Drohnen Gesetze in Deutschland: Diese Vorschriften gelten in der Bundesrepublik

Wenn du einen Multicopter in Deutschland in Betrieb nehmen möchtest, dann solltest du dich genau mit den rechtlichen Bestimmungen in der Bundesrepublik vertraut machen. In diesem Beitrag möchte ich dir aufzeigen, welche Regeln in Deutschland für Copter-Piloten gelten, und die wichtigsten Fragen beantworten.

Mit der Drohnen-Verordnung von 2017 wurde die bisherige Trennung nach dem Zweck eines Drohnen-Fluges größtenteils aufgehoben und nun gelten dieselben Regeln für Freizeitflieger und gewerbliche Anwender. Generell gilt: Ab einer Aufstiegsmasse von mehr als 2 Kilogramm musst du einen Kenntnisnachweis („Drohnen-Führerschein“) besitzen. Ab einer Aufstiegsmasse von 5 Kilogramm benötigst du eine Einzelerlaubnis für jeden Drohnen-Flug.

Überblick: Drohnen-Gesetze in Deutschland

Drohnen zum Freizeitgebrauch erlaubt? Ja, ohne weitere Anforderungen
Gewerbliche Nutzung von Drohnen erlaubt? Ja, ohne weitere Anforderungen
Maximale Flughöhe:100 Meter (328,1 Fuß) im unkontrollierten Luftraum.
Ist eine Drohnen-Versicherung erforderlich? Ja, für private und gewerbliche Drohnen-Flüge. Wir empfehlen diese Drohnen-Versicherungen.
Benötigen Drohnen eine Kennzeichnung?Ja. Feuerfeste Plakette ab 250 Gramm Abflugmasse erforderlich
Drohnen-Plaketten können hier bestellt werden
Müssen Drohnen registriert werden? Nein.
Halte Abstand zu Flughäfen
Respektiere die Privatsphäre anderer Personen
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Folgende Dinge musst du beachten:

Drohnen dürfen nicht höher als 100 Meter über Grund fliegen. Höher darfst du nur fliegen, wenn du dich auf einem zugelassenen Modellflugplatz befindest oder eine Genehmigung von der zuständigen Luftfahrtbehörde eingeholt hast. Falls du dich im kontrollierten Luftraum befindest, gilt eine maximale Aufstiegshöhe von 50 Metern.

Es besteht ein Verbot von Nachtflügen (Sondergenehmigungen für Nachtflüge sind jedoch möglich). 

Das Überfliegen von Wohngrundstücken ist verboten, wenn der Copter mehr als 250 Gramm wiegt oder in der Lage ist, optische Daten, akustische Daten oder Funksignale zu sammeln, zu speichern, und/oder zu übertragen. Bei Flügen mit den gängigen Kamera-Drohnen ist also die Zustimmung desjenigen einzuholen, dessen Rechte betroffen werden könnten. Somit müssen die Eigentümer und ggf. Mieter befragt werden, ob sie mit dem Überflug einverstanden sind. Mehr dazu findest du auch weiter unten.

Drohnen dürfen sich maximal 100 Meter an sensible Gebiete annähern. Dazu zählen:

  • Menschenansammlungen. Leider gibt es auch durch die Drohnen-Verordnung keine Definition, ab wann eine Gruppe als Menschenansammlung gilt. Im Ausland gibt es sehr unterschiedliche Definitionen, die bei einer Mindestgruppengröße von 12 Personen beginnen und bis zu 1.000 Personen reichen. Von diesen internationalen Vergleichswerten lässt sich aber keine Definition für den deutschen Rechtsraum ableiten!
  • Unglücksorte, Katastrophengebiete, Einsatzorte von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.
  • Bundesfernstraßen (konkret Autobahnen und Bundesstraßen), Bundeswasserstraßen und Bahnanlagen.
  • Industrieanlagen.
  • Justizvollzugsanstalten/Gefängnisse und Einrichtungen des Maßregelvollzugs.
  • Einrichtungen und Truppen der Bundeswehr sowie andere militärische Anlagen und Organisationen.
  • Anlagen der Energieerzeugung und Energieverteilung (Kraftwerke, Windräder, Umspannwerke etc.).
  • Einrichtungen, in denen erlaubnisbedürftige Tätigkeiten der Schutzstufe 4 gemäß Biostoffverordnung (Institute in Hamburg, Berlin, Marburg und auf der Insel Riems) durchgeführt werden.
  • Grundstücke von Verfassungsorganen des Bundes und der Länder sowie obere und oberste Bundes- und Landesbehörden.
  • Diplomatische und konsularische Vertretungen (Botschaften).
  • Internationale Organisationen im Sinne des Völkerrechts (UN, EU, NATO etc.).
  • Grundstücke der Polizei und anderer Sicherheitsbehörden.
  • Krankenhäuser.

