Drohnen Gesetze in Deutschland: Diese Vorschriften gelten in der Bundesrepublik

Wenn du einen Multicopter in Deutschland in Betrieb nehmen möchtest, dann solltest du dich genau mit den rechtlichen Bestimmungen in der Bundesrepublik vertraut machen. In diesem Beitrag möchte ich dir aufzeigen, welche Regeln in Deutschland für Copter-Piloten gelten, und die wichtigsten Fragen beantworten.

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In Deutschland gibt es kein „Drohnen-Gesetz“, in dem wir alle Regeln nachlesen können, die uns Copter-Piloten interessieren. Stattdessen verteilen sich die rechtlichen Vorgaben auf diverse Gesetze und Verordnungen, die ich weiter unten zusammengetragen habe. 

Die jedoch am relevanteste Rechtsvorschrift ist die Drohnen-Verordnung aus dem Jahr 2017. Mit dieser Neuregelung wurden viele Dinge neu geregelt und wir haben seit dem in vielen Bereichen eine höhere Rechtssicherheit. Ich rate dir an dieser Stelle unbedingt dazu, auch den verlinkten Beitrag von uns sorgfältig zu lesen. Dort findest du weitere Informationen zur ordnungsgemäßen Verwendung von Drohnen in Deutschland. Einige der wichtigsten Regeln aus der Drohnen-Verordnung möchte ich aber hier auflisten:

Überblick: Drohnen-Gesetze in Deutschland

Drohnen zum Freizeitgebrauch erlaubt? Ja, ohne weitere Anforderungen
Gewerbliche Nutzung von Drohnen erlaubt? Ja, nach Registrierung oder Genehmigung
Maximale Flughöhe:100 Meter (328,1 Fuß) im unkontrollierten Luftraum.
Ist eine Drohnen-Versicherung erforderlich? Ja, für private und gewerbliche Drohnen-Flüge. Wir empfehlen diese Drohnen-Versicherungen.
Benötigen Drohnen eine Kennzeichnung?Ja. Feuerfeste Plakette ab 250 Gramm Abflugmasse erforderlich
Drohnen-Plaketten können hier bestellt werden
Müssen Drohnen registriert werden? Nein.
Halte Abstand zu Flughäfen
Respektiere die Privatsphäre anderer Personen

Darüber hinaus musst du folgende Dinge beachten:

  • Drohnen dürfen nicht höher als 100 Meter über Grund fliegen.
  • Drohnen dürfen sich maximal 100 Meter an sensible Gebiete annähern. Dazu zählen u.a. Bundesfernstraßen, Menschenansammlungen, Liegenschaften der Polizei und Konsulate.
  • Ab einem Gewicht von 250 Gramm benötigt deine Drohne eine feuerfeste Plakette.
  • Ab einer Aufstiegsmasse von mehr als 2 Kilogramm musst du einen Kenntnisnachweis („Drohnen-Führerschein“) besitzen.
  • Ab einer Aufstiegsmasse von 5 Kilogramm benötigst du eine Einzelerlaubnis für jeden Drohnen-Flug.

Die Drohnen-Verordnung umfasst noch weitere Bestimmungen, die ich im oben verlinkten Beitrag ausführlich beschrieben habe.

Wenn über die Drohnen-Gesetze in Deutschland diskutiert wird, dann wird meist nur auf diese Verordnung verwiesen. Jedoch gibt es auch noch viele andere Rechtsvorschriften, mit denen wir uns beschäftigen müssen. Deswegen soll der Fokus im weiteren Verlauf des Beitrages noch auf anderen relevanten Rechtsgebieten liegen.

Francis fliegt mit seiner DrohneDas Urheberrecht und die Panoramafreiheit

Dass du einen urheberrechtlichen Anspruch auf deine Luftaufnahmen hast, ist dir vermutlich klar. Aber ist dir auch bewusst, dass du mit deinem Drohnen-Video eventuell Urheberrechte anderer Personen verletzt hast?

