Die 5 besten Drohnen-Rucksäcke im Vergleich

Unterwegs mit dem Drohnen-Rucksack
Mit Drohnen-Rucksack auf Reisen

Immer wieder schreiben uns Leser an, die sich für ihre Reise eine Drohne kaufen wollen. Doch es taucht immer dieselbe Frage auf: „Wie transportiert man denn so einen sperrigen Kopter?“ Das ist wohl eine der entscheidendsten Fragen, vor der Anschaffung einer Drohne. Deswegen zeige ich dir hier, wie du dein neues Spielzeug mit einem Drohnen-Rucksack sicher von A nach B bekommst. Am Ende erzähle ich dir noch, warum ich Drohnen-Koffer für keine gute Option halte.

Ein Drohnen-Rucksack muss recht vielen Anforderungen entsprechen. Leider gibt es bisher wenige Unternehmen, die sich mit praktikablen Transport-Möglichkeiten für Drohnen auseinandergesetzt haben. Wenn du – wie wir – mit deiner Drohne viel reisen möchtest, dann muss dein Equipment auf alle Fälle den Handgepäck-Abmessungen der Airlines entsprechen. Darüber hinaus muss dein Drohnen-Rucksack auch Platz für Zusatz-Equipment (v.a. FPV) bieten, muss stabil sein und sollte möglichst einen hohen Tragekomfort haben.

Für unseren Rucksack-Vergleich möchte ich mich an den Phantom-Modellen von DJI orientieren. Seit langem gibt es schon Koffer-Lösungen, die für uns auf einer Reise allerdings nicht in Frage kommen. Warum das so ist, verraten wir dir am Ende des Beitrages.

Leider gibt es derzeit nur vier ernstzunehmende Modelle. Alle anderen Drohnen-Rucksäcke erscheinen mir als viel zu unstabil oder erfüllen nicht die Mindestbedingungen, die für das Reisen notwendig sind. Hast du andere Erfahrungen gemacht, dann lasse mich das gern in den Kommentaren wissen!

Option 1: Manfrotto Drohnen-Rucksack Aviator D1 (~150 €)

Einen sehr durchdachten und stylischen Drohnen-Rucksack hat Manfrotto mit dem D1 auf den Markt gebracht. Der größte Vorteil des Rucksacks ist es, dass du deine Drohne auch im zusammengebauten Zustand transportieren kannst. Eine Demontage von Propellern und Prop-Guards ist nicht zwingend erforderlich, sodass du schnell den Aufnahmeort wechseln kannst.

Darüber hinaus gibt es sehr viel Stauraum. Neben meiner FPV-Ausrüstung (Blackpearl Monitor sowie CL-, SPW- und Helical-Antennen) findet auch ein Spiegelreflex-Kamera, ein Notebook (bis 17″) und ein Tablet Platz.

Durch den vielen Stauraum und den hohen Tragekomfort ist der D1 von Manfrotto zu meinem persönlichen Lieblingsrucksack aufgestiegen, den ich dir sehr empfehlen kann. Wir haben ihn ursprünglich für die Phantom 2 genutzt, mittlerweile fühlt sich aber auch unsere DJI Phantom 4 Pro+ wohl in diesem Drohnen-Rucksack.

Vorteile des D1

  • Sehr hoher Tragekomfort
  • Transport der Drohne ohne Demontage der Propeller möglich
  • Platz für zusätzliche DSLR, Kamera-Stativ, Notebook und Tablet
  • Regen-Cover wird mitgeliefert

Nachteile des D1

  • Mit 1,9 kg relativ schwer

Option 2: Der Hartschalen-Ruchsack von DJI (~110 €)

Der wohl am verbreitetste Drohnen-Rucksack ist der Hardshell Rucksack von DJI. Er ist einfach deswegen so verbreitet, weil du ihn direkt beim Hersteller der populärsten Drohne kaufen kannst. Das bedeutet jedoch noch nicht, dass er die beste Option ist. Den meisten Drohnen-Piloten würde ich von diesem Kauf abraten, denn der Drohnen-Rucksack bietet wenig Platz für zusätzliches Equipment. Neben den Fächern für die Fernsteuerung und für bis zu vier Akkus gibt es kaum Stauraum, um z.B. FPV-Ausrüstung oder einen Laptop zu transportieren. Wenn dich das nicht stört und du nur selten fliegst, dann könnte dieser Drohnen-Rucksack doch eine praktikable Variante für dich sein. Aber denke auch daran, dass deine Anforderungen mit der Zeit steigen und damit Ausrüstung umfangreicher werden wird. Nach einem Jahr als Drohnen-Piloten kaufen wir immer noch regelmäßig Equipment nach.

Vorteile des Hartschalen-Rucksacks von DJI

  • Stabile, wetterfeste Außenwand
  • Gute Polsterung im Inneren des Rucksacks

Nachteile des Hartschalen-Rucksacks von DJI

  • Mit 1,6 kg relativ schwer
  • Sehr wenig Platz für zusätzliche Ausrüstungsgegenstände

Option 3: Der Manfrotto Drohnen-Ruchsack von DJI (~75 €)

Der zweite von DJI angebotene Drohnen-Rucksack ist zwar schön geräumig und bietet viel Stauraum für eine umfangreiche Zusatzausrüstung. Dem vielen Stauraum fällt jedoch die Polsterung zum Opfer, was ich als großes Problem ansehe. Wir ziehen viel umher und da kommt es schnell mal zu Erschütterungen in Bus und Bahn. Ursprünglich wurde der Rucksack von Manfrotto für Profi-Fotografen entwickelt. Falls du abwechselnd mit einer großen Spiegelreflexkamera-Ausrüstung und Drohnen-Equipment unterwegs bist, dann kann sich die Anschaffung dennoch lohnen!

