Drohnen-Gesetze in Namibia

Drohnen in NamibiaIn diesem Artikel erklären wir dir, welche Drohnen-Gesetze in Namibia gelten und welche Hürden du nehmen musst, um in dem Land legal einen Multicopter fliegen lassen zu können.

In Namibia müssen mittlerweile alle Drohnen registriert werden. Dabei gibt es je nach Verwendungszweck unterschiedliche Anforderungen.

Private Nutzer müssen einen Antrag auf einen RPAS Letter of Approval (RLA) stellen. Dieser Antrag muss von Ausländern mindestens 60 Tage im Voraus gestellt werden und die folgenden Angaben enthalten:

  • Formelles Bewerbungsschreiben an den Executive Director der Namibia Civil Aviation Authority (NCAA) mit genauen Angaben zum Zweck der Drohnenflüge und der beabsichtigten Dauer.
  • Eine Karte mit den vorgesehenen Fluggebieten und mit den Koordinaten des Aufstiegsortes.
  • Risikoanalyse und ein „Safety Management Plan“.
  • Dokumentation zum Fluggerät, aus dem hervorgeht nach welchen technischen Standards die Drohne gefertigt wurde.
  • Nachweis einer Drohnen-Versicherung, die auch für Schäden Dritter in Namibia aufkommt
  • Zahlungsnachweis für die Überweisung der Bearbeitungsgebühr von aktuell 1.200 NAD (ca. 80 Euro).

Du siehst, dass es extrem aufwändig ist, eine offizielle Genehmigung von der NCAA zu bekommen. Ich bezweifle, dass sich der Aufwand für einen privaten Urlaub lohnt.

Noch etwas komplizierter wird es für gewerbliche Copter-Piloten. Diese müssen ein Operator Certificate (ROC) beantragen. Ausländische Piloten müssen mit einer Bearbeitungszeit von mindens 120 Tagen rechnen. Für den Antrag musst du die folgenden Unterlagen vorlegen:

  • Formelles Bewerbungsschreiben an den Executive Director der Namibia Civil Aviation Authority (NCAA) mit genauen Angaben zum Zweck der Drohnenflüge und der beabsichtigten Dauer.
  • Eine Luftverkehrslizenz. Ersatzweise würde ich den deutschen Drohnen-Kenntnisnachweis einreichen.
  • Nachweis der Registrierung aller Drohnen.
  • RLA für jede einzelne Drohne.
  • Betriebshandbuch (Operations Manual) nach den Vorgaben der NCAA.
  • Zahlungsnachweis für die Überweisung der Bearbeitungsgebühr von aktuell 4.500 NAD (ca. 308 Euro).

Unabhängig von den Genehmigungen der NCAA musst du vor jedem Flug die schriftliche Zustimmung von den Grundstückseigentümern (Personen, Behörden, Organisationen) einholen. Diese Verpflichtung gilt sowohl für private als auch für gewerbliche Drohnen-Flieger. Alle erteilten Erlaubnisse müssen bei der Benutzung von Coptern mitgeführt werden. 

Drohnen-Flüge in namibischen Nationalparks

Für viele Urlauber ist der Einsatz einer Drohne in den Nationalparks sicherlich eine verlockende Vorstellung. Drohnen werden aber auch von Wilderern genutzt. Zudem können Drohnen durchaus die wilden Tiere stören. Die Gesetzgeber hatten also gute Gründe dafür, den Einsatz von Drohnen in Nationalparks zu verbieten. Dieses Verbot gilt in einem Abstand von 9,3 Kilometern (5 Seemeilen) rund um die Schutzgebiete.

Falls du trotzdem in einem Nationalpark bzw. in einem Reservat fliegen möchtest, benötigst du dafür die Zustimmung von der NCAA und die Erlaubnis von der zuständigen Naturschutzbehörde. Falls du diese nicht vorweisen kannst und von einem Ranger erwischt wirst, musst du mit Bußgeldern rechnen.

Regeln für den Betrieb von Drohnen in Namibia in der Übersicht

Wenn du deine Genehmigungen erteilt bekommen hast, musst du dich an die folgenden Vorschriften halten.

Maximale Flughöhe: In Namibia ist die maximal zulässige Flughöhe für Drohnen auf 45 Meter (150 Fuß) begrenzt.

Maximale horizontale Entfernung und FPV: Drohnen dürfen in Namibia nur innerhalb der direkten Sichtweite operieren. 

