Drohnen-Versicherung im Check: Das müssen Copter-Piloten wissen

Wenn du in Deutschland mit deinem Multicopter fliegen möchtest, musst du eine Drohnen-Haftpflichtversicherung abschließen. Schon bei deinem ersten Flug musst du abgesichert sein. In diesem Artikel erkläre ich dir, auf welche Punkte du bei der Drohnen-Versicherung achten solltest und liste die besten Tarife auf.

Drohnen Versicherung für Copter-PilotenIn Deutschland werden zwei Arten von Drohnen-Versicherungen angeboten: Die Drohnen-Haftpflichtversicherung und die Drohnen-Kasko-Versicherung.

Bei der Drohnen-Haftpflichtversicherung handelt es sich genau genommen um eine Luftfahrt-Haftpflichtversicherung. Wenn du durch einen Bedienungsfehler oder einen technischen Defekt einer anderen Person einen Schaden zufügst, dann deckt diese Versicherung die Kosten dafür ab.

Beispiel: Bei deinen ersten Flügen verwechselst du die Steuerknüppel. Anstelle deine Drohne aufsteigen zu lassen, manövrierst du den Copter geradewegs in das Fenster von Nachbars Schuppen. Das Glas und Teile der Möbel müssen erneuert werden. Dafür kommt dann deine Drohnen-Haftpflichtversicherung auf.

Die Luftfahrt-Haftpflichtversicherung bezahlt zwar die Kosten für die Schäden, die beim Nachbarn entstanden sind. Falls deine Drohne bei dem Zwischenfall aber auch kaputtgeht, dann bleibst du auf den Kosten für Reparatur bzw. für eine Neuanschaffung sitzen. Für diesen Fall kannst du aber zusätzlich eine Drohnen-Kasko-Versicherung abschließen, die dann für deine Ausgaben aufkommt.

In Deutschland bist du nach § 43 Abs. 2 Luftverkehrsgesetz (LuftVG) verpflichtet, eine Drohnen-Haftpflichtversicherung abzuschließen. Beim Abschluss der Police musst du auf einige Aspekte achten, um für dich den passenden Versicherungsschutz zu wählen.

  1. Verwendungszweck
    Willst du nur für private Zwecke eine Drohne fliegen oder verfolgst du gewerbliche Zwecke mit den Drohnen-Flügen? Für beide Anwendungsfälle gelten unterschiedliche Policen. Am besten ist es, wenn beide Szenarien in deiner Drohnen-Versicherung abgedeckt sind.
  2. Deckungssumme
    Bis zu welchen Schadenssummen kommt der Versicherer auf? Hier gilt natürlich die Devise: Je höher die Deckungssumme, desto bester. Deine Versicherung sollte Kosten von mindestens 1.000.000 Euro abdecken. Gerade bei Personenschäden kann ein Unfall schnell zu Millionenschäden führen. Außerdem interessant: Gibt es eine Selbstbeteiligung?
  3. Anzahl der Steuerer
    Willst nur du alleine die Drohne steuern oder teilst du dir das Hobby/ den Job noch mit einer anderen Person? Die steuernde Person muss im Versicherungsschein angegeben sein. Falls also mehrere Personen fliegen wollen, dann solltest du das beim Abschluss der Drohnen-Versicherung bedenken.
  4. Anzahl der Copter
    Das Gleiche gilt, wenn du mehrere Drohnen besitzt und mit denen fliegen willst. Auch die Multicopter müssen (oft mit Seriennummer) gemeldet werden. In dem Atemzug sollte es selbstverständlich sein, dass das Gewicht des Copters den Vorgaben des Versicherers entspricht.
  5. Fluggebiete und -manöver
    Die Bedingungen der Drohnen-Versicherer regulieren, wo und wie du fliegen darfst. Sind autonome Flüge (z.B. Follow Me Funktion, Return to home) gestattet? Darfst du als FPV-Racer an Wettbewerben teilnehmen? Sind Flüge innerhalb von Gebäuden erlaubt?
  6. Geltungsbereich der Drohnen-Versicherung
    Dieser Abschnitt ist besonders spannend, wenn du mit deiner Drohne verreisen möchtest: In welchen Ländern gilt der Tarif? 
  7. Preis
    Natürlich spielt der Preis der Versicherung eine Rolle. Die Tarife starten bei deutlich unter 100 Euro für Privatpersonen und können mehrere hundert Euro für gewerbliche Piloten betragen.

Das sind die sieben wichtigsten Aspekte, auf die du beim Abschluss deiner Drohnen-Versicherung achten solltest.

Die beste Drohnen-Versicherung finden

Momentan gibt es in Deutschland verschiedene Optionen, eine Drohne zu versichern.

Private Haftpflichtversicherungen für Drohnen-Piloten

Die erste Möglichkeit ist die Aufnahme von Drohnen-Flügen in die private Haftpflichtversicherung. Das kann durchaus sinnvoll sein, denn diese Police benötigst du ohnehin. Derartige Angebote haben zudem den Vorteil, dass sie in aller Regel weltweiten Schutz garantieren und recht günstig sind. Dafür können Privathaftpflichtversicherungen nur Drohnen-Flüge abdecken, die ausschließlich zur Freizeitgestaltung genutzt werden. 

Mittlerweile werben viele Haftpflichtversicherer damit, dass sie Drohnen in ihren Tarifen berücksichtigen. Ein genauer Blick in Vertragsbedingungen lohnt sich aber immer, denn dort verstecken sich mitunter unerfreuliche Einschränkungen.

Top-Empfehlung: Haftpflichthelden

Meine Top-Empfehlung für dich ist die Absicherung über die Haftpflichthelden, da sie meiner Meinung nach den besten Leistungsumfang anbieten.

.Mit diesem Tarif sind alle Flügmanöver versichert, die in Deutschland erlaubt sind. Es kommt also zu keinerlei zusätzlichen Einschränkungen durch den Versicherer. 