Vorteile des Drohnen-Rucksacks von DJI

  • Sehr geräumig mit viel Platz (bis zu 5 Akkus, eigenes Notebook-Fach, FPV, …)
  • Kann auch als Umhängetasche getragen werden

Nachteile des Drohnen-Rucksacks von DJI

  • Mit 2 kg der schwerste Rucksack im Vergleich
  • Wenig Polsterung im Inneren

Option 4: Der Transport-Rucksack von MC Cases (~120 €)

Dieser Rucksack basiert auf einem Cabin Max, der mit einem hochwertigen Inlay für die Bedürfnisse von Drohnen-Piloten nachgerüstet wurde. Unserer Erfahrung nach ist dieser Rucksack die beste Wahl und auch im direkten Preisvergleich schneidet er mit ~140 Euro am besten ab. Die Oberfläche ist regenabweisend und das vordere Fach bietet sehr viel zusätzlichen Platz, falls der Rucksack innen mal voll sein sollte.

Da wir schon ein Jahr mit einer Drohne um die Welt reisen, haben wir diesen Rucksack intensiv getestet. In den kommenden Wochen werde ich hier im Blog noch einen Artikel veröffentlichen, wie wir den Rucksack packen und damit optimal ausnutzen.

Noch ein Tipp für die Stil-Bewussten: Das ist der einzige Drohnen-Rucksack, bei dem du dir die Farbe auswählen kannst. Passend zu unserem Logo haben wir uns natürlich für die modische Farbe grün entschieden.

Vorteile des Drohnen-Rucksacks von MC Cases

  • Mit 1,1 kg sehr leicht
  • Sehr gute Polsterung
  • Günstigster Preis
  • Extrem robust

Nachteile des Drohnen-Rucksacks von MC Cases

  • Bleibt nicht hochkant stehen und kippt vorn über (in einem weiteren Artikel werde ich dir noch verraten, wie du das Problem umgehen kannst)

Option 5: Der Rucksack von MC Cases (~120 €)

Leider habe ich diesen Drohnen-Rucksack selber noch nicht in den Händen gehalten, aber auch diese Lösung finde ich sehr spannend. Die Unterschiede zum Rucksack Nummer 3 sind gering und beziehen sich nur auf das Inlay. Das Inlay sieht einen Ort für Speicherkarten vor und am Fuße ist ein großes Fach für die Propeller. Dafür mussten andere Fächer weichen. Soweit ich das einschätze, würde dadurch unsere Ausrüstung nicht komplett in diesen Rucksack passen oder wären einzelne Gegenstände ohne Polsterung. An der Stelle muss ich aber anmerken, dass trotzdem noch mehr Stauraum zur Verfügung steht als beim Hartschalenrucksack von DJI.

Vorteile des Drohnen-Rucksacks von MC Cases

  • Mit 1,1 kg sehr leicht
  • Platz für bis zu 5 Akkus
  • Sehr gute Polsterung
  • Extrem robust

Nachteile des Drohnen-Rucksacks von MC Cases

  • Kippt laut Leser-Kommentaren ebenfalls nach vorn über
  • Inlay ist nicht verklebt
  • Motoren stehen etwas hervor und sind nicht optimal gegen Stöße geschützt

Das waren die besten Drohnen-Rucksäcke. Da ich selber nur einen Rucksack besitze, konnte ich den Tragekomfort nicht über einen längeren Zeitraum testen und objektiv vergleichen. Die Rucksäcke von MC Cases sind bequem, könnten an einigen kleinen Stellen noch verbessert werden. Bezüglich des Tragekomforts hat mich der D1 von Manfrotto sehr überzeugt. Ich durfte den Drohnen-Rucksack eine Woche lang testen.

Als abschließende Übersicht hier noch mal alle Drohnen-Rucksäcke im Überblick – inklusive der aktuellen Preise und Kundenbewertungen bei Amazon.

Warum Drohnen-Koffer und Tragegurte keine gute Option sind

Neben Rucksäcken gibt es auch noch zwei weitere Optionen zum Transport deiner Drohne.

Zum einen gibt es sehr stabil verarbeitete Drohnen-Koffer. Wenn du viel ohne Auto unterwegs bist und deinen Kopter mit auf Wanderungen nehmen möchtest, dann halte ich die Koffer jedoch für keine gute Lösung. Wenn du jedoch nur in deiner Heimat fliegen möchtest und alle Aufstiegsorte gut mit deinem Auto erreichen kannst, dann ist das für dich vielleicht doch eine interessante Option. Bei einigen Koffern kannst du die Propeller an deiner Phantom lassen, sodass du durch einen Koffer etwas Zeit vor dem Abheben einsparen kannst.

