Drohnen-Gesetze in Europa

In diesem Artikel stelle ich dir die aktuellen Regeln für Drohnen-Piloten in Europa vor. 

Für eine bessere Übersicht haben wir die Bestimmungen anschaulich in zwei Europakarten zusammengefasst: Die erste Karte ist für die private Verwendung von Drohnen und die zweite Karte stellt die Bestimmungen für kommerzielle Drohnen dar.

Europa-Karte für private Copter-Piloten

Europa privat Placeholder
Europa privat
Europa-Karte für gewerbliche Copter-Piloten

Europa gewerblich Placeholder
Europa gewerblich
Legende
  • Grün bedeutet, dass der Einsatz jeweils ohne vorherige Genehmigung im Rahmen der gültigen Bestimmungen erfolgen kann. Wenn du dich außerhalb der Vorschriften bewegen möchtest, kannst du i. d. R. eine Sondergenehmigung beantragen. In einigen Ländern darfst du zwar ohne Genehmigung fliegen, allerdings nur ohne eine montierte Kamera. Diese Länder sind nicht grün – sondern gelb – markiert; da die meisten Piloten sicherlich Film- und Fotoaufnahmen erstellen wollen.
  • Gelb bedeutet, dass du dich bzw. deine Drohne vor dem Fliegen registrieren, eine Genehmigung beantragen oder sogar eine Prüfung bestehen musst. Die Details erfährst du weiter unten.
  • Rot bedeutet, dass das Inbetriebnehmen von Multicoptern generell verboten ist. In diesen Ländern solltest du besonders vorsichtig sein, denn schon am Flughafen kann deine Drohne teilweise nach den Gesetzen beschlagnahmt oder du kannst nur wegen dem Besitz der Drohne verhaftet werden.
  • Grau bedeutet, dass ich keine zuverlässigen Informationen gefunden bzw. ich die Drohnen-Gesetze nicht ausreichend verstanden habe. Falls du hier weiterhelfen kannst, würde ich mich riesig über einen Kommentar freuen!

Aktuelle Gesetze der europäischen Länder

Neue EU-Regeln für Drohnen 2019

Schon seit langem sind neue Regeln in Arbeit, die in der ganzen EU gelten und somit für eine Harmonisierung des Luftraums in der Europäischen Union sorgen sollen. Im Jahr 2019 werden diese Regeln wohl nun endgültig bekannt gegeben.

Im Folgenden möchte ich dir eine Übersicht darüber geben, welche Neuerungen 2019 voraussichtlich auf uns zukommen. Bitte beachte, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist und es noch zu Anpassungen kommen kann.

Die neuen EU-Vorschriften verfolgen einen risikobasierten Ansatz. Je nachdem, welche Gefahr von einem Drohnen-Flug ausgeht, gelten unterschiedliche Auflagen.

Wichtig zu wissen ist, dass Hersteller von Drohnen ihre Produkte zukünftig mit einer Kennzeichnung versehen müssen. Je nach Eigenschaften und Funktionsumfang werden die Fluggeräte mit einer der folgenden CE-Klasse versehen.

CE-Klasse Aufstiegsgewicht Beispielmodelle (Ausgewählte) Technische Anforderungen
C0 < 250 Gramm Tello Erfüllung der Spielzeugrichtlinien, keine scharfen Kanten, Geschwindigkeit unter 19 m/s, einstellbares Höhenlimit
C1 < 900 Gramm oder < 80 J DJI Spark, DJI Mavic Pro, Parrot Anafi, Yuneec Breeze Failsafe-Modus bei Verbindungsabbruch, keine scharfen Kanten, Geschwindigkeit unter 19 m/s, einstellbares Höhenlimit
C2 4 Kilogramm DJI Mavic Air, DJI Mavic 2 Pro und Zoom, DJI Phantom 4, Yuneec Typhoon H Langsamer Flugmodus (Low-Speed-Modus), keine scharfen Kanten
C3 < 25 Kilogramm DJI Inspire Failsafe-Modus bei Verbindungsabbruch, Höhenlimit
C4 < 25 Kilogramm Keine automatischen Flüge möglich

Drohnen-Piloten müssen sich zukünftig registrieren, es sei denn, sie fliegen nur mit Drohnen der Klasse C0 oder mit privat gebauten Drohnen mit einem Gewicht weniger als 250 Gramm.

