Die Drohnen-Verordnung 2017: Alle Neuerungen auf einen Blick

Bleibt der Copter nun häufiger am Boden?

Im April 2017 ist die neue „Drohnen-Verordnung“ in Kraft getreten, die neue Vorschriften für den Betrieb von Multicoptern vorsieht. In diesem Beitrag stellen wir alle wichtigen Neuerungen vor und zeigen dir, wo die Knackpunkte der neuen Gesetzgebung liegen.

Unter der Drohnen-Verordnung versteht man vor allem Änderungen an der Luftverkehrszulassungsordnung (LuftVZO) und an der Luftverkehrsordnung (LuftVO). Doch was wollte die Regierung eigentlich damit bezwecken?

Ziele der neuen Drohnen-Verordnung

Der Verkehrsminister Alexander Dobrindt wollte mit der Neuregulierung die Vorschriften für Multicopter-Piloten vereinfachen und Sicherheitsrisiken eindämmen. Dazu sollten die bestehenden Gesetze für unterschiedliche Anwendungsszenarien angeglichen werden, damit mehr Rechtssicherheit besteht und gewerbliche Piloten weniger Auflagen erfüllen müssen. So sollte es auch zu einer Entlastung der zuständigen Luftfahrtbehörden kommen.

Was sich mit der neuen Drohnen-Verordnung ändert

Durch die Drohnen-Verordnung ändern sich einige Dinge. Ab sofort dürfen Multicopter nur noch bis zu einer Höhe von 100 Metern über Grund aufsteigen. Höher darfst du nur fliegen, wenn du dich auf einem zugelassenen Modellflugplatz befindest oder eine Genehmigung von der zuständigen Luftfahrtbehörde eingeholt hast. Falls du dich im kontrollierten Luftraum befindest, gilt eine maximale Aufstiegshöhe von 50 Metern.

Mit der Drohnen-Verordnung wird die bisherige Trennung nach dem Zweck eines Drohnen-Fluges größtenteils aufgehoben und nun gelten dieselben Regeln für Freizeitflieger und gewerbliche Anwender. Das ist positiv zu bewerten, weil meiner Meinung nach professionelle Anwender bisher deutlich benachteiligt wurden. Im Gegensatz zu Hobby-Piloten mussten sie Genehmigungen einholen, obwohl sie sich tiefer mit der Materie auseinandersetzen und Risiken besser einschätzen können. Ich finde es prinzipiell sehr gut, dass es hier zu einer Angleichung gekommen ist! 

Ab sofort ist eine Genehmigung nur noch notwendig, wenn dein Copter mehr als 5 Kilogramm wiegt – unabhängig vom Einsatzzweck.

Die neue Drohnen-Verordnung definiert eine Reihe an Plätzen, zu denen du einen seitlichen Abstand von 100 Metern einhalten musst. Dazu zählen…

  • Menschenansammlungen. Leider gibt es auch durch die Drohnen-Verordnung keine Definition, ab wann eine Gruppe als Menschenansammlung gilt. Im Ausland gibt es sehr unterschiedliche Definitionen, die bei einer Mindestgruppengröße von 12 Personen beginnen und bis zu 1.000 Personen reichen. Von diesen internationalen Vergleichswerten lässt sich aber keine Definition für den deutschen Rechtsraum ableiten!
  • Unglücksorte, Katastrophengebiete, Einsatzorte von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben.
  • Bundesfernstraßen (konkret Autobahnen und Bundesstraßen), Bundeswasserstraßen und Bahnanlagen.
  • Industrieanlagen.
  • Justizvollzugsanstalten/Gefängnisse und Einrichtungen des Maßregelvollzugs.
  • Einrichtungen und Truppen der Bundeswehr sowie andere militärische Anlagen und Organisationen.
  • Anlagen der Energieerzeugung und Energieverteilung (Kraftwerke, Windräder, Umspannwerke etc.).
  • Einrichtungen, in denen erlaubnisbedürftige Tätigkeiten der Schutzstufe 4 gemäß Biostoffverordnung (Institute in Hamburg, Berlin, Marburg und auf der Insel Riems) durchgeführt werden.
  • Grundstücke von Verfassungsorganen des Bundes und der Länder sowie obere und oberste Bundes- und Landesbehörden.
  • Diplomatische und konsularische Vertretungen (Botschaften).
  • Internationale Organisationen im Sinne des Völkerrechts (UN, EU, NATO etc.).
  • Grundstücke der Polizei und anderer Sicherheitsbehörden.