Außerdem ist bei den Haftpflichthelden die verschuldensunabhängige Gefährdungshaftung (Details dazu findest du weiter unten im Artikel) mit inbegriffen.

Bei vielen Versicherungen ist es es unklar, ob du deine Drohnen-Aufnahmen im Internet auf sozialen Plattformen veröffentlichen darfst. Bei den Haftpflichthelden darfst du aber explizit deine Aufnahmen mit der Welt teilen und sogar Drohnen-Flüge als nebenberufliche Tätigkeit sind geschützt. Damit bieten die Haftpflichthelden einen wirklich sehr guten Tarif an.

Es gibt jedoch einen kleinen Nachteil: Bei jedem Schaden musst du einen Eigenanteil von 150 Euro selber tragen. Eine solche Eigenbeteiligung ist aber bei vielen Privathaftpflichtversicherungen vorgesehen. 

Private Drohnen-Versicherung


Haftpflichthelden-Schutz für 72 Euro (inkl. Steuern).

  • Abdeckung von privaten Drohnen-Flügen
  • Versicherung ist weltweit gültig (auch in den USA und Kanada!)
  • 50 Millionen Euro Deckungssumme
  • Alle Personen, die in einer häuslichen Gemeinschaft leben, sind mitversichert
  • Unbegrenzte Anzahl an Drohnen ist abgesichert (Gewicht muss unterhalb von 5 kg liegen)

Gewerbliche Drohnen-Versicherungen


Gewerbliche Luftfahrt-Haftpflichtversicherung von R+V (exkl. Steuern):.

  • 1 Drohne versichert
  • Private und gewerbliche Drohnen-Flüge sind abgedeckt
  • Jahresbeitrag abhängig von gewünschter Deckungssumme
    • 123,93 Euro bei 1 Mio. Euro Deckungssumme
    • 149,94 Euro bei 2 Mio. Euro Deckungssumme
    • 177,48 Euro bei 3 Mio. Euro Deckungssumme
    • 203,49 Euro bei 4 Mio. Euro Deckungssumme
    • 229,50 Euro bei 5 Mio. Euro Deckungssumme
  • Weltweiter Versicherungsschutz mit Ausnahme US-Gebiete und Kanada

Es gibt noch viele andere Versicherer, die Drohnen mit abdecken. Je nachdem, welche Deckungssumme du wünschst oder ob die Police einen Selbstbeteiligung aufweisen soll, kannst du unterschiedliche Versicherungstarife nutzen. In der folgenden Übersicht findest du Versicherungsangebote, die Risiken aus dem Betrieb von Flugmodellen (privat genutzte Drohnen) mit einschließen.

Privathaftpflicht-Versicherungen für Drohnen

Anbieter Tarif Leistungen Jahresprämie
Haftpflichthelden

Heldenschutz
  • 50 Mio. Euro Deckungssumme
  • 150 Euro Selbstbeteiligung
  • Drohnen bis 5 Kilogramm versichert
  • Inkl. Gefährdungshaftung
  • Nebenberufliche Tätigkeiten mit eingeschlossen
  • Aufnahmen dürfen veröffentlicht werden (Foto und Video)
72 € Abschließen
Getsafe

Private Haftpflicht mit Upgrade Drohne
  • 15 Mio. Euro Deckungssumme
  • Selbstbeteiligung frei wählbar
  • Drohnen bis 5 Kilogramm versichert
  • Jederzeit kündbar
ab 30,60 €Abschließen
VersicherteDrohne

Rahmenvertrag Basis
  • 20 Mio. Euro Deckungssumme
  • Selbstbeteiligung frei wählbar
  • Drohnen bis 5 Kilogramm versichert
  • Inkl. Gefährdungshaftung
ab 32,76 € Abschließen
VersicherteDrohne

Rahmenvertrag Premium
  • 50 Mio. Euro Deckungssumme
  • Selbstbeteiligung frei wählbar
  • Drohnen bis 5 Kilogramm versichert
  • Inkl. Gefährdungshaftung
ab 43,54 € Abschließen
Adam Riese

Privathaftpflicht XXL
  • 50 Mio. Euro Deckungssumme
  • Selbstbeteiligung wählbar (0 bis 1.000 Euro)
  • Drohnen bis 5 Kilogramm versichert
ab 30,87 €Abschließen
HanseMerkur Versicherungsgruppe

Exklusiv-Schutz
  • Individuelle Deckungssumme ab 5 Mio. Euro
  • Selbstbeteiligung wählbar (0/150/300 Euro)
  • Drohnen bis 500 Gramm versichert
ab 30,87 € Abschließen
ARAG

Privat-Haftpflicht Basis
  • 5 Mio. Euro Deckungssumme
  • Selbstbeteiligung individuell wählbar
  • Drohnen bis 5 Kilogramm versichert
ab 37,92 € Abschließen
AXA

AXA
Privathaftpflicht L
  • 50 Mio. Euro Deckungssumme
  • Selbstbeteiligung wählbar (0/150/300 Euro)
  • Drohnen bis 5 Kilogramm versichert
ab 41,71 € Abschließen
HanseMerkur Versicherungsgruppe

Top-Schutz
  • Individuelle Deckungssumme ab 5 Mio. Euro
  • Selbstbeteiligung wählbar (0/150/300 Euro)
  • Drohnen bis 1,5 Kilogramm versichert
ab 48,52 € Abschließen
NÜRNBERGER Versicherung

Privat-Haftpflicht Komfort
  • 50 Mio. Euro Deckungssumme
  • 150 Euro Selbstbeteiligung
  • Drohnen bis 1 Kilogramm versichert
ab 58,55 € Abschließen
ARAG

Privat-Haftpflicht Komfort
  • 15 Mio. Euro Deckungssumme
  • Selbstbeteiligung individuell wählbar
  • Drohnen bis 5 Kilogramm versichert
  • Selbstständige Tätigkeiten im Nebenerwerb mitversichert (max. Jahresumsatz von 17.500 Euro)
ab 66,00 € Abschließen
BarmeniaDirekt Versicherungen

