Drohnen-Versicherung im Check: Das müssen Copter-Piloten wissen

Drohnen Versicherung für Copter-Piloten

In diesem Beitrag erkläre ich, was du beim Abschluss einer Drohnen-Versicherung beachten musst und empfehle dir gute Tarife, mit denen du deine Drohne versichern kannst.

Wenn du eine Drohne fliegen möchtest, bist du gesetzlich dazu verpflichtet, deine Drohne zu versichern. Die Haftpflichtversicherung kommt für mögliche Schäden Dritter auf, die durch die Nutzung deiner Drohne entstehen können. Der Markt für Drohnen-Versicherungen ist jedoch sehr unübersichtlich, weshalb ich dir hier eine Übersicht geben möchte.

Unsere Empfehlung für Eilige

Wenn du dich nicht lange mit der Auswahl des richtigen Tarifs beschäftigen willst, legen wir dir die folgenden Tarife ans Herz, die auf die Bedürfnisse von UAV-Piloten ausgerichtet sind.

Private Piloten und Kleingewerbe

Helden

  • Schäden bis 50 Mio Euro versichert
  • Weltweiter Versicherungsschutz
  • Ausgezeichneter Leistungsumfang

Tarif auswählen*

Gewerbliche Piloten

Delvag

  • Echtes Profi-Paket
  • Mehrerer Steuerer möglich
  • Inkl. private Drohnenversicherung

Tarif auswählen*

Beide Tarife werden von vielen Drohnen-Piloten in Deutschland genutzt und sind sehr beliebt. Daher bist du mit diesen Optionen immer gut beraten. Im weiteren Verlauf des Beitrages stelle ich dir aber noch weitere Versicherungen für Drohnen vor.

Private Haftpflichtversicherung für Drohnen-Piloten

In Deutschland sollte jede Person eine Haftpflichtversicherung besitzen. Daher ist es natürlich optimal, wenn man eine Privathaftpflichtversicherung findet, bei der die Nutzung von Drohnen mit eingeschlossen ist.

Solche Angebote haben den Vorteil, dass sie in aller Regel weltweiten Schutz garantieren und recht günstig sind. Dafür können Privathaftpflichtversicherungen meistens nur Drohnen-Flüge abdecken, die ausschließlich zur Freizeitgestaltung genutzt werden. Leider beurteilen die Versicherungsgesellschaften die Nutzung von Drohnen sehr unterschiedlich. So stufen manche Versicherer einen Drohnenflug schon dann als gewerblich ein, wenn im Anschluss Fotos oder Videos im Internet geteilt werden.

Deswegen lohnt sich immer ein genauer Blick in die Vertragsbedingungen, denn dort verstecken sich mitunter unerfreuliche Einschränkungen. Der einfachen Werbung, dass Drohnen in einer Privathaftpflichtversicherung mit eingeschlossen sind, solltest du nicht blind vertrauen. Eine Liste mit mir bekannten Einschränkungen, die ich für bedenklich halte, findest du weiter unten im Artikel.

Top-Empfehlung: Helden (früher Haftpflichthelden)

Meine Top-Empfehlung für dich ist die Absicherung über die private Haftpflichtversicherung der Helden, da sie meiner Meinung nach den besten Leistungsumfang anbietet. Mit diesem Tarif sind alle Flügmanöver versichert, die in Deutschland erlaubt sind. Es kommt also zu keinerlei zusätzlichen Einschränkungen durch den Versicherer.

Außerdem ist bei den Helden die verschuldensunabhängige Gefährdungshaftung (Details dazu findest du weiter unten im Artikel) mit inbegriffen.

Bei vielen Versicherungen ist es es unklar, ob du deine Drohnen-Aufnahmen im Internet auf sozialen Plattformen veröffentlichen darfst. Bei den Helden darfst du aber explizit deine Aufnahmen mit der Welt teilen. Sogar Drohnen-Flüge als nebenberufliche Tätigkeit sind geschützt. Damit bieten die Helden einen wirklich exzellenten Tarif an.

Es gibt jedoch einen kleinen Nachteil: Bei jedem Schaden musst du einen Eigenanteil von 150 Euro selber tragen. Eine solche Eigenbeteiligung ist aber bei vielen Privathaftpflichtversicherungen vorgesehen. 

Privathaftpflicht der Helden mit Drohnen-Versicherung im Überblick


Helden-Schutz für 72 Euro (inkl. Steuern).

  • Abdeckung von privaten Drohnen-Flügen
  • Versicherung ist weltweit gültig (auch in den USA und Kanada!)
  • 50 Millionen Euro Deckungssumme
  • Alle Personen, die in einer häuslichen Gemeinschaft leben, sind mitversichert
  • Unbegrenzte Anzahl an Drohnen ist abgesichert (Gewicht muss unterhalb von 5 kg liegen)

Gewerbliche Drohnen-Versicherungen


Gewerbliche Luftfahrt-Haftpflichtversicherung von R+V (exkl. Steuern):.

  • 1 Drohne versichert
  • Private und gewerbliche Drohnen-Flüge sind abgedeckt
  • Jahresbeitrag abhängig von gewünschter Deckungssumme
    • 123,93 Euro bei 1 Mio. Euro Deckungssumme
    • 149,94 Euro bei 2 Mio. Euro Deckungssumme
    • 177,48 Euro bei 3 Mio. Euro Deckungssumme
    • 203,49 Euro bei 4 Mio. Euro Deckungssumme
    • 229,50 Euro bei 5 Mio. Euro Deckungssumme
  • Weltweiter Versicherungsschutz mit Ausnahme US-Gebiete und Kanada

Es gibt noch viele andere Versicherer, die Drohnen mit abdecken. Je nachdem, welche Deckungssumme du wünschst oder ob die Police einen Selbstbeteiligung aufweisen soll, kannst du unterschiedliche Versicherungstarife nutzen. In der folgenden Übersicht findest du Versicherungsangebote, die Risiken aus dem Betrieb von Flugmodellen (privat genutzte Drohnen) mit einschließen.