Damit sind schon sehr viele Flugmanöver eingeschränkt. Selbst in ländlichen Gebieten kann es zu erheblichen Einschränkungen kommen. Eine gute Karte, die die vielen neuen Flugverbote berücksichtigt, findest du hier.

Screenshot vom großartigen Map2Fly Karten-Service

Als Steuerer eines Multicopters bist du weiterhin dazu verpflichtet, bemannten Luftfahrzeugen und Freiballonen auszuweichen. Zu den Außengrenzen von Flughäfen ist ein Sicherheitsabstand von 1,5 Kilometer einzuhalten. Ebenso bleibt die Pflicht, eine Drohnen-Versicherung abzuschließen, und das Verbot von Nachtflügen (Sondergenehmigungen für Nachtflüge sind jedoch möglich). 

Es gibt jedoch noch weitere Verbote, an die wir Copter-Piloten uns halten müssen.

Wirklich eine Vereinfachung?

Zum Beispiel ist das Überfliegen von Wohngrundstücken verboten, wenn der Copter mehr als 250 Gramm wiegt oder in der Lage ist, optische Daten, akustische Daten oder Funksignale zu sammeln, zu speichern, und/oder zu übertragen. Bei Flügen mit den gängigen Kamera-Drohnen ist also die Zustimmung desjenigen einzuholen, dessen Rechte betroffen werden könnten. Somit müssen die Eigentümer und ggf. Mieter befragt werden, ob sie mit dem Überflug einverstanden sind. Der damit verbundene bürokratische Aufwand kann gigantisch werden.

De facto bedeutet das, dass viele Drohnen-Flüge nur noch außerhalb von Städten/Siedlungen möglich sind, weil der bürokratische Aufwand sonst einfach zu groß wird. Das Gesetz sieht allerdings vor, dass die Luftfahrtämter der Bundesländer Ausnahmen zulassen können. Die Behörden der Bundesländer gehen aber sehr unterschiedlich mit dem Genehmigungsverfahren um.  

In Wohngebieten müssen die Betroffenen einem Drohnen-Flug zustimmen

Flüge außerhalb der Sichtweite und First-Person-View

Flüge außerhalb der Sichtweite sind mit der neuen Luftverkehrsordnung neu geregelt. Zum Glück wurde genau konkretisiert, was wir unter „Flügen außerhalb der Sichtweite“ zu verstehen haben.

Von Flügen außerhalb der Sichtweite sprechen wir, wenn du als Steuerer den Copter selbst nicht mehr mit bloßem Auge beobachtest, sondern dich zur Steuerung auf einen Monitor oder eine Videobrille verlässt.

Grundsätzlich zulässig sind FPV-Flüge, solang du deine Drohne nicht höher als 30 Meter aufsteigen lässt. Falls dein Copter mehr als 250 Gramm wiegt, benötigst du zudem eine weitere Person, die den Copter mit bloßem Auge beobachtet und dich auf mögliche Gefahren während des Fluges aufmerksam machen kann. Unter diesen Bedingungen wertet das Gesetz dein Manöver nicht als „Flug außerhalb der Sichtweite“.

Falls dir diese Einschränkungen nicht ausreichen, kannst du eine Erlaubnis für Flüge außerhalb der Sichtweite bei der Landesluftfahrtbehörde beantragen. Diese Genehmigung wird allerdings nur für unbemannte Flugsysteme mit einer Startmasse von mehr als 5 Kilogramm erteilt.