Am Beispiel der DJI Mavic Air sieht man, dass das Gewicht allein nicht ausschlaggebend für die Einteilung der CE-Klasse ist. Die Mavic Air erreicht Geschwindigkeiten über 19 m/s und fällt damit automatisch in die Klasse C2.

Die CE-Klassen schreiben in erster Linie vor, welche Anforderungen die Copter-Hersteller erfüllen müssen. Welche Regeln du berücksichtigen musst, ist abhängig davon, in welche Kategorie deine Flugmanöver fallen. In Zukunft werden drei Kategorien unterschieden:

  • Offene Kategorie (Open Category)
  • Spezifische Kategorie (Specific Category)
  • Zertifizierte Kategorie (Certified Category)

Die offene Kategorie wird für die meisten Privatanwender wohl die wichtigste Kategorie sein

Open Category

Die offene Kategorie beinhaltet Drohnenflüge mit geringem Risiko. Solang deine Manöver in diesem Bereich bleiben, benötigst du keine spezielle Genehmigung der Luftfahrtbehörden, solang du dich an diese Grundregeln hältst:

  • Die maximale Flughöhe von 120 Metern über Grund wird nicht überschritten.
  • Die Drohne wird nur in Sichtweite (VLOS) gesteuert.
  • Es muss eine Drohnen-Versicherung abgeschlossen werden.
  • Flüge finden nur außerhalb von Flugverbotszonen (es soll ein zentrales Register dieser Zonen geben) statt.
  • Gefährliche Güter dürfen nicht transportiert werden.
  • Ab C1 muss die Drohne registriert und mit der zugeteilten Registrierungsnummer gekennzeichnet werden.

Diese Vorschriften allein sind jedoch noch nicht genug. Je nachdem, wie weit sich deine Drohne an unbeteiligte Personen im Flug annähert, musst du weitere Auflagen erfüllen. Dazu ist die Open Category nochmals in drei Unterkategorien gegliedert:

  • Open Category A1: Flüge über einzelne unbeteiligte Personen (keine Menschenansammlungen)
  • Open Category A2: Flüge in sicherer Entfernung von unbeteiligten Menschen
  • Open Category A3: Flüge in weiter Entfernung von Personen (außerhalb von Ortschaften)

Abhängig von der Subkategorie musst du verschiedene Schulungsanforderungen erfüllen und es sind nur bestimmte Drohnen-Typen (CE-Klassen) erlaubt.

Subkategorie CE-Klasse Kenntnisse des Piloten
A1 C0 Bedienungsanleitung lesen,
Online-Training,
Online Test
A1 C1 Bedienungsanleitung lesen,
Online-Training,
Online Test
A2 C2 Bedienungsanleitung lesen,
Online-Training,
Online Test, Kenntnisnachweis
A3 C3 Bedienungsanleitung lesen,
Online-Training,
Online Test
A3 C4 Bedienungsanleitung lesen,
Online-Training,
Online Test

In der Subkategorie A2 ist von einem sicheren Abstand zu unbeteiligten Personen die Rede. Dieser Abstand wird anhand 1:1-Regel definiert. Die 1:1-Regel besagt, dass der horizontale Abstand zwischen Drohne und einem bestimmten Objekt/einer Person mindestens der Flughöhe des Copters entsprechen muss. Wenn ich also eine Drohne in 80 Metern Höhe schweben lasse, dann ist ein Abstand von 80 Metern sicherzustellen.

Neben der 1:1-Regel gibt es aber auch noch einen Mindestabstand zu wahren. Bei aktivierten Low-Speed-Modus muss die Distanz zu Unbeteiligten mindestens 5 Meter betragen. Falls der langsame Flugmodus nicht aktiviert ist, beträgt der Mindestabstand 50 Meter.