Privathaftpflicht-Versicherungen für Drohnen-Nutzer

Anbieter Tarif Leistungen Jahresprämie
Helden Heldenschutz
  • 50 Mio. Euro Deckungssumme
  • 150 Euro Selbstbeteiligung
  • Drohnen bis 5 Kilogramm versichert
  • Inkl. Gefährdungshaftung
  • Nebenberufliche Tätigkeiten mit eingeschlossen
  • Aufnahmen dürfen veröffentlicht werden (Foto und Video)
72 € Abschließen
Adam Riese Privathaftpflicht XXL
  • 3 Mio. Euro Deckungssumme
  • Selbstbeteiligung wählbar (0 bis 1.000 Euro)
  • Drohnen bis 5 Kilogramm versichert
ab 21,57 €Abschließen
VersicherteDrohne Rahmenvertrag Basis
  • 20 Mio. Euro Deckungssumme
  • Selbstbeteiligung frei wählbar
  • Drohnen bis 5 Kilogramm versichert
  • Inkl. Gefährdungshaftung
ab 32,76 € Abschließen
VersicherteDrohne Rahmenvertrag Premium
  • 50 Mio. Euro Deckungssumme
  • Selbstbeteiligung frei wählbar
  • Drohnen bis 5 Kilogramm versichert
  • Inkl. Gefährdungshaftung
ab 43,54 € Abschließen
Getsafe Private Haftpflicht mit Upgrade Drohne
  • 15 Mio. Euro Deckungssumme
  • Selbstbeteiligung frei wählbar
  • Drohnen bis 5 Kilogramm versichert
  • Jederzeit kündbar
ab 72,24 €
(jetzt 2 Monate sparen)Abschließen
HanseMerkur Exklusiv-Schutz
  • Individuelle Deckungssumme ab 5 Mio. Euro
  • Selbstbeteiligung wählbar (0/150/300 Euro)
  • Drohnen bis 500 Gramm versichert
ab 30,87 € Abschließen
ARAG Privat-Haftpflicht Basis
  • 5 Mio. Euro Deckungssumme
  • Selbstbeteiligung individuell wählbar
  • Drohnen bis 5 Kilogramm versichert
ab 37,92 € Abschließen
AXA AXA
Privathaftpflicht L
  • 50 Mio. Euro Deckungssumme
  • Selbstbeteiligung wählbar (0/150/300 Euro)
  • Drohnen bis 5 Kilogramm versichert
ab 41,71 € Abschließen
HanseMerkur Top-Schutz
  • Individuelle Deckungssumme ab 5 Mio. Euro
  • Selbstbeteiligung wählbar (0/150/300 Euro)
  • Drohnen bis 1,5 Kilogramm versichert
ab 48,52 € Abschließen
NÜRNBERGER Versicherung Privat-Haftpflicht Komfort
  • 50 Mio. Euro Deckungssumme
  • 150 Euro Selbstbeteiligung
  • Drohnen bis 1 Kilogramm versichert
ab 58,55 € Abschließen
ARAG Privat-Haftpflicht Komfort
  • 15 Mio. Euro Deckungssumme
  • Selbstbeteiligung individuell wählbar
  • Drohnen bis 5 Kilogramm versichert
  • Selbstständige Tätigkeiten im Nebenerwerb mitversichert (max. Jahresumsatz von 17.500 Euro)
ab 66,00 € Abschließen
BarmeniaDirekt Versicherungen Premium-Schutz
  • 10 Mio. Euro Deckungssumme
  • 150 Euro Selbstbeteiligung
  • Drohnen bis 25 Kilogramm versichert
ab 73,34 € Abschließen
ARAG Privat-Haftpflicht Premium
  • 50 Mio. Euro Deckungssumme
  • Selbstbeteiligung individuell wählbar
  • Drohnen bis 5 Kilogramm versichert
  • Selbstständige Tätigkeiten im Nebenerwerb mitversichert (max. Jahresumsatz von 17.500 Euro)
ab 81,36 € Abschließen
Degenia Kopter-Profi Spezialkonzept
  • 20 Mio. Euro Deckungssumme
  • Keine Selbstbeteiligung
  • Drohnen bis 5 Kilogramm versichert
82 € Abschließen

In den verschiedenen Tarifen geben die Versicherer Einschränkungen vor, die beim Fliegen berücksichtigt werden müssen. Du solltest also genau darauf achten, welche Konditionen beim jeweiligen Tarif greifen und ob die Versicherung überhaupt für dich in Frage kommt. Insbesondere das Gewicht deiner Drohne spielt häufig eine Rolle. Während eine DJI Spark in vielen Tarifen abgesichert ist, kann es bei schwereren Drohnen wie der DJI Mavic Pro oder der DJI Phantom schon problematischer werden.

Eine der schwierigsten Klauseln ist zum Beispiel die Formulierung, dass nur Flugmodelle, die nicht der Versicherungspflicht unterliegen, mitversichert sind. Derartige Ausschlüsse habe ich z.B. bei der Gothaer entdeckt und damit ist diese Drohnen-Versicherungen für mich absolut nicht empfehlenswert, denn Multicopter unterliegen eindeutig der Versicherungspflicht. Eine Übersicht zu den Vertragsbedingungen haben wir in der folgenden Aufstellung zusammengetragen:

Drohnen-Tarife ohne bedenkliche Einschränkungen

Drohnen-Tarife mit kritischen Einschränkungen

Aber nicht nur wegen den Beschränkungen in den Vertragsbedingungen sind die Privathaftpflichtversicherer unter Drohnen-Piloten umstritten. Es gibt auch noch weitere Kritik, denn die meisten Anbieter decken nicht die Gefährdungshaftung mit ab, die laut Luftverkehrsgesetz notwendig ist. 

Hintergrundwissen zur Gefährdungshaftung

Private Haftpflichtversicherungen kommen im Regelfall nur für Schäden Dritter auf, die du nachweislich verursacht hast. Falls ein Unfall jedoch durch äußere Umstände zustande kommt, die du nicht beeinflussen kannst (z.B. ein Greifvogel, plötzliche Windböen, fliegender Fußball von einem Nachbargrundstück), dann könnte die Versicherung die Regulierung des Schadens theoretisch ablehnen und auf den Verursacher verweisen. Du bist dem Geschädigten trotzdem zur Zahlung der entstandenen Schäden verpflichtet, weil im Luftrecht die sogenannte Gefährdungshaftung Anwendung findet. Danach ist immer derjenige für die Regulierung des Schadens verantwortlich, der ein Risiko (in unserem Fall die Drohne) in die Luft gebracht hat – unabhängig vom Verschulden des Steuerers.

Momentan wird die Gefährdungshaftung nur von wenigen Privathaftpflichtversicherern explizit mit eingeschlossen. Aktuell weiß ich das nur von den folgenden Anbietern:

Das oben beschriebene Szenario ist ohnehin sehr unwahrscheinlich und es ist auch fraglich, ob sich eine Versicherung im Schadensfall auf die Gefährdungshaftung berufen würde. Daher denke ich mittlerweile, dass eine Privathaftpflichtversicherung für Drohnen-Flüge zu privaten Zwecken durchaus ausreichend ist.

Drohnen-Haftpflicht vs. Drohnen-Kasko-Versicherung

Neben der Drohnen-Haftpflichtversicherung kannst du auch noch eine Drohnen-Kasko-Versicherung abschließen. Um den Unterschied besser zu verdeutlichen, möchte ich erst noch mal erklären, was die klassische Drohnen-Haftpflicht beinhaltet.

Wenn du durch einen Bedienungsfehler oder einen technischen Defekt einer anderen Person einen Schaden zufügst, dann deckt diese Versicherung die Kosten dafür ab.