Premium-Schutz
  • 10 Mio. Euro Deckungssumme
  • 150 Euro Selbstbeteiligung
  • Drohnen bis 25 Kilogramm versichert
ab 73,34 € Abschließen
ARAG

Privat-Haftpflicht Premium
  • 50 Mio. Euro Deckungssumme
  • Selbstbeteiligung individuell wählbar
  • Drohnen bis 5 Kilogramm versichert
  • Selbstständige Tätigkeiten im Nebenerwerb mitve
  • rsichert (max. Jahresumsatz von 17.500 Euro)[/pro]
ab 81,36 € Abschließen
Degenia

Kopter-Profi Spezialkonzept
  • 20 Mio. Euro Deckungssumme
  • Keine Selbstbeteiligung
  • Drohnen bis 5 Kilogramm versichert
82 € Abschließen

In den verschiedenen Tarifen geben die Versicherer Einschränkungen vor, die beim Fliegen berücksichtigt werden müssen. Du solltest also genau darauf achten, welche Konditionen beim jeweiligen Tarif greifen und ob die Versicherung überhaupt für dich in Frage kommt. Insbesondere das Gewicht deiner Drohne spielt häufig eine Rolle. Während eine DJI Spark in vielen Tarifen abgesichert ist, kann es bei schwereren Drohnen wie der DJI Mavic Pro oder der DJI Phantom schon problematischer werden. 

Eine der schwierigsten Klauseln ist zum Beispiel die Formulierung, dass nur Flugmodelle, die nicht der Versicherungspflicht unterliegen, mitversichert sind. Derartige Ausschlüsse habe ich z.B. bei der Gothaer entdeckt und damit ist diese Drohnen-Versicherungen für mich absolut nicht empfehlenswert, denn Multicopter unterliegen eindeutig der Versicherungspflicht. Eine Übersicht zu den Vertragsbedingungen haben wir in der folgenden Aufstellung zusammengetragen:

Drohnen-Tarife ohne bedenkliche Einschränkungen

Drohnen-Tarife mit kritischen Einschränkungen

Aber nicht nur wegen den Beschränkungen in den Vertragsbedingungen sind die Privathaftpflichtversicherer unter Drohnen-Piloten umstritten. Es gibt auch noch weitere Kritik, denn die meisten Anbieter decken nicht die Gefährdungshaftung mit ab, die laut Luftverkehrsgesetz notwendig ist. 

Hintergrundwissen zur Gefährdungshaftung

Private Haftpflichtversicherungen kommen im Regelfall nur für Schäden Dritter auf, die du nachweislich verursacht hast. Falls ein Unfall jedoch durch äußere Umstände zustande kommt, die du nicht beeinflussen kannst (z.B. ein Greifvogel, plötzliche Windböen, fliegender Fußball von einem Nachbargrundstück), dann könnte die Versicherung die Regulierung des Schadens theoretisch ablehnen und auf den Verursacher verweisen. Du bist dem Geschädigten trotzdem zur Zahlung der entstandenen Schäden verpflichtet, weil im Luftrecht die sogenannte Gefährdungshaftung Anwendung findet. Danach ist immer derjenige für die Regulierung des Schadens verantwortlich, der ein Risiko (in unserem Fall die Drohne) in die Luft gebracht hat – unabhängig vom Verschulden des Steuerers.

Momentan wird die Gefährdungshaftung nur von wenigen Privathaftpflichtversicherern explizit mit eingeschlossen. Aktuell weiß ich das nur von den folgenden Anbietern:

Das oben beschriebene Szenario ist ohnehin sehr unwahrscheinlich und es ist auch fraglich, ob sich eine Versicherung im Schadensfall auf die Gefährdungshaftung berufen würde. Daher denke ich mittlerweile, dass eine Privathaftpflichtversicherung für gelegentliche Drohnen-Flüge zu privaten Zwecken durchaus ausreichend ist.

Luftfahrt-Haftpflichtversicherungen für Drohnen-Piloten

Wer als privater Drohnenflieger sicher gehen will oder seine Drohne nicht ausschließlich zu Zwecken der Freizeitgestaltung nutzt, der muss eine „richtige“ Luftfahrthaftpflichtversicherung abschließen. Diese Drohnen-Versicherungen sind perfekt auf das Fliegen mit Multicoptern ausgerichtet und beinhalten auch immer die Gefährdungshaftung.

Nun stelle ich drei Luftfahrt-Haftpflichtversicherungen im Detail vor.

Delvag Versicherung

Wenn du vor allem in Deutschland bzw. in Europa fliegen möchtest, dann solltest du auf die Tarife der Delvag Versicherungs-AG zurückgreifen. Die Delvag ist der Versicherer der Lufthansa-Gruppe und damit ein Spezialist im Bereich der Luftfahrt-Versicherungen. Hier bekommst du die günstigste Versicherung.

Bei der Delvag ist freies Fliegen außerhalb von Modellflugplätzen erlaubt. Der Versicherungsschutz besteht auch bei der Teilnahme an Wettbewerben, bei Flügen innerhalb von Gebäuden und bei automatisierten Flügen (z.B. bei Missionsplanung, Go Home etc.). Die Delvag sichert auch selbst gebaute Multicopter (Eigenbaudrohnen) ab!

Grundsätzlich gelten die Delvag-Policen in Europa. Für 50 Euro mehr im Jahr kann die Drohnen-Versicherung auch auf einen weltweiten Schutz ausgeweitet werden, wobei US-Territorien und Kanada nicht mit versichert werden können.

Im gewerblichen Tarif können sich mittlerweile auch Piloten versichern lassen, die für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben arbeiten (BOS-Flüge). Zudem ist eine Abdeckung von Sprüh- und Streuflügen in der Landwirtschaft möglich.