Das Fliegen über Naturschutzgebieten ist ebenfalls verboten. Es gelten die Gesetze zum Naturschutz.

Damit sind schon sehr viele Flugmanöver eingeschränkt. Selbst in ländlichen Gebieten kann es zu erheblichen Einschränkungen kommen. Eine gute Karte, die die vielen Flugverbote berücksichtigt, findest du hier.

Screenshot vom großartigen Map2Fly Karten-Service

Als Steuerer eines Multicopters bist du dazu verpflichtet, bemannten Luftfahrzeugen und unbemannten Freiballonen auszuweichen.

Zu den Außengrenzen von Flughäfen ist ein Sicherheitsabstand von 1,5 Kilometer einzuhalten.

Ebenso musst du eine Drohnen-Versicherung abschließen.

Flüge außerhalb der Sichtweite und First-Person-View

Von Flügen außerhalb der Sichtweite sprechen wir, wenn du als Steuerer den Copter selbst nicht mehr mit bloßem Auge beobachtest, sondern dich zur Steuerung auf einen Monitor oder eine Videobrille verlässt.

Grundsätzlich zulässig sind FPV-Flüge, solang du deine Drohne nicht höher als 30 Meter aufsteigen lässt. Falls dein Copter mehr als 250 Gramm wiegt, benötigst du zudem eine weitere Person, die den Copter mit bloßem Auge beobachtet und dich auf mögliche Gefahren während des Fluges aufmerksam machen kann. Unter diesen Bedingungen wertet das Gesetz dein Manöver nicht als „Flug außerhalb der Sichtweite“.

Falls dir diese Einschränkungen nicht ausreichen, kannst du eine Erlaubnis für Flüge außerhalb der Sichtweite bei der Landesluftfahrtbehörde beantragen. Diese Genehmigung wird allerdings nur für unbemannte Flugsysteme mit einer Startmasse von mehr als 5 Kilogramm erteilt.

Die Kennzeichnungspflicht

Multicopter sollen mit den Daten des Steuerers versehen werden, damit im Schadensfall der Verursacher ermittelt werden kann. Eine Plakette ist ab einer Abflugmasse von 250 Gramm verpflichtend.

Auf der Drohnen-Plakette müssen dein Name und deine Anschrift vermerkt sein. Ich finde es sinnvoll, zusätzlich die Telefonnummer anbringen zu lassen.

Der Gesetzgeber hat Anforderungen an das Material der Identifikationsmarke gestellt. So muss die Plakette feuerfest sein. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) spricht selbst davon, dass ein Aluminium-Aufkleber mit Adressgravur für die Kennzeichnung geeignet ist. Hochwertige Drohnen-Plaketten können z.B. hier erworben werden.

Ab wann wird ein „Drohnen-Führerschein“ erforderlich

Ab einer Startmasse von 2 kg ist ein Kenntnisnachweis („Drohnen-Führerschein“) notwendig. Für einen Großteil der Drohnen, die aktuell im Umlauf sind, ist dieser Kenntnisnachweis also nicht verpflichtend. Betroffen sind vor allem Piloten von hochpreisigen Drohnen wie dem DJI Inspire 2.
Du benötigst den UAV-Kenntnisnachweis jedoch auch, wenn du eine Ausnahmegenehmigung beantragen willst.

Wie erhalte ich eine Flugerlaubnis

Ab einer Aufstiegsmasse von 5 Kilogramm benötigst du eine Einzelerlaubnis für jeden Drohnen-Flug. Es gibt außerdem noch eine ganze Reihe an Szenarien, bei denen du eine Erlaubnis von der zuständigen Landesluftfahrtbehörde benötigst. Am besten kontaktierst du die zuständige Behörde in deinem Bundesland und fragst nach den aktuellen Regeln.

