Drohnen-Gesetze in Kanada

Drohne in Kanada

Gletscherbedeckte Berge, ursprüngliche Wälder, wilde Flüsse und unzählige Seen – das vielfältige Land Kanada ist nur so übersät von beeindruckenden Drohnenmotiven.

In diesem Artikel bekommst du eine Übersicht über die aktuell gültigen Regeln in Kanada für die Nutzung von Drohnen.

Bitte beachte, dass seit dem 01.06.2019 in Kanada neue Regeln gelten. Seit diesem Stichtag müssen alle Drohnenpiloten in Kanada eine Genehmigung beantragen, wenn ihre Drohne schwerer als 250 Gramm ist.

Überblick: Drohnen-Gesetze in Kanada

Drohnen zum Freizeitgebrauch erlaubt? Ja, nach Registrierung oder Genehmigung
Gewerbliche Nutzung von Drohnen erlaubt? Ja, nach Registrierung oder Genehmigung
Maximale Flughöhe:122 Meter (400,3 Fuß) im unkontrollierten Luftraum.
Ist eine Drohnen-Versicherung erforderlich? Nein. Wir empfehlen dir dennoch, in diesem Land deine Drohne zu versichern.
Benötigen Drohnen eine Kennzeichnung?Ja. Der Name des Steuerers muss mit seiner Adresse und Telefonnummer klar lesbar an der Drohne befestigt werden.
Drohnen-Plaketten können hier bestellt werden
Müssen Drohnen registriert werden? Ja.
Halte Abstand zu Flughäfen
Respektiere die Privatsphäre anderer Personen
Hilfreiche Links:Transport Canada
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Vorschriften für Drohnen-Piloten in Kanada

Seit Juni 2019 gelten in Kanada strengere Regeln für das Drohnenfliegen. Manch einer hat schon die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und die Drohne von der Packliste gestrichen. Hartnäckig hält sich das Gerücht, ausländische Drohnenpiloten hätten gar keine Möglichkeit mehr, in Kanada zu starten. Doch keine Sorge, einige unserer Leser haben die Erlaubnis schon erfolgreich beantragt. Wie es geht, erklären wir dir auf dieser Seite.

Allgemeine Voraussetzungen

Für die wichtigsten Regeln rund um das Drohnenfliegen ist das kanadische Verkehrsministerium „Transport Canada“ zuständig. Es hat die „Canadian Aviation Regulations“ (CARs) aufgestellt, die sich in Teil IX – „Remotely Piloted Aircraft Systems“ mit den ferngesteuerten Flugzeugsystemen befassen. Lies dir diese Bestimmungen am besten vollständig durch, bevor du deine Drohne zum ersten Mal fliegst.

Für alle Drohnenpiloten gilt, unabhängig der Kategorien, die wir später näher betrachten, dass sie sich an die allgemeinen Vorschriften halten müssen.

Das heißt, keine Menschen, Tiere oder andere Fluggeräte in Gefahr bringen, nur in Sichtweite fliegen, die Privatsphäre anderer Menschen respektieren und sich auch sonst an die geltenden Gesetze halten, also zum Beispiel keine Privatgrundstücke betreten. Außerdem darfst du deine Drohne nicht steuern oder Teil des Drohnenteams sein, wenn du unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen bzw. sicherheitsgefährdenden Medikamenten stehst. Beim Alkohol gilt die Einschränkung, dass zwischen dem Trinken und dem Flug mindestens 12 Stunden liegen müssen.

Für private Piloten besteht keine Versicherungspflicht. Dennoch wird eine entsprechende Police empfohlen. Private Drohnen-Nutzer können diese Versicherung in Anspruch nehmen. Weitere Infos dazu findest du in unserem Artikel zu den Drohnen-Versicherungen.

Vor jedem Flug müssen Drohnenpiloten eine Vermessung des Gebiets durchführen, für geeignete Notfall- und Sicherheitsmaßnahmen sorgen und außerdem Folgendes konsultieren:

*NOTAMs informieren die Piloten über Ereignisse und Hindernisse, die sie betreffen könnten. Alle NOTAMs enthalten die Uhrzeit und den Ort des Ereignisses. Gib einfach die ID eines nahegelegenen Flugplatzes in das NAV CANADA NOTAMs-Portal ein, um NOTAMs in deiner Nähe zu finden.

Sicherheitsabstände und Flugverbote

In Kanada darfst du deine Drohne nur unterhalb von 122 Metern (400 Fuß) Höhe fliegen. Du musst sie mit bloßem Auge beobachten können, sie darf also nicht durch Wolken, Nebel, Bäume, Gebäude oder andere Hindernisse verdeckt sein.