Private Drohnen-Versicherungen


Delvag Start für 69,98 Euro (inkl. Steuern):.

  • 1,5 Mio. Euro Deckungssumme
  • 1 Drohne ist versichert
  • 1 Steuerer
  • Europaweiter Schutz

Delvag Optimal für 99,98 Euro (inkl. Steuern):

  • 3 Mio. Euro Deckungssumme
  • Mehrere Drohnen sind versichert, wobei nur ein Copter gleichzeitig in der Luft sein darf
  • Mehrere Steuerer können abgesichert werden
  • Europaweiter Schutz

Delvag Pro für 198,99 Euro (inkl. Steuern):

  • 5 Mio. Euro Deckungssumme
  • Mehrere Drohnen sind versichert, wobei drei Copter gleichzeitig in der Luft sein dürfen
  • Mehrere Steuerer können abgesichert werden
  • Europaweiter Schutz

Gewerbliche Drohnen-Versicherungen


Delvag Start für 109 Euro (exkl. Steuer):
.

  • 1,5 Mio. Euro Deckungssumme
  • 1 Drohne ist versichert
  • Unbegrenzte Anzahl an Piloten
  • Europaweiter Schutz
  • Inklusive Schutz für private Copter-Flüge

Delvag Optimal für 250 Euro (exkl. Steuer):

  • 3 Mio. Euro Deckungssumme
  • Mehrere Drohnen sind versichert, wobei nur ein Copter gleichzeitig in der Luft sein darf
  • Mehrere Steuerer können abgesichert werden
  • Europaweiter Schutz
  • Inklusive Schutz für private Copter-Flüge

Delvag Pro für 420 Euro (exkl. Steuer):

  • 5 Mio. Euro Deckungssumme 
  • Mehrere Drohnen sind versichert, wobei drei Copter gleichzeitig in der Luft sein dürfen
  • Mehrere Steuerer können abgesichert werden
  • Europaweiter Schutz
  • Inklusive Schutz für private Copter-Flüge

R+V Versicherung

Die Tarife der R+V Versicherung unterscheiden sich vor allem in der Deckungssumme und der damit verbundenen Jahresprämie. Die R+V Versicherung ist eine gute Wahl, wenn du mit deiner Drohne Fernreisen außerhalb von Europa unternimmst.

Auch bei R+V sind Flüge außerhalb von Modellflugplätzen, innerhalb von Gebäuden und bei der Teilnahme an Wettbewerben mitversichert. Zudem greift der Versicherungsschutz bei automatisierten Flugmanövern wie FollowMe und Point of Interest, solang du jederzeit die volle Kontrolle zurückerlangen kannst.

Bei allen Tarifen der R+V kann eine beliebige Anzahl an Drohnen-Piloten mitversichert werden. 

Private Drohnen-Versicherungen


Private Luftfahrt-Haftpflichtversicherung von R+V (inkl. Steuern):.

  • 1 Drohne versichert
  • Jahresbeitrag abhängig von gewünschter Deckungssumme
    • 77,11 Euro bei 1 Mio. Euro Deckungssumme
    • 93,30 Euro bei 2 Mio. Euro Deckungssumme
    • 110,43 Euro bei 3 Mio. Euro Deckungssumme
    • 126,62 Euro bei 4 Mio. Euro Deckungssumme
    • 142,80 Euro bei 5 Mio. Euro Deckungssumme
  • Weltweiter Versicherungsschutz mit Ausnahme US-Gebiete und Kanada

Gewerbliche Drohnen-Versicherungen


Gewerbliche Luftfahrt-Haftpflichtversicherung von R+V (exkl. Steuern):.

  • 1 Drohne versichert
  • Private und gewerbliche Drohnen-Flüge sind abgedeckt
  • Jahresbeitrag abhängig von gewünschter Deckungssumme
    • 123,93 Euro bei 1 Mio. Euro Deckungssumme
    • 149,94 Euro bei 2 Mio. Euro Deckungssumme
    • 177,48 Euro bei 3 Mio. Euro Deckungssumme
    • 203,49 Euro bei 4 Mio. Euro Deckungssumme
    • 229,50 Euro bei 5 Mio. Euro Deckungssumme
  • Weltweiter Versicherungsschutz mit Ausnahme US-Gebiete und Kanada

HDI Versicherung

Die HDI bietet u.a. einen Tarif an, der sowohl private als auch gewerbliche Drohnenflüge abdeckt. Die Jahresprämie bemisst sich auch hier nach der gewünschten Deckungssumme. 

Drohnen-Versicherung der HDI


HDI Luftfahrt-Haftpflichtversicherung (exkl. Steuern):
.

  • Abdeckung von privaten und kommerziellen Flugmanövern
  • Schutz bei Flugmanövern außerhalb von Modelflugplätzen und innerhalb von Gebäuden
  • Versicherung in Europa gültig. Die Erweiterung auf eine weltweite Abdeckung (ohne USA/Kanada) ist möglich. Der zusätzliche Preis ist abhängig von der gewählten Deckungssumme und der versicherten Anzahl an Coptern.
  • Jahresprämie abhängig von gewünschter Deckungssumme. Es können höhere Premien anfallen, falls du mehrere Drohnen versichern willst.
    • ab 120 Euro bei 1 Mio. Euro Deckungssumme
    • ab 140 Euro bei 1,5 Mio. Euro Deckungssumme
    • ab 175 Euro bei 3 Mio. Euro Deckungssumme
    • ab 195 Euro bei 4 Mio. Euro Deckungssumme
  • Es können beim HDI bis zu fünf Drohnen gleichzeitig abgesichert werden.
  • Unbegrenzte Anzahl an Steuerern.

Gewerbliche Drohnen-Versicherungen


Gewerbliche Luftfahrt-Haftpflichtversicherung von R+V (exkl. Steuern):.

