Drohnen Gesetze in Deutschland: Diese Vorschriften gelten in der Bundesrepublik

Wenn du einen Multicopter in Deutschland in Betrieb nehmen möchtest, dann solltest du dich genau mit den rechtlichen Bestimmungen in der Bundesrepublik vertraut machen. In diesem Beitrag möchte ich dir aufzeigen, welche Regeln in Deutschland für Copter-Piloten gelten, und die wichtigsten Fragen beantworten.

Mit der Drohnen-Verordnung von 2017 wurde die bisherige Trennung nach dem Zweck eines Drohnen-Fluges größtenteils aufgehoben und nun gelten dieselben Regeln für Freizeitflieger und gewerbliche Anwender. Generell gilt: Ab einer Aufstiegsmasse von mehr als 2 Kilogramm musst du einen Kenntnisnachweis („Drohnen-Führerschein“) besitzen. Ab einer Aufstiegsmasse von 5 Kilogramm benötigst du eine Einzelerlaubnis für jeden Drohnen-Flug.

Überblick: Drohnen-Gesetze in Deutschland

Drohnen zum Freizeitgebrauch erlaubt? Ja, ohne weitere Anforderungen
Gewerbliche Nutzung von Drohnen erlaubt? Ja, ohne weitere Anforderungen
Maximale Flughöhe:100 Meter (328,1 Fuß) im unkontrollierten Luftraum.
Ist eine Drohnen-Versicherung erforderlich? Ja, für private und gewerbliche Drohnen-Flüge. Wir empfehlen diese Drohnen-Versicherungen.
Benötigen Drohnen eine Kennzeichnung?Ja. Feuerfeste Plakette ab 250 Gramm Abflugmasse erforderlich
Drohnen-Plaketten können hier bestellt werden
Müssen Drohnen registriert werden? Nein.
Halte Abstand zu Flughäfen
Respektiere die Privatsphäre anderer Personen
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Folgende Dinge musst du beachten:

Drohnen dürfen nicht höher als 100 Meter über Grund fliegen. Höher darfst du nur fliegen, wenn du dich auf einem zugelassenen Modellflugplatz befindest oder eine Genehmigung von der zuständigen Luftfahrtbehörde eingeholt hast. Falls du dich im kontrollierten Luftraum befindest, gilt eine maximale Aufstiegshöhe von 50 Metern.

Es besteht ein Verbot von Nachtflügen (Sondergenehmigungen für Nachtflüge sind jedoch möglich). 

Das Überfliegen von Wohngrundstücken ist verboten, wenn der Copter mehr als 250 Gramm wiegt oder in der Lage ist, optische Daten, akustische Daten oder Funksignale zu sammeln, zu speichern, und/oder zu übertragen. Bei Flügen mit den gängigen Kamera-Drohnen ist also die Zustimmung desjenigen einzuholen, dessen Rechte betroffen werden könnten. Somit müssen die Eigentümer und ggf. Mieter befragt werden, ob sie mit dem Überflug einverstanden sind. Mehr dazu findest du auch weiter unten.

Drohnen dürfen sich maximal 100 Meter an sensible Gebiete annähern. Dazu zählen:

  • Menschenansammlungen. Leider gibt es auch durch die Drohnen-Verordnung keine Definition, ab wann eine Gruppe als Menschenansammlung gilt. Im Ausland gibt es sehr unterschiedliche Definitionen, die bei einer Mindestgruppengröße von 12 Personen beginnen und bis zu 1.000 Personen reichen. Von diesen internationalen Vergleichswerten lässt sich aber keine Definition für den deutschen Rechtsraum ableiten!
  • Unglücksorte, Katastrophengebiete, Einsatzorte von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.
  • Bundesfernstraßen (konkret Autobahnen und Bundesstraßen), Bundeswasserstraßen und Bahnanlagen.
  • Industrieanlagen.
  • Justizvollzugsanstalten/Gefängnisse und Einrichtungen des Maßregelvollzugs.
  • Einrichtungen und Truppen der Bundeswehr sowie andere militärische Anlagen und Organisationen.
  • Anlagen der Energieerzeugung und Energieverteilung (Kraftwerke, Windräder, Umspannwerke etc.).
  • Einrichtungen, in denen erlaubnisbedürftige Tätigkeiten der Schutzstufe 4 gemäß Biostoffverordnung (Institute in Hamburg, Berlin, Marburg und auf der Insel Riems) durchgeführt werden.
  • Grundstücke von Verfassungsorganen des Bundes und der Länder sowie obere und oberste Bundes- und Landesbehörden.
  • Diplomatische und konsularische Vertretungen (Botschaften).
  • Internationale Organisationen im Sinne des Völkerrechts (UN, EU, NATO etc.).
  • Grundstücke der Polizei und anderer Sicherheitsbehörden.
  • Krankenhäuser.

Das Fliegen über Naturschutzgebieten ist ebenfalls verboten. Es gelten die Gesetze zum Naturschutz.

Damit sind schon sehr viele Flugmanöver eingeschränkt. Selbst in ländlichen Gebieten kann es zu erheblichen Einschränkungen kommen. Eine gute Karte, die die vielen Flugverbote berücksichtigt, findest du hier.

Screenshot vom großartigen Map2Fly Karten-Service

Als Steuerer eines Multicopters bist du dazu verpflichtet, bemannten Luftfahrzeugen und unbemannten Freiballonen auszuweichen.