Specific Category

Für Drohnen-Flüge mit mittlerem Risiko (z.B. über Menschenansammlungen) wird innerhalb der EU die Spezifische Kategorie eingeführt. Diese Kategorie wird automatisch angewendet, wenn du die Auflagen der offenen Kategorie nicht erfüllen kannst.

Für Manöver in der Spezifischen Kategorie ist eine vorherige Genehmigung der zuständigen Luftfahrtbehörde einzuholen.

Certified Category

Drohnen-Flüge mit einem sehr hohen Risiko (z.B. für Flugtaxis oder den Transport gefährlicher Güter) fallen in die Zertifizierte Kategorie. In diesem Bereich gelten ähnlich hohe Anforderungen wie in der bemannten Luftfahrt. Die genauen Bestimmungen in diesem Bereich müssen erst noch von der EU definiert werden.

Zusammenfassung zu neuen EU-Regeln 2019

Mit den neuen Regeln musst du mindestens zwei fundamentale Dinge abklären, um für dich die anzuwendenden Regeln zu ermitteln: 1.) Unter welchen CE-Klasse fällt deine Drohne und 2.) wie nah möchtest du dich an unbeteiligte Personen annähern. Erst dann wird klar, welche Auflagen du zukünftig erfüllen musst. Ob diese Neuerungen zu einem besseren Verständnis der Regeln bei den Copter-Piloten führen, ist mehr als fraglich.

Zudem finde ich es schade, dass auch in Zukunft jeder Mitgliedsstaat in der EU eigene Gesetze erlassen kann. So ist z.B. jedem Mitgliedsstaat freigestellt, ein Mindestalter festzulegen. Sicherlich wird es durch die neuen EU-Regeln eine Vereinheitlichung der Bestimmungen geben, jedoch kann man nicht darauf vertrauen, dass in jedem europäischen Land zu 100% dieselben Vorschriften gelten. Eine gründliche Vorbereitung bei Auslandsreisen ist also auch in Zukunft erforderlich.

Wann die neue Gesetzgebung in Kraft tritt, steht noch nicht endgültig fest, da alle hier genannten Punkte noch nicht final entschieden sind. Nach endgültiger Bekanntgabe der EU-Verordnung wird es zudem noch verschiedene Übergangsfristen geben. Wir halten dich natürlich auf dem Laufenden!

Drohnenfoto des Schiffswracks Edro III an der Küste Zyperns
Schiffswrack Edro III an der Küste Zyperns

Weitere hilfreiche Quellen zum Thema Reisen mit Drohne

Neben der Gesetzessammlung haben wir viele weitere Informationen für Reisende zusammengetragen, die ihren Multicopter mit ins Ausland nehmen wollen. Hier eine Übersicht:

Welche Erfahrungen hast du im europäischen Ausland gesammelt? Verrate es uns in den Kommentaren!

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Über den Autor

Hey, ich bin Francis – Weltenbummler, Blogger und Drohnenpilot. Seit Januar 2015 reise ich mit Bina um die Welt. Immer im Gepäck ist eine Kamera-Drohne, mit der wir die schönsten Plätze aus der Luft festhalten. Auf unserem Blog teilen wir mit dir die besten Tipps für deine nächste Reise. Hast du noch Fragen zu diesem Artikel? Dann schreibe uns doch in den Kommentaren!

Diskussionen zum Thema

1 2
  • Florian | 15.01.2017

    Hallo,

    Sehr tolle Zusammenfassung die du da zusammen getragen hast.
    Ich persönlich vermisse noch ein paar der südosteuropäischen Länder Montenegro, Albanien und evtl. noch Mazedonien. Wir selbst waren die letzten Jahre da unterwegs (allerdings noch ohne Copter). siehe mein Blog http://www.greenbulli.de
    Ich versuche auf jeden Fall auch etwas über die dortigen Bestimmungen heraus zu finden (sofern es diese überhaupt gibt).

