Drohnen-Gesetze in Israel

Drohne in Israel fliegen

In diesem Artikel haben wir für dich die Gesetzeslage für Drohnen-Piloten in Israel zusammengestellt.

Wenn du in Israel mit einer Drohne fliegen möchtest, die mehr als 300 Gramm wiegt, musst du als Privatperson vorübergehend Mitglied im israelischen Modellsportclub werden. Um diese temporäre Mitgliedschaft zu erhalten, kannst du eine Mail an office@aeroclub.org.il mit den folgenden Informationen schicken:

  • Modell der verwendeten Drohne
  • Datum von Ein- und Ausreise aus Israel
  • Dein vollständiger Name mit Geburtsdatum und Reisepassnummer
  • Kontaktdaten (Mailadresse, Telefonnummer und Anschrift)

Für die Mitgliedschaft wird eine Gebühr von 100 Schekel (ca. 23 Euro) fällig, die du über PayPal begleichen kannst. 

Überblick: Drohnen-Gesetze in Israel

Drohnen zum Freizeitgebrauch erlaubt? Ja, nach Registrierung oder Genehmigung
Gewerbliche Nutzung von Drohnen erlaubt? Ja, nach Registrierung oder Genehmigung
Maximale Flughöhe:50 Meter (164,0 Fuß) im unkontrollierten Luftraum.
Ist eine Drohnen-Versicherung erforderlich? Ja, für private und gewerbliche Drohnen-Flüge. Wir empfehlen diese Drohnen-Versicherungen.
Benötigen Drohnen eine Kennzeichnung?Unbekannt.
Drohnen-Plaketten können hier bestellt werden
Müssen Drohnen registriert werden? Ja.

Privatpersonen brauchen eine Mitgliedschaft im israelischen Modellsportclub. Gewerbliche Nutzer müssen eine Lizenz für Drohnen-Flüge von der CAA besitzen.

Halte Abstand zu Flughäfen
Respektiere die Privatsphäre anderer Personen
Hilfreiche Links:CAA
Quora

Weitere israelische Drohnen-Regeln

In Israel darfst du Drohnen mit einer Frequenz von 2,4 GHz fliegen. Zudem muss sich dein Copter immer innerhalb der direkte Sichtweite befinden.

Versicherungspflicht in Israel

Deine privaten Drohnen-Flüge sind durch deine Mitgliedschaft im Modellflugverband innerhalb Israels versichert. Gewerbliche Piloten brauchen jedoch eine eigene Drohnen-Versicherung, die in Israel gültig ist.

Abstände und Flugverbote in Israel

Zu Flugplätzen ist immer ein Abstand von 2 Kilometern zu wahren. Zu Personen und Gebäuden musst du einen Abstand von mindestens 250 Metern einhalten.

Flugverbotszonen können in dieser Karte eingesehen werden. Die Altstadt in Jerusalem solltest du mit einem Copter meiden.

Die hier aufgelisteten Drohnen-Regeln für Israel haben wir nach bestem Wissen recherchiert. Die Richtigkeit der Angaben können wir leider nicht garantieren. Wenn du auf Nummer sichergehen willst, dann kontaktiere die israelische Luftfahrtbehörde. Alternativ kannst du auch bei der israelischen Botschaft in Deutschland um weitere Informationen zu den Vorschriften bitten. Hinterlasse uns bitte einen Kommentar, wenn du Neuigkeiten erfährst und/oder selber Erfahrungen mit deinem Copter in Israel gesammelt hast!

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Über den Autor

Hey, ich bin Francis – Weltenbummler, Blogger und Drohnenpilot. Seit Januar 2015 reise ich mit Bina um die Welt. Immer im Gepäck ist eine Kamera-Drohne, mit der wir die schönsten Plätze aus der Luft festhalten. Auf unserem Blog teilen wir mit dir die besten Tipps für deine nächste Reise. Hast du noch Fragen zu diesem Artikel? Dann schreibe uns doch in den Kommentaren!