Halte den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand von 5,6 Kilometern zu Flughäfen und 1,9 Kilometern zu Hubschrauberlandeplätzen ein, halte auch Abstand zu Flugplätzen.

Einen ersten Überblick über die kritischen Zonen findest du in dieser Karte.

Fliege nicht über angekündigten, öffentlichen Veranstaltungen wie Konzerten, Paraden, Märkten oder Sportveranstaltungen. Solltest du dieses aus irgendeinem Grund doch wollen, brauchst du eine Sondergenehmigung.

Nähere dich außerdem nicht Notfalleinsätzen und Naturkatastrophen, wie zum Beispiel Waldbränden, um die Arbeit der Rettungskräfte nicht zu behindern.

Bei Flügen im Grenzgebiet: Bleib im kanadischen Luftraum.

Kontrollierter Luftraum

Für den Betrieb im kontrollierten Luftraum ist eine Genehmigung der Flugsicherung erforderlich. Fordere für den von NAV CANADA kontrollierten Luftraum eine RPAS-Fluggenehmigung an.

Dabei musst du wissen, wie die Region heißt, in der du fliegen möchtest. Auf dieser Karte findest du die Bezeichnungen.

Im Online-Formular benötigst du weiterhin Angaben zu deinem geplanten Flug, zum Beispiel Koordinaten, Radius, Drohnentyp etc.

Wenn du die Erlaubnis für den Flug in kontrolliertem Luftraum hast, musst du sie bei dir tragen. Zudem musst du eine Möglichkeit haben, während des Flugs ständig mit der Flugsicherung kommunizieren zu können.

Nationalparks

Drohnenpiloten dürfen innerhalb eines Nationalparks weder starten noch landen.

Ein Parkaufseher kann in einigen Fällen den Einsatz von Drohnen gestatten. Wenn du eine Drohne in einem Nationalpark fliegen möchtest, informiere dich über den Einsatz von Drohnen in Parks Canada und wende dich an Parks Canada.

Genehmigungen beantragen

Kanada hat verschiedene Kategorien für Drohnenpiloten eingeführt, mit denen du dich zunächst vertraut machen solltest. Dadurch kannst du herausfinden, welche Regeln für dich gelten.

Unterscheidung nach Gewicht

Wenn deine Drohne weniger als 250 Gramm wiegt, brauchst du dir keine Gedanken machen, denn sie muss weder registriert werden noch brauchst du eine Pilotenlizenz. Jedoch musst du dich an die allgemeinen Sicherheitsvorschriften halten.

Ist deine Drohne über 25 Kilogramm schwer oder möchtest du über öffentlichen Veranstaltungen fliegen, brauchst du eine Sondererlaubnis, das „Special Flights Operations Certificate“.

Ist deine Drohne zwischen 250 Gramm und 25 Kilogramm schwer, bist du im vollen Geltungsbereich der Vorschriften in den CARs. Kanada unterscheidet nicht zwischen Freizeit- und kommerziellem Gebrauch, stattdessen ist die Art des Flugs von Bedeutung.

Unterscheidung nach Flugart

Wenn deine Drohne zwischen 250 Gramm und 25 Kilogramm schwer ist, wird zwischen der einfachen Kategorie „Basic“ und der fortgeschrittenen Kategorie „Advanced“ unterschieden.

Basic

Zu „Basic“ gehört dein Drohnenflug, wenn er 

  • nicht in kontrolliertem Luftraum
  • in einer horizontalen Entfernung von mehr als 30 Metern (100 Fuß) von Unbeteiligten
  • und niemals über Unbeteiligten

stattfindet. Alle diese Voraussetzungen müssen für „Basic“ erfüllt sein.

Eine Fluggenehmigung in dieser Kategorie ist ab 14 Jahren möglich, jüngere Piloten müssen von einem entsprechend älteren, zertifizierten Piloten beaufsichtigt werden.

Advanced

„Advanced“ ist der Flug, wenn du:

  • in kontrolliertem Luftraum
  • über Unbeteiligten
  • in einer horizontalen Entfernung von weniger als 30 Meter (100 Fuß) von Unbeteiligten

fliegst. Es reicht schon, wenn nur eines dieser Merkmale erfüllt ist, damit ein Flug in diese Kategorie fällt.

Eine Fluggenehmigung für „Advanced“ ist ab 16 Jahren möglich, außer du wirst von einem älteren, zertifizierten Piloten beaufsichtigt.

