Drohnen-Gesetze in Neuseeland

Drohnen in Neuseeland fliegen

In diesem Beitrag findest du die aktuelle Gesetzgebung für den Einsatz von Drohnen in Neuseeland.

Am anderen Ende der Welt warten Panoramen auf dich, die dir den Atem rauben können. Die faszinierenden Landschaften dienten schon vielen bekannten Filmen als Kulisse. Mit Sicherheit findest auch du beeindruckende Motive für Drohnenflüge in Neuseeland. Hier erfährst du alles, was du dazu wissen musst.

Überblick: Drohnen-Gesetze in Neuseeland

Drohnen zum Freizeitgebrauch erlaubt? Ja, ohne weitere Anforderungen
Gewerbliche Nutzung von Drohnen erlaubt? Ja, ohne weitere Anforderungen
Maximale Flughöhe:120 Meter (393,7 Fuß) im unkontrollierten Luftraum.
Ist eine Drohnen-Versicherung erforderlich? Nein. Wir empfehlen dir dennoch, in diesem Land deine Drohne zu versichern.
Benötigen Drohnen eine Kennzeichnung?Nein.
Drohnen-Plaketten können hier bestellt werden
Müssen Drohnen registriert werden? Nein.
Halte Abstand zu Flughäfen
Respektiere die Privatsphäre anderer Personen

Weitere Drohnen-Bestimmungen in Neuseeland

Du musst deine Drohne während des Fluges immer mit bloßem Auge sehen können. Falls du FPV-Flüge durchführen möchtest, kann auch ein Observer den Copter beobachten.

Private Drohnen dürfen in Neuseeland nicht mehr als 25 Kilogramm wiegen.

Um die bemannte Luftfahrt nicht zu gefährden, darf eine Drohne in einem Umkreis von vier Kilometern rund um einen Flughafen nicht genutzt werden.

Drohnen-Manöver innerhalb von Nationalparks sind nur mit vorheriger Genehmigung erlaubt. Die Genehmigung muss beim DOC beantragt werden und kostet für private Zwecke 50 NZ$ zzgl. Steuern. In anderen öffentlichen Gebieten brauchst du die Erlaubnis vom City bzw. District Council. Links mit weiteren Infos findest du weiter oben im Beitrag.

In Neuseeland dürfen Drohnen nur bei Tageslicht genutzt werden. Eine Ausnahme kann gemacht werden, wenn du im Umkreis von 100 Metern um eine Erhebung (z.B. ein Turm, eine Kirche) fliegst und nicht höher als die Erhebung selbst aufsteigst. Dann kann davon ausgegangen werden, dass kein anderes Flugzeug so nah an die Erhebung heran fliegt. In Neuseeland spricht man dann von einer Shielded Operation, für die keine weiteren Auflagen zu erfüllen sind.

In Neuseeland werden Drohnen-Einsätze nicht nach privaten und geschäftlichen Absichten unterschieden.

Die hier aufgelisteten Drohnen-Regeln für Neuseeland haben wir nach bestem Wissen recherchiert. Die Richtigkeit der Angaben können wir leider nicht garantieren. Wenn du auf Nummer sichergehen willst, dann kontaktiere die neuseeländische Luftfahrtbehörde. Alternativ kannst du auch bei der neuseeländischen Botschaft in Deutschland um weitere Informationen zu den Vorschriften bitten. Hinterlasse uns bitte einen Kommentar, wenn du Neuigkeiten erfährst und/oder selber Erfahrungen mit deinem Copter in Neuseeland gesammelt hast!

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Über den Autor

Hey, ich bin Francis – Weltenbummler, Blogger und Drohnenpilot. Seit Januar 2015 reise ich mit Bina um die Welt. Immer im Gepäck ist eine Kamera-Drohne, mit der wir die schönsten Plätze aus der Luft festhalten. Auf unserem Blog teilen wir mit dir die besten Tipps für deine nächste Reise. Hast du noch Fragen zu diesem Artikel? Dann schreibe uns doch in den Kommentaren!

