DJI Spark: Alle Infos zur beliebten Selfie-Drohne

Die neue Selfie-Drohne DJI Spark

Farbenfroh, kompakt und leistungsstark – so präsentiert der Marktführer seine neue Drohne DJI Spark. In diesem Beitrag erfährst du alles, was du über die Selfie-Drohne wissen musst.

Sie ist klein. Sehr klein. Die neue Drohne von DJI ist nicht viel größer als eine Getränkedose und passt locker auf eine Handfläche. Damit ist die DJI Spark das kleinste Modell im Sortiment des chinesischen Herstellers DJI. Trotzdem hat der kleine Flitzer eine Menge zu bieten!

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DJI Spark und die Gestensteuerung

Die DJI Spark führt ein Feature ein, dass es so noch nicht im Drohnenbereich gab. Allein durch Handbewegungen lässt sich der kleine Quadrocopter manövrieren. Das ist vor allem für Selfies eine wunderbare Erleichterung. Bei anderen Drohnen muss man bei Gruppenbildern und Selfies die Fernsteuerung hinter dem Rücken verstecken oder irgendwo ablegen. Mit der DJI Spark lassen sich solche Aufnahmen in Zukunft einfach mit der Gestensteuerung durchführen. Insbesondere für Privatfotos eine wunderbare Sache!

Wenn du willst, kannst du die DJI Spark sogar direkt von deiner Handfläche aus starten lassen, ohne dass du ein Smartphone oder eine Fernsteuerung bedienen musst. Lege für diese Funktion die DJI Spark auf deine Handfläche und drücke den Power-Button zwei Mal. Daraufhin erkennt die Drohne mit der Kamera dich als Piloten und startet automatisch. Einfach grandios, um private Erinnerungen festzuhalten und auch schnell in der Luft zu sein! Der aufwändige Zusammenbau des Copters vor jedem Start entfällt damit.

Befehle für die Gestensteuerung des DJI Spark
Handfläche nach links bewegen: Spark fliegt nach links (in einer Entfernung von knapp einem Meter)
Handfläche nach rechts bewegen: Spark fliegt nach rechts (in einer Entfernung von knapp einem Meter)
Handfläche nach oben bewegen: Spark fliegt nach oben (in einer Entfernung von knapp einem Meter)
Handfläche nach unten bewegen: Spark fliegt nach unten (in einer Entfernung von knapp einem Meter)
Mit einer Hand winken: DJI Spark Drohne fliegt 3 Meter weg
Mit beiden Händen winken: Quadrocopter fliegt zu dir zurück und landet auf deiner Handfläche
Rechteck mit Daumen und Zeigefingern: DJI Spark schießt ein Foto

Egal wohin du die Spark steuerst, sie richtet sich immer so aus, dass du im Bildmittelpunkt bleibst.

Wem das alles zu heikel ist, kann auch mit dem Smartphone oder einer Fernsteuerung die DJI Spark bedienen. Damit eröffnen sich natürlich weitere Einstellungsmöglichkeiten und die Reichweite erhöht sich. Durch die Nutzung eines Smartphones kann der Copter bis zu 100 Meter weit weg fliegen, bei Verwendung einer Fernbedienung erhöht sich die Reichweite sogar auf einen Radius von bis zu 2 Kilometern. Denke aber daran, dass solche Flugentfernungen in den meisten Ländern nicht erlaubt sind.

Foto schießen mit der Gestensteuerung der DJI Spark
Foto schießen mit der Gestensteuerung der DJI Spark

Gewohnte DJI-Intelligenz auch in der DJI Spark

Neben der Gestensteuerung ist die DJI Spark mit einer Reihe an weiteren großartigen Features ausgestattet, die wir z.T. schon von anderen Drohnen wie dem DJI Phantom 4 Pro kennen. Dazu zählt zum Beispiel ActiveTrack (durch Antippen eines bewegten Motivs in der App wird das Objekt vom Copter verfolgt) oder Tab Fly (durch das Antippen eines bestimmten Punktes in der App fliegt die Drohne automatisch zu diesem Ort).

Natürlich spielen auch die bekannten Sicherheitsfeatures für DJI weiterhin eine große Rolle. Neben dem etablierten Return to Home (Copter kehrt beim Verbindungsabbruch zum Startpunkt zurück) besitzt die DJI Spark auch eine Hinderniserkennung (obstacle avoidance). Damit kann der Copter Hindernisse bis zu einer Entfernung von 5 Metern erkennen, sodass Kollisionen vermieden werden.