  • 1 Drohne versichert
  • Private und gewerbliche Drohnen-Flüge sind abgedeckt
  • Jahresbeitrag abhängig von gewünschter Deckungssumme
    • 123,93 Euro bei 1 Mio. Euro Deckungssumme
    • 149,94 Euro bei 2 Mio. Euro Deckungssumme
    • 177,48 Euro bei 3 Mio. Euro Deckungssumme
    • 203,49 Euro bei 4 Mio. Euro Deckungssumme
    • 229,50 Euro bei 5 Mio. Euro Deckungssumme
  • Weltweiter Versicherungsschutz mit Ausnahme US-Gebiete und Kanada

Mitgliedschaft in einem Modellsportverband

Neben der Privathaftpflicht und der Luftfahrt-Haftpflichtversicherung gibt es auch noch eine weitere Möglichkeit, seine Drohne zu versichern. Bei einer Mitgliedschaft in einem Modellsportverband ist in der Regel eine Drohnen-Versicherung mit inkludiert.

Die Kosten für eine solche Versicherung sind in der Regel recht gering und deswegen sehr attraktiv für viele Hobby-Piloten. Wenn mir günstige Preise jedoch wichtig sind, dann würde ich zunächst schauen, ob eine Privathaftpflicht mein Fluggerät mit einschließen kann. So spare ich mir eine Versicherung, denn die Privathaftpflichtversicherung benötigst du auf jeden Fall.

Es gibt aber Situationen, in denen eine Drohnenversicherung über einen Modellflugverein durchaus sinnvoll sein kann. Wenn du selbst gern an Flugmodellen bastelst und auch auf Modellflugplätzen unterwegs bist, dann sind die Policen der Modellflugverbände besser für dich. Hier kannst du Flugmodelle mit einem Gewicht von mehr als 5 Kilogramm und Flughöhen über 100 Meter absichern, wenn das Modellfluggelände derartige Flüge zulässt.

Neben einer Drohnenversicherung bekommst du zusätzliche Leistungen wie z.B. eine Mitgliedszeitschrift vom Verband. Die Policen lassen sich häufig erweitern (auch auf gewerbliche Tarife).

Zu den bekanntesten Modellflugverbänden gehören folgende Organisationen:

  • Deutscher Modellflieger Verband (DMFV)
  • Modellflugsportverband Deutschland (MFSD)
  • Deutsche Modellsport Organisation (DMO)

Falls du dich für eine Mitgliedschaft in einem Modellflugverband interessierst, dann empfehle ich dir, dich zunächst in deiner Umgebung umzuhören und zu schauen, welche Verbände mit Ortsverbänden bzw. Modellflugplätzen in deiner Nähe vertreten sind. Bei einem persönlichen Kennenlernen kannst du zudem gut feststellen, ob die Mitgliedschaft im Modellflugverband etwas für dich ist.

Fazit zum Thema Drohnen-Versicherung

Wie du siehst, es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten, eine Drohne zu versichern. Rechtlich am sichersten ist immer eine Drohnen-Versicherung mit Gefährdungshaftung. Als Privatanwender empfehle ich dir die Haftpflichthelden. Gewerbliche Nutzer sind bei der Delvag oder bei der R+V gut aufgehoben.  

Nach Abschluss der Police erhältst du eine Versicherungsbestätigung. Diesen Nachweis solltest du dir umgehend ausdrucken und in deinem Drohnen-Rucksack bzw. Koffer verstauen. Denn während des Flugbetriebes musst du einen Versicherungsnachweis (siehe §106 LuftVZO) mit dir führen.

Die Drohnen Vollkasko-Versicherung

Wie bereits am Anfang erwähnt, kommt eine Vollkasko-Versicherung für Schäden auf, die dir bei einem ungewollten Zwischenfall entstehen. In Wirklichkeit handelt es sich bei einer Drohnen-Kasko um eine Elektronik-Versicherung. Wir selber haben keine Drohnen-Vollkasko abgeschlossen. Trotzdem kann so eine Absicherung sinnvoll sein, denn die jährlichen Kosten sind deutlich geringer als zum Beispiel eine DJI Phantom 4 Drohne. Mehr Informationen dazu findest du hier für Privatpersonen oder hier für gewerbliche Copter-Piloten.

Wir haben alle Informationen nach besten Wissen recherchiert. Trotzdem kann es zu Änderungen kommen. Deswegen können wir keine Haftung für die hier angegebenen Informationen geben.

Hast du noch Fragen zu den Drohnen-Versicherungen? Hast du selbst schon Erfahrungen mit der Regulierung eines Copter-Schadens? Wir freuen uns über einen Kommentar von dir!

Über den Autor

Seit Januar 2015 bereisen wir die Welt. Mit dabei ist unsere Kamera-Drohne, mit der wir die schönsten Plätze aus der Vogelperspektive festhalten. Auf unserem Blog teilen wir mit dir die besten Tipps für deine nächste Reise. Hast du noch Fragen zu diesem Artikel? Dann schreibe mir doch in den Kommentaren!

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  • Sven Werner | 01.08.2017

    Hi Francis, erstmal danke für die gute Übersicht.
    Ich habe bei den Haftpflichthelden versichert, weil ich in den USA fliegen wollte. Habe dann aber auch mal genau nachgefragt und bekam dann Antworten die mich jetzt doch etwas zweifeln lassen:

    #1 „Der weltweite Schutz nimmt die USA nicht aus. Bitte beachten Sie, dass der Haftpflichtschutz immer nach deutschem Gesetz gilt. Das heißt im Schadensfall wird so getan, als ob der Schaden in Deutschland passiert wäre und nach deutschem Gesetz gehaftet werden muss. Das ist nicht optimal, aber aufgrund der volatilen lokalen Gesetzeslage noch nicht anders darstellbar.Wer im Ausland mehr als normale Privataufnahmen oder gar Extremaufnahmen machen möchte, dem empfehlen wir eine lokale Deckung vor Ort.“

    und

    #2 „Auf jeden Fall hast Du auch Versicherungsschutz in den USA. Dafür musst Du Dich aber in den USA an die Vorschriften halten, wie sie auch in Deutschland gelten. Beispiel: In Deutschland darfst Du 1,5 km um Flughäfen nicht fliegen. Sollte das in den USA weniger restriktiv geregelt sein, z.B nur 500 Meter, dann musst Du trotzdem die deutschen Normen einhalten. Das ist nicht ganz optimal, lässt sich aber aktuell aufgrund der ständig wechselnden Anforderungen weltweit nicht anders darstellen.“