Versicherungspflicht: In Namibia ist der Abschluss einer Luftfahrt-Haftpflichtversicherung zwingend erforderlich.

Maximales Abfluggewicht (MTOW): Aktuell liegen mir keine Informationen zu Gewichtsgrenzen vor. 

Abstand zu Flughäfen: Zur Außenbegrenzung von Flugplätzen ist in Namibia ein Abstand von 9,3 Kilometern (fünf Seemeilen) einzuhalten.

Andere Sicherheitsabstände: Zu unbeteiligten Personen, zu anderen Objekten (z.B. Fahrzeuge, Gebäude etc.) und zu Straßen muss immer ein Abstand von 50 Metern gewahrt werden.

Flugverbote: Multicopter dürfen nicht über Menschenansammlungen hinweg fliegen. Öffentliche Straßen dürfen nicht als Start- und Landeplatz genutzt werden.

Betriebszeiten: Drohnen-Flüge sind in Namibia nur bei Tageslicht gestattet.

Besonderheiten: Jede Drohne darf nur unter einer ROC registriert werden. Das bedeutet, dass jede gewerbliche Drohne genau einem Piloten zugeordnet werden kann. 

Vorschriften für gewerbliche Piloten: Kommerzielle Piloten müssen ein ROC (siehe oben) beantragen.

Hilfreiche Links: NCAA

Die hier aufgelisteten Drohnen-Regeln für Namibia haben wir nach bestem Wissen recherchiert. Die Richtigkeit der Angaben können wir leider nicht garantieren. Wenn du auf Nummer sichergehen willst, dann kontaktiere die namibische Luftfahrtbehörde. Alternativ kannst du auch bei der namibischen Botschaft in Deutschland um weitere Informationen zu den Vorschriften bitten. Hinterlasse uns bitte einen Kommentar, wenn du Neuigkeiten erfährst und/oder selber Erfahrungen mit deinem Copter in Namibia gesammelt hast!

Über den Autor

Seit Januar 2015 bereisen wir die Welt. Mit dabei ist unsere Kamera-Drohne, mit der wir die schönsten Plätze aus der Vogelperspektive festhalten. Auf unserem Blog teilen wir mit dir die besten Tipps für deine nächste Reise. Hast du noch Fragen zu diesem Artikel? Dann schreibe mir doch in den Kommentaren!

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  • Marius | 27.04.2018

    Hallo zusammen,
    komme auch grade aus 3 Wochen Namibia wieder. Da ich die Spark recht spontan gekauft habe war keine Zeit um eine entsprechende Erlaubnis zu besorgen. Ein- und Ausreise mit KLM Airlines hat aber problemlos geklappt. Drohne im Handgepäck und bei der Handgepäckkontrolle immer aus dem Rucksack getan.
    In Namibia selbst war ich mit dem Fliegen dann recht vorsichtig, die dünne Besiedlung lässt aber auch oft genug zu dass man fliegt ohne die Aufmerksamkeit auch nur eines Menschen zu erregen.
    Frühmorgens übers Deadvlei zu fliegen habe ich mir verkniffen, ein anderer konnte es jedoch nicht lassen. Das 20min. andauernde laute Geräusch in der sonst absolut stillen Wüste kann dann schon etwas die Atmosphäre rauben, da kann ich es verstehen wenn manche kein Verständnis dafür haben…

    • Marius | 27.04.2018

      Ach ja, Einreise in den Kgalagadi Park auch kein Problem (Mata Mata), hat keiner nach gefragt.

    • Francis | 01.06.2018

      Hi Marius,
      vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht! LG Francis

  • Burkhard Jordan | 12.05.2018

    Sehr netter Kontakt mit der NCCA, das Formular und eine Liste mit allen notwendigen Unterlagen sowie Beispiel der geforderten Karten innerhalb von 2 Tagen erhalten, die Bearbeitung hat dann bei mir 1 Wochenende gedauert, dadurch aber noch mal intensiv mit der Reise beschäftigt, natürlich Startpunkte in der Nähe oder in Parks vermieden, Sonntags per Mail verschickt und Dienstag war die Genehmigung da.