Beispiel: Bei deinen ersten Flügen verwechselst du die Steuerknüppel. Anstelle deine Drohne aufsteigen zu lassen, manövrierst du den Copter geradewegs in das Fenster von Nachbars Schuppen. Das Glas und Teile der Möbel müssen erneuert werden. Dafür kommt dann deine Drohnen-Haftpflichtversicherung auf.

Die Drohnen-Haftpflichtversicherung bezahlt zwar die Kosten für die Schäden, die beim Nachbarn entstanden sind. Falls deine Drohne bei dem Zwischenfall aber auch kaputtgeht, dann bleibst du auf den Kosten für Reparatur bzw. für eine Neuanschaffung sitzen. Für diesen Fall kannst du zusätzlich eine Drohnen-Kasko-Versicherung abschließen, die dann für deine Ausgaben aufkommt.

In Deutschland bist du nach § 43 Abs. 2 Luftverkehrsgesetz (LuftVG) verpflichtet, eine Drohnen-Haftpflichtversicherung abzuschließen. Es kann durchaus sinnvoll sein, eine Drohnen-Kasko abzuschließen, denn die jährlichen Kosten sind deutlich geringer als zum Beispiel eine neue DJI Phantom 4 Drohne. Mehr Informationen dazu findest du hier für Privatpersonen oder hier für gewerbliche Copter-Piloten.

Luftfahrt-Haftpflichtversicherungen für Drohnen-Piloten

Wer als privater Drohnenflieger in Sache Gefährdungshaftung sicher gehen will oder seine Drohne nicht ausschließlich zu Zwecken der Freizeitgestaltung nutzt, der muss eine „richtige“ Luftfahrthaftpflichtversicherung abschließen. Diese Drohnen-Versicherungen sind perfekt auf das Fliegen mit Multicoptern ausgerichtet und beinhalten auch immer die Gefährdungshaftung.

Nun stelle ich drei Luftfahrt-Haftpflichtversicherungen im Detail vor.

Helden Drohnen-Haftpflicht

Weiter oben habe ich bereits die Privathaftpflichtversicherung von helden.de vorgestellt, bei die durch Drohnen verursachte Risiken mit eingeschlossen sind. Wenn du aber keine neue Privathaftpflichtversicherung abschließen möchtest, weil du mit deinem bisherigen Anbieter zufrieden bist, dann kannst du bei den Helden auch eine reine Luftfahrt-Haftpflichtversicherung abschließen.

Bei der reinen Drohnen-Haftpflicht der Helden hast du alle Vorteile, die dir auch bei der Privaten Haftpflichtversicherung angeboten werden. Somit ist das ein wirklich guter Leistungsumfang mit einem hervorragenden Preis.

Drohnen-Versicherung der Helden im Überblick


Helden-Schutz für 39 Euro (inkl. Steuern).

  • Abdeckung von privaten Drohnen-Flügen
  • Versicherung ist weltweit gültig (auch in den USA und Kanada!)
  • 50 Millionen Euro Deckungssumme
  • Alle Personen, die in einer häuslichen Gemeinschaft leben, sind mitversichert
  • 3 Drohnen mit einem Gewicht unter je 5 kg sind abgesichert

Drohnen-Tarife mit kritischen Einschränkungen

Delvag Versicherung

Wenn du vor allem in Deutschland bzw. in Europa fliegen möchtest, dann solltest du auf die Tarife der Delvag Versicherungs-AG zurückgreifen. Die Delvag ist der Versicherer der Lufthansa-Gruppe und damit ein Spezialist im Bereich der Luftfahrt-Versicherungen. Hier bekommst du die günstigste Versicherung.

Bei der Delvag ist freies Fliegen außerhalb von Modellflugplätzen erlaubt. Der Versicherungsschutz besteht auch bei der Teilnahme an Wettbewerben, bei Flügen innerhalb von Gebäuden und bei automatisierten Flügen (z.B. bei Missionsplanung, Go Home etc.). Die Delvag sichert auch selbst gebaute Multicopter (Eigenbaudrohnen) ab!

Grundsätzlich gelten die Delvag-Policen in Europa. Für 50 Euro mehr im Jahr kann die Drohnen-Versicherung auch auf einen weltweiten Schutz ausgeweitet werden, wobei US-Territorien und Kanada nicht mit versichert werden können.

Im gewerblichen Tarif können sich mittlerweile auch Piloten versichern lassen, die für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben arbeiten (BOS-Flüge). Zudem ist eine Abdeckung von Sprüh- und Streuflügen in der Landwirtschaft möglich.

Private Drohnen-Versicherungen


Delvag Start für 69,98 Euro (inkl. Steuern):.

  • 1,5 Mio. Euro Deckungssumme
  • 1 Drohne ist versichert
  • 1 Steuerer
  • Europaweiter Schutz

Delvag Optimal für 99,98 Euro (inkl. Steuern):

  • 3 Mio. Euro Deckungssumme
  • Mehrere Drohnen sind versichert, wobei nur ein Copter gleichzeitig in der Luft sein darf
  • Mehrere Steuerer können abgesichert werden
  • Europaweiter Schutz

Delvag Pro für 198,99 Euro (inkl. Steuern):

  • 5 Mio. Euro Deckungssumme
  • Mehrere Drohnen sind versichert, wobei drei Copter gleichzeitig in der Luft sein dürfen
  • Mehrere Steuerer können abgesichert werden
  • Europaweiter Schutz

Gewerbliche Drohnen-Versicherungen


Delvag Start für 109 Euro (exkl. Steuer):
.

  • 1,5 Mio. Euro Deckungssumme
  • 1 Drohne ist versichert
  • Unbegrenzte Anzahl an Piloten
  • Europaweiter Schutz
  • Inklusive Schutz für private Copter-Flüge

Delvag Optimal für 250 Euro (exkl. Steuer):

  • 3 Mio. Euro Deckungssumme
  • Mehrere Drohnen sind versichert, wobei nur ein Copter gleichzeitig in der Luft sein darf
  • Mehrere Steuerer können abgesichert werden
  • Europaweiter Schutz
  • Inklusive Schutz für private Copter-Flüge

Delvag Pro für 420 Euro (exkl. Steuer):

  • 5 Mio. Euro Deckungssumme 
  • Mehrere Drohnen sind versichert, wobei drei Copter gleichzeitig in der Luft sein dürfen
  • Mehrere Steuerer können abgesichert werden
  • Europaweiter Schutz
  • Inklusive Schutz für private Copter-Flüge

R+V Versicherung

Die Tarife der R+V Versicherung unterscheiden sich vor allem in der Deckungssumme und der damit verbundenen Jahresprämie. Die R+V Versicherung ist eine gute Wahl, wenn du mit deiner Drohne Fernreisen außerhalb von Europa unternimmst.