    Im Ernstfall würde man also Deutsches Luftfahrtrecht in den USA anwenden wollen und auch die Schadensabwicklung nach Deutschem Recht machen? Ich bin ja kein Rechtsanwalt, aber das klingt etwas abenteuerlich, grade weil die Streitsummen in den USA ja ganz andere sind als hierzulande. Ich habe die Drohne letztendlich dann doch Zuhause gelassen.
    Was meinst Du dazu, Francis?

    • Francis | 02.08.2017

      Hallo Sven,
      da verstehe ich beide Seiten: Sowohl deine Verunsicherung als auch die auf der Seite der Versicherung. Für eine Versicherung ist es extrem schwierig, alle Regeln weltweit mit in die Police einfließen zu lassen. Auf der anderen Seite frage ich mich, wie oft es vorkommt, dass sich das amerikanische und das deutsche Recht bei Drohnen unterscheiden bzw. sogar widersprechen. So viele Situationen fallen mir da nicht ein und falls es doch etwas gibt, kann man ja auch am Boden bleiben und wo anders fliegen. Eine Abdeckung ist also schon möglich.
      Viele Grüße,
      Francis

    • Florian Knörrich | 10.08.2017

      Hallo Sven, lass mich das nochmal richtig stellen. Ist ggf. etwas missverständlich von uns formuliert worden. Im Schadensfall wird natürlich der Schadensersatzanspruch des Geschädigten nach US Recht reguliert. Das hat erst mal nichts mit dem deutschen Luftfahrtrecht zu tun und gilt für alle Haftpflichtfälle, auch jenseits des Fliegens.

      Damit der Schaden reguliert wird, musst Du dich aber auch in den USA an die Vorschriften halten, wie sie hier in Deutschland gelten. Es gibt sicher Länder, in denen viel laschere Verordnungen gelten als bei uns (Francis hat dazu ja hier eine tolle Übersicht). Um nicht zu hohe Risiken in Ländern mit zu lockeren Gesetzen einzugehen, müssen eben die deutschen Vorschriften eingehalten werden. Das macht Sinn, auch wenn es nicht ganz optimal ist, oder?

  • Michael | 11.08.2017

    Hallo ich suche auch eine Drohne Versicherung ( Dji Mavic ) die ich mit meinem Freund zusammen fliegen will nur in Deutschland

    • Francis | 18.08.2017

      Hallo Michael, na da bist du ja hier genau richtig. Oben findest du die besten Angebote für dich! :)

  • Heiko | 06.09.2017

    Hallo zusammen, ich bin zur Zeit bei der DMO versichert und wollte nun einmal nachfragen ob es an der Drohnen Versicherung der DMO irgendetwas auszusetzen gibt und ob es einen wichtigen Grund gibt zu einer anderen Versicherung zu wechseln.

  • Schegg | 12.09.2017

    Ich wohne in Frankreich und kann ich eine versirung fur meine drone in Deutchland machen

    • Francis | 23.09.2017

      Hallo Schegg,
      das wird wohl nur funktionieren, wenn du eine Adresse in Deutschland hättest. Die meisten Anbieter haben nur eine Vertriebszulassung für Deutschland. Tut mir leid! Beste Grüße, Francis

  • Andreas | 22.09.2017

    Moin, schöne Seite zu einem Thema, dass ja mittlerweile eine menge Leute umtreibt.
    Zu meiner Frage: Wie verhält sich der Fall, wenn ich eine gewerbliche Haftpflichtversicherung bei XYZ für die normale Nutzung in Deutschland (ggfs weltweit ohne USA/Kanada) und zusätzlich über die Versicherungshelden eine USA-Abdeckung erreichen möchte.

    • Francis | 22.09.2017

      Hallo Andreas,
      du kannst in deinem Fall beide Versicherungen abschließen, da sie sich gegenseitig ergänzen. Die Nutzung in den USA ist dann aber nur privat abgesichert.
      Viele Grüße, Francis

  • Steffi | 04.10.2017

    Hi Francis,

    super Infos, die Du hier zusammengestellt hast! Vielen Dank dafür.
    Mir ist allerdings der Unterschied zwischen gewerblicher und privater Versicherung noch nicht ganz klar.. Habe ich es richtig verstanden, dass ich eine gewerbliche Versicherung benötige, sobald ich die aufgenommenen Bilder ins Netz (Facebook, Instagram, Blog, etc.) stelle, auch wenn ich über die sozialen Netzwerke KEIN Geld damit verdiene?
    LG und Danke für deine Hilfe!

    Steffi

    • Francis | 24.10.2017

      Hallo Steffi,
      in aller Regel reicht dafür die private Versicherung aus, solang du kein Geld damit verdienst.
      LG Francis

  • Axel Schwab | 29.10.2017

    Bei der WGV ist auch Kanada – USA bis 15 Millionen versichert, gilt auch für Drhnen. Ist aber eine Prvate Haftpflichtvers.

    • Francis | 21.11.2017

      Danke für den Tipp, Axel. Da muss man dann noch mal prüfen, ob die Police tatsächlich auch die Gefährdungshaftung mit einschließt. Das ist bei Privathaftpflichtversicherungen meistens der Haken. LG Francis

  • OlGö | 10.01.2018

    Hallo in die Runde, hat jemand Erfahrung mit der Versicherung „Haftpflicht Helden“ ? Wie verlässlich, seriös ist diese?