Diskussionen zum Thema

  • Ben | 06.01.2016

    Hallo Francis,
    danke für den informativen Beitrag.
    Ich möchte ende Januar nach Neuseeland reisen.
    Wir landen in Abu Dhabi zwischen.
    Meine frage, gibt es da probleme beim zoll bzw Kontrollen mit der Drohne ?
    Auf deiner Karte ist es ja gelb makiert wenn ich das richtig sehe.

    mfg ben

    • Francis | 07.01.2016

      Hallo Ben,
      ich glaube nicht, dass es zu Problemen bei der Einreise kommen wird. Aber schau dir mal den nachfolgenden Kommentar von Arthur Steinhauser an. Er hat noch mal beschrieben, wie sich die Lage in Neuseeland geändert hat. Bin mir da gar nicht mehr sicher, ob es sich lohnt eine Drohne mit nach Neuseeland zu nehmen. Ich werde noch etwas recherchieren und in den kommenden Tagen den Eintrag zu Neuseeland aktualisieren.
      Beste Grüße, Francis

  • Arthur Steinhauser | 07.01.2016

    Hi Francis,
    Ich bin multicopter Pilot aus Neuseeland und muss dir leider sagen, das die Infos die Du zu Neuseeland hast nicht so richtig sind. leider ist hier nichts mehr Grün sondern Gelb bis Rot.

    Es gibt ziemlich ausgiebige Gesetzte zum Thema Multicopter in Neuseeland, hier die Links und die Kurzfassung für alle:

    Regeln des CAA:
    http://www.caa.govt.nz/rpas/index.html
    Airshare the UAV HUB
    https://www.airshare.co.nz/

    Dies sind die wichtigsten Seiten zu dem Thema, hier die Kurzfassung:

    Part 101 für private und kommerzielle Nutzung:
    – Gewicht: 4km von jeglichem Helipad und Flughafen
    – max 400ft (120m) Flughöhe
    – Allen anderen in der Luft platz machen
    – Genehmigung von jedem den man überfliegt
    Somit auch auf keinen Fall über Menschenmengen
    – FPV nur mit Spotter
    – UND LEIDER seid 01.08.2015: Für jeden Aufstieg braucht man die Genehmigung des Grundstückeigentümers!!!

    Wenn es kein Privates Land ist so braucht man die Genehmigung des CityCouncils or Disctict Councils oder DOC in National Parks (ganz schwer)
    Hier eine kleine Zusammenfassung:
    https://www.airshare.co.nz/property-owner-consent-information

    DOC (Department of Conservation) hat generell die Nutzung von allen UAVs auf den „great walks“ sowie dem Fox und Franz Josef Gelätcher verboten. Es stehen sogar Schilder am Rand.
    http://www.doc.govt.nz/get-involved/apply-for-permits/business-or-activity/aircraft-activities/

    Über diese Karten kann man sehen wo kontrolliere bereiche und verbotene Zonen von seiten der Luftfahrbehörde:
    https://www.airshare.co.nz/maps

    Möchte man über die Regeln 101 hinaus fliegen muss man sich für Part 102 registrieren (kann gern bis zu 5000$ kosten Gebühren, Dokumentation, Training etc.) und muss spezifizieren was man machen will, wie z.B. über 400ft oder bei Nacht oder über Menschenmengen.

    Strafen:
    Leider ist unsere Luftfahrtbehörde CAA ziemlich hart bei vergehen, so sind Strafen teilweise hoch mit 1500-4500 NZD. Ein bekannter flog nah am Flughafen ohne Genehmigung und hat das Video online gestellt 3000 NZD.

    ABER:
    Die Leute sind oft sehr sehr freundlich und wenn man irgendwo fliegen möchte fragt man den Grundstücksbesitzter ob das ok ist und fast immer bekommt man ein ja und es ist ok. Aber vor allem in Nationalparks lasst den Copter im Rucksack oder besser nehmt ihn nicht mit.

    Sorry für so viel Text aber leider ist das hier nicht mehr so einfach und es liegt an uns es gerade zu biegen, denn immer mehr machen was sie wollen und für uns (registriert Piloten die damit ihr geld verdienen) wird es immer schwerer.

    Wenn Ihr weitere Fragen habt, wendet euch gern am mich.
    Liebe Grüße aus Southland Neuseeland

    Arthur Steinhauser
    Videocopter.nz

    • Francis | 07.01.2016

      Hallo Arthur,
      tausend Dank für deinen ausführlichen Kommentar und deinen Erfahrungsbericht! Leider ändern sich die Gesetze überall und ich habe es noch nicht geschafft, den Artikel mit den Änderungen aus Neuseeland zu aktualisieren. Bis zum Wochenende möchte ich aber alle Länder wieder auf den neusten Stand bringen.
      Schade, dass sich die Gesetze auch in Neuseeland verschärft haben. Kann mir vorstellen, dass es schwer ist, eine Genehmigung vom DOC zu bekommen. Das sind ja gerade die Gebiete, die es besonders wert sind sie zu filmen. Echt schade! Mal sehen, wie wir die Dinge dann angehen, wenn wir wieder in Neuseeland sind.
      Ich wünsch dir trotz der Schwierigkeiten weiterhin viel Erfolg mit deinem Kopter. Deine Aufnahmen sind wirklich beeindruckend – sehr stark!
      Liebe Grüße zurück nach Neuseeland,
      Francis

