Drohnen-Gesetze in Italien

Drohne fliegen in Italien

In diesem Beitrag erklären wir dir die jurisitische Lage für die Nutzung von Drohnen in Italien.

Im Internet schwirren sehr viele unterschiedliche Auffassungen von den Gesetzen in Italien herum. Das ist u.a. durch wiedersprüchliche Angaben der italienischen Luftfahrtbehörde Ente Nazionale per l’Aviazione Civile (ENAC) zu erklären. 

Wie in den meisten anderen Ländern der Welt unterscheidet auch der italienische Gesetzgeber in die private (Modellflugzeuge) und gewerbliche Nutzung von Multicoptern.

Überblick: Drohnen-Gesetze in Italien

Drohnen zum Freizeitgebrauch erlaubt? Ja, ohne weitere Anforderungen
Gewerbliche Nutzung von Drohnen erlaubt? Ja, nach Registrierung oder Genehmigung
Maximale Flughöhe:70 Meter (229,7 Fuß) im unkontrollierten Luftraum.
Ist eine Drohnen-Versicherung erforderlich? Ja, für private und gewerbliche Drohnen-Flüge. Wir empfehlen diese Drohnen-Versicherungen.
Benötigen Drohnen eine Kennzeichnung?Ja. Gewerblich genutzte Drohnen müssen eine Kennzeichnung mit der Registrierungsnummer besitzen.
Drohnen-Plaketten können hier bestellt werden
Müssen Drohnen registriert werden? Ja.

Gewerbliche Drohnen-Nutzer müssen sich unter www.d-flight.it registrieren.

Halte Abstand zu Flughäfen
Respektiere die Privatsphäre anderer Personen

Ist eine Registrierung bei der ENAC erforderlich?

Ein Registrierung bei der ENAC ist für private Drohnen-Nutzer nicht erforderlich, auch nicht wenn die Drohne mit einer Kamera ausgestattet ist. Das war in der Vergangenheit der größte Streitpunkt. Die ENAC stellt jedoch auf ihrer Website klar, dass auch Modellflieger ohne Registrierung Amateuraufnahmen anfertigen dürfen. So angefertigte Luftaufnahmen darfst du sogar im privaten Rahmen in sozialen Netzwerken veröffentlichen.

Diese Auslegung haben auch viele unserer Leser bereits von den örtlichen Behörden bestätigt bekommen. 

Weitere Vorschriften für Drohnen-Piloten in Italien

Wenn du in Italien mit einer Drohne fliegen möchtest, sind auch die folgenden Auflagen zu erfüllen:

In Italien gibt es eine Beschränkung, wie weit sich eine Drohne vom Piloten entfernen darf. Dieses Limit liegt für privaten Piloten bei 200 Metern und für gewerbliche Piloten bei 500 Metern.

Für Italien ist eine Drohnen-Haftpflichtversicherung notwendig, die Schadensummen von mindestens 750.000 Euro abdeckt.

25 Kilogramm ist die Gewichtsobergrenze für private Piloten.

Die Funkübertragung ist auf den Frequenzen 2,4 GHz und 5,8 GHz mit maximal 100 mW möglich.

Sicherheitsabstände und Flugverbote in Italien

Drohnen müssen in Italien mindestens 5 Kilometer Abstand zu Flughäfen einhalten.

Private Drohnen-Flieger dürfen nur in unbebautem Gebiet starten und müssen genügend Abstand zu Gebäuden jeder Art einhalten.

In Rom, über dem Vatikan und in Venedig (inkl. dazugehörige Inseln) gelten Flugverbote für Drohnen. Auch in anderen Städten würde ich meine Drohne nicht starten, solange ich keine Zustimmung von den lokalen Behörden (z.B. bei der Polizei oder dem Magistrat) eingeholt habe.

Ein Leser unseres Blogs wusste davon nichts und wurde unter Terror-Verdacht festgenommen, weil er in Rom mit seinem Copter geflogen ist. Auch Zeitungen berichten immer wieder von Festnahmen an großen Sehenswürdigkeiten wie z.B. am Kolloseum oder im Vatikan.

Darüber hinaus ist es verboten an Stränden zu fliegen, wenn sich noch andere Personen dort aufhalten.

Drohnen-Flüge sind generell nur bei Tageslicht erlaubt. Genehmigungen für Nachtflüge können beantragt werden.