    Viele Grüße,
    Florian

    • Francis | 18.01.2017

      Hallo Florian,
      danke für dein Feedback! Sobald wir Infos zu diesen Ländern bekommen, werden wir sie hier auch ergänzen. Leider ist es in vielen Ländern sehr schwer, an verlässliche Infos zu kommen. Manchmal wissen die Behörden selbst nicht, wie die aktuelle Lage ist …
      Falls du etwas in Erfahrung bringen kannst, freuen wir uns auf entsprechende Hinweise!
      Beste Grüße,
      Francis
      P.S.: Auf den Bulli sind wir schon ganz schön neidisch ;)

  • Dominic | 15.01.2017

    Bulgarien fehlt auch noch :)
    Werde ich aber demnächst erfahren. Hoffentlich muss ich nicht wieder den Koffer einchecken

    • Skorpid | 17.01.2017

      Hast Du schon eine Rückantwort bekommen? Ich würde die Drohne im Sommer auch gerne mitnehmen. Manche Internetseiten behaupten ja, es gäbe keine Regeln (außer den üblichen), wirkten aber nicht wirklich zuverlässig.
      Ich habe die CAA angeschrieben, keine Reaktion, konnte aber auf einer anderen Seite folgende Info finden:

      http://www.atsa.bg/en/services/information-remote-controlled-aircraft

      Demnach muss man jeglichen Flug anmelden und genehmigen lassen, also nix für Touristen. In einem Phantomforum schrieb aber ein Bulgare letztes Jahr darüber, man könne frei fliegen.
      Da alles also recht unübersichtlich ist, habe ich die BULATSA angeschrieben und direkt wegen meiner Bebop 2 gefragt, ob ich sie nichtkommerziell nutzen darf. Sobald ich eine Antwort habe, melde ich mich.

    • Francis | 18.01.2017

      Zu Bulgarien habe ich noch keine Infos bekommen. Bitte sagt Bescheid, wenn ihr etwas erfahrt. Ich werde noch mal einen Freund aus Varna fragen, ob er etwas weiß.

      • Holger | 31.03.2019

        Hallo Francis, gibt es die Vorschriften wirklich? Die Bulgaren zumindest wissen nichts davon. Die Fliegen munter drauf los, ob mit Drohnen oder Modellflugzeugen. Bei uns in Rumänien ist es etwas anders. Da kennt man die Gesetzte, aber niemand hält sich daran, und es wird auch nicht geahndet .

    • Holger | 23.03.2019

      Bulgarien hat keine und ist bisher das Paradies für Drohnen- und Modelflugpiloten. Ich weiß es von jemandem aus Sofia, dem ich eine Futaba Fernbedienung verkauft habe. Er fliegt Flugzeuge und einen Phantom

  • Lercher Johann | 29.01.2017

    Ich habe seit kurzem einen Dji Mavic Pro Kopter. Bin aber noch nicht geflogen damit, weil mich die vielen
    Vorschriften irritieren.
    Ich habe 10 Jahre Modellflugpraxis aus meinen jüngeren Jahren. Segelfug und Motorflug bis 10 ccm Motor. Also auch eine Ahnung davon. Ich filme seit dem Jahr 2004 und habe eine Youtube Seite mit derzeit 129 Filmen (Durchschnitt 1 Stunde)
    youtube.com – hans lercher
    Ich glaube, dass die Mavic derzeit die sicherste und beste Drohne am Markt ist.
    Viele der Flugbeschränkungen sind dafür unnötig !
    Es ist auch mit Drohnen noch niemand zu körperlichem Schaden gekommen, geschweige denn schwer verletzt oder gar getötet worden. Bei einem
    Schirennen ging es zwar knapp, ist aber dem Schifahrer auch nichts passiert.
    Was mit dem unsachgemäßen Gebrauch von Mobiltelefonen im Straßenverkehr schon passiert ist,
    ist dagegen ein Horror.
    Ich verstehe, dass der Gesetzgeber die Verwendung UBVS möglichst einschränken will, weil damit auch
    Unfug getrieben werden könnte. Für mich ist der Einsatzbereich obligatorisch gewerblich, weil ich auch etwas Geld damit verdienen und meine Filme mit Flugaufnahmen bereichern und natürlich auch veröffentlichen möchte!