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Die Kennzeichnungspflicht

Ein wichtiger Bestandteil der neuen Drohnen-Verordnung ist die Einführung einer Kennzeichnungspflicht. Multicopter sollen mit den Daten des Steuerers versehen werden, damit im Schadensfall der Verursacher ermittelt werden kann. Eine Plakette ist ab einer Abflugmasse von 250 Gramm verpflichtend. Die Plakettenpflicht tritt zum 01.10.2017 in Kraft. Bis zu diesem Datum galt eine Übergangsphase, damit alle Besitzer auf die neuen Regularien reagieren konnten.

Auf der Drohnen-Plakette muss dein Name und deine Anschrift vermerkt sein. Ich finde es sinnvoll, zusätzlich die Telefonnummer anbringen zu lassen.

Der Gesetzgeber hat Anforderungen an das Material der Identifikationsmarke gestellt. So muss die Plakette feuerfest sein. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) spricht selbst davon, dass ein Aluminium-Aufkleber mit Adressgravur für die Kennzeichnung geeignet ist. Hochwertige Drohnen-Plaketten können z.B. hier erworben werden.

Ab wann wird ein „Drohnen-Führerschein“ erforderlich

Zentraler Punkt der neuen Drohnen-Verordnung wird die Einführung eines Kenntnisnachweises, der ab einer Startmasse von mehr als zwei Kilogramm notwendig wird (oft auch Drohnen-Führerschein genannt). Für einen Großteil der Drohnen, die aktuell im Umlauf sind, wird dieser Kenntnisnachweis nicht verpflichtend sein. Betroffen sind vor allem Piloten von hochpreisigen Drohnen wie dem DJI Inspire 2.

Du benötigst den UAV-Kenntnisnachweis jedoch auch, wenn du eine Ausnahmegenehmigung beantragen willst. 

Auch Flüge an Bahnbrücken sind zukünftig eingeschränkt

Auch für den Kenntnisnachweis hatte das BMVI eine Schonfrist bis zum 01.10.2017 eingeräumt. 

Wie erhalte ich eine Flugerlaubnis

Nun gibt es eine ganze Reihe an Szenarien, bei denen du durch die neue Drohnen-Verordnung eine Erlaubnis von der zuständigen Landesluftfahrtbehörde benötigst. Am besten kontaktierst du die zuständige Behörde in deinem Bundesland und fragst nach den aktuellen Regeln. Leider konnten sich die Bundesländer bisher nicht auf ein einheitliches Vorgehen einigen.

Wenn du eine Genehmigung von der Luftfahrtbehörde deines Bundeslandes beantragst, muss dargestellt werden, dass du dich an die gängigen Rechtsvorschriften hältst. Dazu zählen insbesondere die Sicherheit des Luftverkehrs, die öffentliche Sicherheit und Ordnung, der Datenschutz, der Naturschutz und der Schutz vor Fluglärm. Im Einzelfall können weitere Unterlagen verlangt werden wie die Zustimmung von Grundstückseigentümern, Gutachten von Sachverständigen und andere Bewertungen durch Fachleute.

Die Erteilung der Genehmigung befreit dich jedoch nicht von der Einhaltung anderer Rechtsvorschriften wie z.B. dem Bundesnaturschutzgesetz und dem Naturschutzrecht des jeweiligen Landes.

Keine Erlaubnispflicht besteht übrigens für Behörden oder Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (kurz BOS) während eines Not-/Unfalls bzw. einer Katastrophe. Für BOS im Einsatz gelten die zahlreichen Mindestabstände, die ich oben genannt habe, nicht. Auch wenn eine Privatperson im Auftrag und unter Aufsicht einer BOS in einer Notsituation agiert, entfallen die Mindestabstände und die Erlaubnispflicht.

Hast du noch Fragen zur „Drohnen-Verordnung“? Dann ab damit in die Kommentare!