Vorschriften für gewerbliche Piloten

In Italien liegt die maximale Flughöhe für private Drohnen-Operationen bei 70 Metern. Kommerzielle Copter-Flüge dürfen jedoch bis zu einer Höhe von 150 Metern ausgeführt werden.

Die Anforderungen für gewerbliche Copter-Piloten unterscheiden sich nach der Art der vorgesehenen Flugmanöver. Für risikoarme Einsätze reicht das Abschicken einer Erklärung zur Einhaltung bestimmter Auflagen aus. Dafür fällt eine Bearbeitungsgebühr von 94 Euro an. Für Drohnen-Flüge mit höherem Risiko sind weitere Auflagen (Zertifizierung, Gesundheitszeugnis, Schulungsnachweis etc.) zu erfüllen. Weitere Informationen gibt es auf der ENAC-Website.

Unabhängig von der Risikobewertung muss jeder gewerblich genutze Copter registriert und mit der Registrierungsnummer gekennzeichnet werden. 

Die hier aufgelisteten Drohnen-Regeln für Italien haben wir nach bestem Wissen recherchiert. Die Richtigkeit der Angaben können wir leider nicht garantieren. Wenn du auf Nummer sichergehen willst, dann kontaktiere die italienische Luftfahrtbehörde. Alternativ kannst du auch bei der italienischen Botschaft in Deutschland um weitere Informationen zu den Vorschriften bitten. Hinterlasse uns bitte einen Kommentar, wenn du Neuigkeiten erfährst und/oder selber Erfahrungen mit deinem Copter in Italien gesammelt hast!

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Über den Autor

Hey, ich bin Francis – Weltenbummler, Blogger und Drohnenpilot. Seit Januar 2015 reise ich mit Bina um die Welt. Immer im Gepäck ist eine Kamera-Drohne, mit der wir die schönsten Plätze aus der Luft festhalten. Auf unserem Blog teilen wir mit dir die besten Tipps für deine nächste Reise. Hast du noch Fragen zu diesem Artikel? Dann schreibe uns doch in den Kommentaren!

Diskussionen zum Thema

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  • Ulf | 02.03.2018

    Hallo
    Auch von mir herzlichen Dank für die Klasse Zusamenstellung. Was vielleicht noch interessant wäre, wie es sich bei der Durchreise z.B. durch Dänemark oder Österreich verhält. Muß z.B. in Dänemark der Kopter schon registriert werden, wenn er nur eingeführt wird, oder erst, wenn er auch tatsächlich genutzt werden soll.

    • Francis | 27.03.2018

      Hallo Ulf,
      nach meinem Verständnis ist die Registrierung nur für Flüge notwendig. Bei einem reinen Transit kannst du dir den Aufwand also sparen. Viele Grüße, Francis

  • Tobias | 21.03.2018

    Ich habe nun auch nur nochmal die Frage… überlege mir eine Mavic Air zu kaufen und fahre im Mai 2018 in die Toskana und würde sie eben auch dafür zulegen…
    Ist es mir nun erlaubt einfach damit zu fliegen und Aufnahmen zu machen, solange ich außerhalb der Städte bleibe?

    Außerdem habe ich auch im Sommer einen Trip auf die Seychellen geplant…
    für mich wäre die Drohne hauptsächlich für urlaubsaufnahmen da und ich will sie mir dann nicht kaufen, wenn ich sie dann nicht benutzen darf…
    Liebe Grüße und danke für die ausführlichen Berichte!

    • Francis | 27.03.2018

      Hallo Tobias,
      genau, du kannst die Drohne unter den oben beschriebenen Bedingungen ohne bürokratischen Aufwand fliegen. Ob es auf den Seychellen klappt, hängt ein wenig von den Inseln ab, die du besuchen willst: https://my-road.de/drohnen-gesetze-in-seychellen/

      Wenn du dir die DJI Mavic Air zulegst, schau doch auch mal hier in unseren Bericht rein: https://my-road.de/dji-mavic-air/ Im Artikel ist auch ein Preisvergleich integriert, mit dem du den günstigsten Preis für deine Drohne findest.
      Beste Grüße, Francis

      • Sina | 29.03.2018

        Man darf sie aber nur mit einer Drohnen Haftpflichtversicherung fliegen, richtig?

      • Francis | 29.03.2018

        Jep, mehr zu dem Thema findest du hier: https://my-road.de/drohnen-versicherung/

  • sebastian harig | 29.03.2018

    Die frage ist jetzt nicht dein Ernst oder?