Neben Landschaften sind Gebäude beliebte Motive für Drohnen-Flüge. Gebäude können jedoch unter Umständen einen urheberrechtlichen Schutz genießen. Zwar dürfen Gebäude ohne Einwilligung von öffentlichen Plätzen aus aufgenommen werden und du benötigst keine Genehmigung des Urhebers für die Verbreitung des aufgenommenen Materials (§59 UrhG). Doch die sogenannte Panoramafreiheit gilt nicht mehr, wenn technische Hilfsmittel verwendet werden, die einen anderen Blickwinkel ermöglichen. Besonders hohe Stative sowie Drohnen fallen nicht mehr unter die Panoramafreiheit, sodass bei einem urheberrechtlich geschützten Werk eine Genehmigung aller Urheber (Architekten) notwendig wird.

Der Datenschutz in der Drohnen-Fotografie

Als Drohnen-Pilot sammelst du Daten. Das kann zu einem Problem werden, denn ohne Einwilligung ist laut Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) das Sammeln von personenbezogenen Daten untersagt. Damit darfst du keine Gegenstände filmen/fotografieren, anhand der sich eine Person identifizieren lässt (z.B. Kfz-Kennzeichen, Häuser etc.).

Das BDSG gilt nicht für die Datenverarbeitung zum privaten Gebrauch. Allerdings stuft der Europäische Gerichtshof die Beobachtung des öffentlichen Raums durch Privatpersonen nicht als persönlichen/familiären Zweck ein, sodass die Bestimmungen des BDSG eingehalten werden müssen.

Wenn du mit einer Drohne im öffentlichen Raum fliegen möchtest, ist dies gestattet, solange es keinerlei Anhaltspunkte dafür gibt, dass ein schutzwürdiges Interesse einer betroffenen Person verletzt wird (§6b BDSG). Eine gezielte Überwachung von Personen ist damit ausgeschlossen.

Ein Drohnen-Flug über Privatgelände kann nach §4 Absatz 1 BDSG nur nach einer Genehmigung der betroffenen Person erfolgen.

Gut zu wissen: Es ist unerheblich, ob du mit der Kamera an deiner Drohne tatsächlich Aufnahmen machst. Die Vorschriften des BDSG gelten selbst dann, wenn nur der Eindruck entstehen könnte, dass du personenbezogene Daten sammelst. Selbst eine Kamera-Attrappe führt zur Anwendung des Bundesdatenschutzgesetzes.

Welche Luftaufnahmen darfst du veröffentlichen?

Nachdem wir zuvor geklärt haben, wo du überhaupt fliegen und welche Daten du erheben darfst, schauen wir uns nun genauer an, welche deiner Drohnen-Fotos und -Videos du veröffentlichen darfst.

Dazu werfen wir einen Blick ins Kunsturhebergesetz. In §22 KunstUrhG ist festgeschrieben, dass eine abgebildete Person der Verbreitung von Bildnissen zustimmen muss. Grundsätzlich solltest du dir eine (schriftliche) Genehmigung der abgebildeten Personen einholen, bevor du dein Material veröffentlichst.

Es gibt jedoch Ausnahmen, die durch §23 KunstUrhG geregelt werden. Demnach benötigst du keine Genehmigung der abgebildeten Personen, wenn eine der folgenden Bedingungen zutrifft:

  1. Abgebildete/r ist eine Person der Zeitgeschichte
  2. Personen sind als Beiwerk neben einer Landschaft oder einem anderen Motiv zu sehen
  3. Abbildung ist von einer Veranstaltung, an der die Betroffenen teilgenommen haben
  4. Abbildungen dient einem höheren Interesse der Kunst

Insbesondere Punkt 2 sollte für viele Drohnen-Piloten interessant sein und bürokratischen Aufwand minimieren.

Die Tragweite des Allgemeinen Persönlichkeitsrechtes

Sicherlich hast du schon mal vom Allgemeinen Persönlichkeitsrecht gehört. Es ermöglicht die freie Entfaltung aller Menschen. Jeder hat das Recht, sich zurückzuziehen und abzuschirmen. Du darfst mit einem Kopter niemanden in diesem Grundrecht beeinträchtigen. Ganz praktisch bedeutet das, dass du keine Bereiche überfliegen solltest, die nicht öffentlich einsehbar sind (siehe dazu auch das Urteil vom Amtsgericht Potsdam).

Multikopter-Gesetz-Deutschland-Paragraph

Dieses Recht auf Abschirmung gilt auch in der Natur. Deswegen solltest du z.B. an Seen und in Parks besonders sensibel gegenüber anderen Personen sein, damit du deren Ruhe nicht unzulässig beeinträchtigst.