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Über den Autor

Hey, ich bin Francis – Weltenbummler, Blogger und Drohnenpilot. Seit Januar 2015 reise ich mit Bina um die Welt. Immer im Gepäck ist eine Kamera-Drohne, mit der wir die schönsten Plätze aus der Luft festhalten. Auf unserem Blog teilen wir mit dir die besten Tipps für deine nächste Reise. Hast du noch Fragen zu diesem Artikel? Dann schreibe uns doch in den Kommentaren!

Diskussionen zum Thema

1 2
  • Christian | 12.08.2017

    Hallo zusammen,
    Ich hätte da auch mal eine Frage, wenn ich jetzt als Kleinunternehmer gewerblich unterwegs bin brauche ich jetzt schon einen Kenntnisnachweiß? ( Für Fotos von Immobilien, Hochzeiten etc.)
    Oder erst ab 01.10.2017?
    Hat den hier vielleicht schon jemand gemacht oder kennt eine Adresse wo man den machen kann?
    Grüße, Christian

    • Francis | 14.08.2017

      Hallo Christian,
      der Kenntnisnachweis ist nicht davon abhängig, ob du gewerblich fliegst. Eher musst du berücksichtigen, ob du über die 2 Kilogramm-Grenze kommst oder ob du innerhalb der oben beschriebenen verbotenen Gebieten fliegst. Bei Hochzeiten ist das sicherlich der Fall. Schau mal hier in diesem Artikel. Da haben wir viele Fragen beantwortet. Als Anbieter können wir dir den hier empfehlen.
      Liebe Grüße und viel Erfolg,
      Francis

  • helmut neumann | 21.10.2017

    wie kann ich den halter einer nicht gekennzeichneten
    drohne feststellen?

    • Francis | 24.10.2017

      Hallo Helmut, das geht nicht. Viele Grüße, Francis

  • Tobi | 06.12.2017

    Hallo Francis,
    ich liebäugle mit dem Kauf einer Mavic (auch im Hinblick auf einen geplanten USA-Urlaub). Die neuen Regelungen sind eigentlich recht klar, aber es wird immer nur vom Flug gesprochen. Was ist aber mit dem Start?

    Grundsätzlich brauche ich doch die Genehmigung des Grundstückseigentümers. Wie sieht das denn „in der Pampa“ aus, bei einem Feld oder einer Wiese?
    Und wie mit öffentlichem Grund, z.B. einer Landstraße, einem Wanderparkplatz oder so? Muss ich da die Gemeinde, den Landkreis oder wen auch immer wirklich vor jedem Start um Erlaubnis bitten? So gesehen wäre das Fliegen bzw. das legale Starten ja außerhalb von Modellflugplätzen fast unmöglich?

    LG Tobi

  • Stephan | 28.12.2017

    Hi Francis,

    ich habe mit viel Neugier so einiges an Informationen hier gesammelt, da ich vorhatte nun auch in das Hobbyfliegen einzusteigen, doch die Regeln und Vorschriften sind so umfangreich und leider auch einschränkend, dass ich das Hobby schon fast wieder ad acta legen möchte und auf einen teuern Kauf verzichte.

    Du gibst immer wieder 30m Flughöhe an und ich finde auf der DFS Website momentan nur die max. Höhe von 50m, die nicht überschritten werden darf und somit auch ohne Genehmigung geflogen werden darf unter Berücksichtigung aller anderen Kriterien natürlich. Auch gibt es auf DFS bereits ein neuses PDF was ab Hanuar 2018 gilt wenn man Aufsteigen will. Dort wird wieder nur von 25kg bis 100m geredet und das betrifft wohl auch wieder nur gewerbliche Zwecke.