    Eine Haftpflicht sollte immer am Start sein

    • Martin | 29.03.2018

      Nicht „sollte“, sondern MUSS!

  • Lucas | 30.03.2018

    Hey!
    Ich hätte mal eine Frage bezüglich eines Drohnen Fluges in Italien! Und zwar, darf ich mit meiner erst neu gekauften DJI Spark mit integrierter Kamera problemlos dort fliegen? Solange ich unter 70m bleibe?
    Ich würde mich echt über eine Antwort freuen!

  • zocker | 30.03.2018

    … einfach mal lesen …

  • Mike Schillig | 19.04.2018

    Hallo,
    wir planen 2018 unseren Urlaub am Gardasee zu verbringen. Wie sieht es dort mit Flugverboten aus.
    In D gibt es ein Flugverbot für Nationalparks gibt es das in der Gegend vom Gardasee auch und gibt es eine Karte mit Verbotsregionen zum download?

    Gruß Mike

    • Mag63 | 12.06.2018

      @mike.schillig,
      sind auch Mitte-Ende August am Gardasee !?, diesmal aber im unteren Teil bei Peschiera. Wollte auch meine MavicPro mitnehmen, bin mir aber nicht sicher wegen der Genehmigungen, meiner bestehenden (gewerbl.) Haftpflicht und ob z.B. die Map2Fly App dort funktioniert (… aber anscheinend nicht !)

  • Dennis | 31.05.2018

    Kann mir jemand sagen, wie es in der Cinque Terre aussieht? Darf ich fliegen?

    Lg

    • Lucas | 31.05.2018

      Hey!

      Also ich war Ende Mai dort und ich muss sagen die Leute sind entspannter als ich dachte. Ich würde aber trotzdem nur vorsichtig fliegen! Und wirklich nur in Sichtweite und nicht über fremden Menschen!

      Ich hoffe ich konnte dir helfen.

      VG

  • Mario Finkbeiner | 07.06.2018

    Ich bin gerade auf Sardinien mit der Drohne unterwegs und setze mal die aktuellen Bestimmungen als italienischen Original Text ein.

    Im Kern:
    Vom 01. Juni – 30. September ist das Drohnenfliegen an ALLEN Stränden verboten.
    Zusätzlich ist ein Sicherheitsabstand von 100 m einzuhalten (analog deutsche Bahnanlagen etc.)
    Bei Verstößen winken 10.000 € Strafe plus Anzeige plus Beschlagnahme des Equipments. (Erfahrungsgemäß ist dieses dann weg oder nach jahrelangem Rechtsstreit ohnehin passé.)

    In diesem Sinne…
    ⚠️ATTENZIONE ⚠️
    Il passaggio del documento che abbiamo allegato in foto è un estratto del RAIT (ovvero l’insieme di „regole dell’aria“ per gli spazi aerei Italiani) .
    Come potete leggere dal 1 Giugno al 30 Settembre è attivo il divieto ASSOLUTO esteso a qualsiasi drone (anche quelli al di sotto dei famosi 300 gr) di sorvolo delle nostre splendide spiagge.
    Una (a nostro modesto parere ) dura ma condivisibile risposta a un sempre crescente fenomeno che noi definiamo „abusivismo dell’aria“ .
    Tutti sappiamo quanto sia bello portare a casa delle belle foto o video delle nostre vacanze al mare, magari fatte da prospettive diverse (come una bella panoramica aerea).
    Quello che però spesso non vienepreso in considerazione è il fattore di rischio. Se per pilotare un mezzo di questo tipo sono richiesti brevetti, attestati, riconoscimenti e assicurazioni, è perché questo tipo di mezzo può arrecare danni (anche gravi) a chi ci sta intorno.
    La normativa parla chiaro, il divieto e esteso anche ai 100 metri direttamente adiacenti (ambo i lati) alla spiaggia.

    Abbiamo voluto pubblicare questo post proprio perchè in questi giorni (viste le condizioni meteorologiche favorevoli ) stiamo assistendo a un invasione di droni sulle nostre spiagge, alcuni che sorvolano le persone in maniera un pò troppo „sportiva“ (ne abbiamo visto anche qualcuno cadere o planare pericolosamente sopra dei bimbi).
    Quello che vogliamo sottolineare è che ognuno è libero di agire come meglio crede ma ci teniamo a informare chi come noi condivide la passione per questi mezzi (e ne fa di essa un lavoro) dei rischi a cui si va incontro.
    Sappiamo tutti che le sanzioni per chi viola le normative aeronautiche possono arrivare a SVARIATE decine di migliaia di Euro ,con aggiunta di denuncia penale per chi non possiede tutti i requisiti per volare in sicurezza.