Wenn du eine Genehmigung von der Luftfahrtbehörde deines Bundeslandes beantragst, muss dargestellt werden, dass du dich an die gängigen Rechtsvorschriften hältst. Dazu zählen insbesondere die Sicherheit des Luftverkehrs, die öffentliche Sicherheit und Ordnung, der Datenschutz, der Naturschutz und der Schutz vor Fluglärm. Im Einzelfall können weitere Unterlagen verlangt werden wie die Zustimmung von Grundstückseigentümern, Gutachten von Sachverständigen und andere Bewertungen durch Fachleute.

Die Erteilung der Genehmigung befreit dich jedoch nicht von der Einhaltung anderer Rechtsvorschriften wie z.B. dem Bundesnaturschutzgesetz und dem Naturschutzrecht des jeweiligen Landes.

Keine Erlaubnispflicht besteht übrigens für Behörden oder Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (kurz BOS) während eines Not-/Unfalls bzw. einer Katastrophe. Für BOS im Einsatz gelten die zahlreichen Mindestabstände, die ich oben genannt habe, nicht. Auch wenn eine Privatperson im Auftrag und unter Aufsicht einer BOS in einer Notsituation agiert, entfallen die Mindestabstände und die Erlaubnispflicht.

Auch Flüge an Bahnbrücken sind eingeschränkt

Foto- und Videoaufnahmen

Nachdem wir zuvor geklärt haben, wo und unter welchen Umständen du überhaupt fliegen darfst, schauen wir uns nun an, welche Aufnahmen du mit deiner Kamera-Drohne anfertigen und veröffentlichen darfst.

Datenschutz und Persönlichkeitsrecht

Als Drohnenpilot sammelst du Daten und damit berühren deine Aktivitäten die Bestimmungen zum Datenschutz.
Die Datenschutzbeauftragten der Länder und des Bundes haben ihre Einschätzung in einem Positionspapier zusammengetragen und kommen zu dem Schluss, dass „insbesondere in urbanen Umgebungen […] das Betreiben von Drohnen mit Film- und Videotechnik im Einklang mit den geltenden Gesetzen in der Regel nicht möglich“ sei.

Warum ist das so?

In Deutschland gelten mehrere Gesetze und Verordnungen, die den Daten- und Persönlichkeitsschutz betreffen. Außerdem schränkt schon die Drohnenverordnung ein, wo geflogen werden darf. Dazu zählen Wohngrundstücke, für die keine Erlaubnis des Eigentümers vorliegt.

Von der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hast du bestimmt schon gehört. Ergänzt wird sie durch das Bundesdatenschutzgesetz. Diese Gesetze beziehen sich auf die Verarbeitung personenbezogener Daten und gelten nicht für die Ausübung ausschließlich persönlicher und familiärer Tätigkeiten.

Allerdings kann dein Drohnenflug schnell in den Bereich der nichtpersönlichen Tätigkeiten fallen, wenn du im öffentlichen Raum fliegst oder zum Beispiel vorhast, deine Aufnahmen zu veröffentlichen oder verbreiten. Dies kann schon der Fall sein, wenn du sie in sozialen Netzwerken zugänglich machst.

Damit entstehen für dich Pflichten, die in der Praxis schwer umsetzbar sind. Zum Beispiel müsstest du den Betroffenen mitteilen, wer du bist, wie sie dich kontaktieren können, was du mit den Aufnahmen machst usw.

Deshalb musst du darauf achten, welche Daten du mit deinen Aufnahmen erhebst. Personenbezogene Daten können ganz klassisch Name, Adresse oder das Aussehen eines Menschen sein, aber auch KFZ-Kennzeichen fallen darunter. Diese solltest du also nicht ohne vorherige Einwilligung filmen oder fotografieren.

Francis fliegt mit seiner Drohne

Das Allgemeine Persönlichkeitsrecht ermöglicht die freie Entfaltung aller Menschen. Jeder hat das Recht, sich zurückzuziehen und abzuschirmen. Du darfst mit einem Kopter niemanden in diesem Grundrecht beeinträchtigen. Ganz praktisch bedeutet das, dass du keine Bereiche überfliegen solltest, die nicht öffentlich einsehbar sind (siehe dazu auch das Urteil vom Amtsgericht Potsdam).

Dieses Recht auf Abschirmung gilt auch in der Natur. Deswegen solltest du z.B. an Seen und in Parks besonders sensibel gegenüber anderen Personen sein, damit du deren Ruhe nicht unzulässig beeinträchtigst.