    • Klaus Stoehr | 04.04.2017

      Wir waren in Neuseeland. Sind mehr Drohnen Verbotsschilder aufgestellt als sonstige Verkehrszeichen
      Wir haben uns mit einheimischen unterhalten und die sagen sogar du kommst mit einer Drohne nicht ins Land
      Fazit…. Lohnt nicht

  • Ben | 07.01.2016

    Hallo,
    Danke Arthur für die Infos.
    Ich finde die Einschränkungen auf der Nord Insel halten sich inkl. National Parks in Grenzen.(laut airshare)
    Da ich eh eine Rundreise mache gibt es dennoch viele Orte. Ob nun Privat oder nicht lässt sich heraus finden.
    Also dürfte es auf ländlichen Gegenden doch keine Probleme machen !?

    Mit freundlichen Grüßen Ben

    • Francis | 08.01.2016

      Hi Ben, ja ich denke, das sollte außerhalb der Städte passen. Kannst du uns hier Bescheid geben, welche Erfahrungen du in Neuseeland gemacht hast, wenn du zurück bist? Das wäre großartig! Danke dir schon mal!
      Beste Grüße und eine richtig tolle Zeit in NZ! LG Francis

      • Ben | 10.01.2016

        Ja werde ich machen.
        Bin am 20 Februar wieder da und Berichte.
        Lg

      • Francis | 10.01.2016

        Cool, danke dir schon mal! Viel Spaß und guten Flug!!

  • Peter | 14.02.2016

    Hallo,
    ich fliege am 18.2. nach Neuseeland und wollte mein Quadrocopter mitnehmen. Jetzt bin ich etwas verunsichert ob die Idee so gut ist. Ich wollte eigentlich Luftaufnahmen der schönen Landschaft machen. Bekomme ich jetzt Probleme wenn ich ohne Genehmigung des CityCouncils oder Disctict Councils fliege? Wenn ich ein paar Regeln einhalte (Militärzonen, Flughäfen, Städte… meiden) sollte das doch kein Problem sein oder? Hat schon jemand Erfahrungen gesammelt? Würde mich über ein paar Tips sehr freuen. Gruß Peter

    • Ben | 15.02.2016

      Hallo Peter
      Ich Bin zur Zeit in Neuseeland und habe meine Phantom 3 auch mitgenommen.
      Beim Zoll keine Probleme.
      Zur Zeit habe ich mich an die Airshare Maps mit den verschiedenen Flugverbotszonen gehalten, und bin meistens nur an Stränden geflogen wo auch wenig bzw fast gar keine publik ist.
      Einmal bin ich in einem Forest Resevat bei einem Wasserfall geflogen.
      Privat Gelände habe ich bis jetzt gemieden, da man auch hier fragen sollte ob man fliegen darf. (Die ganze Insel landeinwärts besteht aus privat Gelände davon mal abgesehen, sieht man unterwegs auch an den vielen Holzzäunen und Tieren auf der Weide)
      Da ich nur auf der Nordinsel tätig bin halten sich die Nationalparks ins grenzen, wo man schon den Destrict Consuil aufsuchen sollte.
      Wobei ich allerdings keine Bedenken habe ist beim Tongariro Crossing.
      Da sind wirklich nur Touries unterwegs und wenn man keinen aufn Schirm hatt dürfte es kein Problem sein.Blöd gesagt wer kontrolliert das schon da oben aufn Berg.
      Natürlich habe ich meine Drohne nicht mitgenommen und habe mich zum Schluss geärgert. Der Weg zum Tongariro hat es in sich aber die Bilder und der Ausblick sind auf jedenfall empfehlenswert. (Ps: das Wetter muss natürlich passen)
      GLeicheres gilt für das Cape Reinga, aber da war eindeutig zu viel Wind.
      Einmal habe ich auf nem Campingplatz gefragt ob ich neben an auf dem Feld fliegen kann zur Antwort bekam ich: No ist a Farm and its Privat.
      Also wenn du eine Rundreise machst und länger als 3 Wochen bleibst würde ich sagen es lohnt sich die Drohne mitzunehmen.
      Sorry für das ganze durcheinander aber ich hoffe es hatt geholfen, falls noch Fragen aufkommen Antworte ich gerne zurück
      Mit freundlichen Grüßen Ben

      • Peter | 15.02.2016

        Vielen dank für die Antwort!
        Hatte leider gestern ein Absturz und muss jetzt schauen ob ich sie so schnell überhaupt wieder zum fliegen bekomme:(. Falls ja werde ich sie dann wohl mitnehmen.