    Concludendo quello che vi consigliamo di fare noi,ovviamente, è di non rischiare, ma se proprio non potete fare a meno di portare con voi a casa un ricordo della vacanza rivolgetevi a dei professionisti che possano occuparsi di valutare i rischi, pianificare le (eventuali) operazioni di volo e fornirvi tutte le informazioni necessarie per non correre rischi inutili.

    Per ulteriori informazioni rimaniamo a disposizione.

    #iFly_Aeronautical_Services
    #Your_flying_Solution
    #Volareinformati

  • Andre | 11.06.2018

    Hey Francis,

    deine Infos sind der Hammer. Wir sind gerade auf Sardinien und haben davon schon profitiert. Mich würde interessieren, ob es auch regelmentierungen bezüglich Polizei-, Militär- oder anderen Einrichtungen gibt. Wie sieht es in Naturschutzgebieten aus. Die Frage ist ja auch, wollte man das vor Ort erkennt. Übrigens waren wir gestern an einem sehr gut besuchten Strand und mehrere kleine mavic flogen in Sonnenschirm Höhe über die Gäste. Hat niemanden gestört, auch nicht die policia local, die alles im Blick hatten.

    • Francis | 28.06.2018

      Hallo Andre,
      ohh danke dir! :) Ich würde zu den genannten Einrichtungen auf jeden Fall ausreichend Abstand halten. Schau mal bei AirMap, ob du die Areale dort siehst. Danke auch für die Schilderung deiner Beobachtung. Finde es aber nicht gut, wenn die Drohnen so rücksichtslos eingesetzt werden.
      Beste Grüße, Francis

  • Enny | 12.06.2018

    Fahren auch im Sommer nach Sardinien und sind Drohnen Neulinge – was bedeuten die blauen Zonen (airmap) im Osten als MTA India 9 bezeichnet.
    Und wie sieht es mit dem Flugverbot an Stränden aus. Es heißt man darf nicht über einen Strand fliegen. Darf man in genügend Abstand über dem Meer am Strand vorbei oder ist das auch tabu.
    Viele Grüße

    • Francis | 28.06.2018

      Hallo Enny,
      bezüglich dem Luftraum bin ich auch überfragt – sorry! Über das Meer fliegen ist sicherlich okay, solang die Persönlichkeitsrechte gewahrt werden. Aber das sollte ja gegeben sein ;)
      Schönen Urlaub und viele Grüße, Francis

  • Hannes Kösters | 24.06.2018

    Ich danke dir Frencis,

    dennoch lese ich in anderen Foren nun das diese Drohnenverordnung in Italien regelmäßig geändert wird und dass, eine Kamera mit der Drohne zuführen nun verboten sei. Kann das sein?

    • Francis | 28.06.2018

      Hallo Hannes,
      ja es gibt ab und zu Änderungen, doch nach meinem letzten Stand braucht es die Genehmigung für Kamera-Drohnen aktuell nicht, wenn man privat unterwegs ist. Ich schätze, da „fliegen“ unterschiedliche Versionen der Verordnung durchs Netz. VG Francis

  • Mo Ha | 11.08.2018

    Hallo ich bin gerade in Sizilien, und war davor in Cinque terre in Lerici habe ich einen örtlichen polizisten gefragt der sagte mir dass man unter 50m in sichtweite und nicht über stränden fliegen darf….
    jetzt bin ich in Sizilien Sorento hier musst glückhaben dass beamte überhaupt wissen was eine Drohne macht…..
    Da hier nicht mal direkt auf der station der Cabinieri und auch nicht bei einer Deutschen Übersetzerin, bei der mich der freundliche Beamte anrufen lies jemand wusste wie die bestimmungen hier sind werde ich noch einen beamten direkt auf capri fragen wenn die dort auch nichts dazu wissen dann versuch ich einfach mal mein glück…
    Was ich interesant finde dass nicht einmal die örtlichen behörden über ihre bestimmungen bescheit wissen…