Auch bei R+V sind Flüge außerhalb von Modellflugplätzen, innerhalb von Gebäuden und bei der Teilnahme an Wettbewerben mitversichert. Zudem greift der Versicherungsschutz bei automatisierten Flugmanövern wie FollowMe und Point of Interest, solang du jederzeit die volle Kontrolle zurückerlangen kannst.

Bei allen Tarifen der R+V kann eine beliebige Anzahl an Drohnen-Piloten mitversichert werden. 

Private Drohnen-Versicherungen


Private Luftfahrt-Haftpflichtversicherung von R+V (inkl. Steuern):.

  • 1 Drohne versichert
  • Jahresbeitrag abhängig von gewünschter Deckungssumme
    • 77,11 Euro bei 1 Mio. Euro Deckungssumme
    • 93,30 Euro bei 2 Mio. Euro Deckungssumme
    • 110,43 Euro bei 3 Mio. Euro Deckungssumme
    • 126,62 Euro bei 4 Mio. Euro Deckungssumme
    • 142,80 Euro bei 5 Mio. Euro Deckungssumme
  • Weltweiter Versicherungsschutz mit Ausnahme US-Gebiete und Kanada

Gewerbliche Drohnen-Versicherungen


Gewerbliche Luftfahrt-Haftpflichtversicherung von R+V (exkl. Steuern):.

  • 1 Drohne versichert
  • Private und gewerbliche Drohnen-Flüge sind abgedeckt
  • Jahresbeitrag abhängig von gewünschter Deckungssumme
    • 123,93 Euro bei 1 Mio. Euro Deckungssumme
    • 149,94 Euro bei 2 Mio. Euro Deckungssumme
    • 177,48 Euro bei 3 Mio. Euro Deckungssumme
    • 203,49 Euro bei 4 Mio. Euro Deckungssumme
    • 229,50 Euro bei 5 Mio. Euro Deckungssumme
  • Weltweiter Versicherungsschutz mit Ausnahme US-Gebiete und Kanada

HDI Versicherung

Die HDI bietet u.a. einen Tarif an, der sowohl private als auch gewerbliche Drohnenflüge abdeckt. Die Jahresprämie bemisst sich auch hier nach der gewünschten Deckungssumme. 

Drohnen-Versicherung der HDI


HDI Luftfahrt-Haftpflichtversicherung (exkl. Steuern):
.

  • Abdeckung von privaten und kommerziellen Flugmanövern
  • Schutz bei Flugmanövern außerhalb von Modelflugplätzen und innerhalb von Gebäuden
  • Versicherung in Europa gültig. Die Erweiterung auf eine weltweite Abdeckung (ohne USA/Kanada) ist möglich. Der zusätzliche Preis ist abhängig von der gewählten Deckungssumme und der versicherten Anzahl an Coptern.
  • Jahresprämie abhängig von gewünschter Deckungssumme. Es können höhere Premien anfallen, falls du mehrere Drohnen versichern willst.
    • ab 120 Euro bei 1 Mio. Euro Deckungssumme
    • ab 140 Euro bei 1,5 Mio. Euro Deckungssumme
    • ab 175 Euro bei 3 Mio. Euro Deckungssumme
    • ab 195 Euro bei 4 Mio. Euro Deckungssumme
  • Es können beim HDI bis zu fünf Drohnen gleichzeitig abgesichert werden.
  • Unbegrenzte Anzahl an Steuerern.
Gewerbliche Drohnen-Versicherungen


Gewerbliche Luftfahrt-Haftpflichtversicherung von R+V (exkl. Steuern):.

  • 1 Drohne versichert
  • Private und gewerbliche Drohnen-Flüge sind abgedeckt
  • Jahresbeitrag abhängig von gewünschter Deckungssumme
    • 123,93 Euro bei 1 Mio. Euro Deckungssumme
    • 149,94 Euro bei 2 Mio. Euro Deckungssumme
    • 177,48 Euro bei 3 Mio. Euro Deckungssumme
    • 203,49 Euro bei 4 Mio. Euro Deckungssumme
    • 229,50 Euro bei 5 Mio. Euro Deckungssumme
  • Weltweiter Versicherungsschutz mit Ausnahme US-Gebiete und Kanada


Kriterien bei der Auswahl einer Drohnen-Versicherung

Beim Abschluss einer Drohnen-Versicherung musst du auf einige Aspekte achten, um für dich den passenden Versicherungsschutz zu wählen.

  1. Verwendungszweck
    Willst du nur für private Zwecke eine Drohne fliegen oder verfolgst du gewerbliche Zwecke mit den Drohnen-Flügen? Für beide Anwendungsfälle gelten unterschiedliche Policen. Am besten ist es, wenn beide Szenarien in deiner Drohnen-Versicherung abgedeckt sind.
  2. Deckungssumme
    Bis zu welchen Schadenssummen kommt der Versicherer auf? Hier gilt natürlich die Devise: Je höher die Deckungssumme, desto bester. Deine Versicherung sollte Kosten von mindestens 1.000.000 Euro abdecken. Gerade bei Personenschäden kann ein Unfall schnell zu Millionenschäden führen. Außerdem interessant: Gibt es eine Selbstbeteiligung?
  3. Anzahl der Steuerer
    Willst nur du alleine die Drohne steuern oder teilst du dir das Hobby/ den Job noch mit einer anderen Person? Die steuernde Person muss im Versicherungsschein angegeben sein. Falls also mehrere Personen fliegen wollen, dann solltest du das beim Abschluss der Drohnen-Versicherung bedenken.
  4. Anzahl der Copter
    Das Gleiche gilt, wenn du mehrere Drohnen besitzt und mit denen fliegen willst. Auch die Multicopter müssen (oft mit Seriennummer) gemeldet werden. In dem Atemzug sollte es selbstverständlich sein, dass das Gewicht des Copters den Vorgaben des Versicherers entspricht.
  5. Fluggebiete und -manöver
    Die Bedingungen der Drohnen-Versicherer regulieren, wo und wie du fliegen darfst. Sind autonome Flüge (z.B. Follow Me Funktion, Return to home) gestattet? Darfst du als FPV-Racer an Wettbewerben teilnehmen? Sind Flüge innerhalb von Gebäuden erlaubt?
  6. Geltungsbereich der Drohnen-Versicherung
    Dieser Abschnitt ist besonders spannend, wenn du mit deiner Drohne verreisen möchtest: In welchen Ländern gilt der Tarif? 
  7. Preis
    Natürlich spielt der Preis der Versicherung eine Rolle. Die Tarife starten bei deutlich unter 100 Euro für Privatpersonen und können mehrere hundert Euro für gewerbliche Piloten betragen.

Das sind die sieben wichtigsten Aspekte, auf die du beim Abschluss deiner Drohnen-Versicherung achten solltest.

Mitgliedschaft in einem Modellsportverband

Neben der Privathaftpflicht und der Luftfahrt-Haftpflichtversicherung gibt es auch noch eine weitere Möglichkeit, seine Drohne zu versichern. Bei einer Mitgliedschaft in einem Modellsportverband ist in der Regel eine Drohnen-Versicherung mit inkludiert.