Je nach Kategorie sind unterschiedliche Genehmigungen notwendig.

Ausnahmen: Mitglieder der „Model Aeronautics Association of Canada“ (MAAC) können von Teil IX der kanadischen Luftfahrtvorschriften ausgenommen werden, wenn sie die in der Ausnahme NCR-011-2019 festgelegten Bedingungen erfüllen.

Genehmigung für ausländische Piloten

In diesem Abschnitt umreißen wir, wie du eine Erlaubnis als ausländischer Drohnenpilot bekommst. Solltest du kanadischer Staatsbürger oder ständiger Einwohner Kanadas sein, schaue dir den nächsten Abschnitt Regeln für Kanadier an.

Bitte beachte, dass die Ausgestaltung des neuen Gesetzes noch verändert wird und die Behörden den Prozess möglicherweise weiterentwickeln. Beantrage deine Erlaubnis auf jeden Fall rechtzeitig, also mindestens einen Monat, bevor du sie brauchst, damit genügend Zeit für die Bearbeitung und mögliche Nachfragen bleibt.

Als Nichtkanadier musst du zum Drohnenfliegen (Drohne schwerer als 250 Gramm) eine Sondererlaubnis, das „Special Flights Operations Certificate“ (SFOC), beantragen.

Dazu brauchst du:

  • einen Reisepass
  • Kenntnis der geltenden Regeln (also am besten den Drohnen-Teil der CARs gründlich lesen)
  • einen Kenntnisnachweis zum Drohnenfliegen (den Drohnenführerschein aus dem Heimatland oder einen Nachweis, dass du ein Training nach der Vorschrift TP 15263 absolviert hast – auch online möglich)
  • das Formular 26-0835 E – Application for a Special Flight Operations Certificate, ausgefüllt und unterschrieben
  • weitere Dokumente und Nachweise, die aus einer Checkliste ersichtlich werden, die unsere Leser bereits in den Kommentaren zum Artikel geteilt haben. Diese Dokumente betreffen zum Beispiel die Gebrauchsanweisung der Drohne, Wartungshinweise, den Notfallplan und Sicherheitsvorkehrungen
  • für die Erlaubnis von Flügen der Kategorie Advanced: Mindestens einen Termin für ein „in-person flight review“, bei dem du vor Ort in einer autorisierten Flugschule deine Fähigkeiten im Drohnenfliegen unter Beweis stellst. Du kannst die SFOC schon bekommen, bevor du diesen Nachweis hast, bist aber verpflichtet, die Prüfung abzulegen. (Flugschulen findest du in dieser Liste.)

Deinen Antrag schickst du mit dem Betreff „SFOC Application – Foreign Operator/Pilot“ per E-Mail an [email protected] 

Wenn du einen Flug in der Kategorie „Advanced“ unternehmen möchtest, brauchst du außer dem entsprechenden SFOC möglicherweise auch eine Genehmigung für den kontrollierten Luftraum und die sogenannte “RPAS Safety Assurance“. Das ist eine Zusicherung, dass deine Drohne für die Zwecke des „Advanced“-Flugs sicher ist. Auf dieser Seite findest du Hersteller und Modell der Drohnen, für die bereits eine solche Erklärung vorliegt.

Solltest du deine Drohne verändert oder selbst gebaut haben, kannst du eine solche Zusicherung einreichen.

Regeln für Kanadier

Diese Regeln gelten für kanadische Staatsbürger, ständige Einwohner und in Kanada registrierte Unternehmen.

Alle Piloten (mit Drohnen zwischen 250 Gramm und 25 Kilogramm) brauchen einen speziellen Drohnenpilotenschein. Hier kommt wieder die Unterscheidung in „Basic“ und „Advanced“ zum Tragen. Um den einfachen Pilotenschein „Basic“ zu bekommen, muss ein Grundkurs mit Prüfung erfolgreich absolviert werden.

Für den fortgeschrittenen Schein sind der Kurs und die Prüfung entsprechend anspruchsvoller. Nach dieser Prüfung kommt noch die „in-person flight review“, also eine Prüfung vor Ort in der autorisierten Flugschule, bei der man nachweist, dass man die Drohne sicher steuern kann.

Außerdem muss eine RPAS Safety Assurance für die Drohne vorliegen.

Kanadische Staatsbürger, ständige Einwohner, in Kanada registrierte Unternehmen und staatliche Stellen müssen ihre Drohnen über 250 Gramm und bis 25 Kilogramm beim Verkehrsministerium registrieren und mit der entsprechenden Registrierungsnummer sichtbar markieren. Die Registrierung ist ab einem Alter von 14 Jahren möglich.