      • Francis | 15.02.2016

        Oh das klingt nicht gut Peter! Wir drücken die Daumen. Auf alle Fälle viel Spaß in Neuseeland – zur Not auch ohne Kopter.

  • Stefan | 21.02.2016

    Hallo zusammen,
    ich plane eine Reise nach NZ, da ich meinen Ballon (Pilot) nicht mitnehmen kann habe ich mir eine Drone gekauft um NZ von oben zu sehen. Leider lese ich jetzt das die Bestimmungen wohl stark eingeschränkt wurden. Kann ich überhaupt noch eine Drone mit einführen? Wenn ja was ist zu beachten?
    Bin für jeden Tipp dankbar Grüße,
    Stefan

  • Ben | 21.02.2016

    Hallo Stefan.
    Ich kam gestern von meinem Neuseeland Trip und der Drohne zurück.
    Klar kannst du Sie mit einführen.
    Am Zoll bzw der Gepäckkontrolle gab es bei mir keine Probleme, es wurde lediglich einmal in den Rucksack geschaut weiter nichts.

    Zu beachten wäre das die Akkus nicht voll geladen sein sollten und einzeln in „Safe Bag’s“ im Handgepäck* mitgeführt werden. (Max. 2 pro Person)
    Zum Fliegen: Schau dich doch mal auf Airshare.co.nz um (weiter oben gepostet) da sind unter anderem die Flugverbots Zonen auf den Maps angegeben und die Rules 101.

    Auf der Nordinsel hast du denk ich mal bessere Chancen zu fliegen ohne dich großartig um Genehmigungen zu kümmern.
    Beachte auf jedenfall das abseits der Straße wo alles mit Holzpflöcken abgezäunt Privatland ist und du ein Überfliegen vom Besitzer genehmigen must !

    Es gibt ein paar stellen wo man Fliegen kann
    (Strand zB) aber bin immer nur geflogen wenn wirklich keiner in der Nähe war….

    Wo genau planst du denn hinzufahren?
    Hoffe konnte erstmal helfen :)

    Mit freundlichen Grüßen Ben

  • Peter | 28.11.2016

    Hallo Francis
    lass mich mal kurz Zusammenfassen. Wenn ich an einem Strand bin der nicht in einem Nationalpark ist und auch nicht Privatbesitz, dann darf ich fliegen? Im Nationalpark brauche ich eine Genehmigung vom lokalen DOC, und wenn ich über Privatgelände fliegen will brauche ich die Einwilligung vom Besitzer. Wie schwierig ist es DOC Bewilligungen zu bekommen? Kann man dies Lokal jeweils am gleichen Tag machen oder muss ich es im voraus online machen? Besten Dank für den Informativen Blog. Peter

    • Francis | 08.12.2016

      Hallo Peter,
      die Zusammenfassung trifft nach meinem Wissensstand so zu, ja. Mit den DOC haben wir leider noch keine eigenen Erfahrungen gesammelt. Aber die Neuseeländer sind ja generell sehr freundlich. Ich denke, da wird dir gern geholfen. Du kannst ja mal berichten, was du so erfährst!
      Beste Grüße,
      Francis

  • Andreas | 11.12.2016

    Da ich im Januar nach Neuseeland fliege habe ich bei der Deutschen Botschaft in Wellington angefragt.

    Nachstehend die Antwort:

    „Vielen Dank für Ihre Erkundigungen zur Nutzung von Drohnen in Neuseeland.