Zu den Außengrenzen von Flughäfen ist ein Sicherheitsabstand von 1,5 Kilometer einzuhalten.

Ebenso musst du eine Drohnen-Versicherung abschließen.

Flüge außerhalb der Sichtweite und First-Person-View

Von Flügen außerhalb der Sichtweite sprechen wir, wenn du als Steuerer den Copter selbst nicht mehr mit bloßem Auge beobachtest, sondern dich zur Steuerung auf einen Monitor oder eine Videobrille verlässt.

Grundsätzlich zulässig sind FPV-Flüge, solang du deine Drohne nicht höher als 30 Meter aufsteigen lässt. Falls dein Copter mehr als 250 Gramm wiegt, benötigst du zudem eine weitere Person, die den Copter mit bloßem Auge beobachtet und dich auf mögliche Gefahren während des Fluges aufmerksam machen kann. Unter diesen Bedingungen wertet das Gesetz dein Manöver nicht als „Flug außerhalb der Sichtweite“.

Falls dir diese Einschränkungen nicht ausreichen, kannst du eine Erlaubnis für Flüge außerhalb der Sichtweite bei der Landesluftfahrtbehörde beantragen. Diese Genehmigung wird allerdings nur für unbemannte Flugsysteme mit einer Startmasse von mehr als 5 Kilogramm erteilt.

Die Kennzeichnungspflicht

Multicopter sollen mit den Daten des Steuerers versehen werden, damit im Schadensfall der Verursacher ermittelt werden kann. Eine Plakette ist ab einer Abflugmasse von 250 Gramm verpflichtend.

Auf der Drohnen-Plakette müssen dein Name und deine Anschrift vermerkt sein. Ich finde es sinnvoll, zusätzlich die Telefonnummer anbringen zu lassen.

Der Gesetzgeber hat Anforderungen an das Material der Identifikationsmarke gestellt. So muss die Plakette feuerfest sein. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) spricht selbst davon, dass ein Aluminium-Aufkleber mit Adressgravur für die Kennzeichnung geeignet ist. Hochwertige Drohnen-Plaketten können z.B. hier erworben werden.

Ab wann wird ein „Drohnen-Führerschein“ erforderlich

Ab einer Startmasse von 2 kg ist ein Kenntnisnachweis („Drohnen-Führerschein“) notwendig. Für einen Großteil der Drohnen, die aktuell im Umlauf sind, ist dieser Kenntnisnachweis also nicht verpflichtend. Betroffen sind vor allem Piloten von hochpreisigen Drohnen wie dem DJI Inspire 2.
Du benötigst den UAV-Kenntnisnachweis jedoch auch, wenn du eine Ausnahmegenehmigung beantragen willst.

Wie erhalte ich eine Flugerlaubnis

Ab einer Aufstiegsmasse von 5 Kilogramm benötigst du eine Einzelerlaubnis für jeden Drohnen-Flug. Es gibt außerdem noch eine ganze Reihe an Szenarien, bei denen du eine Erlaubnis von der zuständigen Landesluftfahrtbehörde benötigst. Am besten kontaktierst du die zuständige Behörde in deinem Bundesland und fragst nach den aktuellen Regeln.

Wenn du eine Genehmigung von der Luftfahrtbehörde deines Bundeslandes beantragst, muss dargestellt werden, dass du dich an die gängigen Rechtsvorschriften hältst. Dazu zählen insbesondere die Sicherheit des Luftverkehrs, die öffentliche Sicherheit und Ordnung, der Datenschutz, der Naturschutz und der Schutz vor Fluglärm. Im Einzelfall können weitere Unterlagen verlangt werden wie die Zustimmung von Grundstückseigentümern, Gutachten von Sachverständigen und andere Bewertungen durch Fachleute.

Die Erteilung der Genehmigung befreit dich jedoch nicht von der Einhaltung anderer Rechtsvorschriften wie z.B. dem Bundesnaturschutzgesetz und dem Naturschutzrecht des jeweiligen Landes.

Keine Erlaubnispflicht besteht übrigens für Behörden oder Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (kurz BOS) während eines Not-/Unfalls bzw. einer Katastrophe. Für BOS im Einsatz gelten die zahlreichen Mindestabstände, die ich oben genannt habe, nicht. Auch wenn eine Privatperson im Auftrag und unter Aufsicht einer BOS in einer Notsituation agiert, entfallen die Mindestabstände und die Erlaubnispflicht.

Auch Flüge an Bahnbrücken sind eingeschränkt

Foto- und Videoaufnahmen

Nachdem wir zuvor geklärt haben, wo und unter welchen Umständen du überhaupt fliegen darfst, schauen wir uns nun an, welche Aufnahmen du mit deiner Kamera-Drohne anfertigen und veröffentlichen darfst.

Datenschutz und Persönlichkeitsrecht

Als Drohnenpilot sammelst du Daten und damit berühren deine Aktivitäten die Bestimmungen zum Datenschutz.
Die Datenschutzbeauftragten der Länder und des Bundes haben ihre Einschätzung in einem Positionspapier zusammengetragen und kommen zu dem Schluss, dass „insbesondere in urbanen Umgebungen […] das Betreiben von Drohnen mit Film- und Videotechnik im Einklang mit den geltenden Gesetzen in der Regel nicht möglich“ sei.

Warum ist das so?