Diskussionen zum Thema

  • Peter | 21.12.2016

    Hallo Francis,
    ich bereise im kommenden Jahr Israel und habe über den Aeroclub folgende Information erhalten:

    The limit here is 300 gr. Above that – every drone need a license.
    I have no info about traveling with it and customs. Most people have no problems with that.

    To get the membership / license, I will need :
    • Dates of your visit in Israel
    • Full name
    • Id or passport number
    • Date of birth
    • Phone number
    • Address
    • Email

    Payment can be made online , I can send you a paypal request.
    Its 100 ILs (about 25$) for temporary membership.

    Grüße
    Peter

    • Francis | 21.12.2016

      Hallo Peter,
      sehr gut! Vielen Dank für die Infos!! Hast du für uns vielleicht auch noch einen Link oder Kontaktdaten, wo man sich für die Mitgliedschaft registrieren kann? So wie ich das verstehe, muss man nur Mitglied in einem Verband sein. Ist das so richtig?
      Nochmals danke und beste Grüße,
      Francis

  • Peter | 21.12.2016

    Hallo Francis,
    ich habe über die Emailadresse
    angefragt, hierüber kann man die Mitgliedschaft beantragen. Die zugehörige Webseite heißt http://www.aeroclub.org.il
    Für ca. 25$ kann man hier temporär Mitglied werden und erhält somit die Erlaubnis eine Drohne zu fliegen (erst ab 300g erforderlich). Wie lange die Mitgliedschaft gültig ist, habe ich noch nicht erfragt, das wird abhängig von dem Reisezeitraum sein.

    Grüße
    Peter

  • Ben | 18.07.2017

    Ab Oktober will ich mit meiner Mavic Pro nach Israel reisen.
    Dieses Formular auf Hebräisch ist grausam: Habe mittlerweile herausgefunden, auch mit der Hilfe eines Mitglieds dieses „Aeroclubs“, dass dieses hebräische Formular fehlerhaft ist, es akzeptiert z.B. nur israelische Pässe (was für ein Schwachsinn), oder auch generell keine Handynummern beim Feld „mobile phone“.
    Ich stehe im regen Austausch mit einem Mitglied vom Aeroclub, aber zur Zeit ist da keine Lösung in Sicht.

    Die israelischen Behörden habe ich auch schon mehrmals angeschrieben und um Rat gefragt. Aber bisher noch von offizieller Seite keine Stellungnahme.
    Bin gespannt, was mich ab Oktober am Flughafen erwartet, wenn ich dann meine Drohne auspacke ohne Genehmigung!

    • Francis | 20.07.2017

      Hallo Ben,
      ohje.. das klingt ja furchtbar. Wir drücken dir die Daumen, dass sich da noch eine Lösung ergibt. Halte uns doch bitte auf dem Laufenden. Vielen Dank für die Informationen!! Liebe Grüße, Francis

  • Tom | 25.07.2017

    Habe auch dem aeroclub eine Mail geschrieben und jetzt danach diese Seite hier gefunden.
    Mal sehen was ich als Antwort bekomme – habe auch geplant im Oktober Israel zu besuchen.

    Interessant wäre natürlich das 300gr Limit – ein Mavic wäre zu schwer, ein Spark nicht!

  • Tom | 27.07.2017

    So habe Antwort bekommen, für aktuell umgerechnet etwa 24 EUR wird man temporäres Mitglied. Hier die Antwortmail:
    ———————————–
    The law in Israel requires having an operational license in order to fly a model airplane for recreational use.
    One can obtain this license by joining the Israel Aero club or other license holder.

    The restricted areas in Israel are listed in the Aeronautical information publication ( AIP ) and you can download a GIS map in this link.

    The rules for safe flying are listed in the air and navigation regulations, operation of aircraft, regulation ז‘ 180(Hebrew):

    A summary of the regulation:

    · Don’t fly in restricted areas, CTR’s or in aerodromes without approval.
    · Don’t fly above 50 meters.
    · Don’t fly less than 250 meters from neighborhoods, hospitals, crowd of people.
    · Don’t fly less than 2000 meters from an airstrip.
    · Fly only in Visual line of site.
    · The only Drones approved for flying in Israel are those using 2.4GHz frequency.
    Any other kind will be confiscated by custom.