    • Francis | 14.09.2018

      Hi Mo,
      danke für die Infos. Ja manchmal ist es verrückt: Es gibt jede Menge Regeln, nur die betroffenen Behörden wissen nichts davon. Das haben wir überall auf der Welt (auch in Deutschland) schon festgestellt. Beste Grüße, Francis

      • MoHa | 23.10.2018

        Mittlerweile habe ich mehr erfahren…
        Ich habe in Itialien in Sorento einen örtlichen Fotografen gefragt und dieser kannte einen Profesionellen Drohnen Piloten der den Führerschein dort in Bozen gemacht hat.
        Folgendes gab er mir zu verstehen: sämtliche Foto- und Videoaufnahmen mit Drohnen in Italien benötigen einen dortigen Drohnenführerschein und es muss ein Italienischer sein. Bei zu wiederhandlung Drohen Geldstrafen bis zu 60000€ so ist die Momentane Gesetzeslage.

        MfG Moritz

      • Martin | 25.10.2018

        Ich bin davon überzeugt, daß der professionelle Pilot durchaus recht hat, sich das aber auf die professionelle Fliegerei bezieht. Für rein private Flüge wäre das die erste Aussage dieser Art. Ich glaube nicht, daß EIN Italiener bescheid weiß und alle anderen nicht. Ich würde da nochmal nachhaken.

  • Geri | 15.09.2018

    Die blöden Terroristen machen alles kaput!!! Wo bleibt denn der Spass, wenn es nicht einmal erlaubt ist in Städten die Sehenswürdigkeiten mit der Drone zu filmen. Dass es schon so schlimm ist, dass man mit einer Drohne gleich als Terrorist eingestuft wird und verhaftet wird hätte ich nicht gedacht. Übler geht es kaum. In was für einer Welt leben wir eigentlich? Das darf doch nicht wahr sein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  • Bernhard Ziegler | 18.10.2018

    Ich kann aus den Angaben keine Beschränkung herauslesen, was z.B. Naturschutz oder Landschaftsschutz angeht. Heißt das, dass ich in den italienischen Alpen uneingeschränkt fliegen darf?

    • Francis | 10.01.2019

      Hallo Bernhard,
      in Naturschutzgebieten solltest du vorher immer erst die Parkverwaltung/Naturschutzbehörde kontaktieren. Die Antwort kann je nach Jahreszeit (z.B. wegen Brutzeiten) unterschiedlich ausfallen. Ohne Erlaubnis solltest du deine Drohne auf keinen Fall starten.
      Viele Grüße,
      Francis

  • Gatta | 15.03.2019

    http://www.dirittoegiustizia.it/allegati/PP_INTERN_18RegolamentoUE_alovisio.pdf

    Seit August 2018 gelten in Italien europäische Gesetze leider habe das link nur in Italienisch gefunden

    • Francis | 18.03.2019

      Hallo Gatta,
      ich sehe in dem Dokument keinen Anhaltspunkt, der darauf hindeutet, dass sich etwas in Bezug auf Drohnen etwas geändert hat. Die europäischen Drohnen-Richtlinie ist ja auch noch gar nicht gültig. Bitte gebe mir Bescheid, wenn du doch mehr Einblicke hast und ich etwas übersehen habe.
      Danke dir und liebe Grüße, Francis

  • Frank | 09.04.2019

    Hallo und Danke für die gute Zusammenfassung. In Italien ist jetzt wohl doch eine Plakette Pflicht, schau mal:
    „The RPAS shall be identified by a plate installed on the RPA showing the identification of the system and of the operator. An identical plate shall be installed also on the remote ground pilot station.“

    Gefunden auf der Seite 12 in diesem Dokument: https://www.enac.gov.it/sites/default/files/allegati/2018-Lug/Regulation_RPAS_Issue_2_Rev_4_eng.pdf

    VG Frank

    • Francis | 02.05.2019

      Hallo Frank,
      danke für deine Nachfrage. So wie ich das jedoch sehe, gilt diese Vorgabe nur für gewerbliche Piloten (= RPAS). Für private Nutzer (Model Aircraft) gilt die Kennzeichnungspflicht aktuell nicht.
      Beste Grüße,
      Francis

  • danilo | 16.05.2019

    kann mir jemand sagen ob es ein spezielles flugverbot auf/um stromboli gibt? ich möchte eine geführte wanderung auf den vulkangipfel machen und von dort mit einer dji mavic pro einen foto-/videorundflug um (nicht über) die krater durchführen.

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