In Deutschland gelten mehrere Gesetze und Verordnungen, die den Daten- und Persönlichkeitsschutz betreffen. Außerdem schränkt schon die Drohnenverordnung ein, wo geflogen werden darf. Dazu zählen Wohngrundstücke, für die keine Erlaubnis des Eigentümers vorliegt.

Von der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hast du bestimmt schon gehört. Ergänzt wird sie durch das Bundesdatenschutzgesetz. Diese Gesetze beziehen sich auf die Verarbeitung personenbezogener Daten und gelten nicht für die Ausübung ausschließlich persönlicher und familiärer Tätigkeiten.

Allerdings kann dein Drohnenflug schnell in den Bereich der nichtpersönlichen Tätigkeiten fallen, wenn du im öffentlichen Raum fliegst oder zum Beispiel vorhast, deine Aufnahmen zu veröffentlichen oder verbreiten. Dies kann schon der Fall sein, wenn du sie in sozialen Netzwerken zugänglich machst.

Damit entstehen für dich Pflichten, die in der Praxis schwer umsetzbar sind. Zum Beispiel müsstest du den Betroffenen mitteilen, wer du bist, wie sie dich kontaktieren können, was du mit den Aufnahmen machst usw.

Deshalb musst du darauf achten, welche Daten du mit deinen Aufnahmen erhebst. Personenbezogene Daten können ganz klassisch Name, Adresse oder das Aussehen eines Menschen sein, aber auch KFZ-Kennzeichen fallen darunter. Diese solltest du also nicht ohne vorherige Einwilligung filmen oder fotografieren.

Francis fliegt mit seiner Drohne

Das Allgemeine Persönlichkeitsrecht ermöglicht die freie Entfaltung aller Menschen. Jeder hat das Recht, sich zurückzuziehen und abzuschirmen. Du darfst mit einem Kopter niemanden in diesem Grundrecht beeinträchtigen. Ganz praktisch bedeutet das, dass du keine Bereiche überfliegen solltest, die nicht öffentlich einsehbar sind (siehe dazu auch das Urteil vom Amtsgericht Potsdam).

Dieses Recht auf Abschirmung gilt auch in der Natur. Deswegen solltest du z.B. an Seen und in Parks besonders sensibel gegenüber anderen Personen sein, damit du deren Ruhe nicht unzulässig beeinträchtigst.

Auf der anderen Seite steht dir als Drohnen-Pilot ebenso das Recht zur freien Entfaltung zu. Es gilt immer im Einzelfall abzuwägen, welches Recht höher wiegt. Damit Juristen sich nicht mit deinem Fall beschäftigen müssen, empfehle ich dir, vor jedem Flug die Personen in der Umgebung aufzuklären und freundlich um eine Zustimmung zu bitten. Das kann böse Überraschungen vermeiden.

Gut zu wissen: Es ist unerheblich, ob du mit der Kamera an deiner Drohne tatsächlich Aufnahmen machst. Selbst dann, wenn nur der Eindruck entstehen könnte, dass du Aufnahmen erstellst und damit personenbezogene Daten sammelst, gelten die Vorschriften. Entsprechende Gerichtsurteile gingen meistens zugunsten der Persönlichkeitsrechte von Betroffenen aus.

Neben den in den Gesetzen vorgeschriebenen Strafen oder Bußgeldern kann es auch sein, dass Betroffene ihre Rechte selbst mit drastischen Mitteln einfordern. Es gab einen Fall, bei dem ein Mann mit dem Luftgewehr eine Drohne abgeschossen hat, die über seinem Grundstück flog. Der Drohnenbesitzer verklagte den Schützen, schließlich war die Drohne 1500 Euro wert. Doch der Schütze bekam Recht! Er hatte sich gegen die Verletzung seiner Rechte und der seiner Familie gewehrt.

Achtung auch, falls deine Kamera-Drohne Tonaufnahmen macht. In Deutschland ist es strafbar, nichtöffentliche Gespräche ohne Zustimmung aufzuzeichnen oder öffentlich zu machen (§201 StGB).

In Wohngebieten müssen die Betroffenen einem Drohnen-Flug zustimmen

Welche Luftaufnahmen darfst du veröffentlichen?

Hast du dich an all diese Bestimmungen gehalten, solltest du nun herausfinden, ob du die Luftaufnahmen auch ohne Weiteres veröffentlichen darfst.

Dazu werfen wir einen Blick ins Kunsturhebergesetz. In §22 KunstUrhG ist festgeschrieben, dass eine abgebildete Person der Verbreitung von Bildnissen zustimmen muss. Grundsätzlich solltest du dir eine (schriftliche) Genehmigung der abgebildeten Personen einholen, bevor du dein Material veröffentlichst.

Es gibt jedoch Ausnahmen, die durch §23 KunstUrhG geregelt werden. Demnach benötigst du keine Genehmigung der abgebildeten Personen, wenn eine der folgenden Bedingungen zutrifft:

  1. Abgebildete/r ist eine Person der Zeitgeschichte
  2. Personen sind als Beiwerk neben einer Landschaft oder einem anderen Motiv zu sehen
  3. Abbildung ist von einer Veranstaltung, an der die Betroffenen teilgenommen haben
  4. Abbildungen dient einem höheren Interesse der Kunst

Insbesondere Punkt 2 sollte für viele Drohnen-Piloten interessant sein und bürokratischen Aufwand minimieren.