Die Registrierung kostet 5 Dollar und kann online erledigt werden. Dazu brauchst du einen GCKey oder ein Kundenkonto bei einem Sign-In-Partner. Da als Sign-In-Partner kanadische Banken aufgeführt werden, kommt für die meisten wohl nur der GCKey infrage. Diesen kannst du einfach auch ohne kanadische Anschrift anlegen, indem du Nutzername, Passwort und Antworten für Sicherheitsfragen festlegst.

Für die Registrierung der Drohne brauchst du Informationen wie Kaufdatum, Hersteller, Modell, Seriennummer, Gewicht, Typ und eine Kreditkarte.

Strafen

Wenn du dich nicht an die geltenden Gesetze hältst, drohen saftige Geldstrafen. Hier ein paar Beispiele:

Geldstrafen für Einzelpersonen

  • Bis zu 1.000 USD für das Fliegen ohne Drohnenpilotenschein
  • Bis zu 1.000 USD für das Fliegen von nicht registrierten oder nicht markierten Drohnen
  • Bis zu 1.000 USD für Fliegen in verbotenem Areal
  • Bis zu 3.000 US-Dollar für die Gefährdung von Flugzeugen und Menschen

Geldstrafen für Unternehmen

  • Bis zu 5.000 USD für das Fliegen ohne Drohnenpilotenschein
  • Bis zu 5.000 USD für das Fliegen von nicht registrierten oder nicht markierten Drohnen
  • Bis zu 5.000 USD für Fliegen in verbotenem Areal
  • Bis zu 15.000 US-Dollar für die Gefährdung von Flugzeugen und Menschen

Die hier aufgelisteten Drohnen-Regeln für Kanada haben wir nach bestem Wissen recherchiert. Die Richtigkeit der Angaben können wir leider nicht garantieren. Wenn du auf Nummer sichergehen willst, dann kontaktiere die kanadische Luftfahrtbehörde. Alternativ kannst du auch bei der kanadischen Botschaft in Deutschland um weitere Informationen zu den Vorschriften bitten. Hinterlasse uns bitte einen Kommentar, wenn du Neuigkeiten erfährst und/oder selber Erfahrungen mit deinem Copter in Kanada gesammelt hast!

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Über den Autor

Hey, ich bin Francis – Weltenbummler, Blogger und Drohnenpilot. Seit Januar 2015 reise ich mit Bina um die Welt. Immer im Gepäck ist eine Kamera-Drohne, mit der wir die schönsten Plätze aus der Luft festhalten. Auf unserem Blog teilen wir mit dir die besten Tipps für deine nächste Reise. Hast du noch Fragen zu diesem Artikel? Dann schreibe uns doch in den Kommentaren!

Diskussionen zum Thema

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  • Florian Brückner | 11.04.2016

    Hallo Francis,
    super hilfreiche Übersicht die du hier hast.
    Ich habe letzten Sommer versuch für Kanada eine kommerzielle Lizenz unter 2KG zu bekommen. Ich habe im Vorfeld fast 4 Monate damit verbracht immer wieder mit Versicherungen bzw. den Behörden in Kontakt zu kommen hat aber leider nichts gebracht.
    Das lag meiner Meinung an 2 Dingen:
    1.
    Es gibt in Europa keine Versicherung die USA und Kanada mitversichert. Umgekehrt gibt es keine kanadische Versicherung die einen ohne festen Wohnsitz versichern.
    2.
    Keine Flugerlaubnis ohne 100.000$ Versicherung.
    Damit ist man schon einmal raus.
    Die unter 2KG Regelung hat zu viele Einschränkungen unter anderem ist dort die Rede von: Flugverbot 5 Seemeilen (10km) außerhalb Build Up Areas, das kann auch nur ein Haus sein. Sprich man kann in der Pampa fliegen solange es kein Naturschutzgebiet ist.
    Bringt eine nicht wirklich etwas.
    Für alles andere braucht man eine SFOC, die sehr teuer ist (glaube 2000$ pro Jahr) und einen langen und komplizierten Vorgang mit sich bringt. Aber ohne festen Wohnsitz wird es da auch wieder kompliziert.

    Hier gibt es eine ganz gute Übersicht:
    http://www.tc.gc.ca/media/documents/ca-standards/Info_graphic_-_Flying_an_umanned_aircraft_-_Find_out_if_you_need_permission_from_TC.pdf

    Bei der Einreise wird eine die Drohne aber nicht abgenommen, die Grenzbeamten sind sehr nett, interessiert und wünschen einem viel Spaß und gute Bilder. Letztendlich ist Kanada dann doch zu groß um alles kontrollieren zu können.