    • Francis | 27.03.2018

      Hallo,
      ich schätze die Kollegen als sehr seriös ein und mir wurde bisher nichts Gegenteiliges berichtet. Sonst wären sie auch nicht mit bei uns gelistet ;) Beste Grüße, Francis

  • Gerd | 23.01.2018

    Habe mir eine Drohne (DJI Spark) gekauft und erst danach mir Gedanken gemacht. Jetzt zerbreche ich mir den Kopf welche die richtige Versicherung ist. habe schon viele Seiten gelesen, aber je mehr ich lese umso verunsicherter werde ich, mir raucht der Kopf und ich kann mich nicht entscheiden. Die Spark wiegt ca. 300 Gramm, ich möchte auch im Ausland (Europa, Weltweit, außer USA) fliegen. Meine Haftpflicht hat keine Drohnenversicherung mit inbegriffen, so das ich wahrscheinlich auch eine neue Haftpflicht brauche, obwohl ich mit der alten sehr zufrieden war. Möchte nicht unbedingt zwei Versicherungen brauchen. Die Haftpflichthelden hört sich erst mal gut an, aber verlangt eine Selbstbeteiligung von 150 €, wo die meisten Schäden in der Regel darunter liegen. ich weiß nicht was ich machen soll, wußte nicht das sich das so schwierig gestaltet. Kannst du mir helfen die richtige Entscheidung zu treffen.

    • Francis | 27.03.2018

      Hallo Gerd,
      zunächst herzlichen Glückwunsch zur neuen Drohne! ;)

      Wir haben ja oben einen kleinen interaktiven „Tarif-Berater“ erstellt. Nutze den doch ruhig noch mal, um für dich eine individuelle Entscheidung zu finden. Schäden, die von einer Drohne verursacht wurden, können jedoch deutlich höher liegen als die genannte Selbstbeteiligung. Aber da muss jeder selber für sich entscheiden, was er wichtig findet: Einen günstigeren jährlichen Preis oder eine Selbstbeteiligung.
      Beste Grüße, Francis

  • Chantal | 25.01.2018

    Hey,
    erstmal Kompliment zu deinem super Blog, der einem oft sehr weiterhilft! Zwecks der Drohnenversicherung (private drohnen Haftpflicht) schwanken wir grade zwischen drei Anbietern: A) R+V wo alles weltweit versichert ist ohne SB oder B) die Haftpflichthelden auch weltweit aber 150€ SB oder C) unsere private Haftpflichtversicherung bei der AXA die uns sagen dass die Drohne bzw. Schäden durch die Drohne (bis 5kg) mit 10Mio € weltweit mitversichert wären (finde ich irgendwie zu schön um wahr zu sein oder??) Kannst du uns da vielleicht weiterhelfen bzw. hast schon Erfahrungen mit der ein oder anderen? Wichtig ist uns das es weltweit ist weil wir auch einen Reiseblog haben :) Ich freue mich sehr von dir zu hören!! Ps: welche Versicherung habt ihr eigentlich dafür? Ganz liebe Grüße :)

    • Francis | 27.03.2018

      Hallo Chantal,
      sind für euch denn auch die USA und Kanada interessant? Wenn ja, dann würde ich von der R+V abraten. Die Axa dürfte auch gehen oder eben die Haftpflichthelden.
      Ich hoffe, ich konnte euch noch helfen. Beste Grüße, Francis

    • Francis | 27.03.2018

      Ach halt, Komando zurück: Ihr nutzt die Drohne auch gewerblich, richtig? Dann würden die Haftpflichthelden und die Axa als Option wegfallen. Nutze am besten oben mal unseren interaktiven Tarif-Berater. Da bekommst du dann die für dich besten Drohnen-Versicherungen angezeigt.

  • Basti | 09.03.2018

    Hi Francis,

    ich werde mir demnächst eine Drohne zulegen, nun bin mir noch unschlüssig ob meine Drohnennutzung eher privat oder gewerblich wird. Mein Ziel ist Fotos und Videos vom Cross fahren aufzunehmen, sowie von der normalen Landschaft in Deutschland und von weltweiten Urlauben. Diese will ich dann bei Social Media Seiten hochladen wie Facebook oder Instagram. Ob sich später ein Profil auf YouTube anschließt, ist durchaus möglich.

    Ich will weder Geld verdienen noch diese Aufnahmen Verkaufen, ich will sie lediglich mit meiner Umgebung teilen.
    Falls jedoch die Tatbestände der gewerblichen Nutzung vorliegen, währe die R+V Versicherung aufgrund der weltweiten Absicherung die richtige Wahl?
    Und selbst wenn ein Schaden beim gewerblichen Filmen entstehen würde, woher will die Versicherung wissen ob ich diese Aufnahme veröffentlicht hätte, da ja auch private Flüge abgedeckt sind? Da ich ja auch kein Gewerbe anmelden muss, frage ich mich was die Unterscheidung überhaupt bringt? Der Sinn dahinter erschließt sich mir nicht ganz.

    Könntest du mir sagen bis zu welchem Punkt ich privat unterwegs bin und ab wann es gewerblich wird?
    Welche Deckungssumme würdest du bei einer Versicherung empfehlen?

    Vielen Dank im voraus und macht weiter so, es ist eine geniale Seite!

    • Martin | 13.03.2018

      Hallo Basti,
      ich denke es ist schwer für Francis eine Aussage zu treffen, welche die richtige Versicherung für Dich ist bzw. ob eine Versicherung Dir etwa nachweisen kann. Wir sind Anbieter einiger der o.g. Tarife und können Dir telefonisch gerne eine Beratung anbieten.
      Deine Frage kommt sehr häufig (privat oder gewerblich). Wenn Du willst, meld Dich einfach unter:
      0221 – 82 82 35 29
      Dein Team von
      http://www.versichertedrohne.de

      • Basti | 13.03.2018

        Da dies ein Thema ist, das unter vielen für Unklarheiten sorgt ist es vielleicht eine Idee sich dieser Problematik anzunehmen und für etwas mehr Aufklärung zu sorgen. Da man überall nur so kleine Aussagen bekommt wie: „Wenn du sie veröffentlichst auf YouTube oder Insatgram ist es gleich gewerblich“ finde ich ist es schwer dies auseinander zu halten, ich meine wer filmt schon und schaut sich die Bilder nur zuhause an? Beim veröffentlichen währe ja dann fast alles gewerblich.