Noch scheint nicht abschließend geklärt, ob die 2018 in Kraft getretene DSGVO etwas an der Anwendbarkeit des Kunsturhebergesetzes ändert. Zumindest für journalistische Aufnahmen gibt es bereits Gerichtsurteile, wonach das Gesetz weiterhin gilt.

Das Urheberrecht und die Panoramafreiheit

Dass du einen urheberrechtlichen Anspruch auf deine Luftaufnahmen hast, ist dir vermutlich klar. Aber ist dir auch bewusst, dass du mit deinem Drohnen-Video eventuell Urheberrechte anderer Personen verletzt hast?

Neben Landschaften sind Gebäude beliebte Motive für Drohnen-Flüge. Gebäude können jedoch unter Umständen einen urheberrechtlichen Schutz genießen. Zwar dürfen Gebäude ohne Einwilligung von öffentlichen Plätzen aus aufgenommen werden und du benötigst keine Genehmigung des Urhebers für die Verbreitung des aufgenommenen Materials (§59 UrhG). Doch die sogenannte Panoramafreiheit gilt nicht mehr, wenn technische Hilfsmittel verwendet werden, die einen anderen Blickwinkel ermöglichen. Besonders hohe Stative sowie Drohnen fallen nicht mehr unter die Panoramafreiheit, sodass bei einem urheberrechtlich geschützten Werk eine Genehmigung aller Urheber (Architekten) notwendig wird.

Gesetzliche Bestimmungen für Drohnen-Piloten in Deutschland im Überblick

Für einen besseren Überblick findest du zum Abschluss des Artikels noch eine praktische Übersicht zu den wichtigsten „Drohnen-Gesetzen“ in Deutschland.

Diese Regeln musst du in Deutschland einhalten:
  • Mache dich mit der Technik der Drohne vertraut und beachte die Hinweise in der Bedienungsanleitung
  • Behalte deinen Copter immer im Auge
  • Schließe eine Haftpflichtversicherung ab, die den Betrieb von Multicoptern abdeckt.
  • Prüfe das Flugareal auf Hindernisse
  • Beurteile die Wetterlage (Wind, Regen) vor deinem Flug
  • Weiche bemannten Luftfahrzeugen aus (am besten sofort landen)
  • Halte einen Sicherheitsabstand zu öffentlichen Wegen und Stromleitungen ein
  • Beachte die Vorschriften zum Datenschutz
  • Bei automatisierten Flug-Manövern (z.B. Point of Interest, Waypoints) musst du jederzeit die volle Kontrolle zurückgewinnen können
  • FPV-Funkübertragung ist auf 2,4 GHz bis max. 10 mW und auf 5,8 GHz bis 25 mW erlaubt

In Deutschland nicht gestattet:
  • Fliegen in einer Höhe von mehr als 100 Metern über Grund
  • Fliegen in der Nähe von Flugplätzen ohne individuelle Freigabe
  • Flüge über Menschenansammlungen, militärische Objekte, Justizvollzugsanstalten, Unglücksorte, Krankenhäuser und Kraftwerke
  • Fliegen ohne direkten Sichtkontakt
  • Nachtflüge (Einzelerlaubnis in manchen Bundesländern mit entsprechender Beleuchtung möglich)
  • Urheberrechtsverletzungen
  • Flüge ohne Genehmigung der Grundstücksbesitzer
  • Flugmanöver unter Einfluss von Alkohol oder Drogen
  • Aufnahmen von Personen ohne deren Einwilligung

Diese Genehmigungen benötigst du:

  • Aufstiegsgenehmigung der zuständigen Landesluftfahrtbehörde, wenn deine Einsätze die gesetzten Grenzen der Drohnen-Verordnung übersteigen
  • Genehmigung von Urhebern, falls du deren urheberrechtlich geschütztes Werk fotografierst/filmst
  • Erlaubnis des Grundstückbesitzers
  • Erlaubnis von gefilmten Personen, wenn sie nicht zu den oben genannten Ausnahmen zählen

Weitere Artikel von uns zu diesem Thema findest du hier:

Wenn du noch Fragen hast oder bereits Erfahrungen mit der rechtlichen Handhabe in deinem Bundesland gemacht hast, dann melde dich bitte bei uns in den Kommentaren. Ich freue mich, von dir zu lesen!

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Über den Autor

Hey, ich bin Francis – Weltenbummler, Blogger und Drohnenpilot. Seit Januar 2015 reise ich mit Bina um die Welt. Immer im Gepäck ist eine Kamera-Drohne, mit der wir die schönsten Plätze aus der Luft festhalten. Auf unserem Blog teilen wir mit dir die besten Tipps für deine nächste Reise. Hast du noch Fragen zu diesem Artikel? Dann schreibe uns doch in den Kommentaren!