    Noch eine Ergänzung:
    Vorletztes Jahr war ich in Panama, Einreise und Nutzung war kein Problem. Ich habe auch keine Bestimmungen gefunden die dagegen gesprochen hätten.
    Flug ging über die USA war auch kein Problem am Flughafen.

    Beste Grüße
    Florian

    • Francis | 12.04.2016

      Hi Florian,
      danke für das Teilen deiner Erfahrungen mit den Bedingungen in Kanada. Werde ich oben mit ergänzen.
      Liebe Grüße und viel Erfolg mit deinem Kopter,
      Francis

    • Uwe Ladwig | 31.08.2017

      500 Meter . Da bist schon an manchen Punkten schon über den Wolken.Hab in Sunnyside bei Midland gewohnt paar Jahre . Ist auf einem kleinen Berg. Da Ontario Flachland ist konntest du dort die Wolken bei einem Gewitter schon fast anfassen . Kommt wirklich auf den Standpunkt an.

  • Daniel | 11.05.2016

    Hi,
    danke für den ausführlichen Bericht zu den Drohnen Gesetzen.
    Meines Wissens ist man in Kanada mittlerweile auch für die private Nutzung (recreational) für eine Haftpflichtversicherung verpflichtet. In Deutschland habe ich noch keine Versicherung gefunden, die Kanada mit versichert.
    Hast du einen Tipp bzw. kennst du eine kanadische Versicherung, die man von Deutschland aus abschließen kann?
    VG
    Daniel

    • Florian Brückner | 12.05.2016

      Hallo Daniel,
      es gibt keine Versicherung die USA und Kanada versichert. Ich habe das letztes Jahr sehr intensiv versucht. Zuerst kommerziell und dann privat. Für nicht Kanadier ist es auch nicht möglich eine Versicherung in Kanada abzuschließen. Bei den meistens Versicherungen (Betriebshaftflicht etc. ) steht auch immer Weltweit (außer USA und Kanada) drin :)
      Vielleicht schafft da TTIP, TISA und CETA Abhilfe, aber da verzichte ich lieber auf die Drohne…….. ;-)
      Grüße
      Florian

      • Daniel | 12.05.2016

        Hi Florian,
        danke für die Info bzw. Bestätigung meiner Recherche und Befürchtung. Echt schade.
        Bist du dann garnicht geflogen? Oder nur nicht in bewohntem Gebiet? ;)
        VG
        Daniel

    • Matthias | 26.06.2016

      Hallo bei DMO gibt es durchaus eine Haftpflichtversicherung weltweit außer USA,aber Kanada ist mit enthalten. http://www.deutsche-modellsport-organisation.de/Versicherungen.html. Gruß Matthias

      • Florian Brückner | 26.06.2016

        Da hat sich in der Tat was getan, bei meiner Versicherung über die R+V ist es seit ein paar Monaten auch möglich Kanada mit dazu zu buchen! :)

  • Beeflangzu | 28.12.2016

    Neue Richtlinien und Drohnen Gesetze in Canada ab Dezember 2016:
    https://www.tc.gc.ca/eng/civilaviation/drone-safety.html

  • Markus Lauff | 24.01.2017

    Kanada ist auf eurer Karte grün eingefärbt. Dazu zwei Fragen:
    1. Für die Allgemeine Erlaubnis in Kanada steht auf dem entsprechendem Formular die Anforderung „native Canadian“ – entsprechend müsste ich als Deutscher eine Erlaubnis beantragen, oder?
    2. Ich konnte bisher noch keine Haftpflichtversicherung finden, die auch Kanada abdeckt. Habt ihr einen Tip?

    • Francis | 02.02.2017

      Hallo Markus,
      ich kann das Formular, das du ansprichst, gerade nicht finden. Hast du mal den Link für mich? Mir wäre diese Einschränkung neu.
      Bzgl. Haftpflichtversicherung: Willst du privat oder gewerblich fliegen?
      Viele Grüße, Francis

  • Helmut L. | 05.04.2017

    Canada: Seit 21.12.2016 sind neue Regeln in Kraft! Einem Urlauber ist es praktisch nicht möglich allen diese neuen Regeln zu folgen. (Inkl. Ausbildung!)
    Siehe:
    http://www.tc.gc.ca/civilaviation/regserv/affairs/exemptions/docs/en/2879.htm