    Die Nutzung von Drohnen in Neuseeland unterliegt seit 2015 strengen Regularien. Die gesetzlichen Vorgaben zur Nutzung von Drohnen finden Sie in AC (advisory circulars) 101 und 102 der Civil Aviation Authority of New Zealand, abrufbar unter https://www.caa.govt.nz/rules/acs/#Part_101.
    Die Voraussetzungen zur Nutzung von Drohnen richtet sich grundsätzlich nach Gewicht.
    Bei einer Drohne von über 25 kg müssen Sie in jedem Fall eine Genehmigung einholen; das Formular ist abrufbar unter http://www.caa.govt.nz Dokument-Nr. CAA24102/01.
    Drohnen von 15-25 kg Gewicht sind nur zulässig, wenn sie hergestellt und betrieben werden durch anerkannte Organisationen. Die in Neuseeland bislang einzige anerkannte Organisation ist die Model Flying New Zealand (MFNZ).
    Drohnen von unter 15 kg bedürfen grundsätzlich keiner Genehmigung. Ihr Betrieb ist erlaubt unter folgenden Voraussetzungen:
    „You must—
    (1) not operate an aircraft that is more than 25 kg and always ensure that it is safe to operate;
    and
    (2) at all times, take all practicable steps to minimise hazards to persons, property and other
    aircraft (i.e. don’t do anything hazardous); and
    (3) fly only in daylight; and
    (4) give way to all crewed aircraft; and
    (5) be able to see the aircraft with your own eyes (e.g., not through binoculars, a monitor, or
    smartphone), to ensure separation from other aircraft (or use an observer to do this in
    certain cases); and
    (6) not fly your aircraft higher than 120 metres (400 feet) above ground level (unless certain
    conditions are met); and
    (7) have knowledge of airspace restrictions that apply in the area you want to operate; and
    (8) not fly closer than four kilometres from any aerodrome (unless certain conditions are
    met); and
    (9) when flying in controlled airspace, obtain an air traffic control clearance issued by
    Airways Corporation of New Zealand; and
    (10) not fly in special-use airspace without the permission of the administering authority of the
    area (e.g. restricted or military operating areas); and
    (11) have consent from anyone you want to fly above; and
    (12) have the consent of the property owner or person in charge of the area you want to fly
    above.“

    Zu Nummer 12: Handelt es sich nicht um ein privates Grundstück, sondern um öffentliches Land, so ist stets die Genehmigung der zuständigen Stadt/des zuständigen Distrikts einzuholen. Als Tourist ist für Sie an dieser Stelle möglicherweise interessant, dass das DOC (Department of Conservation) generell die Nutzung von Drohnen auf den „great walks“ sowie dem Fox und Franz Josef Glätscher verboten hat. Insofern ist die Nutzung von Drohnen erheblich eingeschränkt. Neuseeland unterscheidet nicht zwischen kommerziell und freizeitlich genutzten Drohnen. Die einschlägigen Regularien (auf englisch) finden Sie nochmals anbei. Insbesondere finden sich darin Spezifizierungen zur den oben genannten zwölf Vorgaben.“

    Damit wurde alles was ihr vorher bereits beschrieben habt bestätigt.

    • Francis | 12.12.2016

      Hallo Andreas,
      vielen Dank für die Infos und dir ganz viel Spaß im wunderschönen Neuseeland! Wie lange wirst du bleiben?
      Viele Grüße, Francis

  • Christian | 01.01.2017

    Hi Francis,
    hier findet man echt tolle,und nützliche Hinweise.
    Am 4 Januar gehts mit meiner Freundin für 4 Wochen nach Neuseeland. Hab mir extra hierfür die Drohne DJI Phantom 4 gekauft. So bin ich letztens auch auf euren Blog gestoßen weil ich mit den Bestimmungen für Drohnen in Neuseeland nicht vertraut war.

    Gruß Christian

    • Francis | 10.01.2017

      Hallo Christian,
      schön, dass du den Weg auf unseren Blog gefunden hast :) Wir wünschen euch beiden eine wundervolle Zeit in Neuseeland!
      Beste Grüße,
      Francis

  • Thorsten | 09.01.2017

    Hallo zusammen,

    ich mache mich derzeit für meine bevorstehende Reise nach NZ (31.01. geht es los) schlau über die Bestimmung bzgl. des Fliegens.

    Ich besitze eine DJI Mavic pro. Diese ist ja nicht wirklich groß und schwer und könnte problemlos mitgenommen werden. Es stellt sich mir nur gerade aufgrund der Einschränkungen die Frage nach dem Sinn. Macht es nun Sinn sie mitzunehmen oder sollte ich sie lieber gleich zuhause im warmen lassen? Gibt es irgendwelche Erfahrungswerte?