Diskussionen zum Thema

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  • Sascha Dellin | 03.05.2016

    Die Freigabe für Aufstiege von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen innerhalb von Kontrollzonen an den genannten 16 Internationalen Verkehrsflughäfen gilt nunmehr ab dem 01. Juni 2015 unter folgenden Auflagen als generell erteilt (NfL 1-437-15):

    Der Mindestabstand zur Flugplatzbegrenzung beträgt 1,5 Kilometer.
    Der Flugbetrieb findet nur in direkter Sichtweite des Steuerers statt. (Ferngläser oder ähnliche technische Hilfsmittel fallen nicht unter den Begriff der direkten Sichtweite.)
    Der Luftraum ist während des Fluges, insbesondere im Hinblick auf anderen Verkehr, ständig vom Steuerer oder einer zweiten Person, die mit dem Steuerer in Kontakt steht, zu beobachten.
    Bemanntem Flugverkehr ist stets auszuweichen, vorrangig durch die Verringerung der Flughöhe oder durch Landung.
    Außer Kontrolle geratene Flugmodelle oder unbemannte Luftfahrtsysteme sind unverzüglich der zuständigen
    Flugverkehrskontrollstelle zu melden.
    Das maximale Gewicht der Flugmodelle beträgt 5 Kilogramm.
    Das maximale Gewicht der unbemannten Luftfahrtsysteme beträgt 25 Kilogramm.
    Die maximale Flughöhe für Flugmodelle liegt bei 30 Meter.
    Die maximale Flughöhe für unbemannte Luftfahrtsysteme liegt bei 50 Meter.
    Vorgaben der NfL I 281/13 sind einzuhalten.
    UAS dürfen gemäß der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 923/2012 nur unter Sichtwetterbedingungen
    betrieben werden.

    Bitte mal oben anpassen

    • Francis | 05.05.2016

      Hallo Sascha,
      danke für den Hinweis. Ergänze ich, allerdings ist NfL 1-437-15 nicht mehr gültig. Seit März müssen die Vorgaben aus NfL 1-681-16 berücksichtigt werden. Inhaltliche Unterschiede konnte ich jedoch nicht entdecken.
      Sonnige Grüße,
      Francis

  • Britta | 03.08.2016

    Hi Francis,

    danke für deinen ausführlichen Artikel zum Thema Drohne. Schade, das alles immer gleich so kompliziert sein mus. Ich frage mich, ob sich eine Drohen trotzdem lohnt. Wahrscheinlich schon : )
    Liebe Grüße Britta

    • Francis | 03.08.2016

      Hallo Britta,
      ja es ist gar nicht so einfach, da überall durchzusteigen. Hat mich mehrere Tage gebraucht, das alles zusammenzutragen. Ich hoffe ja, dass sich einige Bedingungen in Zukunft vereinfachen werden. Unabhängig davon würde ich jedoch schon sagen, dass sich die Anschaffung lohnt! Die Aufnahmen sind genial und der bürokratische Aufwand lässt sich stemmen.
      Liebe Grüße,
      Francis

  • Oliver Stahl | 04.08.2016

    Auc wenn du dir mit deiner Ausführung viel Mühe gemacht hast, so ist sie doch in einigen essentiellen Punkten unzutreffend.

    Selbst das Bundesverkehrsministerium teilt „deine“ Aussage, dass Flüge mit „Kamera“ gewerblich sind und einer AE benötigen nicht.
    Auch ist es nicht zutreffen, dass man seine Bilder/Videos dann nicht hochladen dürfe .

    Das stimmt so nicht.
    Es zählt ausschließlich der Zweck des Fluges zum Zeitpunkt des Fluges und solange dieser „..zum Zwecke des Sports oder der Freizeitgestaltung…“ war, kann ich dabei so viele Kameras darn hängen wie ich will.

    • Francis | 04.08.2016

      Hi Oliver,
      danke für deinen kritischen Kommentar.
      Zugegeben, die Punkte sind strittig. Ob eine Foto- oder Video-Aufnahme noch zur Freizeitgestaltung zählt. Das ist nicht eindeutig im Gesetz definiert. Wir können eigentlich darauf wetten, dass in absehbarer Zeit ein Gericht diesen Punkt zu klären hat. Ich habe den Punkt umformuliert – kannst du dem jetzt zustimmen?

      Viele Grüße,
      Francis

      • Oliver Stahl | 04.08.2016

        Sie sind nicht strittig sondern wie bereit erwähnt selbst das Bundesverkersministerium teil „deine“ Ansicht nicht. Sie ist gelinde gesagt falsch.

        Es zählt einzig und allein der Zweck des Fluges zum Zeitpunkt des Fluges ob mit Kamera oder ohne ist hier unerheblich.
        Auch ein nachträglicher (!) Verkauf der Bilder, upload mit Monetarisierung etc. änder den Ursprünglichen Zweck des Fluges nicht – das geht ja garnicht.

        Fliege ich aber mit der Absicht, Bilder zu machen um sie für eine (gewerbliche) Homepage etc. zu verwenden. findet hier keine Freizeitgestaltung statt.

      • Francis | 04.08.2016

        Hi Oliver,
        ich habe deinen Standpunkt ja verstanden :)

        Hast du dir die geänderte Passage noch mal angesehen? Kannst du mit der Formulierung nun leben? So wie ich dich verstehe, beziehst du dich mit deiner Antwort noch auf den alten Text.