    The temporary membership gives you the license to fly + insurance (3rd party and personal) and cost 100 israeli shekels (about 25$)

    In order to be a member we need full details:

    · Dates of your visit in Israel
    · Full name
    · Id or passport number
    · Date of birth
    · Phone number
    · Address
    · Email
    ———————————–

    Ich gehe auf Nummer sicher und werde Mitglied, die 24 EUR sind es mir wert.

    office@aeroclub.org.il ist übrigens korrekt.
    Der GIS map Link in der Mail geht leider nicht.
    Hier die anderen beiden Links aus der Mail:

    AIP: http://caa.gov.il/index.php?option=com_docman&task=doc_download&gid=4970&Itemid=

    Rules for safe flying: http://caa.gov.il/index.php?option=com_docman&task=doc_download&gid=4852&Itemid=

    • Ben | 28.07.2017

      Hallo Tom, du hast natürlich Recht. Diese Mail habe ich auch bekommen vom Aeroclub.
      Allerdings geht es hier noch um etwas anderes. Um überhaupt am Flughafen vorbeizukommen, benötigst du für die Drohne eine Importgenehmigung.
      Das sind ja zwei verschiedene Paar Schuhe: Importgenehmigung für die Drohne, und Mitglied im Club, um überhaupt fliegen zu dürfen.

      Mein aktueller Stand ist, dass der Aeroclub Kontakt mit den Behörden selbst aufgenommen hat und mir mitgeteilt, dass es wegen des fehlerhaften Formulars derzeit auch ohne Registrierung möglich ist, die Drohne mitzunehmen. Ich benötige lediglich die Mitgliedschaft im Aeroclub.

      Mal sehen, was mich dann am Flughafen erwartet. Vielleicht bekomme ich ja auch noch eine offizielle Stellungnahme einer Behörde.

  • Tom | 15.08.2017

    Ben, hast du schon was vom Aeroblub gehört? Nach dem ich die geforderten Daten übermittelt hatte (Passinfos, Anschrift etc.) ist Funkstille.

    • Ben | 30.08.2017

      Ich habe seitdem nichts mehr von offizieller Stelle gehört. Das sind ja thailändische Zustände dort..
      Auf jeden Fall hab ich die Mitgliedschaft im aeroclub und werde einfach einreisen. Mal sehen was passiert. In 5 Wochen berichte ich dann.

      • Ruben | 21.10.2017

        Hallo Ben,
        wie lief’s für dich? Inzwischen heil zuhause angekommen oder wurdest du festgesetzt? ;-)

      • Nick | 13.11.2017

        Hi.
        Kannst du uns berichten wie es am Flughafen lief ? Ich bin auch diesen Monat in Israel und will die DJI Spark mitnehmen. Hoffe, dass es keine Probleme am Flughafen gibt, da die Drohne nur 300g wiegt. Somit bräuchte ich ja auch keine Import Genehmigung.

  • Arno | 01.12.2017

    Hallo,
    ich war letzte Woche mit meiner DJI Spark in Israel und möchte euch kurz über meine Erfahrungen berichten:

    Dadurch, dass die Spark mit ihren 300 Gramm unter die oben beschriebenen Anforderungen fällt habe ich mir keine großen Gedanken zu einem Importantrag bzw. Genehmigung gemacht.

    Ich habe die Spark natürlich im Handgepäck transportiert. Am Flughafen (Wien) zerpflückten die „Agents“ aufgrund der hohen Sicherheitsbestimmungen der Airline El-Al das gesamte Handgepäck (Kontrolle auf Sprengstoff), aber von der Drohne blieben sie komplett unbeeindruckt.