    Gruß Thorsten

    • Francis | 10.01.2017

      Hallo Thorsten,
      bisher kenne ich niemanden, der es bereut hat, seinen Copter mit nach Neuseeland genommen zu haben. Deswegen würde ich dir raten, deinen Mavic mitzunehmen.
      Beste Grüße,
      Francis

    • Gsus | 21.01.2017

      haha ^.^bei uns geht es am 01.02, auch mit der mavic nach NZ
      cheers, vielleicht sehen sich die Drohnen iwo ;-)

  • Christian | 14.01.2017

    Hallo Thorsten,
    bin gerade in Neuseeland und habe es bisher nicht bereut mit der Drohne. Vor allem an einsam gelegenen Strände kannst tolle Aufnahmen machen. Ansonsten ist es nicht immer ganz so einfach weil unterwegs die Landschaft ziemlich eingezäunt ist wegen Eigentum. Da solltest dich schon an den Besitzer wenden. Die Tage gehe ich in den Tongerio Nationalpark. Werde mich da mal beim visitor Center mal informieren ob es erlaubt ist die Drohne mitzunehmen. Das wäre mega bei solch einer Wanderung.
    Gruß Christian

    • Francis | 14.01.2017

      Hallo Christian,
      super, das klingt gut. Wir drücken dir die Daumen, dass es am Tongerio klappt. Das wären ziemlich coole Aufnahmen!
      Liebe Grüße, Francis

    • Sebastian | 16.12.2017

      Hallo Christian,

      durftest du im Tongariro Nationalpark fliegen?

      • Christian | 16.12.2017

        Hallo Sebastian,
        ich hatte die Drohne damals bei der Wanderung im Tongario Nationalpark nicht mitgenommen. Ich glaube im Visitor Center hängt ein Verbotsschild.
        Müsstest dich vorab nochmals informieren! Gruß Christian

  • Christian | 14.01.2017

    HI Francis,
    gib mir mal kurz nen Tipp warum bei meiner Phantom 4 oftmals die Propeller zu sehen sind ?! Fliege im P Modus. Liegt es vielleicht am etwas zu starken Wind in Neuseeland?
    Danke Gruß Christian

    • Francis | 14.01.2017

      Hallo Christian,
      das ist ein häufiges Problem bei Quadrocoptern in der Kategorie, dass die Propeller v.a. bei Vorwärtsflügen ins Bild ragen. Du könntest versuchen, das Gimbal ein wenig nach unten zu kippen. Soweit, das die Propeller verschwinden, aber achte darauf, das der Winkel auf dem Footage nicht zu erkennen ist. Falls das nicht hilft, probiere es mit anderen Flugmanövern. Das Problem besprechen wir übrigens auch in unserem Copter Camp. ;)
      Beste Grüße, Francis

  • Christian Keller | 05.04.2017

    Hi Francis,
    wann wird eigentlich der Online Kurs vervollständigt ?

    Gruß Christian

    • Francis | 14.06.2017

      Hallo Christian,
      oh sorry – habe deinen Kommentar hier eben erst entdeckt. Das Copter Camp ist schon längere Zeit soweit fertig, wie wir es beworben haben. Wir werden ihn aber trotzdem laufend erweitern/ergänzen/aktualisieren, da es ja ständig Entwicklungen gibt.
      Als Kurs-Teilnehmer kannst du uns übrigens am schnellsten über das Kontaktformular erreichen. Deine Anfrage taucht dann direkt bei uns im Postfach auf und kann nicht in den vielen Kommentaren untergehen, die wir bekommen ;)
      Sonnige Grüße, Francis

  • Simona | 10.06.2017

    Hat jemand Erfahrung mit Erlaubnis bei faden Inseln Vanuatu und Tonga ?

    • Francis | 14.06.2017

      Hallo Simona,
      leider noch nicht. Ich weiß nur, dass Tonga die Regeln von Neuseeland übernommen hat.
      LG Francis

  • Peter | 17.07.2017

    Hallo,
    Im Oktober geht es nach Französisch-Polynesien, hat jemand Erfahrungen wie es dort um die Drohnengesetze steht? Ich würde dort gerne mit der DJI Spark fliegen. Danke!

    • Francis | 20.07.2017

      Hallo Peter,
      da habe ich aktuell leider keine Erfahrung. Tut mir leid!
      Liebe Grüße und eine schöne Reise, Francis

      • Peter | 20.07.2017

        Danke für deine schnelle Antwort.
        Ich werde mal weiter forschen und ggf. hier Einstellen.

        Schönes Fernweh!