        Ich gehe davon aus, dass die zuständigen Landesbehörden (da interessiert das BMVI gar nicht) von einer gewerblichen Aktivität ausgehen, wenn mit einer gewissen Regelmäßigkeit private Flüge im Nachgang direkt oder indirekt zur Erzielung von Einnahmen genutzt werden (siehe auch der Kommentar von Harald). Wenn sie das nicht machen würden, dann bräuchte es auch keine gesetzliche Unterscheidung zwischen den zwei Anwender-Szenarien.
        Viele Grüße,
        Francis

      • Wolfi | 21.03.2017

        Hi Francisco,
        ich bin neu auf Deinen Seiten, sie gefallen mir super aber ich finde keine Antwort auf eine konkrete, geplante Flugsituation:
        Ich würde gerne bei schönem Wetter in ca 100 Metern Entfernung an einem Schloß vorbeifliegen und dies entsprechend Filmen.
        Um keine Rechte zu verletzen, würde ich nicht über das Schloß und den dazu gehörenden Grund fliegen, wohl wissend, dass ich hierzu eine Genehmigung der Schlösserverwaltung bräuchte.
        Wie gesagt die Flugbahn wäre also über „freier Natur“.
        Hättest Du hier trotzdem Bedenken und falls ja warum.
        Danke für eine Rückmeldung!

    • Robin | 06.08.2016

      Oliver, du bist ja ein echter Sympath. Doch tatsächlich ein Haar in der Suppe gefunden und gleich mit passiv-aggressiver Pendanterie hier rum anwalteln. Mach dich locker, auch wenn’s schwer fällt. Ich finde es super, dass Francis sich die Mühe gemacht hat. Danke, Francis!

  • Harald Deckow | 04.08.2016

    Sauber recherchiert. Folgende Anmerkungen. Im unteren Breich habt ihr noch die das alte Aufstiegsgewicht mit 5 kg eingetragen (oben habt ihr es geändert. Die Zeiten des Fluges sind noch interessant. Mit einer neuen Aufstiegsgenehmigung verlängert sich diese Zeit um 30 Minuten Vor Sonnenaufgang und 30 Minuten nach Sonnenuntergang. Bei gewerblich oder nicht gewerblich streiten sich die Geister, da es meines Wissens noch keine Urteile gibt. Ich weiß aber das die Luftfahrtbehörden mittlerweile aufmerksam die Foren beurteilen und darüber die gewerbliche Nutzung feststellen können. Selbst ein Film den ich nicht verkaufe aber als Werbung für meine Firma nehme kann gewerblich sein.

    • Francis | 04.08.2016

      Hallo Harald,
      danke für deine Ergänzungen. Die Betriebszeiten habe ich mit aufgenommen. Es überrascht nicht, dass die Luftfahrtbehörden auch das Internet durchsuchen. Von einem Urteil zur Einteilung privat/kommerziell weiß ich derzeit auch nichts.
      Viele Grüße,
      Francis

  • Justus | 09.08.2016

    Wie sieht es aus mit Youtube-Videos, bei denen ich keine Werbung vorschalte und dadurch kein Geld generiere, ist das, mit einer privaten Versicherung erlaubt.

    • Francis | 30.09.2016

      Hallo Justus,
      Danke für deinen Kommentar und sorry für die späte Antwort! Der ist mir durch die Lappen gegangen :(

      Eindeutig kann ich dir deine Frage nicht beantworten, weil es unterschiedliche Meinungen dazu gibt. Hast du schon eine Versicherung? Wenn ja, dann frage am besten dort nach, wie eng sie den privaten Begriff einengen. Gleichzeitig solltest du dich auch bei deiner Landesluftfahrtbehörde schlau machen, ob eine Veröffentlichung von Luftaufnahmen ohne allgemeine Aufstiegsgenehmigung überhaupt zulässig ist. Manche Behörden beurteilen eine Verbreitung von Drohnenaufnahmen in Sozialen Netzwerken nicht mehr als Freizeitgestaltung.
      Ich hoffe, meine Antwort gibt dir ein paar Anhaltspunkte und hilft dir weiter! Gib uns gern Bescheid, wenn du für dein Bundesland/deine Versicherung etwas herausfindest.
      Viele Grüße,
      Francis

  • Patrick | 09.08.2016

    Hi Harald,

    das mit dem Datenschutz kann man auch anders sehen, wie z.B. hier (gleich der erste Absatz): https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/privater-einsatz-von-drohnen-was-ist-rechtlich-erlaubt/

  • Wolfgang | 13.08.2016

    Kompliment für das technische und rechtliche Info-Angebot, das du hier zur Verfügung stellst. Angesichts der rasanten technischen Entwicklungen und der rechtlichen Grauzonen ist das derzeit das Beste, auf das Reiseblogger zugreifen können. Danke!

    • Francis | 15.08.2016

      Sehr gern Wolfgang! Es waren genau die Infos, nach denen ich vor knapp zwei Jahren selber gesucht habe. Freue mich, wenn es auch anderen hilft!

  • Klaus | 22.08.2016

    Woher kommt die Information mit der 10mW Grenze auf 2,4 GHz?
    Ich finde dies nirgends niedergeschrieben.

    • Francis | 23.08.2016

      Hallo Klaus, schau mal z.B. hier auf Seite 17: http://www.modellflug-im-daec.de/images/buko/BuKo_Doks/offen/Schriftenreihe/BuKoMod_TN1401.pdf
      Die 10 mW beziehen sich auf die analoge Übertragung, da digitaler Funk bei FPV nicht in Betracht kommt.