Die Kosten für eine solche Versicherung sind in der Regel recht gering und deswegen sehr attraktiv für viele Hobby-Piloten. Wenn mir günstige Preise jedoch wichtig sind, dann würde ich zunächst schauen, ob eine Privathaftpflicht mein Fluggerät mit einschließen kann. So spare ich mir eine Versicherung, denn die Privathaftpflichtversicherung benötigst du auf jeden Fall.

Es gibt aber Situationen, in denen eine Drohnenversicherung über einen Modellflugverein durchaus sinnvoll sein kann. Wenn du selbst gern an Flugmodellen bastelst und auch auf Modellflugplätzen unterwegs bist, dann sind die Policen der Modellflugverbände besser für dich. Hier kannst du Flugmodelle mit einem Gewicht von mehr als 5 Kilogramm und Flughöhen über 100 Meter absichern, wenn das Modellfluggelände derartige Flüge zulässt.

Neben einer Drohnenversicherung bekommst du zusätzliche Leistungen wie z.B. eine Mitgliedszeitschrift vom Verband. Die Policen lassen sich häufig erweitern (auch auf gewerbliche Tarife).

Zu den bekanntesten Modellflugverbänden gehören folgende Organisationen:

  • Deutscher Modellflieger Verband (DMFV)
  • Modellflugsportverband Deutschland (MFSD)
  • Deutsche Modellsport Organisation (DMO)

Falls du dich für eine Mitgliedschaft in einem Modellflugverband interessierst, dann empfehle ich dir, dich zunächst in deiner Umgebung umzuhören und zu schauen, welche Verbände mit Ortsverbänden bzw. Modellflugplätzen in deiner Nähe vertreten sind. Bei einem persönlichen Kennenlernen kannst du zudem gut feststellen, ob die Mitgliedschaft im Modellflugverband etwas für dich ist.

Fazit zum Thema Drohnen-Versicherung

Wie du siehst, es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten, eine Drohne zu versichern. Rechtlich am sichersten ist immer eine Drohnen-Versicherung mit Gefährdungshaftung. Als Privatanwender empfehle ich dir die Versicherung der Helden. Gewerbliche Nutzer sind bei der Delvag oder bei der R+V gut aufgehoben.  

Nach Abschluss der Police erhältst du eine Versicherungsbestätigung. Diesen Nachweis solltest du dir umgehend ausdrucken und in deinem Drohnen-Rucksack bzw. Koffer verstauen. Denn während des Flugbetriebes musst du einen Versicherungsnachweis (siehe §106 LuftVZO) mit dir führen.

Wir haben alle Informationen nach besten Wissen recherchiert. Trotzdem kann es zu Änderungen kommen. Deswegen können wir keine Haftung für die hier angegebenen Informationen geben.

Hast du noch Fragen zu den Drohnen-Versicherungen? Hast du selbst schon Erfahrungen mit der Regulierung eines Copter-Schadens? Wir freuen uns über einen Kommentar von dir!

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Über den Autor

Hey, ich bin Francis – Weltenbummler, Blogger und Drohnenpilot. Seit Januar 2015 reise ich mit Bina um die Welt. Immer im Gepäck ist eine Kamera-Drohne, mit der wir die schönsten Plätze aus der Luft festhalten. Auf unserem Blog teilen wir mit dir die besten Tipps für deine nächste Reise. Hast du noch Fragen zu diesem Artikel? Dann schreibe uns doch in den Kommentaren!

Diskussionen zum Thema

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  • MM | 12.04.2017

    Francis, zur Vervollständigung: schon rein aus dem Verständnis heraus ist ein RTH sowie sonstiger Failsafe-Flug eben NICHT autonom, wenn er in Sichtweite und mit der Möglichkeit, jederzeit eingreifen zu können durchgeführt wird.
    Ein „Follow-me“ Flug ohne Pilotenkontrolle dürfte bei so gut wie *jeder* Versicherung Probleme bereiten.
    *Natürlich* ist zB ein RTH über die DMO abgedeckt (Tel. Auskunft).
    Ich verstehe nicht ganz den Unterschied zu den von dir empfohlenen, wesentlich teureren Versicherungen mit den ganzen Einschränkungen (1 Drohne, 1 Steuerer etc.)?

    • Francis | 12.04.2017

      Hi MM,
      danke für deine kritische Nachfrage! Nach meinem letzten Stand gibt es sehr wohl Unterschiede. Ich schaue mir die aktuellen Versicherungsbedingungen bei Gelegenheit gern noch mal an. Kann auch sein, dass sich da inzwischen etwas geändert hat.
      Beste Grüße, Francis

      • Silvio | 10.07.2017

        Hallo Francis,
        ich kann auch nur bestätigen das bei der DMO Failsafe, Waypoint usw. dabei ist. Es steht ja auch in den Versicherungsbedingungen „Autarkes Fliegen ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der zuständigen Landesluftfahrtbehörde mit versichert“.
        Und mit autarken Fliegen ist nicht Waypoint-fliegen gemeint, was ich jederzeit übersteuern kann. Ich habe mich hier auch nochmal extra bei der Allianz Versicherung informiert, welche ja dahintersteht.
        Also aus meiner Sicht gibt es überhaupt keinen Grund die DMO abzulehnen. Ich würde sogar sagen, sie hat den besten Versicherungsumfang zum günstigsten Preis. Ich sehe jedenfalls keinen Grund die Delvag zu empfehlen.

    • Wilfried Klaas | 09.06.2017

      Hi Francis,
      Ich kann MM nur bestätigen. Das ist so leider nicht (mehr) richtig.
      – RTH und FailSafe zählen nicht zu den autarken (nicht autonom) Flugmanövern sondern dienen der Sicherheit, sind somit mitversichert.
      – Insbesondere ist alles Versichert, was gesetzlich erlaubt ist. Somit ist Follow Me, solange es gesetzes konform benutzt wird, auch mitversichert. D.h. man muss jederzeit die Möglichkeit haben, in den Prozess eingreifen zu können. Lass ich den Copter autark fliegen und leg die Fernbedienung aus der Hand, ist das 1. nicht gesetzes konform und 2. zumindest bei der DMO auch nicht versichert. Bleib ich aber an der Fernbedienung und kann jederzeit übersteuern, ist das Ganze versichert. Für mich persönlich auch sehr wichtig, es ist zunächst eine Personenversicherung. D.h. jedes mir gehörende Modell ist versichert. Dabei ist egal was das für ein Modell ist, Auto, Boot, Heli, Flugzeug. Und es sind auch diejenigen Modelle versichert, die mir gehören, aber nicht von mir gesteuert werden, vorausgesetzt ich bin anwesend. (Bei mir ist das hauptsächlich mein Sohn, der auch mal meinen Copter fliegen möchte.)
      Alles Vorteile, die ich z.B. bei der delvag sehr vermisse.