Für eine genauere Navigation des Copters ist im Spark nicht nur ein GPS-Modul integriert, sondern auch das russische Navigationssystem GLONASS ist verbaut. Das ermöglicht eine exaktere Steuerung der Drohne unter freiem Himmel.

Auch das bekannte Vision Positioning System (VPS) ist wieder an Bord. Mit diesem System kann sich die Spark auch ohne GPS/GLONASS im Raum orientieren und ihre Position halten. Dieses Feature ermöglicht es dir, auch in deinem Wohnzimmer Fotos mit dem Copter aufzunehmen.

Die DJI Spark ist mit großartigen Features ausgestattet
Trotz der geringen Größe ist die DJI Spark mit grandiosen Funktionen ausgestattet!

Damit du nicht ungewollt in Gebieten fliegst, in denen der Betrieb von Coptern nicht erlaubt ist, berücksichtigt die DJI Spark lokale Flugverbote (z.B. rund um Flughäfen, temporäre Verbotszonen bei Großereignissen etc.). Ich bin gespannt, ob auch die Beschränkungszonen der neuen Drohnen-Verordnung in Deutschland mit einbezogen werden (z.B. Bundesstraßen und Autobahnen).

Jetzt wird der Himmel bunt

Erhältlich ist der Copter in den Farben Alpinweiß, Himmelblau, Sonnengelb, Lavarot und Wiesengrün. Wir überlegen gerade noch, ob wir den gelben oder den grünen DJI Spark besser finden sollen. ;) 

Neue bunte Vielfalt: Der DJI Spark ist in fünf verschiedenen Farben erhältlich (Foto von dji.com)

Zur Markteinführung war die DJI Spark nur in einem Combo Paket erhältlich, dass 200 Euro mehr kostet und weiteres Zubehör wie eine Fernsteuerung, einen Ersatzakku, weitere Propeller und eine Schultertasche beinhaltet. 

Weiterhin kann man sein Equipment mit den DJI Goggles erweitern – einer Video-Brille, mit der du den Copter direkt in der „Pilotenperspektive“ (First Person View) steuern kannst.

Die Kamera der DJI Spark

Die Kamera der DJI-Spark nimmt 12 MP Bilder (3968×2976 Pixel) auf, was für viele Nutzer ausreicht. Die Videoauflösung ist auf FullHD (1920×1080 Pixel) festgelegt. Die Bildrate liegt bei 30 fps, sodass sich mit der DJI Spark keine Zeitlupen aufnehmen lassen. Das ist bei Luftaufnahmen aber ohnehin eher selten notwendig – insbesondere bei der Zielgruppe, die DJI mit dieser Selfie-Drohne anspricht.

Die kleine Kamera der DJI Spark nimmt Videos in Full HD auf
Die kleine Kamera der DJI Spark nimmt Videos in Full HD auf

Damit deine Drohnen-Aufnahmen spannender werden, hat DJI mit den Quickshots automatische Flugmanöver eingeführt:

  • Rocket: Bei diesem Quickshot fliegt die DJI Spark gerade nach oben, während die Kamera nach unten schaut.
  • Dronie: Bei einem Dronie startet die DJI Spark an einem Objekt und entfernt sich schräg nach oben von dem Motiv weg, sodass die Umgebung sichtbar wird.
  • Circle: Bei diesem Quickshot umkreist die Spark das Motiv in einer gleichmäßigen Bewegung.
  • Helix: Bei einem Helix umrundet die Spark ein Objekt wie bei einem Circle, entfernt sich aber immer weiter vom Motiv. Damit fliegt die Spark spiralförmig nach oben.

Ein Quickshot wird innerhalb von einer Minute aufgenommen und so abgespeichert, dass ein 10-Sekunden-Clip entsteht.

Neben diesen Video-Optionen gibt es auch neue Foto-Modi. Mit Pano lässt sich ein Panorama-Foto erzeugen, ohne dass du selber die Einzelbilder zu einem Gesamtwerk zusammenfügen musst. Das erledigt schon die App für dich. Je nach Einstellung nutzt die DJI Spark bis zu neun Einzelbilder, um sie zu einem Panorama zusammen zu fügen. Durch ShallowFocus wird eine Tiefenunschärfe erzeugt, sodass das eigentliche Motiv stärker zur Geltung kommt. Ich selbst finde diesen Effekt im Demo-Footage von DJI allerdings übertrieben.