Auf der anderen Seite steht dir als Drohnen-Pilot ebenso das Recht zur freien Entfaltung zu. Es gilt immer im Einzelfall abzuwägen, welches Recht höher wiegt. Damit Juristen sich nicht mit deinem Fall beschäftigen müssen, empfehle ich dir, vor jedem Flug die Personen in der Umgebung aufzuklären und freundlich um eine Zustimmung zu bitten. Das kann böse Überraschungen vermeiden.

Gesetzliche Bestimmungen für Drohnen-Piloten in Deutschland im Überblick

Für einen besseren Überblick findest du zum Abschluss des Artikels noch eine praktische Übersicht zu den wichtigsten „Drohnen-Gesetzen“ in Deutschland.

Diese Regeln musst du in Deutschland einhalten:
  • Mache dich mit der Technik der Drohne vertraut und beachte die Hinweise in der Bedienungsanleitung
  • Behalte deinen Copter immer im Auge
  • Schließe eine Haftpflichtversicherung ab, die den Betrieb von Multicoptern abdeckt.
  • Prüfe das Flugareal auf Hindernisse
  • Beurteile die Wetterlage (Wind, Regen) vor deinem Flug
  • Weiche bemannten Luftfahrzeugen aus (am besten sofort landen)
  • Halte einen Sicherheitsabstand zu öffentlichen Wegen und Stromleitungen ein
  • Beachte die Vorschriften zum Datenschutz
  • Bei automatisierten Flug-Manövern (z.B. Point of Interest, Waypoints) musst du jederzeit die volle Kontrolle zurückgewinnen können
  • FPV-Funkübertragung ist auf 2,4 GHz bis max. 10 mW und auf 5,8 GHz bis 25 mW erlaubt

In Deutschland nicht gestattet:
  • Fliegen in einer Höhe von mehr als 100 Metern über Grund
  • Fliegen in der Nähe von Flugplätzen ohne individuelle Freigabe
  • Flüge über Menschenansammlungen, militärische Objekte, Justizvollzugsanstalten, Unglücksorte, Krankenhäuser und Kraftwerke
  • Fliegen ohne direkten Sichtkontakt
  • Nachtflüge (Einzelerlaubnis in manchen Bundesländern mit entsprechender Beleuchtung möglich)
  • Urheberrechtsverletzungen
  • Flüge ohne Genehmigung der Grundstücksbesitzer
  • Flugmanöver unter Einfluss von Alkohol oder Drogen
  • Aufnahmen von Personen ohne deren Einwilligung

Diese Genehmigungen benötigst du:

  • Aufstiegsgenehmigung der zuständigen Landesluftfahrtbehörde, wenn deine Einsätze die gesetzten Grenzen der Drohnen-Verordnung übersteigen
  • Genehmigung von Urhebern, falls du deren urheberrechtlich geschütztes Werk fotografierst/filmst
  • Erlaubnis des Grundstückbesitzers
  • Erlaubnis von gefilmten Personen, wenn sie nicht zu den oben genannten Ausnahmen zählen

Weitere Artikel von uns zu diesem Thema findest du hier:

Wenn du noch Fragen hast oder bereits Erfahrungen mit der rechtlichen Handhabe in deinem Bundesland gemacht hast, dann melde dich bitte bei uns in den Kommentaren. Ich freue mich, von dir zu lesen!

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Über den Autor

Hey, ich bin Francis – Weltenbummler, Blogger und Drohnenpilot. Seit Januar 2015 reise ich mit Bina um die Welt. Immer im Gepäck ist eine Kamera-Drohne, mit der wir die schönsten Plätze aus der Luft festhalten. Auf unserem Blog teilen wir mit dir die besten Tipps für deine nächste Reise. Hast du noch Fragen zu diesem Artikel? Dann schreibe uns doch in den Kommentaren!