      • Michael S. | 09.06.2017

        Auch bei der Delvag sind alle meine Drohnen mitversichert und auch wenn z.B. mein Sohn die Drohne fliegt. Es dürfen nur nicht zwei oder mehr Drohnen gleichzeitig geflogen werden.

    • Francis | 24.07.2017

      Hallo zusammen,
      danke für euer Feedback. Ich habe den entsprechenden Punkt entfernt :) Hoffe, nun stimmt alles :) Sonnige Grüße, Francis

  • Christopher Schmidt | 20.04.2017

    Hallo Francis,
    vielen Dank für deine Zusammenfassung. Habe mich für die Haftpflichtversicherung bei der R+V Versicherung entschieden. Beim Abschluss über copter-profi.de wird angezeigt: Keine Selbstbeteiligung (bei Sach-, Personen- und Vermögensschäden). In den Vertragsbedingungen die mir zugesendet wurden steht aber etwas von 1000€ Selbstbehalt, falls in der Wagnisbeschreibung nicht anders vereinbart. Was ist diese Wagnisbeschreibung und was gilt hier? Gibt es nun eine Selbstbeteiligung oder nicht?
    Vielen Dank für die Hilfe schonmal.
    Chris

    • Francis | 20.04.2017

      Hallo Chris,
      der Selbstbehalt bezieht sich auf einen zusätzlichen Baustein der Police, die man als Drohnen-Nutzer eigentlich nicht braucht. Die R+V hat in die Luftfahrthaftpflicht eine Umweltschadenbasisversicherung mit integriert, die dafür aufkommt, wenn der Boden nach einer Kollision mit Chemikalien kontaminiert wird. Ist für uns als Copter-Piloten kaum relevant. Auf diese Umweltschadenbasisversicherung bezieht sich der Selbstbehalt von 1.000 Euro. Die eigentlich wichtige Luftfahrt-Haftpflichtversicherung hat keinen SB.
      Ich hoffe, ich konnte die Verwirrung aufklären.
      Beste Grüße, Francis

  • Dennis | 26.04.2017

    Hey.

    Die Versicherung der Haftpflichthelden ist dann auch nicht zu empfehlen, oder?

    LG,
    Dennis

    • Martin | 26.04.2017

      Hallo Dennis,
      ich komme Francis mal zuvor. Bei Haftpflichthelden geht es ja auch um eine Privathaftpflicht…da das Thema immer wieder kommt, will ich gerne noch mal was dazu sagen:

      Die DrohnenVersicherung ist eine Pflichtversicherung und somit (ähnlich wie Kfz) IMMER zu Zahlung an den Geschädigten verpflichtet (selbst bei Gesetzesverstoß!). Dies deckt nur eine Luftfahrthaftpflicht ab, denn hier wird keine „Verschuldensfrage“ gestellt.
      Wir raten dringend von dem „Einschluss in eine Privathaftpflicht“ ab! Denn hier gilt ein ganz anderes Bedingungswerk (mit entsprechenden Deckungslücken).
      Beste Grüße aus Köln,
      Martin von versichertedrohne.de

    • Francis | 28.04.2017

      Hallo Dennis,
      ich kann Martin nur zustimmen. Deswegen haben wir das Angebot oben auch nicht mit aufgelistet.
      Viele Grüße, Francis

      • Annette | 11.07.2018

        Hallo Francis,

        ich bin total verwirrt, Ihr empfehlt doch ausdrücklich die Haftpflichthelden.

        Wieso stehen die ganz oben und dann finde ich zwei Mal von Dir in den Kommentaren, dass Ihr die Versicherung nicht empfehlt?

      • Francis | 13.07.2018

        Hallo Annette,
        das kann ich verstehen. Tut mir leid, wenn es da zu Verwirrungen kommt. Die Tarife und die Marktlage haben sich mittlerweile geändert. Dementsprechend aktualisiere ich den Artikel auch regelmäßig. Die Kommentare waren also „Momentaufnahmen“. Mittlerweile kann ich die Haftpflichthelden aber mit gutem Gewissen empfehlen. Die Vor- und Nachteile der einzelnen Versicherungswege habe ich im Beitrag ja dargestellt. Die Empfehlungen aus dem Artikel sind also aktuell ;)
        Liebe Grüße, Francis

  • Maximilian | 09.05.2017

    Hallo,

    ich benötige eine Versicherung für FPV. Bei der Delvag ist das mit „Wettbewerben“ schwammig beschrieben. Außerhalb der Sichtweite fliegen ist nicht versichert.
    „Ferngläser, On-Board Kameras, Nachtsichtgeräte oder ähnliche technische Hilfsmittel wie z.B. Tablets, Smartphones oder Virtuelle Brillen fallen nicht unter den Begriff der direkten Sichtweite und gelten als unbemanntes Flugobjekt“
    Heißt das mein UFO ist darunter mitversichert? Ich will da wirklich sicher gehen. Danke

    • Maximilian | 09.05.2017

      Zusatz: Bei Delvag gilt: „Wenn der mit FPV-Brille fliegende Drohnen-Pilot einen sogenannten „Spotter“ hat, also jemand der neben dem Piloten/Steuerer steht und dieser jederzeit direkten Sichtkontakt zur Drohne hat, so sind Flüge im „First Person View“ (FPV) versichert.“

      Das ist leider nicht wirklich praktikabel, da ich nicht immer einen Spotter habe und wenn ich z.B. um einen großen Baum fliege, ist der direkte Sichtkontakt nicht mehr gegeben.

      Gibt es eine Versicherung ohne direkten Sichtkontakt?
      LG Maximilian

      • Maximilian | 09.05.2017

        Zusatz 2: Ich bleibe unter 250g. Also darf ich laut Gesetzt bis zu 30m Höhe FPV per Videobrille fliegen.
        Der Support meint dazu, dass es mitversichert ist. „Da es sich um die neuen gesetzlichen Vorgaben handelt wird dieser Passus gerade bedingsungsgemäß ergänzt“

  • Uli | 22.05.2017

    Hi Francis,
    die „Sport und Freizeit“ Versicherung beim MFSD sieht doch auf den ersten Blick (zumindest für mich) ganz gut aus und ist zudem recht günstig. Nach Rückfrage sind auch Foto/Filmflüge mit einer DJI Mavic zum privaten Gebrauch (z.B. für Facebook) abgesichert. Zudem gilt die Versicherung auch außerhalb Europas. Was spricht denn aus Deiner Sicht gegen die MFSD Versicherung?
    @Danke dass Du das Thema hier so schön aufbereitet hast.
    Viele Grüße
    Uli

    • Francis | 24.07.2017

      Hallo Uli,
      sorry für meine späte Antwort. Ist schwer immer am Ball zu bleiben, bei den vielen Kommentaren hier im Blog. Aber wir freuen uns immer über den Austausch :)