    • Francis | 01.06.2018

      Hallo Burkhard,
      wow – da hattest du Glück. Herzlichen Glückwunsch! Vielleicht optimiert die NCAA auch langsam ihre Prozesse. Viele Grüße, Francis

    • Armin Brandl | 25.06.2018

      Hallo Burkhard
      wir haben vor Ende August nach Namibia mit unserer Drohne zu Fliegen und wollten wissen ob es möglich wäre deine Unterlagen als Vorlage (natürlich ohne persönliche Daten) zu bekommen. Das würde uns einiges an arbeit ersparen. Email: [email protected]
      Mit freundlichen

    • Michael Messmer | 24.07.2018

      Hallo Burkhard,
      wir fahren im Februar 2019 nach Namibia und ich wollte natürlich auch gerne meine Mavic pro mitnehmen. Wollte mich dem Armin anschließen und Dich fragen, ob Du mir Deine Unterlagen evtl. auch schicken könntest? Wäre sehr nett von Dir! E-Mail: [email protected]
      Danke und LG

  • Michl | 17.06.2018

    Hallo zusammen,
    darf ich meine Drohne (DJI Spark) in Nationalparks(?) wie bspw. Sossusvlei & Fish River Canyon verwenden, wenn ich eine Genehmigung von der NCAA erhalten habe?

    Vorab danke für eure Antworten!

    Grüße
    Michl

    • Samuel | 19.02.2019

      Hallo zusammen

      Ich habe bei der namibischen Botschaft in Genf nachgefragt. Die Bestimmungen und Auflagen sind gemäss der Botschaft nicht so streng wie sie hier auf dieser Website beschrieben sind. Sie ähneln eher den lockeren Bestimmungen in der Schweiz:

      Dear Sir/Madam
      Thank you for contacting the Authority , below please find the response from the Authority .

      We engaged the Directorate of civil Aviation and Ministry of Environment and Tourism and both stated that the use of Drones is not permitted in certain areas.
      · National parks & for recreational purposes
      · 400 feet (around 120 meters)
      · may not fly within 5 nautical miles (10km radius) of any airfield, this means that one cannot fly any drone in any location between Eros Airport and Okuryangava.
      · must remain in visual range at all times

      The key considerations taken are that the drones should NOT:
      fly more than 400 feet above the ground (about a 40 story building).
      · fly more than 500 meters away from the pilot (line of sight).
      · fly closer than 10km from an airport (any registered aerodrome, airstrip, helipad, etc).
      · fly closer than 50m from people.
      · fly closer than 50m from buildings.
      · fly closer than 50m from roads.
      · fly any drone more than 7kg for hobby use (up to 20kg for commercial use).

      If its larger than 20kg, it should comply to the following:

      o Have obtained a Remote Pilots Licence (incl.: Aviation Medical Certificate , English Language Proficiency Certificate , RPL pilot training).
      o ROC – Remote Operator Certificate (Operations Manual , Security Manual , Safety Management System , Quality Management System).
      o Air Service Licence (from the Air Services Council – Department of Transport).
      o The drone must be registered by the Aviation Association such as SACAA or DCA.
      o Must have a transponder and special approval from Aviation Association to fly in controlled airspace.
      o Must comply to the safety standard of Aviation.

      Also einig sind sie sich, dass es in Nationalparks verboten ist. Aber von einer Bewilligung und Registrierung für Hobbygebrauch schreiben sie nichts. Jetzt ist die Frage, was ist richtig?

      Liebe Grüsse

      Samuel

  • Jan | 17.06.2018

    Nein, das ist streng verboten!
    Ich habe zwar auch im Sossuvlei die Drohne fliegen lassen. Aber nur an Orten, wo keiner war. Es gibt da genug Möglichkeiten abseits der Hauptorte, wo man mutterseelenallein ist. Da ist das Risiko, erwischt oder angezeigt zu werden extrem gering. Aber eben nicht null!
    Für mich war jedoch entscheidend, niemanden gestört und in die Natur nicht eingegriffen zu haben. Sonst würde ich selbst bei Erlaubnis nicht starten.

  • Peter Gläßer | 20.06.2018

    Hallo,
    war jetzt vier Wochen auf eigene Faust mit einem Camper in Namibia unterwegs und im Gepäck eine Mavic. Ich muß sagen vergesst Formulare, Genehmigungen und Gebühren. Schon bei der Einreise scherte sich niemand darum was wir mit hatten, obwohl das Gepäck durchleutet wurde. Im Land selbst ist es zehnmal einfacher das Ding fliegen zu lassen als in Deutschland, das Land ist so riesig und teilweise Menschenleer das man sie fast überall ungestört fliegen lassen kann. Ja selbst in Nationalparks wie Spitzkuppe, Waterberg, Sesriem oder Vinkerklip hat sich niemand daran gestört und wo es verboten ist steht es dran oder man fragt mal denn die Menschen hier sind sowas von nett das es kein Problem ist sie auch mal auf einem Camping hoch zu lassen. Also vergesst mal die deutsche Bürokratie und legt in diesem wunderschönem Land los.