Eine weitere Möglichkeit zum Transport deines Kopters sind sehr günstige Tragegurte, bei denen du deinen Multikopter einspannst und ohne weitere Hülle auf deinem Rücken transportieren kannst. Das mag für kurze Wegstrecken in Ordnung sein. Falls du aber länger zu Fuß unterwegs bist, dann rate ich dir dringend von dieser Variante ab. Sobald es anfängt zu regnen, wird der Kopter naß und bei Trockenheit wird Staub ins Gehäuse des Kopters gelangen. Auch bei einem Sturz gibt es keinerlei Schutz. Spare also nicht am falschen Ende und investiere lieber in die teureren Rucksäcke. Die Reparatur deiner beschädigten Drohne wird dich deutlich mehr kosten und teilweise sind Ersatzteile schwer zu besorgen (vor allem auf Reisen).

Welchen Rucksack/Koffer verwendest du, um deine Drohne sicher zu transportieren? Sag es uns in den Kommentaren!

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Über den Autor

Hey, ich bin Francis – Weltenbummler, Blogger und Drohnenpilot. Seit Januar 2015 reise ich mit Bina um die Welt. Immer im Gepäck ist eine Kamera-Drohne, mit der wir die schönsten Plätze aus der Luft festhalten. Auf unserem Blog teilen wir mit dir die besten Tipps für deine nächste Reise. Hast du noch Fragen zu diesem Artikel? Dann schreibe uns doch in den Kommentaren!

Diskussionen zum Thema

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  • Detlev | 10.01.2016

    Für alle die nicht ganz so viel Geld ausgeben wollen gibt es auch noch eine andere Lösung.
    Man nehme die Originalverpackung (ich habe eine Phantom3 Advanced) und schiebe diese in einen normalen CabinMax Rucksack.
    Den Rucksack hatte ich bereits und der Karton passt gerade so rein (ein bisschen drücken muss man schon). Oben ist dann noch ein bisschen Platz für sonstige Sachen. Eine kleine Kompaktkamera, GoPro etc. passt da schon noch rein.
    Kosten für mich: 0.- Euro ;). Der Rucksack alleine hatte, glaub ich, so um die 25 Euro gekostet.

    Ansonsten gibt es so noch sowas für 50.-:
    http://www.amazon.de/E821-Universal-Doppelt-Schulter-L%C3%A4ssige-Rucksack-Tragetasche-Outfield/dp/B017VXHMOA/?tag=myroadde0b-21
    Den benutze ich persönlich für zuhause (in Deutschland). Erfüllt seinen Zweck. Da aber nur die Phantom mit Zubehör reinpasst, werde ich bei meiner nächsten Reise die CabinMax-Orginalverpackung-Methode testen.

    Viele Grüße
    Detlev

    • Francis | 10.01.2016

      Das ist natürlich eine smarte Idee. Habe mir eben mal unsere Verpackung angesehen. Ich bezweifle aber, dass das für größere Reisen eine gute Alternative ist. Mir wäre das zu wenig Polsterung. Da investiere ich lieber ein paar Euro mehr in einen Rucksack, weiß dann aber, dass meine Drohne den ersten Geburtstag übersteht. Für Gelegenheitsflieger, die nur kurze Strecken zurücklegen, ist dein Vorschlag aber bestimmt eine interessante Option.
      Liebe Grüße,
      Francis

  • Sascha | 12.01.2016

    Hi,

    ich hatte den Rucksack von MC-Cases und er kippt auch nach vorne. Was mich zudem gestört hat, die Polsterung ist nicht verklebt, was dazu führt, dass das Inlay beim Tragen nach hinten kippt und innen im Rucksack zwischen Außenseite und Inlay ein Lücke von fast 15 cm entsteht. Auch ist der untere Stauraum extrem schlecht zu erreichen, da der Rucksack nicht ganz aufgeht.
    Weiterer Kritikpunkt ist, dass die Motoren aus dem Inlay rausstehen und im Endeffekt somit allen Stößen ausgesetzt sind. Auch durch die vordere Tasche kann es dann passieren, dass irgendwas auf die Motorachse drückt.

    Ich habe mir den folgenden Rucksack angesehen und am Ende dann auch behalten:
    Tragerucksack extraleicht für DJI Phantom 3, Phantom II, Phantom 1 Handgepäck

    Hat zwar nicht so viel Stauraum wie der MC Cases, aber die Seitentaschen sind durchaus praktisch. Die Vorderseite/Rückseite sind aus Plastik. Auch hier stehen die Motoren etwas raus, aber durch das Plastik sind sie dennoch deutlich besser geschützt. Er trägt sich auch angenehmer..

    Und nun ein doch recht neues Modell von Manfrotto, das ich zumindest auf dem Papier überzeugend finde:

    https://www.manfrotto.de/produkte/taschen/rucksaecke/nbsp-7f6edc

    Das wars dann erstmal.