      Nun zu deiner Frage: Schau dir mal die NV-Versicherung an – die habe ich oben neu mit ergänzt. Die ist noch günstiger als die Modellflugverbände, weil du ja ohnehin eine Privathaftpflicht brauchst. Nur die NV hat die Gefährdungshaftung für Drohnen mit eingeschlossen, somit wäre das wohl die beste Wahl für dich.
      Beste Grüße, Francis

  • Huelke | 31.05.2017

    Hallo Francis,
    Eine tolle Seite habt Ihr hier aufgebaut.
    Wir planen ab August eine ein-jährige Weltreise. Ich denke ich kann es mir nicht verkneifen mir zu diesem Zweck eine Maveric anzuschaffen – auch wenn es mancherorts Probleme machen könnte. :o)

    Meine Frage:
    Du empfiehlst ja statt der günstigen Mitgliedschaft in einem Modellsport-Verband eher die „echten“ Versicherungen.
    In unserem Fall (wegen Weltweit) käme R+V in Frage, allerdings sehe ich – bis auf die Ausnahme bei Steuerung mit Smartphone – keinen nennenswerten Unterschied zu DMFV mit Zusatzversicherung heraus.
    Der Preis unterscheidet sich aber gewaltig (130,90€ zu 56,36€)! Und beim DMFV sind beliebig viele Dronen versichert – bei R+V nur eine…
    Kannst Du mir auf die Sprünge helfen warum ich die Drohne dennoch bei R+V versichern sollte?
    Du schreibst „da uns eine Abdeckung aller Risiken wichtig ist“ – welches Risiko wird denn vom DMFV nicht abgedeckt?

    Vielen Dank für die tolle Arbeit hier :)

    • Francis | 24.07.2017

      Hallo Huelke,
      vielen Dank für dein Feedback! :)
      Meines Wissen ist bei dem Verband die Steuerung per Mobilgerät nicht mit abgesichert. Das würde mich bei der Mavic sehr stören. Schau dir aber mal noch die NV-Versicherung an; das dürfte für dich die günstigste Option sein.
      Beste Grüße und eine spannende Reise, Francis

      • Friedhelm | 31.03.2018

        Hallo
        Wenn der Hersteller eine Steuerung über ein Smartphone vorsieht ist auch beim DMFV versichert

  • Julian | 04.06.2017

    Hallo Francis,

    vielen Dank für deine wirklich extrem hilfreiche Seite zum Thema Drohnen. Hat uns schon sehr viel weitergeholfen, vor allem in Anbetracht des sonst eher dünnen Informationsangebot zum Thema Drohen-Gesetze im Internet. :)

    Wir sind selbst auf Weltreise und am Überlegen uns eine Drohne zuzulegen, deren Videos wir dann später auf YouTube und unserem Blog hochladen wollen. Da wir aber Werbung (auf YouTube) schalten und Affiliate Links auf unserem Blog verwenden, müssen wir wohl eine gewerbliche Drohnenhaftpflichtversicherung abschließen (das habe ich richtig verstanden?!). An sich wäre das auch kein Problem. Problematisch wär stattdessen dann wohl eher die Flugerlaubnis, die wir in so gut wie jedem Land beantragen müssten (siehe deine Karte). Da wir auf Weltreise sind und in vielen verschiedenen Ländern fliegen würden, würden somit enorme Kosten anfallen, die wir einfach nicht tragen können, vor allem in Anbetracht der paar Cent, die durch Werbung + Affiliate Links reinkommen. Das Problem ist nun aber, dass die Versicherung genau diese Flugerlaubnis wohl einfordern wird, da wir ja „gewerblich“ unterwegs sind. Da wir uns die Flugerlaubnis für jedes Land schlichtweg nicht leisten können, haben wir nun das Problem, dass unsere Versicherung im Schadensfall wohl einfach nicht zahlen würde, denn wir würden ja gegen das jeweilige nationale Gesetz verstoßen und ohne Erlaubnis fliegen.
    Andernfalls könnten wir unsere Flüge natürlich auch einfach als privat „deklarieren“ und eine private Haftpflichtversicherung abschließen. In diesem Fall würde in den meisten Ländern dann ja auch keine Flugerlaubnis benötigt, die im Schadensfall von der Versicherung dann natürlich auch nicht benötigt werden würde. Legal ist das aber natürlich nicht, weshalb diese Option für mich eigentlich nicht in Betracht kommt.

    Dieses Problem beschäftigt mich inzwischen schon seit ein paar Tagen, ich finde aber irgendwie keine (zufriedenstellende) Lösung.
    Da aber inzwischen ja aber doch viele Blogger und v.a. YouTuber (die auch Werbung schalten) eine Drohen auf ihrer (Welt)Reise dabei haben und Videos ihrer Drohnenvideos hochladen, frage ich mich, ob ich hier nicht vielleicht doch etwas übersehen habe? Wie machen dies das?

    Schon mal vielen Dank für deine Antwort. :)

    Viele Grüße Julian

    • Francis | 24.07.2017

      Hallo Julian,
      da sprichst du einen ganz wichtigen Punkt an, für den es wohl kaum ein Patentrezept gibt. Momentan sind die Regeln von Land zu Land noch zu unterschiedlich, als dass ich dir hier eine allgemeingültige Lösung präsentieren könnte.

      Wir handhaben das so, dass wir eine gewerbliche Versicherung abgeschlossen haben und in jedem Land versuchen, die Genehmigung zu bekommen. Allerdings reagieren die viele Behörden gar nicht, sodass wir dann doch als Privatpersonen fliegen. Die meisten gewerblichen Versicherungen decken auch die private Nutzung mit ab, sodass das kein großes Problem darstellen sollte.
      Ich hoffe, das hilft dir weiter.
      LG und eine schöne Reise, Francis

  • David | 05.06.2017

    Hallo Fracis
    Ich bin Österreicher und möchte eine weltweit gültige Versicherung abschließen. Die drei gezeigten Versicherungen würden bei einer weltweit gültigen Versicherung folgende Preise bei sehr ähnlichen Konditionen ergeben:
    •Delvag: 140,99€
    •R+V: 77,11€
    •HDI: 88,25€
    Versichert wäre ich dabei jeweils bis zu einer Million.

    Die Delvag Versicherung ist eure Top- Empfehlung, obwohl sie fast doppelt so teuer ist wie die beiden anderen. Warum? Habe ich da einen großen Vorteil/ Nachteil übersehen?
    Danke!