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  • Sascha Dellin | 03.05.2016

    Die Freigabe für Aufstiege von Flugmodellen und unbemannten Luftfahrtsystemen innerhalb von Kontrollzonen an den genannten 16 Internationalen Verkehrsflughäfen gilt nunmehr ab dem 01. Juni 2015 unter folgenden Auflagen als generell erteilt (NfL 1-437-15):

    Der Mindestabstand zur Flugplatzbegrenzung beträgt 1,5 Kilometer.
    Der Flugbetrieb findet nur in direkter Sichtweite des Steuerers statt. (Ferngläser oder ähnliche technische Hilfsmittel fallen nicht unter den Begriff der direkten Sichtweite.)
    Der Luftraum ist während des Fluges, insbesondere im Hinblick auf anderen Verkehr, ständig vom Steuerer oder einer zweiten Person, die mit dem Steuerer in Kontakt steht, zu beobachten.
    Bemanntem Flugverkehr ist stets auszuweichen, vorrangig durch die Verringerung der Flughöhe oder durch Landung.
    Außer Kontrolle geratene Flugmodelle oder unbemannte Luftfahrtsysteme sind unverzüglich der zuständigen
    Flugverkehrskontrollstelle zu melden.
    Das maximale Gewicht der Flugmodelle beträgt 5 Kilogramm.
    Das maximale Gewicht der unbemannten Luftfahrtsysteme beträgt 25 Kilogramm.
    Die maximale Flughöhe für Flugmodelle liegt bei 30 Meter.
    Die maximale Flughöhe für unbemannte Luftfahrtsysteme liegt bei 50 Meter.
    Vorgaben der NfL I 281/13 sind einzuhalten.
    UAS dürfen gemäß der Durchführungsverordnung (EU) Nr. 923/2012 nur unter Sichtwetterbedingungen
    betrieben werden.

    Bitte mal oben anpassen

    • Francis | 05.05.2016

      Hallo Sascha,
      danke für den Hinweis. Ergänze ich, allerdings ist NfL 1-437-15 nicht mehr gültig. Seit März müssen die Vorgaben aus NfL 1-681-16 berücksichtigt werden. Inhaltliche Unterschiede konnte ich jedoch nicht entdecken.
      Sonnige Grüße,
      Francis

  • Britta | 03.08.2016

    Hi Francis,

    danke für deinen ausführlichen Artikel zum Thema Drohne. Schade, das alles immer gleich so kompliziert sein mus. Ich frage mich, ob sich eine Drohen trotzdem lohnt. Wahrscheinlich schon : )
    Liebe Grüße Britta

    • Francis | 03.08.2016

      Hallo Britta,
      ja es ist gar nicht so einfach, da überall durchzusteigen. Hat mich mehrere Tage gebraucht, das alles zusammenzutragen. Ich hoffe ja, dass sich einige Bedingungen in Zukunft vereinfachen werden. Unabhängig davon würde ich jedoch schon sagen, dass sich die Anschaffung lohnt! Die Aufnahmen sind genial und der bürokratische Aufwand lässt sich stemmen.
      Liebe Grüße,
      Francis

  • Oliver Stahl | 04.08.2016

    Auc wenn du dir mit deiner Ausführung viel Mühe gemacht hast, so ist sie doch in einigen essentiellen Punkten unzutreffend.

    Selbst das Bundesverkehrsministerium teilt „deine“ Aussage, dass Flüge mit „Kamera“ gewerblich sind und einer AE benötigen nicht.
    Auch ist es nicht zutreffen, dass man seine Bilder/Videos dann nicht hochladen dürfe .

    Das stimmt so nicht.
    Es zählt ausschließlich der Zweck des Fluges zum Zeitpunkt des Fluges und solange dieser „..zum Zwecke des Sports oder der Freizeitgestaltung…“ war, kann ich dabei so viele Kameras darn hängen wie ich will.

    • Francis | 04.08.2016

      Hi Oliver,
      danke für deinen kritischen Kommentar.
      Zugegeben, die Punkte sind strittig. Ob eine Foto- oder Video-Aufnahme noch zur Freizeitgestaltung zählt. Das ist nicht eindeutig im Gesetz definiert. Wir können eigentlich darauf wetten, dass in absehbarer Zeit ein Gericht diesen Punkt zu klären hat. Ich habe den Punkt umformuliert – kannst du dem jetzt zustimmen?

      Viele Grüße,
      Francis

      • Oliver Stahl | 04.08.2016

        Sie sind nicht strittig sondern wie bereit erwähnt selbst das Bundesverkersministerium teil „deine“ Ansicht nicht. Sie ist gelinde gesagt falsch.

        Es zählt einzig und allein der Zweck des Fluges zum Zeitpunkt des Fluges ob mit Kamera oder ohne ist hier unerheblich.
        Auch ein nachträglicher (!) Verkauf der Bilder, upload mit Monetarisierung etc. änder den Ursprünglichen Zweck des Fluges nicht – das geht ja garnicht.