    • Francis | 31.01.2017

      Hallo Johann, vielen Dank für deine ausführliche Nachricht. Den Unmut kann ich zu einem gewissen Punkt verstehen. Den Punkt, dass die „Mavic derzeit die sicherste und beste Drohne am Markt ist“, würde ich allerdings nicht unterschreiben.
      Beste Grüße,
      Francis

  • Patrick | 11.02.2017

    Hallo, ich mache im Mai eine Segeltour von Triest (Italien) nach Split in Kroatien. Gerne würde ich hierbei gerne die Drohne das eine oder andere mal fliegen lassen. Ich befinde mich dabei immer auf dem Boat und sozusagen auch im Wasser. Kann mir jemand dazu eine Aussage geben wie das geregelt ist ?

    • Francis | 13.02.2017

      Hallo Patrick,
      solange du nicht in internationalen Gewässern bist, gelten immer die Gesetze des jeweiligen Landes. Gibt keine Sonderregelungen für den Flugbetrieb auf dem Meer.
      Beste Grüße, Francis

  • Julius | 03.04.2017

    Hallo und erst einmal vielen Dank für die ganze Arbeit, die Ihr hier in diesen Blog steckt. Die Zusammenfassung mit den Gesetzen und Vorschriften ist echt super!

    Ich habe noch nicht ganz geblickt, ab wann der Flug wirklich als gewerblich gilt.
    Wenn ich das Video, was ich mit der Drohne gefilmt habe, bei YouTube hochlade, handle ich dann schon gewerblich?
    Wenn ja, wie wird das denn in der Praxis kontrolliert? Wenn ich mit meiner DJI Phantom 4 beispielsweise in Italien nur mal so rum fliege und ein bisschen filme, dass im Nachhinein aber doch bei YouTube hochlade?

    • Francis | 28.04.2017

      Hi Julius,
      danke dir für deinen Kommentar und das Lob :)

      Für die Klassifizierung gibt es weltweit keine gleichen Maßstäbe. Das wird sehr unterschiedlich bewertet und hängt von mehreren Faktoren ab (z.B. ob du die Videos monetarisierst).

      Meines Wissens gibt es kaum Behörden, die das aktiv kontrollieren und YouTube durchsuchen. Aber es kann sehr gut sein, dass dich jemand „anschwärzt“ und die Behörden dann Verfahren einleiten.
      Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig weiterhelfen.
      Viele Grüße, Francis

  • Matthias Wiese | 08.05.2017

    Ein herzliches Dankeschön für die tollen Informationen, als neuer Kopterpilot ist das eine gute Hilfe, wenn man im Ausland urlauben möchte und dort fliegen will.
    Zwei Anmerkungen:
    Die Übersichtsseite über Großbritannien kann nicht über die Karte geöffnet werden, hier liegt wohl ein Fehler in der internen Verlinkung vor – es klappt „nur“ über die Suchfunktion.
    Zweite Anmerkung: Dort auf der Seite ist eine App „Drone Assist“ aufgeführt, die über die Flugverbotszonen informieren soll: diese App ist für viele Handys (Android) nicht kompatibel, vielleicht sollten Alternativen aufgeführt werden.
    Danke!!

    • Francis | 16.05.2017

      Hallo Matthias,
      vielen Dank für die beiden Hinweise. Die Links müssten gleich wieder funktionieren. Einen Artikel zu Drohnen-Apps werde ich in den kommenden Wochen noch hier auf dem Blog veröffentlichen. Das wurde sich schon häufiger gewünscht :)
      Beste Grüße, Francis

  • Daniel | 17.08.2017

    Grau Serbien Keine Begrenzungen fliegenunbegrenzt egal ob 10km oder 1km und keine sagt dir was habe selber ausprobiert da ich von dort komme und keine Reklamationen oder sonst was par Leute habe ich unten getroffen wo auch dji haben die waren überall europa nur Reklamationen also für 20e nach Serbien fliegen und alles ausprobieren mfg Daniel

    • Francis | 21.08.2017

      Danke für deinen Kommentar, Daniel!