Copter Camp - der Drohnen-Onlinekurs

Was nützt die ganze Kamera-Technik, wenn du nicht zum Schneiden deines Footages kommst? Viele Luftaufnahmen liegen auf Festplatten und Speicherkarten rum, ohne jemals von jemand anderen gesehen zu werden. Die Nachbearbeitung ist eben ziemlich aufwändig. Auch für dieses Problem hat sich DJI etwas Cleveres einfallen lassen!

DJI verspricht, dass man mit der neuen DJI Go 4 App das Filmmaterial innerhalb kürzester Zeit zu einem fertigen Video zusammenschneiden kann. Ein Editor in der App vereinfacht die Nachbearbeitung und erlaubt auch, eigene Musik und Schriftzüge einzufügen sowie Farbfilter zu nutzen. Alles wird so zusammengesetzt, dass du deine Aufnahmen sofort mit deinen Freunden teilen kannst!

Die DJI Spark lässt sich auch mit einer Fernsteuerung und einem Smartphone bedienen
Die DJI Spark lässt sich auch mit einer Fernsteuerung und einem Smartphone bedienen

Wie sich die DJI Spark von anderen Selfie-Drohnen abgrenzt

Die Kamera der DJI Spark ist nicht gerade für Filmemacher geeignet, weshalb ich diesen Copter in der Kategorie der Selfie-Drohnen sehe. DJI selbst stellte bei der Produktvorstellung vor allem die Nutzung durch Privatanwender in den Mittelpunkt. Jeder soll mit der DJI Spark in der Lage sein, alltägliche Erlebnisse mit seinen Freunden und seiner Familie zu teilen.

In genau diesem Segment gibt es natürlich schon andere Drohnen, wie zum Beispiel den Yuneec Breeze oder den Parrot Bebop 2. Diesen Coptern fehlt es allerdings an einer mechanischen Bildstabilisierung. Parrot und Yuneec nutzen zwar eine digitale Bildstabilisierung, doch die Qualität eines Gimbals lässt sich damit nicht erreichen.

Die Kamera der DJI Spark ist an einem 2-Achsen-Gimbal befestigt
Die Kamera der DJI Spark ist an einem 2-Achsen-Gimbal befestigt

DJI ist mit der Spark einen Schritt weitergegangen und hat die Minidrohne mit einem 2-Achsen-Gimbal ausgestattet. Somit wird die Kamera immer entsprechend der Flugbewegung ausgerichtet, sodass die Aufnahmen sehr stabil sind – selbst bei schwierigen Flugbedingungen. Hier gibt es eine deutliche Qualitätsverbesserung in den Aufnahmen, was sich DJI allerdings gut bezahlen lässt. Der Yuneec Breeze ist schon für etwa 350 Euro zu haben, während DJI für die Spark mindestens 599 Euro verlangt (Nachtrag: Mittlerweile ist die DJI Spark für etwa 400 Euro erhältlich). Hier muss jeder selbst entscheiden, ob die neuen Funktionen diesen Aufpreis rechtfertigen. Wer den Aufpreis in Kauf nimmt, bekommt neben einer besseren Kameraaufhängung auch eine Drohne mit Gestensteuerung und Hinderniserkennung, was es so bisher in dem Segment nicht gibt.

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Ist die DJI Spark die neue Reise-Drohne?

Die DJI Spark ist nicht nur wegen seiner geringen Abmessung ein idealer Begleiter bei Ausflügen und Reisen. Der neue Quadrocopter von DJI wiegt gerade mal 300 Gramm (Abflugmasse) und ist damit super zu transportieren.

Doch die Entwickler haben auch in einem anderen Punkt an die alltägliche Anwendung gedacht. So lässt sich der Akku z.B. über eine Powerbank mit einem MicroUSB-Anschluss aufladen. Das ist unterwegs natürlich super praktisch!

Mein Fazit zur DJI Spark

Die DJI Spark richtet sich eindeutig an Privatpersonen, die ihren Alltag für den Bekanntenkreis oder sich selbst aus neuen Perspektiven verewigen wollen. Die maximale Flugzeit von 16 Minuten ist im Vergleich zu anderen DJI-Modellen gering; trotzdem sollte das dem Anspruch der meisten Privatanwender genügen. In diesem Bereich scheint die DJI Spark eine echte Alternative z.B. zum DJI Mavic Pro zu sein. Den Preis von 599 Euro halte ich im Vergleich zur Konkurrenz für zu hoch.