  • Francis | 28.04.2017

    Hallo Markus und Helmut,
    ich habe euch nicht vergessen, aber immer wenn ich eure Links aufrufen will, funktioniert die Website von Transport Canada nicht. Ich versuche es weiter..
    Beste Grüße, Francis

    • Sebastian Laug | 11.05.2017

      Hallo, ich fliege auch bald nach Kanada. Bei den oberen Links habe ich jetzt eine PDF gefunden wo die Regeln noch recht moderat sind. Darf ich mit meiner Mavic Pro jetzt in Kanada fliegen und filmem wenn ich mich an die Vorgaben halte ohne dass ich mich registrieren muss oder etwas beantragen muss. Die Posts waren noch von Anfang Dezember, hat sich ja jetzt was geändert? Hoffe nicht, Kanada ist die optimale Umgebung

    • Francis | 16.05.2017

      Hallo Sebastian,
      genau, du musst keine Registrierung vornehmen, wenn du dich an die Auflagen hältst.
      VG Francis

  • Roland | 01.06.2017

    Hat sich einer wirklich schon mal genau durchgelesen was da steht? 75m Abstand von allen Personen (und Tieren) ausser dem Operator. Wie soll ich denn da mich und meine Familie irgendwie erkenntlich fotografieren oder filmen können? Da kann ich den Mavic gleich zuhause lassen.
    ps, das Flugverbot berifft z.B auch alle Provincial Parks in BC

    • Sebastian Laug | 01.06.2017

      also man kann es ja auch sehr genau nehmen. Du mit deiner Familie die Drohne starten lässt gehe ich nicht davon aus dass ihr angesprochen werdet. Wenn jetzt aber an eine andere Menschengruppe heran fliegt, ist das etwas anderes

  • Uwe Ladwig | 10.07.2017

    Hallo
    Hab mal paar Jahre in Canada gelebt . Wie bei jeder Sache im Leben ist alles relativ mit den Gesetzen . Haste Canada im Herzen schon mal gewonnen. Dann wirste als Motorradfahrer irgend wann dir mal zukunftfähig Technik und Fahrzeuge ohne Verbrennungsmotor wünschen . Auf der Landstraße darfste nur 80km/Std fahren. Im Norden kommt alle 3 Stunden dir mal ein Auto entgegen . Das mann da mal kurz am Quirl dreht , gehört zu Gottes Sünden ist wird verziehen . Mann muß die 75 Meter nicht so genau sehen . Strengt die Rübe an und übernehmt Eigenverantwortung für diesen schönen Planeten. Und wenn die Oma wettert halt 500 Meter Abstand und bei wohlgesinnten Menschen halt 10 Meter .Irgend wo mußte halt landen.

  • Mike | 03.01.2018

    Hallo zusammen,
    ich plane gerade eine West-Kanada-Reise im Sommer 2018 mit den „üblichen“ Zielen der Sea-to-Sky-Route und habe mich sowohl auf http://www.pc.gc.ca als auch bei diversen Lodges bzgl. privater Drohnen-Filmerei (recreational use) erkundigt. Die Regelungen für die National Parks – und hauptsächlich da würde der Einsatz für mich Sinn machen – sind hierzu sehr klar. Zitat: „All Parks Canada places are “no drone zones” for recreational use. Please leave your drone at home.“ Wer also in den NPs Pacific Rim, Jasper, Banff, Yoho, Glacier, Mt Revelstoke etc. und entlang des gesamten Icefields Pkwy trotzdem fliegt, riskiert bis zu 3000 CND Strafe. So sieht’s leider aus… oder habe da etwas falsch verstanden?

    • Sebastian Laug | 03.01.2018

      nein, das ist die offizielle Aussage. Aber in Westkanada gibt es auch abseits der Nationalparks oderkurz vor oder nach den Nationalparks lohnenswerte Plätze. Ich hatte im September meine Drohne mit in Westkanada und habe es nicht bereut.

  • Klaus Maier | 13.03.2018

    Was Interessantes zum THema Versicherung. Bei der Hansemerkur sind kleinere Drohnen, wie die DJI Spark, in der Privathaftpflicht mitversichert und das weltweit.

    • Francis | 27.03.2018

      Hallo Klaus,
      danke für den Tipp, ich werde mich mal mit der Hansemerkur auseinandersetzen und prüfen, ob die Police wirklich empfehlenswert ist. Wenn ja, dann nehme ich sie gern mit auf. Ansonsten habe ich ja auch oben schon eine Empfehlung gegeben.
      Beste Grüße, Francis

  • Hartmut | 23.11.2018

    Hallo, eine Frage bzgl. der National-Parks: Sind die Flug-Verbote dort explizit ausgeschildert? Oder gibt es eine offizielle Website? In den allgemeinen Bestimmungen für die Nutzung von Drohnen steht davon ja nichts.