  • Michael | 05.09.2017

    Moin Moin, mich würde interessieren wie es in Albanien mit den Drohnengestzen aussieht. Da meine vier Tage alte Mavric Pro in Paris beschlagnahmt wurde bin ich jetzt unsicher ob ich mir nochmal eine kaufen soll. Nach 19 Stunden in U-Haft wegen der Drohnenfliegerei bin ich jetzt echt vorsichtig. Also wenn jemand weiss wie es in Albanien und Montenegro aussieht würde es mir sehr helfen. Vielen Dank im voraus. Gruss Micha

    • Francis | 12.09.2017

      Hallo Michael,
      oh das tut mir leid. Paris ist aber wirklich riskant – gerade auch durch den Ausnahmezustand.
      Zu den beiden genannten Ländern konnte ich bisher leider keine Infos auftreiben. Beste Grüße, Francis

  • Stefan | 06.03.2018

    @Michael!
    Das man Konter nicht in Paris auf belebten Plätzen steigen lässt, sollte jedem klar sein. Gerade nach den Anschlägen reagieren Sicherheitsorgane äußerst aggressiv auf sowas.
    Zu Albanien: Generell kein Problem dort. In den Bergen interessiertes sowieso niemanden. Natürlich gibt es auch dort ein Verbot, über Militärgebiet oder anderem gesperrten Territorium zu fliegen so wie überall!
    Hier findest Du ab Minute 1:40min ein paar Aufnahmen aus den Bergen A´s.
    https://www.youtube.com/watch?v=3pWssGa938I

    Gruß;
    Stefan.

  • Stefan | 06.03.2018

    Hat jemand nähere Infos zu den aktuellen Richtlinien auf Island und den Färöern? Außerhalb von Nationalparks sollte ein Betrieb von nicht gewerblichen Koptern doch möglich sein, aber wie sieht es in Nationalparks aus?
    Wäre super, wenn jemand Infos dazu hat:-)

    Gruß;
    Stefan.

  • Oliver | 22.03.2018

    Hallo Zusammen,
    gibt es bereits Infos zu den Bedingungen für Schottland?

    Vielen Dank & Grüße

    Oliver

  • Daniela Tocan | 28.03.2019

    Du hast etwas falsch geschrieben denke ich. Zum einen muss ab C1 der Pilot zugehörig zur Drohne registriert sein also in den Registrierungspapieren wird der oder die Person genannt, die diese Drohne fliegen dürfen. Und zum anderen bekommt die Drohne ein richtiges Nummernschild und auch ein elektronisches. Also den Chip implementiert. Die Plakette wie bislang üblich ist nicht mehr oder nur in den nationalen Gesetzen verankert.

    Das Ganze ist zudem gebündelt ab C1 mit der Eignung. Somit gilt bei Verstössen ist der Autoführerschein auch weg btw. kann entzogen werden.

    Die EU äussert sich ganz bewusst nur zum Take Off. Damit darf man aber nicht fotografieren oder filmen.

    • Francis | 29.03.2019

      Hallo Daniela,
      danke für deine kritische Rückfrage. Wie gesagt: Bis jetzt ist eh noch nichts wirklich sicher. Aber ich finde keine Anhaltspunkte für die von dir genannten Anforderungen. Könntest du bitte die genauen Textpassagen zitieren (inkl. Link zum Dokument), die dich zu diesen Annahmen geführt haben? Dann prüfe ich das gern noch mal nach.
      Danke dir und ein schönes Wochenende,
      Francis

      P.S.: Registrierungen sind immer an eine Person (bei Drohnen an den Halter oder den Piloten) gebunden. ;)

  • Jeff | 17.04.2019

    Wo kann ich ein Online-Training machen, bzw. den Test?
    Welche kosten fallen dadurch an?

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