Auf der anderen Seite steht dir als Drohnen-Pilot ebenso das Recht zur freien Entfaltung zu. Es gilt immer im Einzelfall abzuwägen, welches Recht höher wiegt. Damit Juristen sich nicht mit deinem Fall beschäftigen müssen, empfehle ich dir, vor jedem Flug die Personen in der Umgebung aufzuklären und freundlich um eine Zustimmung zu bitten. Das kann böse Überraschungen vermeiden.

Gut zu wissen: Es ist unerheblich, ob du mit der Kamera an deiner Drohne tatsächlich Aufnahmen machst. Selbst dann, wenn nur der Eindruck entstehen könnte, dass du Aufnahmen erstellst und damit personenbezogene Daten sammelst, gelten die Vorschriften. Entsprechende Gerichtsurteile gingen meistens zugunsten der Persönlichkeitsrechte von Betroffenen aus.

Neben den in den Gesetzen vorgeschriebenen Strafen oder Bußgeldern kann es auch sein, dass Betroffene ihre Rechte selbst mit drastischen Mitteln einfordern. Es gab einen Fall, bei dem ein Mann mit dem Luftgewehr eine Drohne abgeschossen hat, die über seinem Grundstück flog. Der Drohnenbesitzer verklagte den Schützen, schließlich war die Drohne 1500 Euro wert. Doch der Schütze bekam Recht! Er hatte sich gegen die Verletzung seiner Rechte und der seiner Familie gewehrt.

Achtung auch, falls deine Kamera-Drohne Tonaufnahmen macht. In Deutschland ist es strafbar, nichtöffentliche Gespräche ohne Zustimmung aufzuzeichnen oder öffentlich zu machen (§201 StGB).

In Wohngebieten müssen die Betroffenen einem Drohnen-Flug zustimmen

Welche Luftaufnahmen darfst du veröffentlichen?

Hast du dich an all diese Bestimmungen gehalten, solltest du nun herausfinden, ob du die Luftaufnahmen auch ohne Weiteres veröffentlichen darfst.

Dazu werfen wir einen Blick ins Kunsturhebergesetz. In §22 KunstUrhG ist festgeschrieben, dass eine abgebildete Person der Verbreitung von Bildnissen zustimmen muss. Grundsätzlich solltest du dir eine (schriftliche) Genehmigung der abgebildeten Personen einholen, bevor du dein Material veröffentlichst.

Es gibt jedoch Ausnahmen, die durch §23 KunstUrhG geregelt werden. Demnach benötigst du keine Genehmigung der abgebildeten Personen, wenn eine der folgenden Bedingungen zutrifft:

  1. Abgebildete/r ist eine Person der Zeitgeschichte
  2. Personen sind als Beiwerk neben einer Landschaft oder einem anderen Motiv zu sehen
  3. Abbildung ist von einer Veranstaltung, an der die Betroffenen teilgenommen haben
  4. Abbildungen dient einem höheren Interesse der Kunst

Insbesondere Punkt 2 sollte für viele Drohnen-Piloten interessant sein und bürokratischen Aufwand minimieren.

Noch scheint nicht abschließend geklärt, ob die 2018 in Kraft getretene DSGVO etwas an der Anwendbarkeit des Kunsturhebergesetzes ändert. Zumindest für journalistische Aufnahmen gibt es bereits Gerichtsurteile, wonach das Gesetz weiterhin gilt.

Das Urheberrecht und die Panoramafreiheit

Dass du einen urheberrechtlichen Anspruch auf deine Luftaufnahmen hast, ist dir vermutlich klar. Aber ist dir auch bewusst, dass du mit deinem Drohnen-Video eventuell Urheberrechte anderer Personen verletzt hast?

Neben Landschaften sind Gebäude beliebte Motive für Drohnen-Flüge. Gebäude können jedoch unter Umständen einen urheberrechtlichen Schutz genießen. Zwar dürfen Gebäude ohne Einwilligung von öffentlichen Plätzen aus aufgenommen werden und du benötigst keine Genehmigung des Urhebers für die Verbreitung des aufgenommenen Materials (§59 UrhG). Doch die sogenannte Panoramafreiheit gilt nicht mehr, wenn technische Hilfsmittel verwendet werden, die einen anderen Blickwinkel ermöglichen. Besonders hohe Stative sowie Drohnen fallen nicht mehr unter die Panoramafreiheit, sodass bei einem urheberrechtlich geschützten Werk eine Genehmigung aller Urheber (Architekten) notwendig wird.

Gesetzliche Bestimmungen für Drohnen-Piloten in Deutschland im Überblick

Für einen besseren Überblick findest du zum Abschluss des Artikels noch eine praktische Übersicht zu den wichtigsten „Drohnen-Gesetzen“ in Deutschland.