  • Christian | 10.01.2019

    Es gibt ab 1. Juni 2019 neue Drone Regulations in Kanada

    https://www.tc.gc.ca/en/services/aviation/drone-safety/flying-drone-safely-legally.html

    Bin mir nicht sicher wieviel sich zu den aktuellen Regeln ändert aber dachte ich geb mal bescheid.

  • Oliver | 10.01.2019

    Die Regeln werden ab 01. Juni 2019 leider drastisch verschärft.
    https://www.tc.gc.ca/en/services/aviation/drone-safety/flying-drone-safely-legally.html

    • Jens | 23.01.2019

      Die Gesetze gelten ab 01.06.19. Man kann auf der kanadischen Regierungsseite die Drohne registrieren und einen Test machen um das ab 01.06. benötigte Zertifikat zu bekommen. Was der Unterschied zwischen uns als Touristen ist und einem Kanadier erhoffe ich mir hier als Antwort. Ich habe eben auf einer deutsch übersetzen Seite gelesen man muss Einwohner oder Staatsbürger sein. Das würde dann ja aber bedeuten Touristen dürfen gar nicht fliegen und das kann ich mir auch nicht vorstellen. Dann warten wir mal ab bis die Neuerungen hier eingeflossen sind.

      • Oliver | 23.01.2019

        Genau. Die neuen Gesetze gelten ab 01. Juni. 2016. Wie ich es geschrieben habe.
        Wenn man das „Basic Exam“ machen will, kommt man zu dieser Frage:
        * Are you a Canadian citizen or permanent resident of Canada?
        Foreign residents are not eligible to register or operate a drone in Canada. If you are a foreign resident and wish to operate a drone in Canada, you must apply for a Special Flight Operations Certificate.
        Da wird’s dann richtig „spaßig“. Ich werde es mir nicht antun.

  • Francis | 15.01.2019

    Hallo Christian und Oliver,
    vielen Dank für die Info. Ich hab die Neuerungen schon auf dem Schirm und werde sie hier in den kommenden Tagen mit einarbeiten.
    Nochmals danke und beste Grüße, Francis

  • Jens | 22.01.2019

    Hey, es wird ab Juni 2019 neue Gesetze in Kanada geben. Es wäre cool wenn ihr das mal hier anpassen könnt. Ich habe es schon einmal auf der kanadischen Regierungsseite überflogen. So richtig schlau werde ich aber nicht draus was ich jetzt als Tourist brauche. Auf andere Seiten wurde übersetzt man muss kanadischer Bürger oder Einwohner sein. Bedeutet das, das es Touristen nicht mehr gestattet ist? Vielen Dank im voraus.

    • Jens | 22.01.2019

      Sorry, ich habe wohl *oben* die alten Einträge gesehen. Dann hat sich meine Anfrage erledigt und ich warte mal auf Update. VG

  • Koengener | 23.01.2019

    Guten Tag allerseits,

    leider habe ich ein wenig den Überblick verloren. Ich möchte diesen Sommer zusammen mit meiner MavicPro nach Kanada Reisen. Wie ich grob verstanden habe, ist es seit 01.01.19 schier unmöglich eine genehmigung als Tourist zu bekommen habe ich das richtig verstanden?

    • Oliver | 23.01.2019

      @Koengener: Kommt drauf an, wann du im Sommer dort bist. Bis zum 31. Mai sind die Einschränkungen sehr human und du könntest wohl gut fliegen. Ab dem 01. Juni ist es nahezu unmöglich. Gerade als Nicht-Kanadier kommt man kaum an die Genehmigung ran. Ich werde meine MavicPro im Herbst also zuhause lassen müssen. :(

      • Jens | 23.01.2019

        @oliver Ja ich habe auch gerade nochmal geschaut. Es ist tatsächlich so. Unfassbar. Ich habe mir meine Drohne extra für Kanada zugelegt und 2000 Euro investiert. Ich bin bedient.

  • Koengener | 24.01.2019

    @Oliver Leider werde ich im August nach Kanada fliegen… so wie ich jedoch dann gelesen habe leider ohne Drohne :( @Jens das ist wirklich sehr sehr ärgerlich, finde es auch sehr ärgerlich das ich meine vermutlich Zuhause lassen muss.