    Hinzu kommt dann noch, dass es keine einhetliche Karte mit genauen Grenzen (inkl. Starssennamen HAusnummerngenauer Flugverbotszonen) und Verbotzszonen gibt ob nun Naturschutzgebiete, Flughäfen und best. Gebäude, die man nicht überfliegen darf oder in deren Nähe man nicht aufsteigen darf, um als Fluginteressierter Hobbypilot mal ganz genau sehen zu können, wo man überhaupt noch ohne Genehmigungen und Probleme aufsteigen darf. Das wäre nämlich dann ein echtes Kaufkriterium, da insbesondere in den Städten, bei mir ist dies Berlin, alein schon eine über 5km große Verbotszone existiert (5,556km radius um den Reichstag) die nahezu die halbe Stadt abdeckt und wenn man nun noch die Flughäfen udn Naturschutzgebiete als Karte darüberlegen würde (ZB als Folie), dann ergeben sich mit BER zukünftig keine Aufstiegsmöglichkeiten mehr da ja auch noch zusätzlich auf Menschen und deren Wohnraum samt Privatsphäre und Datenschutz geachtet werden muss.

    Da macht aus meiner Sicht das Hobby schon keinen Snn mehr, außer man will nur noch in nem Verein mit einem Modellflugplatz fliegen oder ins Ausland reisen. Gibt es vielleicht doch noch Stellen auch in Städten bzw. Karten wo wirklich alle No-Go Areas eingezeichnet sind bzw alle Zonen, wo man ohne Bedenken jederzeit aufsteigen kann oder muss man sich das wirklich selbst von jeder Karte die es gibt zusammenbasteln?

    Ich verstehe den Privatspähreschutz schon als richtig, aber wenn ich nicht einmal mehr im leeren Park, an einem See, im Wald oder auf dem Hof einen Copter betreiben darf nur weil die Verbotszone derart ausgedehnt und groß ist, dass man in der Stadt nirgends mehr aufsteigen und filmen darf für den Privatgebrauch, dann dürfte dieser Trend bald wieder Geschichte werden. bzw. nur noch für kommerzielle Vorhaben genutzt werden.

    Grüße aus der Hauptstadt

    Stephan

  • Jörg S. | 12.03.2018

    Ich wurde gefragt ob ich mit meinem Copter bei der Rehkitzrettung helfen könnte, mein Problem ist nun das sich neben den Wiesen ein FFH Gebiet befindet.
    Wo kann man eine Genehmigung beantragen damit man die 100m Abstand unterschreiten darf?

    • Francis | 27.03.2018

      Hi Jörg,
      da musst du einen Ansprechpartner bei der Naturschutzbehörde ausfindig machen. Ich telefoniere mich in solchen Situationen nach Möglichkeit immer durch und versuche persönlich zu erklären, was ich vor habe und das ich auf das FFH-Gebiet Rücksicht nehme. Das ganze dann noch mal per Mail hinterherschicken und dann habe ich bisher meist in recht kurzer Zeit das Go bekommen.
      Viel Erfolg und beste Grüße, Francis

  • Doug Caywood | 21.03.2018

    I am a US citizen arriving in Germany in April 2018 for six weeks vacation. I have a DJI Spark (300grams) that has the address tag on it and I have a letter from my insurance company saying I am covered for liability. From your thread, I don’t need the Proof of Knowledge, but how do I register my drone…or as a tourist do I need to??? What else do I need to do???

    • Stephan | 21.03.2018

      Hello Doug,

      first have a look at this map: https://map2fly.flynex.de/
      There you can see the areas were it is not allow to fly with a drone. In Germany it is difficult to find areas of flight because safety and data protection take precedence. in the cities it is therefore hardly possible to fly with a copter as a private person.

    • Francis | 27.03.2018

      Hi Doug,
      I guess this link is useful for your vacation: https://drone-traveller.com/drone-laws-germany/
      Best regards, Francis

  • Anja | 05.04.2018

    Hallo und erst mal Danke für die super Zusammenfassung! Ganz klar ist mir aber noch nicht, ob ich die Drohne, hier die Spark und die Maverik Pro in den auf den gekennzeichneten Gebieten garnicht mehr fliegen darf oder nur unter 30 m. S.h. z.B die ganze Ostseeküste von Kiel bis ins Stettiner Haff. Das wäre das Aus für die Wassersportler….