    • Francis | 12.01.2016

      Hallo Sascha,
      danke, dass du deine Erfahrungen mit uns geteilt hast! Das Überkippen habe ich dadurch gelöst, dass ich die Ladegeräte (Phantom + Blackpearl FPV Monitor) in das untere Fach gepackt habe. Die brauch ich seltener und da stört es mich auch nicht, dass ich an das Fach nicht so gut herankomme. Dass das Inlay nicht geklebt ist, kann ich nur teilweise bestätigen. Die meisten Polster sind geklebt. Es gibt ein paar freie Stücke, die ich auch frei positionieren möchte, damit ich den Rucksack besser ausnutzen kann. Daher finde ich das eigentlich ganz gut.
      An dem Drohnen-Rucksack von Globe Flight stört mich tatsächlich, dass er zu wenig Platz bietet. Das Modell von Manfrotto kannte ich noch gar nicht. Das macht wirklich einen soliden Eindruck.
      Beste Grüße und immer sichere Landungen,
      Francis

    • Francis | 18.01.2016

      Hi Sascha,
      mittlerweile hatte ich die Gelegenheit, den D1 von Manfrotto zu testen. Habe ihn nun oben im Artikel ergänzt. Ich finde das Modell sehr spannend und kann es nur weiterempfehlen. Danke für deinen Hinweis!
      Liebe Grüße,
      Francis

  • Sascha | 13.01.2016

    Hi Francis,

    bei meinem MC Cases (http://www.amazon.de/gp/product/B011G2HRGK/ref=as_li_tl?tag=myroadde0b-21) war nichts geklebt, ich konnte das Inlay komplett rausnehmen. Dadurch ist eben der obere Teil immer im Rucksack nach hinten gekippt. Zwischen dem Rucksack und Inlay war an der Oberkante dann eine Lücke von knapp 15cm, die man nicht wirklich nutzen konnte, denn da kommt man nicht hin. Grundsätzlich hatte das Inlay sehr viel Raum im Rucksack (auch an den Seiten etc.).

    Für meine Zwecke passt der Globe-Flight, denn das Ladegerät habe ich eigentlich nicht dabei und mit dem Phantom 3 brauche ich (noch) keine Videobrille.. ;)

    Gruß,
    Sascha

    • Francis | 13.01.2016

      Hallo Sascha,
      ach okay – du hattest also den anderen Drohnen-Rucksack. War ein Missverständnis. Dann macht das alles Sinn. Ich dachte der Platz da unten ist durch einen Kunststoff-Rahmen fest genug, dass er stehen bleibt. Gut zu wissen, dass das nicht der Fall ist! Danke dir :) Habe es gleich bei den Nachteilen mit ergänzt.

      Na wir haben 3 Akkus, Ersatz-Propeller, Notebook, Blackpearl FPV-System und weiteren Kleinkram mit im Rucksack. Haben uns jetzt auch noch Prop-Guards besorgt. Da brauchen wir den Stauraum schon.
      Viele Grüße,
      Francis

  • Marcus | 29.01.2016

    Hallo Francis,
    zunächst einmal vielen Dank für diesen Artikel und die Tests. Gerade auf dem Gebiet Rucksäcke für Drohnen ist der Markt für mich als Neuling schwierig zu scanne. Ich kann halt nicht einfach zu dem Taschenhändler meines Vertrauens gehen und mal eben einen solchen Rucksack ausprobieren. Daher bin ich auf solche Erfahrungsberichte wie Deinen angewiesen.
    Eine Frage, da ihr ja auch viel gereist seit und die Rucksäcke viel getragen habt. Gibt es vom Tragekomfort deutliche Unterschiede zwischen dem Manfretto und anderen? Bei den anderen scheint mir häufig die Aufhängung der Schultergurte am Ansatz zu eng zu sein. Zudem würde ich gerne einen Rucksack mit Hüftgurt finden, der nicht gleich so groß ist, wie ein Rucksack für einen 3-Wochen-Trip.

    Kannst Du da noch etwas zu sagen?

    Vielen Dank und schönen Gruß aus Königstein

    • Francis | 29.01.2016

      Hallo Marcus,
      es ist tatsächlich schwer, gute Rucksäcke für Drohnen zu finden. Der Markt entwickelt sich ja gerade erst. Wie ich oben geschrieben habe, konnte ich nicht alle Rucksäcke (lange) ausprobieren. Der Manfrotto hebt sich aber deutlich von den anderen Modellen ab. Den Rucksack trage ich richtig gerne. Bei den Rucksäcken von MC Cases bin ich nach längeren Wanderungen froh, wenn ich ihn wieder absetzen kann. Also ja: Die Unterschiede sind wirklich spürbar! Und der Manfrotto hat meines Wissens als einziger Drohnen-Rucksack auch einen Hüftgurt. Ich denke also, das ist das passende Modell für dich!
      Liebe Grüße, Francis

      • Marcus Konitzny | 29.01.2016

        Super!! Danke Dir, damit steht meine Kaufentscheidung dann auch fest.
        Übrigens ist für Österrich die Gesetzeslage leider verschärft: wenn man mit der Drohne Fotos oder Videos macht, egal ob gewerblich oder privat, ist eine Genehmigung Pflicht :(

      • Francis | 29.01.2016

        Ja ich denke, mit dem Manfrotto triffst du die beste Entscheidung! Danke für den Hinweis zu Österreich. Werde den Artikel in den kommenden Tagen wieder aktualisieren. Alles Gute und viele sichere Flüge, Francis

      • sasha | 13.02.2016

        Hi Francis,

        es wäre toll, wenn du etwas mehr zum Manfrotto schreiben könntest und noch ein paar Bilder dazu..

        Bisher habe ich nur die Pressebilder gesehen, aber noch nicht in realer Umgebung. Auch wäre es schön zu sehen, wie er auf dem Rücken aussieht, denn so kann man sich nur schwer die Größe vorstellen.