      • Klaus | 23.08.2016

        Vielen Dank, scheinbar hat DJI hier bei seinen Modellen anfangs mehr Sendeleistung zugelassen und ist jetzt mit der neuesten Firmware zurückgerudert. Mit der V01.01.0411 hat man noch volle Leistung am Videosignal und auch das Downgrade auf diese Version, von der neuesten V01.02.0503 klappte. Danke für die Erklärung. Gruss Klaus

  • Christian | 28.08.2016

    Francis,
    ein grosses Kompliment und ein noch grösseres Danke für die wirklich gelungene und detaillierte Zusammenstellung der Gesetze und Verordnungen – und vor allem für deren Veröffentlichung hier! Da ich öfters in einigen europäischen Ländern meinem Hobby fröhne ist Deine Seite unglaublich wertvoll und ersparte mir sicher schon einige Stunden Sucherei im Netz.
    Ich kann alle Freunde der privaten Drohnenfliegerei nur inständig bitten die von Francis gut zusammengefassten Grundregeln IMMER und bei JEDEM FLUG zu beherzigen. Sonst riskieren wir dass nervöse und uninformierte Politiker mit dem bekannten Aktionismus reagieren und Drohnen- wie auch gleich Modellflug gänzlich untersagen. Fly responsibly!

    • Francis | 29.08.2016

      Danke Christian für deine Unterstützung. Ich kann nur unterstreichen, was du da schreibst! In diesem Sinne: Safe landings!
      Francis

  • GThomas | 14.09.2016

    Hallo Franzis, eine tolle Zusammenfassung die Du da erstellt hast. Man bekommt einen schnellen Überblick den sich hoffentlich auch alle, vor dem ersten Fliegen, zu Herzen nehmen.
    Soweit ich es verstanden habe gibt es ausschließlich die Regelung für die „Privaten“ die ihren Copter als Flugmodell zur Sport bzw. zur Freizeitgestaltung fliegen. Bei allen anderen Fügen fliegt man den Copter als „unbemanntes Flugobjekt“ und muss die üblichen Genehmigungen und die damit erteilten Auflagen beachten. So steht es zumindest in den Bestimmungen, alles Andere, wie „gewerblich“, sind nur Beispiele unter vielen.
    Viele PHV (Private Haftpflichtversicherungen) versichern übrigens die Copter <5Kg,
    die zu Sport bzw. zur Freizeitgestaltung geflogen werden, mit. Es macht Sinn sich in jedem Fall, auch bei den Spezialversicherern bzw-. -vermittlern, die Bedingungen genau "durchzulesen".
    Eine Linktabelle auf die hier wirksamen Gesetze und Bestimmungen würde vieles noch erleichtern.

    • Francis | 14.09.2016

      Hallo Thomas,
      vielen Dank für das positive Feedback. Du meinst also, dass du gern eine Übersicht hättest, auf was man bei der Versicherung achten sollte. Habe ich dich da richtig verstanden? Viele Grüße, Francis

    • Francis | 18.10.2016

      Hallo Thomas,
      mittlerweile habe ich einen entsprechenden Vergleich erstellt und auch mal ausgeführt, warum ich mich nicht auf die private Haftpflichtversicherung verlassen würde: https://my-road.de/drohnen-versicherung/
      Ich hoffe, das hilft dir! VG Francis

  • THeoneandonlyRucH | 15.09.2016

    Hallo Francis,
    zuersteinmal vielen Dank für die Mühe die du dir mit dieser sehr guten und äußerst informativen Artikel gemacht hast. Ich greife oft (fast vor jedem Flug) darauf zu, um mich immer wieder auf dem Laufenden zu halten.

    Heute habe ich gesehen dass du schreibst
    *In deutschland ncht gestattet*


    -Nachtflüge ohne entsprechende Beleuchtung

    Gibt es dazu auch einen Beitrag in dem man sich über die entsprechende Beleuchtung informieren kann? Ich hätte ein Paar Objekte die ich sehr gern mal in der Nacht anfliegen und umkreisen würde, war aber bisher der Meinung das UAS ein genrelles Nachtflugverbt haben (weil ich auch nichts dazu gefunden habe).
    Auch die AE in Bayern sagt mir den Flug nur von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zu.

    Danke

    • Francis | 29.09.2016

      Hi! Freut mich, dass dir die Artikel hier helfen. Für Nachtflüge benötigst du neben der Beleuchtung auch eine Einzel-Aufstiegsgenehmigung. Am besten informierst du dich direkt bei deiner Landesluftfahrtbehörde, welche Unterlagen für Nachtflüge gefordert werden. Einen kurzen Überblick über Nachtflüge findest du unter https://www.flynex.de/wp-content/uploads/2016/04/Flyer-Nachtflug-V02.pdf
      Sonnige Grüße, Francis

  • David Büttner | 26.09.2016

    In BaWü muss man sich auch als privater Pilot seit mitte August im Regierungspräsidium „Registrieren“.

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Verkehr/Luft/Seiten/SonstFormulare.aspx

    • Francis | 29.09.2016

      Danke Daniel für den Hinweis!

  • Jürgen | 30.09.2016

    Hallo David,
    ich habe den Link angeklickt, finde aber keine Bestätigung für Deine Behauptung man müsse sich seit August auch als privater Pilot in BW registrieren. Könntest Du bitte das konkrete Dokument verlinken und/oder den anwendbaren Paragraphen benennen?
    Vielen Dank im Voraus.
    Gruß Jürgen

  • Ulrich | 05.10.2016

    Was mir im Moment noch in allen Definiionen und Vorgaben fehlt, ist die Spezifikation „Was ist eine Drohne“. Hier und in anderen Artikeln wird mal von Drohnen, mal von Multikoptern gesprochen.
    Eine Drohne nach meinem Verständnis ist ein unbemanntes, ferngesteuertes Fluggerät.
    Dies würde jedoch auch einen Heli beinhalten und sagt nichts über eine Kamera oder gar FPV aus.