        Fliege ich aber mit der Absicht, Bilder zu machen um sie für eine (gewerbliche) Homepage etc. zu verwenden. findet hier keine Freizeitgestaltung statt.

      • Francis | 04.08.2016

        Hi Oliver,
        ich habe deinen Standpunkt ja verstanden :)

        Hast du dir die geänderte Passage noch mal angesehen? Kannst du mit der Formulierung nun leben? So wie ich dich verstehe, beziehst du dich mit deiner Antwort noch auf den alten Text.

        Ich gehe davon aus, dass die zuständigen Landesbehörden (da interessiert das BMVI gar nicht) von einer gewerblichen Aktivität ausgehen, wenn mit einer gewissen Regelmäßigkeit private Flüge im Nachgang direkt oder indirekt zur Erzielung von Einnahmen genutzt werden (siehe auch der Kommentar von Harald). Wenn sie das nicht machen würden, dann bräuchte es auch keine gesetzliche Unterscheidung zwischen den zwei Anwender-Szenarien.
        Viele Grüße,
        Francis

      • Wolfi | 21.03.2017

        Hi Francisco,
        ich bin neu auf Deinen Seiten, sie gefallen mir super aber ich finde keine Antwort auf eine konkrete, geplante Flugsituation:
        Ich würde gerne bei schönem Wetter in ca 100 Metern Entfernung an einem Schloß vorbeifliegen und dies entsprechend Filmen.
        Um keine Rechte zu verletzen, würde ich nicht über das Schloß und den dazu gehörenden Grund fliegen, wohl wissend, dass ich hierzu eine Genehmigung der Schlösserverwaltung bräuchte.
        Wie gesagt die Flugbahn wäre also über „freier Natur“.
        Hättest Du hier trotzdem Bedenken und falls ja warum.
        Danke für eine Rückmeldung!

    • Robin | 06.08.2016

      Oliver, du bist ja ein echter Sympath. Doch tatsächlich ein Haar in der Suppe gefunden und gleich mit passiv-aggressiver Pendanterie hier rum anwalteln. Mach dich locker, auch wenn’s schwer fällt. Ich finde es super, dass Francis sich die Mühe gemacht hat. Danke, Francis!

  • Harald Deckow | 04.08.2016

    Sauber recherchiert. Folgende Anmerkungen. Im unteren Breich habt ihr noch die das alte Aufstiegsgewicht mit 5 kg eingetragen (oben habt ihr es geändert. Die Zeiten des Fluges sind noch interessant. Mit einer neuen Aufstiegsgenehmigung verlängert sich diese Zeit um 30 Minuten Vor Sonnenaufgang und 30 Minuten nach Sonnenuntergang. Bei gewerblich oder nicht gewerblich streiten sich die Geister, da es meines Wissens noch keine Urteile gibt. Ich weiß aber das die Luftfahrtbehörden mittlerweile aufmerksam die Foren beurteilen und darüber die gewerbliche Nutzung feststellen können. Selbst ein Film den ich nicht verkaufe aber als Werbung für meine Firma nehme kann gewerblich sein.

    • Francis | 04.08.2016

      Hallo Harald,
      danke für deine Ergänzungen. Die Betriebszeiten habe ich mit aufgenommen. Es überrascht nicht, dass die Luftfahrtbehörden auch das Internet durchsuchen. Von einem Urteil zur Einteilung privat/kommerziell weiß ich derzeit auch nichts.
      Viele Grüße,
      Francis

  • Justus | 09.08.2016

    Wie sieht es aus mit Youtube-Videos, bei denen ich keine Werbung vorschalte und dadurch kein Geld generiere, ist das, mit einer privaten Versicherung erlaubt.