        Gruß, sasha

      • Francis | 15.02.2016

        Hi Sasha,
        sehr gute Anregungen. Das hole ich gern noch nach. Bin nun auf den Manfrotto umgestiegen und unsere Reise geht am Mittwoch weiter. Dann kann ich in ein paar Wochen mehr Erfahrungen teilen und die gewünschten Fotos hochladen. Hat es noch paar Wochen Zeit?
        Beste Grüße, Francis

  • André | 29.01.2016

    Hallo Francis, vielen Dank für den hilfreichen Einblick! Wollte eben den Manfrotto D1 Drohnenrucksack kaufen. Leider ist der nicht mehr verfügbar. Weißt du, ab wann ich den wieder kaufen kann?
    MfG André

    • Francis | 29.01.2016

      Hi André, ich habe gerade mal nachgefragt. Sobald ich etwas weiß, sage ich dir hier Bescheid!
      Viele Grüße, Francis

    • Francis | 29.01.2016

      Hallo André,
      voraussichtlich ist der Drohnen-Rucksack Ende Februar wieder bei Amazon erhältlich.
      Beste Grüße, Francis

  • sasha | 30.01.2016

    Bei Manfrotto ist er lieferbar.

    Der von mir erwähnte Rucksack hat auch einen Hüftgurt.

    • Francis | 01.02.2016

      Danke für die Infos Sascha!

  • Daniel | 01.03.2016

    Der perfekte Reiserucksack für Phantom 3 und zusätzliches DSLR-Equipment ist der Think Tank Airport Helipak mit jeder Menge Platz für Copter, Akkus, DSLR-Kamera und mindestens 2-3 Objektive, Laptop. Angenehm zu tragen, mit gut sitzendem Hüftgurt. Hochwertig verarbeitet, und Flugkabinentauglich. In Europa nicht sehr verbreitet, den führen nur wenige Shops. Die Suche danach lohnt sich aber.

    • Francis | 01.03.2016

      Hallo Daniel,
      vielen Dank für den Tipp! Das Modell kannte ich noch gar nicht. Sieht nach einer robusten Verarbeitung aus! Allerdings kann ich mir nicht so ganz vorstellen, wie du da die DSLR mit den Objektiven unterbekommst. Wäre klasse, wenn du mir mal ein Foto an [email protected] schicken könntest. Tausend Dank im Voraus und sonnige Grüße,
      Francis

  • Pascal | 03.04.2016

    Hallo Francis,

    Kompliment für diesen tollen Blog und die gelungenen Aufnahmen.
    Konntest du den Manfretto Rucksack in der Zwischenzeit schon etwas intensiver testen?
    Ich werde diesen Sommer in Indonesien unterwegs sein und bin mir am Überlegen diesen Rucksack zu kaufen.
    Hast du sonst vielleicht gerade noch ein paar Tipps bezüglich Drohnen in Indonesien? Deinen Beitrag bezüglich den Drohnen-Gesetzen habe ich bereits gelesen, super Zusammenstellung. Danke dafür!

    Beste Grüsse aus der Schweiz,
    Pascal

    • Francis | 07.04.2016

      Hallo Pascal,
      danke für die positive Rückmeldung. Ich nutze den Manfrotto ja nun seit zwei Monaten und ich bin nach wie vor begeistert. Es gibt nur einen echten Nachteil: Das Fach für die Propeller ist nicht so ideal. Habe das Gefühl, dass Druck auf die Propeller ausgeübt wird und dadurch eine Unwucht entsteht. Es ist noch nicht so schlimm, dass Jello-Effekte entstanden wären, allerdings hat der Geräuschpegel in letzter Zeit etwas zugenommen.

      Trotzdem finde ich den Rucksack bis jetzt die beste Wahl. Wenn ich die Zeit finde, schreibe ich mal einen ausführlichen Artikel zum Manfrotto Drohnen-Rucksack. Übrigens ist der Rucksack bei Amazon zurzeit heruntergesetzt: https://my-road.de/go/manfrotto-aviator-d1/ *

      Willst du auch eine Spiegelreflex in dem Rucksack transportieren?

      Wir sind ja gerade wieder in Indonesien und bisher lief alles reibungslos. Nur in Borobudur (Gepäckkontrolle am Eingang; musste Drohne abgeben) und Prambanan durften wir nicht fliegen.

      Viele Grüße in Schweiz,
      Francis

      • Pascal | 07.04.2016

        Hallo Francis,

        Danke für die rasche Antwort. Ich werde mir den Rucksack in diesem Fall auch bestellen.

        Ich werde es wahrscheinlich bei einer Kompaktkamera belassen, da mein Kollege mehr Fotos machen wird. Meine Kompaktkamera plus Zubehör werde ich aber auch im Rucksack transportieren.

        Freut mich zu hören, dass es sonst keine Probleme gab in Indonesien. Wir werden voraussichtlich auf diesen Inseln unterwegs sein:
        Java, Gili Air, Lombok, Flores, Komodo Island, Kanwa Island.

        Viele Grüsse und weiterhin viel Spass auf eurer Reise!
        Pascal

      • Francis | 07.04.2016

        Hallo Pascal,
        gern geschehen und vielen Dank für deine Unterstützung! Haben uns sehr darüber gefreut!

        Vielleicht bekommst du die Propeller dann sogar noch oben in das Kamera-Fach.