    • Burkhard | 23.06.2018

      Sorry, aber so einen Mist habe ich lange nicht mehr gehört, das ist öffentlicher Aufruf als Gast in einem fremden Land geltendes Gesetz zu brechen.
      Auch wenn Du nicht erwischt worden bist verhöhnst Du jeden der sich um eine Genehmigung bemüht

      • Jan | 23.06.2018

        Kann mich Dir nur anschließen Burkhard!!
        Auch wenn ich das geltende Recht in Sessriem auch gebrochen habe (und nur dort, und nur, weil dort wirklich weit und breit weder Mensch noch Tier war und ich extra weit in die Sanddünen abseits der Touristen zu Fuss gegangen bin) pflichte ich Dir bei, dass es dem Peter wohl an der demütigen Grundeinstellung fehlt. In einem fremden Land sollte man es eher etwas zu zurückhaltend angehen. Und ich habe sebst erlebt, dass es die Ranger der Nationalparks extrem ernst nehmen (siehe einem Post von mir dazu weiter oben), genau solche Typen aus dem Verkehr zu nehmen.
        Das Stichwort heist eben „Respekt“.

  • Alex | 25.06.2018

    Hallo zusammen,

    Wir planen für September eine Reise nach Namibia und möchten gerne eine Drohne mitnehmen. Leider findet man auf der Offiziellen Website keine Dokumente, dort sind keine Links hinterlegt. Habe es jetzt per Mail versucht, aber noch keine Antwort erhalten (war auch erst heute).

    Eine Frage: kann hier jemand etwas bezüglich des Punktes “Risk Assessment und Safety Plan Management” sagen? Wie soll ein solches Dokument aussehen oder was wollen die da hören?

    Ich hoffe, ich erhalte frühzeitig noch eine Antwort auf meine Mail, wäre sonst jemand so freundlich und würde die Dokument mit mir teilen?

    Hat jemand zusätzlich noch eine Einschätzung, wie eng die Deadlines (60 Tage vor Benutzung) gesehen wird?

    Vielen Dank und viele Grüße!

    Alex

    • Francis | 28.06.2018

      Hi Alex, ich bin bisher leider auch noch nicht an die Formulare herangekommen. Tut mir leid.
      LG und viel Erfolg, Francis

      • Burkhard | 24.07.2018

        Kommen

  • Burkhard | 24.07.2018

    Hallo Leute , heute mein Letzter Tag in Namibia, mit Drohne und genialen Fotos.
    Auf vielfachen Wunsch werde ich nach meiner Rückkehr, gebt mir ein paar Tage, entsprechende Formulare und Muster der geforderten Verdicherung , Formulare und Startpunkte bereitstellen.
    Wie immer gilt aber der logische Menschenverstand und wer im Etosha fliegt, dem gehört die Drohne abgenommen, eine Strafe von 500NAD ist dafür viel zu wenig, evtl mal 2Tage Knast in Sammelzelle in Opuwo

    • Michael Messmer | 24.07.2018

      Hallo Burkhard,
      finde ich super toll von Dir! Macht wahrscheinlich auch nicht jeder!
      Klar, an die offiziellen Regeln und auch den Menschenverstand sollte sich jeder unbedingt halten! Ansonsten werden die Gesetze immer rigider und wir dürfen bald nichts mehr! Da ist jeder einzelne selbst gefragt!
      Liebe Grüße, einen schönen letzten Tag und guten Heimflug
      Michael

    • Daniel | 05.08.2018

      Hi Burkhard, das klingt super, ist deine Zusammenstellung fertig geworden und besteht die Möglichkeit sie zu bekommen um sich daran zu orientieren? Plane Anfang September in Namibia einzureisen und hab gerade bemerkt dass ich recht spät dran bin für den Papierkram… Die Links auf der Seite der NCAA gehen bei mir irgendwie nicht, versuch es morgen nochmal an einem anderen Rechner. Gruß Daniel

      • Lutz | 09.08.2018

        Die Links sind nicht aktiv. Warum auch immer.