        Aber vielen Dank erstmal, ich nehme die Beratung sehr gerne in Anspruch.

    • Francis | 27.03.2018

      Hallo Basti,
      du sprichst da ein Problem an, mit dem sich viele beschäftigen und das ich auch demnächst mal noch genauer hier im Blog beleuchte. Meiner Meinung macht es in vielen Bereichen gar keinen Sinn, diese Trennung durchzuführen. Wie auch immer, wir haben diese Situation in vielen Fällen noch.

      Ich denke, dass in Zukunft viele private Drohnen-Versicherungen lockerer werden und kein Problem mehr darin sehen, wenn Aufnahmen in sozialen Medien geteilt werden. Nach aktuellem Stand weiß ich aber nur von den Haftpflichthelden, dass sie die Veröffentlichung von Drohnen-Aufnahmen in sozialen Netzwerken explizit mit einschließen. Von daher würde ich entweder diese Versicherung abschließen oder zu einer gewerblichen Versicherung greifen.
      Beste Grüße,
      Francis

  • Klaus Maier | 13.03.2018

    Hallo zusammen,
    hier noch der Hinweis auf die Hansemerkur. Da ist je nach Tarif bei der ganz normalen Privathaftpflicht eine kleinere Drohne einfach mitversichert und das weltweit. Familienversicherung kostet dann bei 10Mio Deckung und bis 1,5kg STartgewicht rund 100€ pro Jahr. Meine bisherige Versicherung kostet das Gleiche beinhaltet die Drohne aber nicht. Ich könnte mir vorstellen, dass da andere Versicherungen nachziehen, vieleicht einfach mal nachfragen
    Viele Grüße,
    Klaus

    • Martin | 13.03.2018

      Hallo Klaus,
      weil ich gerade dabei bin:)
      Auch im Bereich der Privathaftpflicht haben wir mit AXA einen Rahmenvertrag geschlossen. min. 20Mio Deckung und Beiträge um die 50-60 EUR.
      Mehr dazu: https://versichertedrohne.de/privathaftpflicht/
      Grüße aus Köln;)

    • Francis | 27.03.2018

      Hallo Klaus,
      vielen Dank für den Hinweis. Dem gehe ich in den nächsten Tagen nach und schaue, ob die Versicherung wirklich hält was sie verspricht.
      Beste Grüße,
      Francis

  • Friedhelm | 31.03.2018

    Hallo
    Eine Anmerkung möchte ich mal loswerden .
    Für Modellflieger die neben Copter auch andere Modelle flirgen sind die meisten Versicherungen abseits der Modellflugverbände weniger geeignet
    Alleine schon eine Beschränkung auf
    5 kg Abfluggewicht ist für Modellflieger übel. Aber auch für Copterpiloten deren Copter mehr wiegen .

    • Francis | 31.05.2018

      Hallo Friedhelm,
      das ist sicherlich ein wichtiger Punkt, den man beachten muss. Ich habe das mittlerweile auch im Beitrag mit aufgenommen.
      Vielen Dank und schöne Grüße, Francis

  • André | 10.04.2018

    Hi,
    Ich wohne in Dänemark und habe eure Seite gefunden und bin wirklich sehr froh über die reichlichen Tipps!!
    Trotzdem habe ich eine Frage zu der Deutschen Drohnen Versicherung.
    Ist die auch für Dänemark/Europa gültig, falls ich eine in Deutschland abschließe?
    Oder muss ich ein Wohnsitz in DE haben?
    Danke schon mal im Voraus

    • Francis | 31.05.2018

      Hallo André,
      die deutschen Versicherungen haben in aller Regel nur eine Vertriebszulassung für Deutschland. Um also eine Police abzuschließen, brauchst du eine Adresse in der Bundesrepublik. Danach ist die Versicherung gemäß den Tarifbestimmungen gültig.
      Ich hoffe, das hilft dir weiter!
      Beste Grüße, Francis

  • Sven | 16.05.2018

    Eine sehr große Leidenschaft sind Drohnen. Als die ersten Modelle herauskamen, so musste ich mir direkt eine holen.
    Nun exprlodieren ja echt die Auswahl. Obwohl ich mich sehr lange damit beschäftigt habe, habe ich hier einige Punkte entdeckt, die mir sehr weiter helfen. Der Beitrag ist sehr informativ und zeigt deine Expertise auf. Für mich sind die Bilder A und O.
    Scharfe Bilder und Aufnahmen sind mein Leben geworden. :) Bisschen übertrieben, aber dennoch macht es einfach nur unglaublich spaß.
    Allgemein sollte man bei drohnen hinzufügen, dass ihr die Versicherung lieber nicht vergessen solltet, da es ansonsten sehr Teuer werden kann.
    Obwohl ich mich persönlich sehr viel mit diesem Thema Drohnen, Drohnenaufbau und Quadrocopter beschäftigt habe, hatte ich nie an eine Versicherung nachgedacht, es war zu absurd, bis es dann soweit kommen musste. Die Drohne ist dank meinen kleinen Sohn gegen ein Auto geknallt. Ab den Zeitpunkt auf jeden fall Versicherung. Ansonsten ist das ein zu interessanten Thema und sehr zukunftsorientiert. Ich freue mich auf die neuen Modelle.

    • Francis | 31.05.2018

      Hallo Sven,
      danke für deinen Kommentar und dein Lob. Viele Grüße, Francis

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