Wer professionelle Aufnahmen anfertigen möchte, könnte von der Kamera und der Flugleistung enttäuscht werden. So lassen sich Bilder nur als JPGs abspeichern (kein RAW/DNG möglich) und die Auflösung ist auf 1080 Pixel bei 30 Frames per Second begrenzt.

Hobby-Piloten kann ich die DJI Spark aber absolut empfehlen. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, den kleinen Quadrocopter durch die Lüfte zu jagen. 

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Hast du noch Fragen zur DJI Spark? Dann ab damit in die Kommentare! Natürlich sind wir auf deine Erfahrungen gespannt, wenn du dann dein Modell ergattert hast.

DJI Spark

599 €
8.4

Bedienung

8.9/10

Kamera

6.1/10

Funktionen

9.1/10

Reisetauglichkeit

9.9/10

Flugverhalten

8.0/10

Preis-/Leistung

8.5/10

Vorteile

  • Einfache Steuerung mit Gesten möglich
  • Idealer Begleiter auf Reisen
  • Viele Flugmodi
  • Ausgereifte Hinderniserkennung

Nachteile

  • Geringe Flugzeit von max. 16 Minuten
  • Nur FullHD-Videoauflösung möglich

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Über den Autor

Hey, ich bin Francis – Weltenbummler, Blogger und Drohnenpilot. Seit Januar 2015 reise ich mit Bina um die Welt. Immer im Gepäck ist eine Kamera-Drohne, mit der wir die schönsten Plätze aus der Luft festhalten. Auf unserem Blog teilen wir mit dir die besten Tipps für deine nächste Reise. Hast du noch Fragen zu diesem Artikel? Dann schreibe uns doch in den Kommentaren!

Diskussionen zum Thema

  • Life to go - Daniel und Jessi | 29.05.2017

    Nettes Ding, aber da macht man sich bei der „Windanfälligkeit“ schon seine Sorgen, oder?
    Die Mavic schlägt sich bei uns sehr wacker, aber bringt auch des Öfteren die Meldung, dass man vorsichtig fliegen solle, wo bei der Phantom 3 Pro damals noch alles super stabil war.

    Für Ausflüge/Trips (in windstillen Gegenden) aber bestimmt ganz toll und testen würden wir den Winzling auch gern.

    Aber ich denke bei uns bleibt’s bei der Mavic.

    Alles Liebe und Danke für eure Seite, die uns bislang echt immer gut geholfen hat!

    Daniel und Jessi :)

    • Francis | 06.06.2017

      Hallo ihr beiden,
      ja das sehe ich auch so! Die Spark ist sicherlich windanfälliger als die anderen Modelle von DJI. Da ich sie aber in erster Linie als „verlängerten Selfie-Stick“ ansehe, ist das für die Kernzielgruppe kein großes Thema.
      Schön, dass wir euch schon so viel helfen konnten :)
      Beste Grüße und gute Reise, Francis

  • Pascal | 31.05.2017

    Hallo!

    Und wie ist es wenn ich damit zum Beispiel eine Stadt filme oder Fotos mache (ich mein z.B. Venedig), brauche ich da eine Genehmigung oder ist das bei der Spark egal? Ich mein, die ist doch recht klein und wiegt grad mal nur 300g. Bei mir ist immer die Unsicherheit dabei ob man damit fliegen darf.

    • Francis | 06.06.2017

      Hi Pascal,
      die Frage kann man nicht pauschal beantworten, da die Regeln und die Gewichtsgrenzen in jedem Land anders sind. Ich gehe allerdings davon aus, dass du in den meisten Ländern die Regeln im vollen Umfang berücksichtigen musst.
      Viele Grüße, Francis

      • Pascal | 06.06.2017

        Hallo Francis. Ich habe die Austro Control in Österreich kontaktiert und die haben mir gesagt, dass keine Anmeldung oder Bewilligung erforderlich ist, da diese Drohne ja doch recht klein ist. Filmen und fotografieren wäre nur für private Zwecke. Hier folgende Antwort von der Austro C.: da die DJI Spark laut Angaben des Herstellers über eine sehr geringe Betriebsmasse von nur ca. 300 g verfügt, ist das Gerät in vielen Anwendungsfällen als „unbemanntes Gerät bis zu 79 Joule maximaler Bewegungsenergie“ (§ 24d Luftfahrtgesetz) zu klassifizieren, somit ist auch bei der Erstellung von Luftbildaufnahmen keine Bewilligung der Austro Control erforderlich. Jedoch ist darauf zu achten, dass Flughöhe und Geschwindigkeit so gewählt werden, dass die 79-Joule-Grenze nicht überschritten wird, und durch den Betrieb keine Personen oder Sachen gefährdet werden.