    • Lutz | 08.08.2018

      Hi! Bin auch mal auf die Formulare gespannt. Habe wie empfohlen NCAA ([email protected] ) angeschrieben. Als Antwort bekam ich folgendes:
      Avsec does not deal with RPAs and we advise that you should contact the Flight Ops division or peronnel licencing for more information.
      Da fragt man sich dann, warum man hier genau diese eMail zur Verfügung gestellt bekommt.

      Na denn.

    • Christina | 21.08.2018

      Hi Burkhard, ich wäre dir auch EXTREM dankbar für die Formulare! Mir ist leider völlig unklar, was ich bei dem Antrag bezüglich Risiko Assessment und Safety Management schreiben soll! Bei Punkt e) wird vermutlich ein Link zur DJI-Webpage reichen? Vielen Dank schon einmal und herzliche Grüße, Christina

  • Burkhard | 21.08.2018

    Sorry Leute, hat gedauert, nach 3 Wochen Urlaub erst mal wieder 3 Wochen Stress im Office.Bei Facebook gibt es ein ˋ Naminia Reise Forum dort habe ich eben alle gepostet, Anträge, Adressen , Startpunkte Versicherung und Proof of Payment und natürlich Fotos
    Ich weiß nicht wie ich das hier alles posten kann, evtl meldet Ihr Euch einfach in der Gruppe an und seht dort, andererseits muss mir jemand erklären wie das hier geht.
    LG
    Burkhard

    • Francis | 13.09.2018

      Hallo Burkhard,
      vielen Dank für die Mühen! Wenn du magst, kannst du mir die ganzen Unterlagen an [email protected] schicken und ich arbeite sie dann oben im Artikel mit ein. Das wäre eine große Bereicherung!
      Vielen Dank für deine Unterstützung!
      Beste Grüße, Francis

    • Mad | 04.10.2018

      Lieber Burkhard,
      Wir werden nächstes Jahr unsere Flitterwochen in Namibia verbringen und würden so gern schöne Hochzeitsaufnahmen mit unserem DJI Maviv Pro vor den tollen Kulissen des Landes machen… Wir würden uns daher riesig freuen; wenn Du Deine Drohneninfos mit uns teilst, da wir an den Formularien gerade verzweifeln… Kannst Du sie uns bitte an [email protected] schicken.
      Lieben Dank im Voraus und viele Grüße, Mad

  • Axel D. | 24.09.2018

    Hallo an alle,
    ich fliege nächstes Jahr auch nach Namibia im August.
    Wollte dort meine gerade neue DJI Mavic Pro mitnehmen und auch ein paar schöne Fotos machen. Aber so wie ich das hier sehen/lese ist das nicht ganz so Easy.
    Wenn man die Formulare mal bekommen könnte wäre es echt super. Danke schon einmal für die Hilfe und Tips von Euch.
    Liebe Grüße an alle.

  • Burkhard | 24.09.2018

    Siehe unter Facebook : Namibia – Botswana Reiseforum, dort habe ich das Ganze Procedere mit Beispielen und alle Formularen und Fotos gepostet

    • Sibylle Schneider | 24.09.2018

      Hallo, habe dort geschaut, aber nichts gefunden. Kannst Du einen Link einstellen?
      Fliegen Ende Oktober nach Namibia, habe gerade eine Email zur Beantragung der Formulare gesendet, da die Links zu den Formularen auf der HP immer noch nicht funktionieren.

    • Axel D. | 25.09.2018

      Hallo Kannst du nen Link mir zusenden, das wäre sehr nett. [email protected]

  • Gianluca Eberhardt | 05.10.2018

    („Nachweis einer Drohnen-Versicherung, die auch für Schäden Dritter in Namibia aufkommt“) Was ist damit gemeint? Eine einfache Drohnenhaftpflichtversicherung die auch im Ausland gilt?

  • Lutz | 29.10.2018

    Hier nochmal der Facebook Link.
    https://www.facebook.com/groups/118489235504229/search/?query=drohne

    Allerdings müsst Ihr Mitglied der Gruppe sein, um den Post lesen zu können.

    • Roland Felder | 30.12.2018

      Hallo Lutz
      Wir planen unsere Namibia-Reise für nächsten Herbst.
      Auch wir möchten unsere Drohne mitnehmen. Obwohl ich mitglied der Facebook-Gruppe bin, kann ich deinen Link nicht finden.
      Hast du den Post entfernt?
      Kannst du mir weiterhelfen?
      Liebe Grüsse, Roland

  • Lutz | 29.10.2018

    Und hier nochmal eine aktuelle Übersicht (Mail vom 23.08.2018) zu den benötigten Unterlagen.