        Bis auf Komodo sind wir überall ohne Schwierigkeiten geflogen. Auf Flores haben wir noch ein paar Tage, aber das wird schon gut gehen ;)
        Beste Grüße,
        Francis

      • Francis | 12.04.2016

        Hallo Gerd,
        der Procraft Drohnen Ruchsack sieht auf den ersten Blick ziemlich gut aus, allerdings macht mich das angegebene Gewicht von 3,5 Kilogramm stutzig. Ich finde unseren Manfrotto mit 1,9 kg schon recht schwer. Aufpassen musst du auch, falls du ein Notebook mit im Rucksack transportieren willst. So wie ich das sehe, finden Laptops nur im Deckel Platz, was wegen mangelnder Polsterung nicht so ideal ist. Auch die maximale Notebool-Größe von 15″ finde ich recht gering. Da weißt du am besten, ob du mehr brauchst.
        Vor allem wegen dem hohen Gewicht würde ich persönlich die Finger von dem Modell lassen.
        Ich hoffe, ich konnte dir helfen.
        Beste Grüße,
        Francis

  • Marcel | 15.04.2016

    Hallo zusammen,
    auch ich bin interessierter Mitleser. Wirklich tolle Berichte und klasse so viel gebündelte Erfahrungen zum Reisen mit Multicoptern zu finden. Auch wir planen gerade unsere nächste Reise nach Sri Lanka mit Copter (H4 680). Der Rucksack von Manfrotto sagt mir sehr zu. Was ich mich jedoch frage, ob es bisher bei euch Probleme gab den als Handgepäck mitzunehmen, da er ja zumindest theoretisch mit seinen 56 cm Höhe für die meisten Airlines zu groß ist. Oder gebt ihr den immer als Gepäck mit auf?
    Über eine kurze Info würde ich mich sehr freuen.
    Viele Grüße
    Marcel

    • Francis | 16.04.2016

      Hallo Marcel,
      nein, den Drohnen-Rucksack haben wir immer mit im Handgepäck. Einmal gab es im Flugzeug (Garuda Airline) eine spezielle Aufbewahrung für größere Handgepäck-Stücke, wo wir den Manfrotto mit abgeben sollten. Wirkliche Probleme gab es bisher nicht.
      Beste Grüße,
      Francis

  • Dominic | 01.07.2016

    Hey Ho! Hab grad euren Blog gefunden! :-)
    Echt klasse!!
    Ich bin grad auch auf der Suche nach nem Rucksack und bin ein großer Fan von dem Manfrotto.
    Da das letzte update im April war dachte ich ich funk nochmal dazwischen wie es denn die letzten Monate so lief damit.
    Gab es Probleme mit Handgepäck? (meine größte Sorge)
    Wie geht es den Propellern?
    Und gibt es evtl mittlerweile noch ne Alternative?
    Vielen Dank und macht weiter so!!!
    Grüße aus Down Under
    see ya
    Dom

    • Francis | 02.07.2016

      Hi Dom,
      danke für deinen Kommentar! Ich bin nach wie vor mit dem Drohnen-Rucksack von Manfrotto zufrieden. Er ist bequem, robust und den Propellern geht es auch noch gut.
      Einmal sollten wir den Rucksack beim CheckIn abgeben (Flug von Bali nach Flores mit Garuda). Man hat uns dann aber doch damit ins Flugzeug gelassen. Sonst gab es keine Probleme.

      Zu überzeugenden Alternativen kann ich bisher nichts sagen.

      Bist du auch auf einer längeren Reise? Welche Erfahrungen hast du bisher mit deinem Kopter in Australien gesammelt? Welches Modell fliegst du?

      Beste Grüße aus Malaysia,
      Francis

  • Matthias | 21.08.2016

    Hallo Francis,
    ich bin vor kurzem auf deinen Blog gestoßen und kann dir nur Danke! sagen. Habe bisher fast sämtliche Infos von eurer Seite bezogen.
    Meine Freundin und ich gehen ab 1.Sept für ein halbes Jahr auf eine „kleine“ Weltreise. Wir studieren beide Medizin und können dieses halbe Jahr in unser Studium integrieren in dem wir an verschiedenen Stationen in Krankenhäusern arbeiten. Start sind bei uns die Philippinen, danach Neuseeland mit dem Camper, Australien und danach noch Bali, Thailand und Kambodscha.
    Da ich bei unseren bisherigen Urlauben immer mit der GoPro Hero 3+ und meiner Sony Alpha 58 gefilmt habe (USA Roadtrip: https://vimeo.com/143564221) und jetzt einen Schritt weiter gehen möchte, habe ich mir die DJI Phantom 3 Standard besorgt und bin höchst zufrieden. Ich freue mich schon extrem auf die Videos die ich damit machen kann.
    Aufgrund deines Blogs und deiner Vorschläge und Erfahrungen habe ich mir dann etliches Zubehör und den Manfrotto Rucksack besorgt und bin echt begeistert davon!
    Jetzt zu meiner Frage: Ich bin etwas unsicher wegen der Drohne und dem Equipment bei Sachen wie Rafting oder Kajak Fahren. Ich habe deine ganzen Videos geschaut und gesehen dass du auch beim Raften mit der Drohne gefilmt hast. Meine Frage ist nun wie du damit umgegangen bist die Drohne vor Wasser zu schützen? Beim Raften gehts ja manchmal ziemlich wild her. Hast du den Rucksack da noch extra in einen wasserdichten Beutel gepackt oder wie hast du dein Equipment vor der Nässe geschützt? Wenn ja, welchen Beutel mit welcher Größe kannst du für den Manfrotto empfehlen?

