel mit den goldenen Dächern angeht, da wissen die Einheimischen es auch nicht so genau. Mir wurden verschiedene Namen gesagt. Aber letztendlich haben mir 2 Personen, die den Tempel gerade renovieren, übreinstimmend gesagt, dass er Sandopare heisst, und die müsssen es ja schliesslich wissen.

    Ich bin jetzt in Old Manali. Das ist ein schöner Ort in den Bergen mit uralten Bauerhöfen, aus denen das Stroh und das Brennholz für den Winter hervorquillt, und vielen Gasthäusern.
    Es gibt einen tollen Wanderweg, der sehr abwechslungsreich ist und mit Sandalen leicht zu gehen ist, wenn man (wie ich) keine Wanderschuhe dabei hat.
    Wer Trecking will, dem empfehle ich: Geh nach Old Manali, denn McLeodGanj kann mit der Natur hier nicht mithalten.
    Ein Wanderweg beginnt direkt im Dorf, man kan ewig weiterlaufen, der Weg hat kein Ende und es liegt hier auch kein Müll im Wald herum.
    Erst gehst du durch einen wunderschönen Nadelwald mit Moos auf den Bäumen und langem Gras auf dem Boden, dann kommst du an Apfelplantagen vorbei, siehst riesige Wasserfälle auf der anderen Talseite und die schneebedeckten Fünftausender in der Ferne.
    Überall auf dem Weg findet man Cannabis Pflanzen.
    Old Manali ist ein schönes Dorf ohne Verkehr und es stinkt nicht nach Kloake wie McLeodGannj (höchstens hier und da nach Kuhscheisse).

    Bleibt die Frage, was ist der Reiz an McLeodGanj?
    Wenn du Meditationskurse willst, die gibt es auch in Deutschland, auch tibetischer Buddhismus.
    Ich empfehle allerdings aus eigener Erfahrung, allen die ernsthaft Buddhismus und Meditation lernen wollen, einen 10 Tage Vipassana Kurs zu machen.
    Vipassana Zentren gibt es in allen Ländern der Welt, dafür brauchst du nicht nach Indien zu kommen.
    Vipassana ist die reine Essenz des Buddismus während der tibetische Buddhismus viel Brim Bam Borium darum herum macht.
    So zum Beispiel die Mantren, die sich in den Gebetsmühlen befinden und die durch das Umkreisen mit dem Wind in alle Richtungen getragen werden.
    Ich sage das aus Erfahrung, weil ich beide Arten des Buddhismus sehr gut kenne.
    Es ist viel einfacher für einen Westler sich mit Vipassana zu identifizieren als mit dem tibetischen Buddhismus.
    Vipassana ist eine sehr weise Lebensphilosofie, während der tibetische Buddhismus eher einer Religion gleicht.

    Ansonsten kannst du dich in McLeodGanj mit Mönchen unterhalten (sofern sie englisch sprechen) und, wenn du Glück hast, den Dalai Lama sehen.
    Da seine Gesundheit nicht mehr die Beste ist, sieht man ihn aber nicht mehr so häufig.
    Teachings gibt er nur noch in Dezember und Januar, wie mir gesagt wurde.
    Und als ich ihn gesehen habe, sprach er mit den Nonnen über sehr spezifische Themen, die selbst mit Übersetzung (du brauchst ein Radio mit Kopfhörern) nicht für jedermann verständlich sind, der die nötigen Vorkentnisse nicht hat.
    Also abgesehen davon, ihn gesehen zu haben, habe ich aus diesem Ereignis nichts mitgenommen.

    Aber das war es dann auch schon mit dem Reiz von McLeodGanj.
    Mag jeder selbst entscheiden, wonach er sucht.
    Ich denke, dass ein Besuch nicht unbedingt von Nöten ist.
    Old Manali lohnt sich allemal, man muss aber wissen, dass die Saison im September endet, danach ist das Dorf ziehmlich leer.

    • Francis | 07.11.2015

      Hallo Elmü,
      danke für deinen ausführlichen Erfahrungsbericht.

      Wir sind nun fast ein Jahr in Asien unterwegs und hatten schon oft den Fall, dass uns zwei Personen übereinstimmende Infos gegeben haben, die in diesem Moment als plausibel erschienen. Doch zu oft hat sich dann doch herausgestellt, dass die Leute es nicht genau wussten und uns irgendwelchen Hafer erzählten. In Asien sind die Mentalitäten eben doch anders. Nehme es uns daher bitte nicht übel, wenn uns diese Quellenangabe nicht ausreicht – zumal Google „Sandopare“ scheinbar nicht kennt.

      Schön zu hören, dass dir Manali gefällt. Für uns war es nur die Zwischenstation nach Ladakh. Manali hatte uns wiederum nicht so sehr gefallen wie McLeod Ganj. Aber ist ja vollkommen in Ordnung, wenn das jeder anders wahrnimmt. Hängt sicherlich auch von der Reisezeit ab. Bei uns war Manali richtig voll.

      Das Müll-Problem gibt es überall in Indien. Leider gibt es nur in wenigen Städten eine Müllabfuhr. Reisende können aber hier durchaus Einfluss ausüben. In McLeod Ganj gab es z.B. regelmäßig Müllsammel-Aktionen, zu denen NGOs einladen. Du kannst ja mal die Augen offen halten. Wir haben häufiger solche Plakate gesehen und diese Aktionen verändern ein Stück weit das öffentliche Bewusstsein für den Umweltschutz. Wenn dich der Müll stört, dann kannst du unkompliziert in 1-2 Stunden einen Beitrag leisten. Oder du spendest an die vielen Organisationen (Greenpeace ist z.B. in McLeod Ganj aktiv).