    Von was reden wir hier, bzw. der Gesetzgeber?

    • Francis | 05.10.2016

      Hallo Ulrich,
      hier im Blog verwende ich die Begriffe Drohne und Multicopter als Synonyme. In dem Zusammenhang handelt es sich um Oberbegriffe für die Definitionen, die der Gesetzgeber verwendet: Flugmodelle und unbemannte Luftfahrzeuge. Mehr Infos zu den Unterschieden findest du oben im Artikel.
      Beste Grüße,
      Francis

  • Ulrich | 05.10.2016

    Hallo Francis, vielen Dank für die schnelle Antwort. Habe hier noch Mal alles überflogen und es ist auch alles sehr interessant und beantwortet auch viele meiner Fragen. Aber die wichtigste Frage: „Was ist eine Drohne?“ wird nicht beantwortet oder ich habe es übersehen? Alles was ferngesteuert fliegt? Oder nur Quadcopter und KEINE Helis?

    • Francis | 05.10.2016

      Hallo Ulrich,
      ferngesteuerte Helis sind Flugmodelle und somit auch Drohnen. Alles, was unbemannt durch die Luft fliegt und aus der Ferne gesteuert wird, ist eine Drohne (so wie wir den Begriff hier verwenden). Viele Grüße, Francis

      • Ulrich | 06.10.2016

        Herzlichen Dank für die klare Antwort, welches auch meinem Verständnis entspricht, jedoch habe ich dies so klar nirgends gelesen, da im Wesentlichen immer auch von Quadcoptern die Rede war, nie von Helis.

  • steffen | 07.10.2016

    Hallo Francis,
    super Übersicht von Dir. Gibt es eigentlich eine Übersichtskarte, wo man sieht, wo man in Deutschland /Weltweit fliegen darf? Danke.
    Gruß
    Steff

    • Ulrich | 08.10.2016

      Schau dir mal diese App an: NoFlyZone.

    • Francis | 08.10.2016

      Hi Steffen,
      danke dir! Du kannst entweder die App nutzen oder du schaust die den Link von der DFS an, auf den ich oben verwiesen habe.
      Weltweit kenne ich leider keine gute Quelle. Das fehlt noch.
      Viele Grüße,
      Francis

  • Lars | 10.10.2016

    In diesen Fällen musst du keine Genehmigung beantragen

    Deine abflugfertige Drohne wiegt nicht mehr als 10 Kilogramm

    Jedoch wird oft die 5kg Grenze erwähnt, gibt es nach Bundesländern unterschiedliche Bestimmungen?

    • Francis | 11.10.2016

      Hallo Lars,
      die Grenze wurde diesen Sommer von 5 kg auf 10 kg erhöht. Deswegen kursieren noch unterschiedliche Werte durchs Netz bzw. durch die Behörden. Nicht jedes Bundesland muss sich an die 10 kg halten. Also es kann tatsächlich zu Unterschieden zwischen den Ländern kommen.
      VG Francis

  • Robert | 18.10.2016

    Ich bin Architekturstudent und würde für meine Bachelorarbeit gerne Bilder des Grundstückes aus der Vogelperspektive machen um damit zu arbeiten / Renderings für meine Abgabepläne zu erstellen. Ist hierfür eine spezielle Genehmigung nötig? Zählt die Verwendung für mein Studium als gewerblicher Einsatz?

    Hoffe du kannst mir eventuell weiterhelfen…

    • Francis | 19.10.2016

      Hallo Robert,
      wie bereits beschrieben gibt es nur eine Unterteilung zwischen Freizeit-/Sportbetrieb und alle anderen Zwecke der Fliegerei. Unter „gewerblichen Fliegen“ musst du also alles verstehen, was nicht nur deinem privaten Vergnügen dient. Somit ist auch eine Verwendung für das Studium genehmigungspflichtig. Die Erlaubnis erteilt dir die Luftfahrtbehörde deines Bundeslandes.
      Viel Erfolg bei deiner Bachelorarbeit und beste Grüße,
      Francis

  • Daniel | 20.10.2016

    Also, der Punk t „In diesen Fällen musst du keine Genehmigung beantragen“ hat leider zwei bedeutende Fehler:
    1. Es spielt es keine Rolle, ob mein Kopter mit oder ohne Kamera unterwegs ist. Entscheidend ist ausschließlich der Einsatzzweck. Als Freizeitflieger gelte ich als Modellflieger und brauche auch mit Kamera keine Genehmigung. Bisher einzige Ausnahme in Deutschland: Rheinland-Pfalz.
    2. Für genehmigungsfreie Freizeit-Flüge gilt nach wie vor eine Gewichtsobergrenze von max. 5 Kg und nicht, wie her geschrieben steht, 10 Kg ! Ausnahme: Modellflugplätze mit allgemeiner Aufstiegserlaubnis bis 25 Kg.
    2.

    • Francis | 21.10.2016

      Hi Daniel, du hast bezüglich des Gewichts natürlich vollkommen recht. Weiß nicht, wie sich der Fehler einschleichen konnte. Die „Kamera-Klausel“ habe ich auch entfernt.
      Viele Grüße, Francis

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