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
    Danke dir schonmal!

    LG
    Matthias

    • Francis | 23.08.2016

      Hallo Matthias,
      schön, wenn wir helfen konnten! :) Euer Trip klingt wirklich spannend.
      Zu deiner Frage: Da ist ein falscher Eindruck entstanden. Wir sind nur an einem Fluss entlang gewandert, wo viele Rafting-Boote vorbeigefahren sind. Wir saßen selber nicht mit im Boot und haben vom Ufer aus die Drohne gesteuert. Wenn es zu nass werden könnte, dann bleibt die Drohne bei uns immer daheim – das Risiko ist zu hoch. Beim Rafting kann ein Boot ja auch mal umkippen. Wir haben schon immer Ausschau nach Dry-Bags für die Phantom gehalten, waren dabei aber noch nicht erfolgreich. Alles was wir bisher in den Händen hielten, war zu klein. Lass uns wissen, falls du fündig wirst.

      Auf Inseln müssen wir manchmal ein Bootstaxi nehmen, wo es sehr spritzig während der Fahrt werden kann. Für solche Fälle ziehen wir das Regen-Cover über den Rucksack, das zum Manfrotto dazugeliefert wird. Das hat bis jetzt ausgereicht.

      Hoffentlich konnte ich dir helfen! Viel Spaß und ein unfallfreies Abenteuer ;) Francis

  • Matthias | 27.08.2016

    Hallo Francis,
    danke für deine Antwort. Ich hab folgenden Bag bestellt und der Rucksack passt wunderbar rein. https://www.amazon.de/gp/product/B007462SBM/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&psc=1&linkCode=ll1&tag=myroadde0b-21&linkId=8272ff77b4e6a19fb23d978472a9b8c6 *
    Alternativ hab ich noch überlegt den hier zu kaufen, aber der war mir dann zu schwer für das halbe Jahr:
    https://www.amazon.de/dp/B00KCP059E/ref=as_li_ss_tl?psc=1&linkCode=ll1&tag=myroadde0b-21&linkId=29985686713fb785b52dae5261aa5598 *

    Ich denke mit dem Tatonka fahr ich ganz gut, zumindest um den Rucksack sicher und trocken zu transportieren, z.B. beim Abel Tasman National Park mit dem Kanu. Auspacken währenddessen ist mir dann wahrscheinlich auch zu steil. Mal sehen wie sicher ich im Umgang auf dem Wasser damit bin.

    Ich berichte gerne nochmal nach der Reise und auch wie sich der Beutel geschlagen hat.
    Schönes Reisen euch noch! :-) Und danke für die wunderbaren Tipps!

    LG
    Matthias

    • Francis | 29.08.2016

      Hi Matthias,
      super cool! Online hatten wir bis jetzt noch nicht geschaut, da wir immer unterwegs waren. Danke für den Tipp!
      Dann wünschen wir dir schon mal ein großartiges Abenteuer! Du wirst die Zeit genießen! Wir freuen uns von dir zu hören. LG Francis

  • Helmut Liertzer | 12.09.2016

    Hallo Francis,
    nachdem ich einige Dronenrucksäcke ausprobiert und wieder zurückgeschickt habe bin ich endlich auf den richtigen gekommen. Sauteuer aber wert: Lowepro DroneGuard 450 AW *. Ideales Mass als Handgepäck, alles drinnen inkl. Reserveakkus, iPad, Ladegerät, Windmesser (in Österreich von der Austro Control vorgeschrieben – habe Bewilligung) UND große Spiegelreflexkamera + 2. Objektiv!! sowie diverses „Kleinzeug“. Hervorragend verarbeitet. Da kann auch Manfrotto nicht im geringsten mit!
    LG Helmut

    • Francis | 14.09.2016

      Hallo Helmut,
      vielen dank für deinen hilfreichen Kommentar. Der Lowepro DroneGuard BP 450 AW sieht wirklich gut aus. Nur die Abmessungen erscheinen mir etwas groß für das Handgepäck. Was für einen Kopter hast du? Weißt du, ob auch eine Phantom 4 hinein passen würde?
      Beste Grüße, Francis

  • Helmut Liertzer | 14.09.2016

    Hallo Francis,
    der 450 AW entspricht den IATA Vorschriften für Handgepäck! Sollten trotzdem bürokratische Probleme auftauchen, lässt er sich auch in alle Richtungen etwas „stauchen“. Außenmaß gesamt 116 cm (max. „wären“ 115cm) Der Dronegard 400 kommt auf fast 120 cm! Ich bin bereits mehrmals innerhalb Europas geflogen, ohne jegliche Probleme! Passt hervorragend in die Überkopffächer, quer zur Flugrichtung wie es sein soll. Inhalt: 1x DJI Phantom 4, 8 Propeller, RC, iPad, alle Kabel, 2 Akkus (3. wäre problemlos), FPV Brille FatShark + Zubehör, Windmesser UND 1 gr0ße Spiegelreflexkamera mit angesetzten ZoomObjektiv, sowie eine kleine Fixbrennweite. Es wird dann schon etwas eng, trotzdem habe ich auch noch einmal für eine kurze Fahrstrecke im PKW, auf dem Kopter, mein Notebook zusätzlich untergebracht. Man muss bedenken, dass hier die üblichen, üppigen Hartschaumteile fehlen, die enorm viel Platz wegnehmen. Trotzdem ist alles gut und sicher verwahrt. Bisher keine Kratzer oder Schäden. Außerdem sollte man auch bedenken, dass der Kopter problemlos aus mehreren Metern Höhe auf weichen Untergrund fallen kann!! Also es ist wirklich kein „zimperliches“ Gerät.
    Herzliche Grüße,
    Helmut

    • Sasha | 14.09.2016

      Hi Helmut,
      das ist leider nicht richtig. Selbst Lowepro gibt auf der Webseite an, dass er nicht als Handgepäck zugelassen ist.