  • Peter | 20.07.2017

    Hallo Francis und Bina,
    Hier Informationen zu Französisch-Polynesien.
    Gefunden im DJI Forum.
    https://forum.dji.com/thread-58070-1-1.html

    Regularien Air New Zealand
    http://www.airnewzealand.de/gefaehrliche-gueter

    Regularien Air Tahiti Nui
    https://www.airtahitinui.com/de-de/gepaeckrichtlinie

    Ich denke mal es sollte keine Probleme geben. Hier bei Euch im Forum hatte ich gelesen, das es wohl Probleme gibt wegen der Propeller (Größe, Schärfe, als Waffe angesehen). Lösung hierzu, abbauen und ins aufzugebende Gepäck damit. Fertig. Ich hoffe andere können mit den Informationen was anfangen. Grüße Peter

    • Francis | 27.03.2018

      Danke Peter, die Links schaue ich mir an!

  • Peter | 13.03.2018

    Werde demnächst mit fliegendem Chinesen auf Fiji, Tonga und Samoa unterwegs sein. Da ich schon auf Fiji war und ein paar Typen mit diesem Spielzeug getroffen haben kann ich sagen das kaum Überwachung da erfolgt.
    Ich war gerade in Japan Okinawa und südlich davon ein paar Inseln und bin noch in China- zu oder bei China kann ich helfen Fragen zu klären

    • Francis | 27.03.2018

      Hallo Peter,
      danke für die Infos und dir noch eine schöne Reise!
      Beste Grüße, Francis

  • Pascal | 06.09.2018

    Hallo zusammen,

    ich habe mich jetzt mal fleißig durch die Kommentare gelesen und bedanke mich erstmal für umfangreiche Informationen bezüglich dem Einsatz von Drohnen jeglicher Art in NZ.

    Gerne würde ich im Dezember meine DJI Tello (86g) nach NZ mitnehmen für Selfiefotos mit uns, Camper und Landschaft. Auch ggf. kleine Videos welche wir an schönen Orten machen wollen. Die Reichweite der Drohne ist ca. 100 m und einer maximalen Höhe von 10 m (mit Software-Update 30m) und somit verdient das kleine Gerät vielleicht gerade mal so den Namen „Drohne“. Da es hier in den Kommentaren primär um richtige Drohnen mit teils enormen Reichweiten und Größen/Gewicht geht wollte ich an der Stelle gerne mal eine Einschätzung haben, ob meine DJI Tello größeren Problemen ausgesetzt ist? Das einzige, was ich jetzt mal so für mich rausgelesen habe sind die Beschränkungen mit Privatland und den DOCs. Ansosnten empfinde ich die anderen Hinweise aufgrund des kleinen Aktionsradius der DJI Tello als „zu vernachlässigen“.

    Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen! :)

    • Francis | 14.09.2018

      Hallo Pascal,
      die größe bzw. das Gewicht der Drohne spielt bei den Regeln keine Rolle. Die Verbote und Einschränkungen gelten auch für eine Tello.
      Beste Grüße und eine wunderbare Zeit in Neuseeland, Francis

  • Kamillo | 25.09.2018

    Hallo alle zusammen,

    Mitte Jänner 2019 plane ich mit meiner Frau eine dreiwöchige Rundreise in Neuseeland und anschließend eine Woche auf Fiji. Ich hatte vor mir extra für diese Reise eine Drohne zuzulegen, nur bin ich zum einen ein bisschen mit dem Angebot überfordert und zum anderen wegen der Gesetzeslage in Neuseeland verunsichert.

    Also habe ich im Grunde zwei Fragen:
    Welche Drohnen haben eurer Meinung nach denn das beste Preis/Leistungsverhältnis für tolle Videoaufnahmen in NZ?
    Kann jemand der vor kurzem bzw. heuer mit Drohne dort war ein bisschen berichten wie die Lage bezüglich Drohneneinsatz ist (auch was die Reaktionen der Einwohner dort angeht)?

    Da es schon immer mein Traum war dorthin zu reisen und ich möglichst schöne Erinnerungen (mithilfe der Drohne) mitnehmen will, möchte ich keine Einheimischen dort verärgern… :)

    Danke schonmal!
    Kamillo

    • Francis | 25.10.2018

      Hallo Kamillo,
      ich würde mir an deiner Stelle wohl eine DJI Mavic Pro kaufen. Das ist nicht das neuste Modell, reicht für deine Zwecke aber sicherlich aus. Ansonsten kannst du auch hier mal nachschauen, ob dir das weiterhilft: https://my-road.de/drohne-kaufen-ratgeber/
      Viel Spaß und eine gute Reise,
      Francis

  • Sören | 19.03.2019

    Liebe Drohnen- und Neuseeland-Verrückte,

    wir waren vor einem Jahr in Neuseeland und haben uns davor intensiv mit den geltenden Regelungen auseinandergesetzt. Und ja: Neuseeland ist anders :) Wir wollten deshalb mal unseren Erfahrungsbericht hier niederlassen und hoffen, dass es dem ein oder anderen hilft.