    • Francis | 24.07.2017

      Hallo David,
      es kommt natürlich immer auf den Einsatzzweck an. Ich habe oben mittlerweile einen interaktiven Tarifberater eingebaut, mit dem du jeweils für die entsprechende Nutzung die passende Drohnen Versicherung angezeigt bekommst. Bei Auslandsreisen ist die Delvag nicht die günstigste Alternative.
      Viele Grüße, Francis

  • Pat | 11.06.2017

    Hallo Francis,
    erstmal muss ich sagen, dass ich euren Blog toll finde. Es gibt viele wichtige Informationen, wenn man sich eine Drohne zulegen möchte. Ich habe jedoch noch eine Frage, auf die ich keine Antwort hier gefunden habe. Und zwar möchte ich mir in Deutschland eine Drohne für Einsteiger kaufen und sie mit nach Norwegen nehmen, um dort Bilder von der Natur zu machen und sie dann auch dort bei einem Freund lassen, da ich sie in Deutschland nicht effektiv nutzen kann. An den Plätzen, wo ich sie nutzen möchte, sind kaum Menschen unterwegs. Ist eine Versicherung trotzdem notwendig?

    • Francis | 24.07.2017

      Hallo Pat,
      meines Wissens gibt es in Norwegen nur für kommerziell genutzte Multicopter eine Versicherungspflicht. Aber vielleicht ist es für dich ja auch eine Option, eine Drohne für den Zeitraum zu mieten? Bei vielen Anbietern besteht ein Versicherungsschutz und du dürftest so deutlich günstiger davon kommen.
      Viele Grüße, Francis

  • Josia Zaugg | 25.06.2017

    Tolle und sehr informative Website die ihr da gegründet habt! Sehr wertvolle Informationen die ihr da liefert.
    Eine Frage als Schweizer, gibt es eine der von euch vorgeschlagenen Versicherungen die man auch als Schweizer abschliessen kann? Falls nein, gibt es irgendeine Versicherung für Schweizer die ihr mir empfehlen könnt?
    Ich gehe im August auf Weltreise und wünschte die DJI Mavic Pro mitnehmen zu können.
    Besten Dank schonmal für eure Hilfe und Grüsse aus der Ostschweiz
    Josia Zaugg

    • Francis | 24.07.2017

      Hallo Josia,
      da kann ich momentan leider noch nicht weiterhelfen. Ich denke, dass es aber in ein paar Monaten besser für Schweizer Drohnenpiloten aussieht. Viele Grüße, Francis

  • Thomas Geist | 05.07.2017

    Ich bin deutscher Staatsbürger, lebe aber in den USA. Zweimal im Jahr bin ich in Deutschland, z.T. für bis zu zwei Monate. Natürlich habe ich diesmal auch meine Drohne mitgebracht, kleines Schild mit Namen und Anschrift ebenfalls schon im Voraus bestellt.

    Dann kam aber die kalte Dusche: Versicherung in Deutschland Pflicht, kein einziger Versicherer akzeptiert jedoch Personen ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Auch nicht jener über den DMFV (wie unter http://www.versichertedrohne.de fälschlicherweise angegeben). Na toll.

    Das heißt im Klartext, in Deutschland dürfen nur Personen mit festem Wohnsitz Drohnen betreiben. Und dann wird immer geklagt, dass es in den USA für Deutsche problematisch wäre.

    Das ist ist wirklich schade, und ich denke, ich weiß, was zu tun ist …

    • Thomas Geist | 05.07.2017

      Sorry, falscher Link. Meinte den Vergleich auf drohnen.de wo es bei der Beschreibung der Versicherung über den DMFV heißt: „Verfügbar für Piloten aus Deutschland, Benelux, Österreich, Schweiz – ggf andere Länder wenn Staatsangehörigkeit Deutsch“

      Der DMFV hat mir bestätigt, dass der Hauptwohnsitz in Deutschland Voraussetzung ist.

    • Martin | 05.07.2017

      Hallo Thomas,
      wir könnten Dir evtl. helfen. Da wir mittlerweile viele „Speziallösungen“ auf individuelle Anfrage anbieten können. Bitte schick uns einfach eine Mail (kopier ruhig den Text oben) an: [email protected]
      Beste Grüße, Martin

      • Thomas Geist | 05.07.2017

        Super, danke Martin! Ich werde mich melden!

    • Francis | 05.07.2017

      Hi Thomas,
      ich kann bestätigen, dass schon andere Leser unseres Blogs ohne Wohnsitz in Deutschland über Versichertedrohne.de eine Drohnen-Versicherung bekommen haben. Vielleicht hilft die Info noch ;)
      Beste Grüße, Francis

  • Stefan | 12.07.2017

    Hi Francis,
    der DMFV hat für Copter eine eigene Homepage aufgemacht:
    http://www.copter.aero/

    Die Versicherung für private Nutzung kostet hier 56,36.-

    • Stefan | 12.07.2017

      OK, ich sehe grade, die 56,36.- ist der reguläre Tarif des DMFV, nur etwas aufgehübscht :-)

    • Francis | 24.07.2017

      Genau ;)

  • Rüdiger | 12.07.2017

    Hey Francis, bei haftpflichthelden.de ist die Gefährdungshaftung in der privaten HP explizit eingeschlossen; ist Dein Hinweis unter „Warum die reguläre Privathaftpflicht-Versicherung keine Option ist“ somit hinfällig?

  • Stephan | 13.07.2017

    Moin,
    großes Lob für diesen Blog. Merci Francis :-)
    Eine Frage noch: Wo finde ich den Hinweis bei haftpflichthelden.de, dass die Gefährdungshaftung eingeschlossen ist.
    Und generell: Was die Helden da anbieten ist schon für diesen Preis sehr außergewöhnlich. Gibt es schon Erfahrungsberichte, wie gut bei denen die Schadensregulierung funktioniert? Sooo lange sind die Helden (Insurance Hero GmbH) mit diesem Angebot nämlich noch nicht im Versicherungsgeschäft (2015). -> Eine gute Versicherung erkennt man erst dann, wenn es zu einem Schaden kommt ….

    Grüße vom Niederrhein
    Stephan

    • Francis | 24.07.2017

      Hallo Stephan,
      danke dir! :)
      Das steht hier auf dieser Seite. Ich habe etwas recherchiert über die dahinterstehende NV-Versicherung – die ist ja bei dem Angebot als Risikoträger entscheidend. Ich konnte keine negativen Erfahrungen finden, sodass ich schon von einem seriösen Angebot ausgehe.
      Beste Grüße, Francis

  • Dennis | 24.07.2017

    Hallo zusammen,
    ich bin auf der Suche nach einer Drohnen-Versicherung.
    Im Beitrag von Francis ist alles wunderbar erklärt aber ich habe noch eine kleine Frage. Ich lebe in Spanien würde aber lieber eine deutsche Versicherung abschließen. Es ist möglich bei den genannten Anbietern eine Versicherung abzuschließen, auch wenn man nicht in Deutschland gemeldet ist?

    VG
    Dennis

    • Martin | 24.07.2017

      Hallo Dennis,
      wir könnten Dir helfen aber leider nur wenn Du gewerblich fliegst…ansonsten sind wir an EU Tarifen dran – wird aber leider noch dauern!
      Gruß Martin
      versichertedrohne.de

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