        Wird das Gerät auch in Höhen über 30 m über Grund verwendet (bzw. die 79 Joule überschritten) und erfolgt der Betrieb gegen Entgelt/gewerblich bzw. nicht zum Zwecke des Fluges selbst (zB zur Erstellung von Foto- oder Filmaufnahmen), ist eine Betriebsbewilligung der Austro Control erforderlich.

        Denke das hilft ein paar Lesern weiter. Es gilt doch eh nur etwas darauf aufzupassen ;)

  • Betz André | 31.05.2017

    Hi Francis
    Danke für die Infos
    Hat die Ferdteuerubg einen HDMI-Ausgang oder lässt er sich mit Ylightbridge 2 verbinden?

    Dankeschön für kurzes Feedback

    Gruss
    André

    • Francis | 06.06.2017

      Hallo André,
      derzeit hatte ich die Spark ja selbst noch nicht in der Hand. Aber es sieht nicht so aus, als hätte die Fernsteuerung einen HDMI-Anschluss. Ich glaub auch nicht, dass eine Verbindung mit Lightbridge möglich ist.
      Viele Grüße, Francis

  • Elisabeth | 01.06.2017

    Hi Francis,
    Deine Information zum Spark ist sehr gut. Ich fliege derzeit eine Spielzeugdrohne und überlege mir, ob ich mir als nächste Drohne eine Spark oder Mavic kaufen soll, da ich mit dieser Drohne auf Reisen gehen will. In Österreich müssen beide Drohnen als unbemanntes Lugtfahrzeug der Klasse 1 bei der Austro Control angemeldet werden, wie ein Experte für UAV Regulierung mir mitgeteilt hat. Es gelten nur Drohnen bis 260 g als Spielzeugdrohnen in Österreich. Ich empfehle daher Pascal sich das Luftfahrtrecht in dem Land wo er Aufnahmen machen will anzusehen.

    Gruss,

    Elisabeth

    • Pascal | 01.06.2017

      Hallo!
      Ok, alles gut soweit, über die Anmeldung bei der Austro habe ich gelesen, aber ich verstehe es nicht so ganz. Bin in dem Gebiet ganz neu. Ist nur eine Anmeldung erfordelich oder auch eine Bezahlung? Gibt es irgendein Artikel der einfach und verständlich zum Lesen ist?

    • Francis | 06.06.2017

      Hallo Elisabeth, schön, dass dir unser Artikel weiterhilft. Danke für deinen Kommentar!
      LG Francis

    • Sebastian | 03.10.2017

      Hallo Elisabeth,

      Wir stehen vor der selben Entscheidung. Wir sind 6 Monate in Südostasien, Neuseeland,Hawaii unterwegs. Ich habe die Befürchtung dass die Spark doch sehr spärlich ist und Naturaufnahmen eher schlechter abschneidet. Anderseits hat Mann mit so einer kleinen leisen Drohne eher weniger Probleme als mit der etwas größeren mavic.

      Darf ich fragen wie deine Entscheidung ausgegangen ist und was die Gründe dafür waren?

      Danke an Francis für den tollen Beitrag.

  • Kai | 14.07.2017

    Bedienung

    8.00

    Kamera

    7.00

    Funktionen

    8.00

    Reisetauglichkeit

    10.00

    Flugverhalten

    10.00

    Preis-/Leistung

    5.00

    Als Besitzer einer Spark habe ich mir über die Regelung in Österreich viel Gedanken gemacht.
    Als Spielzeugdrohne gilt eine Drohne, die nicht höher als 30m fliegt und weniger als 79 Joule Bewegungsenergie hat. Bei der Umrechnung auf die 268g tut man so, als ob die Drohne aus 30m im luftleeren Raum abstürzt und unten mit knapp 90 km/h aufschlägt. Nun ist die Spark aber nicht gerade stromlinienförmig gebaut. Wenn man den Luftwiderstand einbezieht kommt die 300g Spark aber nur auf unter 60 km/h und 39 Joule! Für Interessierte: Das ist mit einem cw-Wert von 1.15 gerechnet (Wert für quadratische Platte).