    • Stephan | 05.04.2018

      Hi Anja,

      benutze mal die Schalter unter den Optionen rechts am Bildrand der Karte, dann siehst du genau welche Bereiche zB. Sperrzonen sind wo grundsätzlich nicht geflogen werden darf (gut in den Metropolen zu sehen) und oben kann man die Höhe einstellen/eingeben und sieht dann auf der Karte ebenfalls die Bereiche, wo man diese Höhe fliegen darf oder nicht. Alles was rot ist, ist nach meinem Verständnis nicht erlaubt, weil dort zB Regierungsgebäude, Militäteinrichtungen, Flughäfen Schiffshäfen usw, sind oder aber weil es sonst mit dem Datenschutz und der Privatsphäre Probleme geben kann. So verstehe ich jedenfalls die Karte, denn sobald man die Höhe nach oben regelt wird auch der markierte Bereich immer größer (Kontrollzone). In Städten sind die roten Gebiete schon nahezu über der gesamten Stadt sodass man dort wohl das Fliegen grundsätzlich nicht erlauben möchte aus besagtem Privatsphäreschutz, aber auch um Unfälle zu verhindern, wenn so eine Drohne abstürzen sollte. Das ist aber nur meine Interpretation nach Testen der einzelnen Regler und laut meinen Infos zu meiner Stadt. Vielleicht weiß ja Francies oder jemand anderes doch Genaueres, wie man die Karte zu deuten hat in Bezug auf Steighöhe und Bereichsmarkierungen.

      • Anja | 05.04.2018

        Hallo Stephan, danke. Mit der Karte hatte ich schon gespielt und gesehen das an der Küste alles grün, also Naturschutzgebiet ist. Habe aber gerade gelesen, das man in Naturschutz Gebieten, wenn man unter der 100 m Höhe bleibt wohl auch ohne Genehmigung fliegen darf. Ich hoffe das stimmt jetzt auch so ;-)

      • Anja | 05.04.2018

        Ne, stimmt nicht! Dann würde das wohl Flugverbot an Deutschlands Ostseeküsten bedeuten, so wie ich die Karte deute…..

      • Francis | 31.05.2018

        Hallo Anja,
        entlang der Ostseeküste sind viele Vogelschutzgebiete eingerichtet. Wenn du wirklich dort fliegen willst/musst, kontaktiere die Naturschutzbehörde in dem jeweiligen Landkreis. Die können dir dann sagen, was möglich ist und was du lassen solltest.
        Viele Grüße, Francis

  • Daniel Deubelbeiss | 22.10.2018

    Ich habe vor im Dezember nach Ecuador zu reisen und möchte meine mavic pro mitnehmen. Weiss jemand etwas über die Vorschriften in Ecuador?
    Danke

  • Gabriele | 02.03.2019

    Hallo Francis, erstmal danke für die ausführlichen Infos!
    Ich hätte allerdings noch eine Frage zur Kennzeichnungspflicht. Ich plane ab Juli für längere Zeit ins Ausland zu gehen und werde dazu meinen Wohnsitz in Deutschland aufgeben. Damit stimmen natürlich die Angaben auf der Plakette nicht mehr und ich habe keinen festen Wohnsitz den ich stattdessen angeben kann. Die Drohne soll aber natürlich mit ;) Könntest du mir hier weiterhelfen? Leider habe ich dazu nicht wirklich was im Internet gefunden, ich denke so oft kam dieser Fall vermutlich auch noch nicht vor ^^
    Liebe Grüße,
    Gabriele

    • Francis | 18.03.2019

      Hallo Gabriele,
      das ist natürlich nicht ganz einfach. Ich würde da erst mal eine Plakette mit einer Adresse in Deutschland (vlt. von Freunden, Familienmitgliedern etc.) aufkleben. Darüber hinaus würde ich auf jeden Fall die Mailadresse und Telefonnummer mit angeben. Die Vorschriften in den einzelnen Ländern zur Kennzeichnung musst du trotzdem noch beachten.
      Ich hoffe, die Infos helfen dir weiter.
      LG Francis

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