    Die allgemeinen Regeln sind ja oben perfekt beschrieben. Einige Besonderheiten sollte man aber bei seiner Rundreise beachten.

    Nach langen Recherchen haben wir den für uns besten Weg gefunden, um keinerlei Probleme beim Abheben der Drohne zu bekommen. Wir empfehlen heir ein 3-stufiges Verfahren:

    1. Zunächst immer prüfen, ob man sich im Gebiet des DOC aufhält: https://www.doc.govt.nz/map/index.html (eine tolle interaktive Map; hier sollte der Haken bei Public Conservation Areas gesetzt werden). Alles was grün/gelb leuchtet bedeutet schon mal: Application + Fees. Die Gebühr bezahlt man auch pro „Take Off“. Da man auch das Datum sowie die Uhrzeit so genau wie möglich angeben muss, war dies für uns keine Option, zumal 65 NZD auch nicht ganz ohne sind…und trotz Antrag gibt es auch Gegenden, wo ein Verbot generell gilt (bspw. Tongariro Nationalpark, Abel Tasman).

    2. Befindet Ihr Euch in keinem „DOC Land“, sollten anschließend die lokalen Regelungen für jeden Distrikt geprüft werden. Jeder einzelne Distrikt hat eigene Drohnen-Vorschriften (bestimme Parks, Gebäude etc.). Da wir immer wussten, wann wir ungefähr in welchem Distrikt sind (Zeitraum reicht vollkommen aus), haben wir diese vorher einfach angeschrieben (10-15 Anfragen). Die Behörden sind sehr nett und hilfsbereit, haben sogar einige schöne Hotspots vorgeschlagen :) Manchmal bekommt man eine E-Mail, in welcher einfach steht, dass man die allgemeinen Regelungen beachten sollte, aber ansonsten hiermit die Erlaubnis erteilt wäre. Andere Distrikte haben einen „Confirmation Letter“ als PDF zugesendet, welchen wir ausgedruckt immer dabei hatten.

    3. Wenn Ihr Euren Distrikt ausgewählt und „gefunden“ habt, solltet ihr nur noch schauen, nicht in Flughafennähe abzuheben. Hier bietet die Karte von airshare eine gute Übersicht: https://www.airshare.co.nz/maps

    Ich habe mir von den Gebieten, wo wir übernachtet haben oder tolle Strände auf uns warteten meistens eine grobe Übersicht gemacht, wo mögliche Verbote gelten könnten (Screenshot DOC + Screenshot Airshare). Bestes Beispiel hier: Lake Pukaki (definitiv eine Drohnen-Reise wert). Sowohl am Süd- als auch Nordinsel befindet sich ein Flughafen. An der Westseite des Sees ist das Gebirge als DOC Land gekennzeichnet. Durch die Genehmigung des Distrikts (https://mackenzienz.com/) konnte ich aber problemlos entlang des See fliegen (Mount Cook Road), ohne in die Flugzonen oder über DOC Land zu fliegen.

    Abschließend sei noch zu erwähnen, dass selbstverständlich Privatland und Privatsphäre geschützt sind, unabhängig davon, ob es sich um bewohntes Land handelt oder nicht. Aber auch hier habe ich keinen Kiwi getroffen, der uns nicht erlaubt habt, ein paar Aufnahmen von seinem Land zu machen :)

    Natürlich kann man wie immer argumentieren: Wo kein Kläger….aber dieses Land ist von solcher Vielfalt, Schönheit und Freundlichkeit, dass man die Regelungen (wie natürlich überall auf der Welt auch) für Drohnen befolgen sollte, auch wenn die Einsamkeit an vielen Orten häufig zum „illegalen“ Abheben einlädt. Und ein paar Mails sowie ein wenig Recherche über einzelne Distrikt sollte jeder Drohnen-Fan noch hinbekommen.

    So, dann hoffen wir mal, dass der Beitrag etwas Angst und Bedenken nimmt und vielleicht mit unserer Vorgehensweise auch Vereinfachung bei der Recherche geschaffen werden kann ;)

    Viel Spaß im großartigsten Land der Welt!

    Beste Grüße

    Sören & Tanja

    • Francis | 28.03.2019

      Hallo Sören und Tanja,
      sehr gut, ich bin euch sehr dankbar für diesen ausführlichen Bericht mit all euren Erfahrungen. Das ist sehr hilfreich!
      Beste Grüße,
      Francis

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