      Warum McLeod Ganj? Ich kann die Frage genauso gut umgekehrt stellen: Warum nicht? Soll doch jeder für sich entscheiden, was er möchte. Wir haben viele Freiwillige getroffen, die vor Ort bei der Erziehung der Flüchtlinge geholfen haben. Andere wollen sich über den Tibet-Konflikt informieren bzw. erfahren, wie Tibeter im Exil leben. Daran ist doch nichts auszusetzen! Und jede/r Reisende/r kann selbst entscheiden, welcher Buddhismus für ihn der Richtige ist. Ich finde es ziemlich problematisch, das so zu bewerten. Ich bin echt kein Buddhismus-Kenner, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand objektiv sagen kann, was die „Essenz des Buddhismus“ ist. Nach meinem Verständnis widerspricht eine solche Beurteilung den Grundprinzipien des Buddhismus und für mich klingt es wie die Suche nach dem Heiligen Gral.

      Hat sich der Gesundheitsstatus des Dalai Lamas verschlechtert? Im Sommer war er noch ziemlich fit und war deshalb so selten in Dharamsala, weil er viel um die Welt gereist ist. Wir haben ihn in vier Wochen übrigens vier Mal gesehen.

      Die Teachings in Dharamsala sind für die tibetische Gemeinde gemacht, nicht für Touristen. Und das ist gut so! Daher ist es kaum überraschend, dass das für Europäer schwer zu verfolgen ist. Wir fanden die Atmosphäre bei den Teachings jedoch auch etwas enttäuschend – ich kann deine Enttäuschung nachvollziehen.
      Beste Grüße aus Chiang Mai, Francis

  • Elmü | 10.11.2015

    Hallo Francis

    > Manali hatte uns wiederum nicht so sehr gefallen wie McLeod Ganj.

    Wart ihr in New Manali (das wirklich nichts besonderes ist) oder in Old Manali?

    > In McLeod Ganj gab es z.B. regelmäßig Müllsammel-Aktionen.

    Tibeter und Inder schmeissen den Müll weg und Touristen sammeln ihn dann ein? Das ist keine Erziehung zu mehr Bewusstsein. Im Gegennteil, dann denken sie: „Jemand wird’s schon wieder aufräumen“.
    Ich habe selbst in McLeodganj einen Müllwagen gesehen. Das Problem ist nicht die fehlende Müllabfuhr.

    > Greenpeace ist z.B. in McLeod Ganj aktiv.

    Bei Greenppeace war ich selbst jahrelang aktiv. Greenpeace kümmert sich um die „grossen“ Umweltprobleme, nicht um lokalen Müll im Wald.

    > Wir haben viele Freiwillige getroffen, die vor Ort bei der Erziehung der Flüchtlinge geholfen haben.

    Ja, das habe ich auch gelesen und finde ich auch interessant. Vorraussetzung ist aber, dass du mindestens einen Monat daran teilnimmst.

    > Ich bin echt kein Buddhismus-Kenner, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand objektiv sagen kann, was die „Essenz des Buddhismus“ ist.

    Dann werde ein Kenner und du wirst mir zustimmen!
    Mit Essenz meine ich die grundlegenden Lehren des Buddha. Die Tibeter haben dem ihre Regeln hinzugefügt, die mit den Lehren des Buddha nichts mehr zu tun haben, wie z.B. dass man im Tempel nur im Uhrzeigersinn zu gehen hat und vieles mehr.

    > Hat sich der Gesundheitsstatus des Dalai Lamas verschlechtert?

    Mir hat ein Mönch erzählt, dass sein Leibarzt ihm mehrfach geraten hat, sich mehr zu schonen und weniger aufzutreten und zu reisen.

    • Francis | 10.11.2015

      Hi Elmü, wir waren 2mal in Old Manali. Vielleicht kennst du bessere Ansätze, um das Müllproblem in Indien in den Griff zu bekommen. Bin sehr gespannt auf deine Vorschläge!
      Und ja, Müll ist in Indien ein großes Problem. Als wir in McLeod Ganj waren, war auch eine Aktionsgruppe von Greenpeace vor Ort. Denkst du, ich hab mir das ausgedacht?

      Die Mindestdauer für Freiwilligenarbeit variiert bei den Projekten. Bei Tibet World kann man auch schon für paar Tage anfangen. Kommt eben darauf an, welche Qualifikation du mitbringst und was gerade gebraucht wird. Wer länger bleibt, dem wird natürlich immer Vorrang gewährt. Logisch! Wir hatten uns für Sprachkurse angeboten, aber es gab zu dem Zeitpunkt schon genug Freiwillige, die teilweise auch mehrere Monate geblieben sind.

      Ich lese derzeit einige Bücher über den Buddhismus. Was ich bisher gelernt habe, ist z.B., dass man sich selbst nicht durch Wertungen über andere erheben soll. Stimmt das so?

      Die Geschichte vom Leibarzt steht doch in jeder zweiten Tripadvisor-Bewertung ;) Bei einem 80-Jährigen ist das wohl kaum überraschend, dass der Arzt solche Empfehlungen ausspricht. Überleg mal, welche Strecken der Dalai Lama bei seinen Touren zurücklegt. Das ist schon in meinem Alter anstrengend.
      VG Francis

Einen Kommentar schreiben