    • Francis | 20.07.2017

      Hallo Kai, vielen Dank für die ausführliche Erklärung! LG Francis

  • Elisabeth | 25.08.2017

    Lieber Kai,
    Du brauchst für die DJI Spark in Österreich eine Genehmigung, wenn Du Aufnahmen machen willst., da die Drohne keine Spielzeugdrohne ist ( 300g ).

    • Pascal | 25.08.2017

      Tut mir Leid Elisabeth, aber das stimmt nicht was du da schreibst. Ich habe mich bei der Austro Control gemeldet und die haben gesagt dass die Drohne in die Spielzeugdrohne Kategorie fällt. Kai hat recht, man darf aber nicht mit der DJI Spark über 30 Meter fliegen und es gelten die klassischen Regeln: Nicht in der Nähe von Menschen, nicht bei Privatgrundstücke fliegen, niedrige Geschwindigkeit etc… Alles was über 300 g wiegt ist schon eine andere Kategorie mit anderen (extra) Regeln.

      • Pascal | 25.08.2017

        Ach und vergessen hatte ich zu erwähnen dass mir ausserdem die Austro Control schrieb dass ich für diese Drohne keine Anmeldung brauche…….

  • Elisabeth | 25.08.2017

    Lieber Pascal,

    danke für Deine Mitteilung. Hast Du der Austro Control eine email geschrieben oder diese angerufen. Ich habe nämlich von einem Professor für Luftfahrtrech, der mit der Austro Control zusammenarbeitet eine andere Antwort erhalten. Er hat 250g als Grenze genannt.

  • Jacqueline | 25.04.2018

    Bedienung

    9.00

    Kamera

    8.50

    Funktionen

    10.00

    Reisetauglichkeit

    10.00

    Flugverhalten

    9.00

    Preis-/Leistung

    9.00

    Als DJI Spark Besitzerin möchte ich hier kurz meine Referenz dalassen.
    Ich habe nach einer Drohne gesucht, die für Reisen praktisch ist. Das es die Spark ist, ist ja wohl klar.
    Bisher bin ich einbandfrei zufrieden. Ich habe Sie allerdings auch nur zum „spielen“ verwendet und noch keine ernsten Aufnahmen gemacht. Bald nehme ich Sie das erste Mal mit in den Urlaub und bin mega gespannt. Die verschiedenen Funktionen sind klasse.
    Was mich etwas stört ist, dass sich der Gimbal mit dem Kontroller nicht einstellen lässt, ein Objekt zu folgen. Trotz Einstellung bekomm ich es leider nicht hin.
    Fazit: Drohne wie auch die App finde ich sehr überschaubar. Man benötigt etwas Übung und etwas Zeit sich am Anfang zurecht zu finden, aber das ist es definitiv Wert.

    • Francis | 01.06.2018

      Danke für deine Bewertung! :)

  • Nathalie | 21.03.2019

    Hallo zusammen,

    Ich hätte gerne gewusst ob es bei der DJI Spark wirklich nötig ist, das Combopaket zu kaufen.
    Vielen Dank im Voraus!

    • Francis | 22.03.2019

      Hallo Nathalie,
      du kannst die Spark natürlich auch ohne Combo-Paket kaufen. Dann kannst du erst mal schauen, wie du mit der Drohne zurecht kommst. Und wenn du merkst, dass du doch noch zusätzliches Equipment brauchst, lassen sich Ersatzakkus etc. auch später noch nachkaufen. Kommt eben auch immer ein wenig darauf an, was man mit der Spark plant und wie oft man fliegt.
      Liebe Grüße,
      Francis

    • Florian | 12.05.2019

      Erforderlich ist es sicherlich nicht aber wirklich spass wird man ohne Controller nicht mit der Drohne haben.
      Wenn du wirklich nur ein schnelles Selfie machen möchtest wird die Drohne vermutlich dafür reichen aber irgendwann möchte man ja evtl doch mal eben die Landschaft oder etwas sehenswürdiges filmen. Und das geht mit Controller weitaus komfortabler.
      Und die Reichweite ohne Controller ist ebenfalls nicht der Rede wert.
      Wenn man etwas geduldig im Internet sucht wird man den Controller für nur 50€ finden.

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