    Wo es keine Probleme gab:
    In Israel selbst bin ich ein paar Mal geflogen, unter anderem in Tel Aviv und an anderen Orten an der Mittelmeer Küste – ohne Probleme oder Verdachtsmomente.
    Auch am Toten Meer gab es nur interessierte Blicke von Touristen und Einheimischen, aber keine Kontrolle oder Fragen von Security oder Polizei (obwohl wer in der Nähe war)

    Wo Fliegen eingeschränkt ist:
    In der Altstadt von Jerusalem herrscht ja ein (berechtigtes) Flugverbot. Ich dachte mir dann, dass ich von etwas außerhalb am „Ölberg“ einen schönen Blick mit der Drohne einfangen kann – aber die DJI App hat das Abheben gleich mal nicht zugelassen, weil die eingetragene Flugverbotszone doch soweit ausgedehnt war. Das ist natürlich zu respektieren.

    An einer Location in der Nähe des Toten Meers -bei der Festung Masada- habe ich meine Drohne mal in die Luft gebracht – innerhalb von ein paar Minuten ist ein Security wie aus dem Nichts aufgetaucht der mir das Fliegen untersagt hat – Drohne weggepackt – alles ok…

    Hie und da hängten bei Eingängen zu Sehenswürdigkeiten „Drohnenflugverbotsschilder“ – oftmals schade, weil meiner Meinung nach keine „Gefahr“ herrscht, ist aber zu respektieren.

    Über das Westjordanland kann ich leider nichts berichten, wegen Zeitmangel bin ich dort nicht hin gekommen.

    Alles in allem konnte ich aber ein paar schöne Bilder und Videos einfangen und wenn man alle Vorschriften einhält und respektiert und verantwortungsbewusst fliegt hat man mit den Behörden auch keine Probleme.

    Die Ausreise am Flughafen ging übrigens auch Problemlos (bis auf die irrwitzig scharfen übrigen Kontrollen und Ausfragungen, aber das wäre hier Off-Topic ;) ).

    Grüße,
    Arno

    • Francis | 11.01.2018

      Hallo Arno,
      ganz herzlichen Dank für deinen ausführlichen Erfahrungsbericht. Freut mich, dass alles so unkompliziert abgelaufen ist!
      Viele Grüße, Francis

  • Ruben | 15.12.2017

    Vielen Dank für den interessanten Artikel und die Informationen. Ich bin auch Besitzer einer Spark. Werde aber erst 2018 im Sommer die Freude einer Israelreise haben. Mit meiner Spark natürlich. Deshalb bin ich froh, hier zu lesen, dass man diese problemlos mitnehmen kann. Bin ich froh, dass Sparky so klein und leicht ist.

    • Francis | 11.01.2018

      Sag uns dann gern Bescheid, welche Erfahrungen du gesammelt hast! :)

  • Nyn | 31.01.2018

    Ha((o. Ich plane dieses Jahr auch nach Israel zu fliegen. Ich möchte mir die Karma mit Hero6 zulegen und mitnehmen. Diese Drohne ist schwerer als 300g. Meint Ihr, die 25$-license wird mir reichen? Oder muss ich hier die Importgenehmigung o.a. noch organisieren?

  • Daniel | 03.05.2018

    Hallo zusammen,
    bin jetzt ein bisschen verunsichert weil mich die Bestätigung für die Temporäre Mitgliedschaft in dem aero club Israel nichts gekostet hat. Ist es jemandem von euch auch mal so ergangen?

    • Martin | 30.05.2018

      Jep – inhaltslose Mail mit einem PDF im Anhang. Temporäre Mitgliedschaft bis 10.7.18

      • kev | 25.12.2018

        Wielang habt ihr auf eine Antwort gewartet?
        bei mir gehts im Februar für 2 Wochen hin mit der Mavic Air. Und euch hats keine 100 Schaekel gekostet?

  • Tom | 27.12.2018

    Hi kev,
    ja es hat 100 Schekel gekostet. Ich habe nachfragen müssen bis ich endlich Antwort bekommen habe, ging viele Wochen.
    Also besser rechtzeitig abschließen!

    • Kev | 28.12.2018

      Hey, die haben mir nach 5 Stunden geantwortet, mich zur Zahlung aufgefordert und fertig. So schnell hab ich es nicht erwartet.

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