  • Jens | 29.01.2019

    Ich habe bei der Behörde in BC mal angefragt ob das jetzt deren ernst ist das ein Ausländer mit ner über 250 g, aber unter 2 kg Drohne wirklich so eine Lizenz braucht. Das ist die Antwort:

    If you are planning on flying in Canada for recreational purposes prior to 1 June, 2019, please follow the rules outlined at this link: http://www.tc.gc.ca/en/services/aviation/drone-safety/flying-drone-safely-legally-current-rules.html#flying

    As of 1 June, there will be no specific regulations governing recreational use of RPAS in Canada. Unless you are a Canadian Citizen or Permanent Resident, you will not be able to obtain a Canadian RPAS Pilot Certificate. You will need to apply for a Special Flight Operations Certificate. At this moment, we are still developing the requirements for foreign operators and the information that will be needed from applicants. When we have developed the requirements, they will be published in the form of an “Advisory Circular” (AC). The AC website is here and the RPAS SFOC AC will be under “900 Series” when it’s done: http://www.tc.gc.ca/en/services/aviation/reference-centre/advisory-circulars.html

    Here also is our main Drone Safety page. Please be advised that the new Regulations apply to RPAS that weigh greater than 250 grams, up to and including, 25 kg. If your RPA is 250 grams or less….you have no worries. Just don’t be a hazard to aviation and comply with all other laws and regulations…. (privacy, criminal code, etc.) http://www.tc.gc.ca/en/services/aviation/drone-safety.html

    Die schreiben doch das es für den Freizeitgebrauch keine spezielle Regularien gibt?! Versteht ihr das?

  • Jens | 29.01.2019

    Ich hatte inzwischen Kontakt mit der kanadischen Behörde in BC. Es braucht also wirklich jeder Ausländer mit einer Drohne über 250 g ein Special Flight Operations Certificate. Allerdings sind die gerade noch dabei den Antrag für Ausländer zu entwickeln. Anbei die Originalantwort.

    After 1 June, there will not be specific rules for recreational drones so all will be treated as commercial. You will need to apply for a Special Flight Operations Certificate. At this moment, we are still developing the requirements for foreign operators and the information that will be needed from applicants. When we have developed the requirements, they will be published in the form of an “Advisory Circular” (AC). The AC website is here and the RPAS SFOC AC will be under “900 Series” when it’s done: http://www.tc.gc.ca/en/services/aviation/reference-centre/advisory-circulars.html

  • Martin | 20.02.2019

    Hallo zusammen,

    ich überlege meine Mavic Pro jetzt im März 2019 mit nach Kanada in den Skiurlaub zu nehmen.
    Bisher bin ich von diesen Gesetzen ausgegangen: http://www.tc.gc.ca/en/services/aviation/drone-safety/flying-drone-safely-legally-current-rules.html#flying

    Und jetzt lese ich bei euch in den Kommentaren, dass ich privat nicht in den Nationalparks fliegen darf. Von dem oberen Link ausgehend hätte ich dort fliegen können… ich bin jetzt etwas verwirrt.

    Sollten Nationalparks tatsächlich ausgeschlossen sein, würde das bedeuten, dass ich auf dieser Karte: https://www.pc.gc.ca/en/pn-np/cnpn-cnnp/~/media/2CAAE914E01D451BA5299B8435E7BA86.ashx
    überall dort fliegen kann, was hellgrün markiert ist?

    Wir sind in den Regionen Banff, Golden und Revelstoke unterwegs, und bspw. Golden wäre ja hellgrün markiert.

    PS: Wie hoch wären denn die Strafen, wenn man im Nationalpark fliegt und erwischt wird? Ich lese immer nur „up to“ 3000$. Wenn es 100$ sind, dann wäre es ja nicht so tragisch

    Vielen Dank
    Martin

    • Oliver | 20.02.2019

      Das Fliegen in den NPs ist schon immer verboten! Und überleg mal, warum das so ist. Bestimmt nicht, um ein paar Dollar Einnahmen zu generieren. Es geht darum, die Natur zu schützen. Und da kann die Strafe gar nicht hoch genug sein. Nicht die Strafe sollte dich davon abhalten, in NPs zu fliegen, sondern das Wissen um den Hintergrund. Leute, die sich über Flugregeln und -gesetze hinwegsetzen, weil sie einfach mal Bock drauf haben, sind der Grund, warum die Drohnengesetze auf der ganzen Welt verschärft werden.

      • Martin | 20.02.2019

        Danke für den besten Kommentar, den ich seit langem gelesen habe.

        Ich klinke mich aus der Diskussion aus, man bekommt anscheinend eh nur Trollantworten.

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