      Du hattest wohl bisher Glück!

      Sasha

  • Helmut Liertzer | 14.09.2016

    Hallo Sasha,
    Du hast recht, ich habe mir jetzt gerade die deutsche Lowepro Seite angesehen. Der Handgepäck-Hinweis ist offensichtlich neu und scheint sind nach der Spezifikation vereinzelter Fluglinien zu richten. Argumentationsmäßig beziehe ich mich auf die offiziellen IATA Richtlinien! http://www.koffer-direkt.de/index.php?cl=dh_airlines . D.h. Die 115 cm b+h+t sind für mich bindend! Da passt der Lowepro. Lowepro muss sich aber an die Mindestmaße einzelner Airlines richten, daher wohl die Warnung. Wenn ich mir z.B. die angegebenen Maße von Aegean Airlines ansehe so ist hier eine Tiefe = Dicke von max. 20 cm angegeben. Da passt dann kein Rucksack mehr, auch nicht mein Fotorucksack den ich seit 10 Jahren verwende! Ich bin in den letzten 2 Monaten 4x mit der Aegean geflogen – keinerlei Probleme! Dass sich Hersteller in der heutigen Zeit rundherum absichern müssen ist leider Tatsache, auch wenn es den eigenen Umsatz betrifft. Wie gesagt im Falle des Falles bestehe ich auf die 115cm lt. IATA. Allerdings musste ich diese Argumentation bis jetzt nie verwenden. Guten Flug und liebe Grüße,
    Helmut

    • Francis | 15.09.2016

      Hallo Helmut,
      die IATA-Vorgaben sind ja eher Empfehlungen an die Airlines. Das ist im Zweifelsfall nicht viel wert. Trotzdem hast du schon recht. Es gibt zwar die Vorgaben, aber auf ein paar Zentimeter kommt es in der Regel nicht an. Da drücken die meisten Airlines ein Auge zu.
      Wir sind nächste Woche auf der Photokina in Köln. Vielleicht kann ich mir da den DroneGuard BP 450 mal direkt am Lowepro-Stand ansehen.
      Viele Grüße,
      Francis

  • Erky | 29.09.2016

    Hi Leuts, bin auch gerade auf diesen Blog gestossen. Super Sache, was ihr hier macht.
    Vielleicht noch ein kleines Feedback zum DroneGuard BP 450 Rucksack. OK, das Teil hat eine sehr starke Hülle und schütz somit die Drone sicherlich vor Beschädigungen. Aber hier wurde der Platz im Rucksack nicht für Transportvielfalt ausgelegt, sondern eben mehr für die Sicherheit. Denn andere Gegenstände wie Fotoapparat oder GoPro-Ausrüstungen kriegt man hier kaum unter. Bedenkt man zudem, dass für längere Reisen sicherlich auch ein Laptop mitgenommen werden sollte, steht man mit diesem Rucksack ganz klar im Abseits! Denn es gibt schlicht und einfach kein Platz für einen Laptop. Somit fällt dieser Rucksack für mich als Option schon mal weg! Und die Grösse scheint mir doch auch noch recht sperrig zu sein.
    Ich Ringe Momentan auch ziemlich mit dem Gendanken, welchen Rucksack ich kaufen soll. Habe bisher nur eine negative Bewertung für den Manfrotto gesehen. Angeblich übt der Rucksack einen ziemlich starken Druck auf das Landegestell und Antennen aus?
    Könnt ihr da vielleicht Feedback geben?

    • Francis | 29.09.2016

      Hallo Erky,
      vielen Dank für den ausführlichen Bericht zum DroneGuard! Dass der Manfrotto starken Druck auf das Landegestell ausübt, können wir nicht bestätigen. Einzig die Propeller sind nicht ganz so ideal gelagert. Aber das geht schon in Ordnung. Platz für ein Notebook und eine DSLR ist auf jeden Fall.
      Beste Grüße, Francis

  • SCM | 16.12.2016

    Also ganz ehrlich, ich nutz den hier für 40€ und meine Drohne kommt genau so heil an und der Rucksack sieht zumindest besser als diese 200€+ oder Hardshell Rucksäcke aus: https://www.amazon.de/gp/product/B01BYM5MTG/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&linkCode=ll1&tag=myroadde0b-21&linkId=482d7f28aade00d290c3518b6fb5d7b1

    • Francis | 18.12.2016

      Hi,
      ob er nun besser aussieht, das sei mal dahingestellt – ich habe da einen anderen Geschmack ;) Aber mir würden die Funktionen von dem Navitech auf Reisen nicht ausreichen. Trotzdem danke für deinen Hinweis! :)
      Viele Grüße, Francis

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