    • Francis | 30.09.2016

      Hallo Justus,
      Danke für deinen Kommentar und sorry für die späte Antwort! Der ist mir durch die Lappen gegangen :(

      Eindeutig kann ich dir deine Frage nicht beantworten, weil es unterschiedliche Meinungen dazu gibt. Hast du schon eine Versicherung? Wenn ja, dann frage am besten dort nach, wie eng sie den privaten Begriff einengen. Gleichzeitig solltest du dich auch bei deiner Landesluftfahrtbehörde schlau machen, ob eine Veröffentlichung von Luftaufnahmen ohne allgemeine Aufstiegsgenehmigung überhaupt zulässig ist. Manche Behörden beurteilen eine Verbreitung von Drohnenaufnahmen in Sozialen Netzwerken nicht mehr als Freizeitgestaltung.
      Ich hoffe, meine Antwort gibt dir ein paar Anhaltspunkte und hilft dir weiter! Gib uns gern Bescheid, wenn du für dein Bundesland/deine Versicherung etwas herausfindest.
      Viele Grüße,
      Francis

  • Patrick | 09.08.2016

    Hi Harald,

    das mit dem Datenschutz kann man auch anders sehen, wie z.B. hier (gleich der erste Absatz): https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/privater-einsatz-von-drohnen-was-ist-rechtlich-erlaubt/

  • Wolfgang | 13.08.2016

    Kompliment für das technische und rechtliche Info-Angebot, das du hier zur Verfügung stellst. Angesichts der rasanten technischen Entwicklungen und der rechtlichen Grauzonen ist das derzeit das Beste, auf das Reiseblogger zugreifen können. Danke!

    • Francis | 15.08.2016

      Sehr gern Wolfgang! Es waren genau die Infos, nach denen ich vor knapp zwei Jahren selber gesucht habe. Freue mich, wenn es auch anderen hilft!

  • Klaus | 22.08.2016

    Woher kommt die Information mit der 10mW Grenze auf 2,4 GHz?
    Ich finde dies nirgends niedergeschrieben.

    • Francis | 23.08.2016

      Hallo Klaus, schau mal z.B. hier auf Seite 17: http://www.modellflug-im-daec.de/images/buko/BuKo_Doks/offen/Schriftenreihe/BuKoMod_TN1401.pdf
      Die 10 mW beziehen sich auf die analoge Übertragung, da digitaler Funk bei FPV nicht in Betracht kommt.

      • Klaus | 23.08.2016

        Vielen Dank, scheinbar hat DJI hier bei seinen Modellen anfangs mehr Sendeleistung zugelassen und ist jetzt mit der neuesten Firmware zurückgerudert. Mit der V01.01.0411 hat man noch volle Leistung am Videosignal und auch das Downgrade auf diese Version, von der neuesten V01.02.0503 klappte. Danke für die Erklärung. Gruss Klaus

  • Christian | 28.08.2016

    Francis,
    ein grosses Kompliment und ein noch grösseres Danke für die wirklich gelungene und detaillierte Zusammenstellung der Gesetze und Verordnungen – und vor allem für deren Veröffentlichung hier! Da ich öfters in einigen europäischen Ländern meinem Hobby fröhne ist Deine Seite unglaublich wertvoll und ersparte mir sicher schon einige Stunden Sucherei im Netz.
    Ich kann alle Freunde der privaten Drohnenfliegerei nur inständig bitten die von Francis gut zusammengefassten Grundregeln IMMER und bei JEDEM FLUG zu beherzigen. Sonst riskieren wir dass nervöse und uninformierte Politiker mit dem bekannten Aktionismus reagieren und Drohnen- wie auch gleich Modellflug gänzlich untersagen. Fly responsibly!

    • Francis | 29.08.2016

      Danke Christian für deine Unterstützung. Ich kann nur unterstreichen, was du da schreibst! In diesem Sinne: Safe landings!
      Francis

  • GThomas | 14.09.2016

    Hallo Franzis, eine tolle Zusammenfassung die Du da erstellt hast. Man bekommt einen schnellen Überblick den sich hoffentlich auch alle, vor dem ersten Fliegen, zu Herzen nehmen.
    Soweit ich es verstanden habe gibt es ausschließlich die Regelung für die „Privaten“ die ihren Copter als Flugmodell zur Sport bzw. zur Freizeitgestaltung fliegen. Bei allen anderen Fügen fliegt man den Copter als „unbemanntes Flugobjekt“ und muss die üblichen Genehmigungen und die damit erteilten Auflagen beachten. So steht es zumindest in den Bestimmungen, alles Andere, wie „gewerblich“, sind nur Beispiele unter vielen.
    Viele PHV (Private Haftpflichtversicherungen) versichern übrigens die Copter <5Kg,
    die zu Sport bzw. zur Freizeitgestaltung geflogen werden, mit. Es macht Sinn sich in jedem Fall, auch bei den Spezialversicherern bzw-. -vermittlern, die Bedingungen genau "durchzulesen".
    Eine Linktabelle auf die hier wirksamen Gesetze und Bestimmungen würde vieles noch erleichtern.