Diese Regeln musst du in Deutschland einhalten:
  • Mache dich mit der Technik der Drohne vertraut und beachte die Hinweise in der Bedienungsanleitung
  • Behalte deinen Copter immer im Auge
  • Schließe eine Haftpflichtversicherung ab, die den Betrieb von Multicoptern abdeckt.
  • Prüfe das Flugareal auf Hindernisse
  • Beurteile die Wetterlage (Wind, Regen) vor deinem Flug
  • Weiche bemannten Luftfahrzeugen aus (am besten sofort landen)
  • Halte einen Sicherheitsabstand zu öffentlichen Wegen und Stromleitungen ein
  • Beachte die Vorschriften zum Datenschutz
  • Bei automatisierten Flug-Manövern (z.B. Point of Interest, Waypoints) musst du jederzeit die volle Kontrolle zurückgewinnen können
  • FPV-Funkübertragung ist auf 2,4 GHz bis max. 10 mW und auf 5,8 GHz bis 25 mW erlaubt

In Deutschland nicht gestattet:
  • Fliegen in einer Höhe von mehr als 100 Metern über Grund
  • Fliegen in der Nähe von Flugplätzen ohne individuelle Freigabe
  • Flüge über Menschenansammlungen, militärische Objekte, Justizvollzugsanstalten, Unglücksorte, Krankenhäuser und Kraftwerke
  • Fliegen ohne direkten Sichtkontakt
  • Nachtflüge (Einzelerlaubnis in manchen Bundesländern mit entsprechender Beleuchtung möglich)
  • Urheberrechtsverletzungen
  • Flüge ohne Genehmigung der Grundstücksbesitzer
  • Flugmanöver unter Einfluss von Alkohol oder Drogen
  • Aufnahmen von Personen ohne deren Einwilligung

Diese Genehmigungen benötigst du:

  • Aufstiegsgenehmigung der zuständigen Landesluftfahrtbehörde, wenn deine Einsätze die gesetzten Grenzen der Drohnen-Verordnung übersteigen
  • Genehmigung von Urhebern, falls du deren urheberrechtlich geschütztes Werk fotografierst/filmst
  • Erlaubnis des Grundstückbesitzers
  • Erlaubnis von gefilmten Personen, wenn sie nicht zu den oben genannten Ausnahmen zählen

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Wenn du noch Fragen hast oder bereits Erfahrungen mit der rechtlichen Handhabe in deinem Bundesland gemacht hast, dann melde dich bitte bei uns in den Kommentaren. Ich freue mich, von dir zu lesen!

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Über den Autor

Hey, ich bin Francis – Weltenbummler, Blogger und Drohnenpilot. Seit Januar 2015 reise ich mit Bina um die Welt. Immer im Gepäck ist eine Kamera-Drohne, mit der wir die schönsten Plätze aus der Luft festhalten. Auf unserem Blog teilen wir mit dir die besten Tipps für deine nächste Reise. Hast du noch Fragen zu diesem Artikel? Dann schreibe uns doch in den Kommentaren!

Diskussionen zum Thema

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  • Daniel | 01.12.2019

    Soweit mir bekannt, gilt die Mavic Mini in Deutschland nicht als Spielzeug (warum auch ?) und somit gelten bezügl. Naturschutzgebiete alle Einschränkungen, wie für größere Fluggeräte auch. Auch bezüglich Österreich hätte ich da so meine Zweifel, ob das Teil wirklich als „Spielzeug“ durchgeht.

  • Markus | 01.12.2019

    Hi Francis,

    wie sieht du denn die neue Drohnen VO bzgl folgendem:
    Mavic Pro 2:
    905 Gramm Gewicht würde ja theoretisch C2 bedeuten (tatsächliches Gewicht knapp unter 900 also C1)

    Aber unabhängig davon muss die Klassifizierung ja vom Hersteller erfolgen oder?

    Sehe ich das richtig, dass wenn DJI hier nicht mitspielt, die Mavic Pro 2 dann nur in die A3 Kategorie geflogen werden darf?

    Oder gibt es doch Hoffnung auf A1/A2 Kategorie?

    Ich würde gerne eine kaufen, würde aber ungern 1,5 k investieren wenn ich dann ab spätesten 2022 nur mehr unter A3 operieren darf…

    Danke uns LG
    Markus

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