    1. You are required to complete and sign the application form for RPA operations: FSS-GEN form 081/14. (Where requirements are not applicable to you, kindly indicate as well).
    2. Attach color screenshot google MAPS in WGS-84 format indicating proposed areas of operation and respective coordinates.
    3. Attach confirmation of Third Party Liability Insurance that is in English, Drone specific and specifies validity in Namibia.
    4. Attached proof of Confirmation of payment 10 days before departure/operation date:
    (a) Private operations = N$ 1 200.00
    (b) Commercial operations = N$ 4 500.00
    5. You are also not allowed to fly in National parks and private property or restricted areas unless:
    (a) You have attached a letter from the owner
    (b) Approval from Ministry of Environment and Tourism – Form Attached.
    6. For the application for the flexible use of airspace operations – FUA complete the FSS-ANSSO form 15/17B

    Sicherlich kann man jetzt die Frage stellen, ob nur der Preis den Unterschied zwischen Private und Commercial macht. Eine eindeutige Antwort habe ich noch nicht erhalten.
    Auf jeden Fall unterscheiden sich die Aussagen auf der Webseite und der Email. That’s Africa.

  • Chris | 23.11.2018

    Hallo Leute,
    wir waren im Oktober 2018 für 2 Wochen in Namibia. Ich hatte mein Mavic Pro 2 dabei. Ich hatte vorab von den Informationen bzgl. der Anmeldung der Drohne gelesen, aber auf gut Glück ohne Drohnen-Permit versucht. Was soll ich sagen?

    – Im Flughafen hat sich keiner bei der Ankunft sowohl beim Abflug für die Drohne interessiert.
    – Zu keinem Zeitpunkt wurde nach einer Genehmigung gefragt.
    – Ihr könnt quasi außerhalb der Nationalparks herum fliegen wie ihr wollt, weil ihr meist eh alleine seid.
    – Einzig im Etosha Nationalpark beim Eingang wird nach einer Drohne gefragt. Wir haben dies verneint, weil ich meine Drohne aufladen wollte. Wir hatten sie auf dem Rücksitz liegen mit einem Kissen drüber. Unser Auto wurde zu keinem Zeitpunkt kontrolliert. Wir haben die Drohne natürlich nicht (!) im Nationalpark fliegen lassen.
    – Im Sossusvlei erhält man ein Permit, auf der Rückseite steht klein geschrieben, dass es verboten sei, dort mit einer Drohne zu fliegen. Allerdings seid ihr im Sossusvlei fast alleine für euch – je nach Düne. So das ihr dort theoretisch ebenfalls herum fliegen könnt. Wir waren in gegen Mittag dort. Es kann natürlich sein, dass morgens mehr Guides/Ranger da sind. Wir sind allerdings nicht geflogen.
    – In den Camps hat sich keiner für unsere Drohne interessiert.
    – Während des Urlaubs hab ich keine einzige Drohne gesehen. Die Drohnenanzahl ist also sehr gering.
    – Auf einer Quad-Tour in Swakopmund in den Dünen haben wir die Drohne gestartet und es war kein Problem. Die Betreiber der Quad-TOur haben sogar noch Tipps fürs fliegen gegeben. Auch hier wurde nach keiner Genehmigung gefragt.

    Ich möchte mit dem Post nicht dazu verleiten, Gesetze zu brechen. Allerdings sollte man sich überlegen, ob es sich lohnt ein Permit zu kaufen, was dann eh nicht kontrolliert wird. In den Nationalpark (Sossusvlei und Etosha) sind wir nicht geflogen, wobei man im Sossusvlei aufjedenfall die Möglichkeit hätte, da man fast alleine ist.

    • Peter Gläßer | 24.11.2018

      Genau das kann auch ich bestätigen. Wir waren im Mai-Juni da. Nehmt das Geld für diese fragwürdige Bürokratie mit und gebt es den armen Menschen, davon gibt es genug und die werden es euch danken wie ihr es noch nie erlebt habt!

  • Björn | 08.02.2019

    Hallo zusammen, weiß jemand wie das ist, wenn man bei den Vic Falls landet und über Botswana nach Namibia weiter reisen möchte – benötige ich Genehmigungen für jedes Land, auch wenn ich nur in Namibia fliegen möchte? Vielen Dank

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