    • Francis | 14.09.2016

      Hallo Thomas,
      vielen Dank für das positive Feedback. Du meinst also, dass du gern eine Übersicht hättest, auf was man bei der Versicherung achten sollte. Habe ich dich da richtig verstanden? Viele Grüße, Francis

    • Francis | 18.10.2016

      Hallo Thomas,
      mittlerweile habe ich einen entsprechenden Vergleich erstellt und auch mal ausgeführt, warum ich mich nicht auf die private Haftpflichtversicherung verlassen würde: https://my-road.de/drohnen-versicherung/
      Ich hoffe, das hilft dir! VG Francis

  • THeoneandonlyRucH | 15.09.2016

    Hallo Francis,
    zuersteinmal vielen Dank für die Mühe die du dir mit dieser sehr guten und äußerst informativen Artikel gemacht hast. Ich greife oft (fast vor jedem Flug) darauf zu, um mich immer wieder auf dem Laufenden zu halten.

    Heute habe ich gesehen dass du schreibst
    *In deutschland ncht gestattet*


    -Nachtflüge ohne entsprechende Beleuchtung

    Gibt es dazu auch einen Beitrag in dem man sich über die entsprechende Beleuchtung informieren kann? Ich hätte ein Paar Objekte die ich sehr gern mal in der Nacht anfliegen und umkreisen würde, war aber bisher der Meinung das UAS ein genrelles Nachtflugverbt haben (weil ich auch nichts dazu gefunden habe).
    Auch die AE in Bayern sagt mir den Flug nur von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang zu.

    Danke

    • Francis | 29.09.2016

      Hi! Freut mich, dass dir die Artikel hier helfen. Für Nachtflüge benötigst du neben der Beleuchtung auch eine Einzel-Aufstiegsgenehmigung. Am besten informierst du dich direkt bei deiner Landesluftfahrtbehörde, welche Unterlagen für Nachtflüge gefordert werden. Einen kurzen Überblick über Nachtflüge findest du unter https://www.flynex.de/wp-content/uploads/2016/04/Flyer-Nachtflug-V02.pdf
      Sonnige Grüße, Francis

  • David Büttner | 26.09.2016

    In BaWü muss man sich auch als privater Pilot seit mitte August im Regierungspräsidium „Registrieren“.

    https://rp.baden-wuerttemberg.de/Themen/Verkehr/Luft/Seiten/SonstFormulare.aspx

    • Francis | 29.09.2016

      Danke Daniel für den Hinweis!

  • Jürgen | 30.09.2016

    Hallo David,
    ich habe den Link angeklickt, finde aber keine Bestätigung für Deine Behauptung man müsse sich seit August auch als privater Pilot in BW registrieren. Könntest Du bitte das konkrete Dokument verlinken und/oder den anwendbaren Paragraphen benennen?
    Vielen Dank im Voraus.
    Gruß Jürgen

  • Ulrich | 05.10.2016

    Was mir im Moment noch in allen Definiionen und Vorgaben fehlt, ist die Spezifikation „Was ist eine Drohne“. Hier und in anderen Artikeln wird mal von Drohnen, mal von Multikoptern gesprochen.
    Eine Drohne nach meinem Verständnis ist ein unbemanntes, ferngesteuertes Fluggerät.
    Dies würde jedoch auch einen Heli beinhalten und sagt nichts über eine Kamera oder gar FPV aus.

    Von was reden wir hier, bzw. der Gesetzgeber?

    • Francis | 05.10.2016

      Hallo Ulrich,
      hier im Blog verwende ich die Begriffe Drohne und Multicopter als Synonyme. In dem Zusammenhang handelt es sich um Oberbegriffe für die Definitionen, die der Gesetzgeber verwendet: Flugmodelle und unbemannte Luftfahrzeuge. Mehr Infos zu den Unterschieden findest du oben im Artikel.
      Beste Grüße,
      Francis

  • Ulrich | 05.10.2016

    Hallo Francis, vielen Dank für die schnelle Antwort. Habe hier noch Mal alles überflogen und es ist auch alles sehr interessant und beantwortet auch viele meiner Fragen. Aber die wichtigste Frage: „Was ist eine Drohne?“ wird nicht beantwortet oder ich habe es übersehen? Alles was ferngesteuert fliegt? Oder nur Quadcopter und KEINE Helis?

    • Francis | 05.10.2016

      Hallo Ulrich,
      ferngesteuerte Helis sind Flugmodelle und somit auch Drohnen. Alles, was unbemannt durch die Luft fliegt und aus der Ferne gesteuert wird, ist eine Drohne (so wie wir den Begriff hier verwenden). Viele Grüße, Francis

      • Ulrich | 06.10.2016

        Herzlichen Dank für die klare Antwort, welches auch meinem Verständnis entspricht, jedoch habe ich dies so klar nirgends gelesen, da im Wesentlichen immer auch von Quadcoptern die Rede war, nie von Helis.

  • steffen | 07.10.2016

    Hallo Francis,
    super Übersicht von Dir. Gibt es eigentlich eine Übersichtskarte, wo man sieht, wo man in Deutschland /Weltweit fliegen darf? Danke.
    Gruß
    Steff

    • Ulrich | 08.10.2016

      Schau dir mal diese App an: NoFlyZone.

    • Francis | 08.10.2016

      Hi Steffen,
      danke dir! Du kannst entweder die App nutzen oder du schaust die den Link von der DFS an, auf den ich oben verwiesen habe.
      Weltweit kenne ich leider keine gute Quelle. Das fehlt noch.
      Viele Grüße,
      Francis

  • Lars | 10.10.2016

    In diesen Fällen musst du keine Genehmigung beantragen

    Deine abflugfertige Drohne wiegt nicht mehr als 10 Kilogramm

    Jedoch wird oft die 5kg Grenze erwähnt, gibt es nach Bundesländern unterschiedliche Bestimmungen?

    • Francis | 11.10.2016

      Hallo Lars,
      die Grenze wurde diesen Sommer von 5 kg auf 10 kg erhöht. Deswegen kursieren noch unterschiedliche Werte durchs Netz bzw. durch die Behörden. Nicht jedes Bundesland muss sich an die 10 kg halten. Also es kann tatsächlich zu Unterschieden zwischen den Ländern kommen.
      VG Francis

  • Robert | 18.10.2016

    Ich bin Architekturstudent und würde für meine Bachelorarbeit gerne Bilder des Grundstückes aus der Vogelperspektive machen um damit zu arbeiten / Renderings für meine Abgabepläne zu erstellen. Ist hierfür eine spezielle Genehmigung nötig? Zählt die Verwendung für mein Studium als gewerblicher Einsatz?

    Hoffe du kannst mir eventuell weiterhelfen…

    • Francis | 19.10.2016

      Hallo Robert,
      wie bereits beschrieben gibt es nur eine Unterteilung zwischen Freizeit-/Sportbetrieb und alle anderen Zwecke der Fliegerei. Unter „gewerblichen Fliegen“ musst du also alles verstehen, was nicht nur deinem privaten Vergnügen dient. Somit ist auch eine Verwendung für das Studium genehmigungspflichtig. Die Erlaubnis erteilt dir die Luftfahrtbehörde deines Bundeslandes.
      Viel Erfolg bei deiner Bachelorarbeit und beste Grüße,
      Francis

  • Daniel | 20.10.2016

    Also, der Punk t „In diesen Fällen musst du keine Genehmigung beantragen“ hat leider zwei bedeutende Fehler:
    1. Es spielt es keine Rolle, ob mein Kopter mit oder ohne Kamera unterwegs ist. Entscheidend ist ausschließlich der Einsatzzweck. Als Freizeitflieger gelte ich als Modellflieger und brauche auch mit Kamera keine Genehmigung. Bisher einzige Ausnahme in Deutschland: Rheinland-Pfalz.
    2. Für genehmigungsfreie Freizeit-Flüge gilt nach wie vor eine Gewichtsobergrenze von max. 5 Kg und nicht, wie her geschrieben steht, 10 Kg ! Ausnahme: Modellflugplätze mit allgemeiner Aufstiegserlaubnis bis 25 Kg.
    2.

    • Francis | 21.10.2016

      Hi Daniel, du hast bezüglich des Gewichts natürlich vollkommen recht. Weiß nicht, wie sich der Fehler einschleichen konnte. Die „Kamera-Klausel“ habe ich auch entfernt.
      Viele Grüße, Francis

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