7 Dinge, die ich in den Kamasutra-Tempeln von Khajuraho über Sex gelernt habe

Indien hat ja bekanntermaßen ein gespaltenes Verhältnis zum Thema Sex. Trotzdem gibt es in der Heimat des Kamasutras einige Gegenden, in denen es selbst in der Öffentlichkeit nicht ohne Geschlechtsverkehr geht. In Khajuraho haben wir so eine Region gefunden.

In Khajuraho gibt es eine Tempelgruppe, die besondere Einblicke in die indische Liebeskunst gewährt. In den Erotiktempeln habe ich Dinge gesehen, von denen mir in Deutschland niemand etwas erzählt hatte. Deswegen teile ich heute einige Erkenntnisse aus Khajuraho mit dir.

1. Auch in der Luft kann Mann einen Höhepunkt haben

Dass Männer im Orient auf Teppichen fliegen können, habe ich ja schon in frühen Kinderjahren gelernt. Auch war ich begeistert, dass der kleine Muck mit seinen Pantoffeln an jeden beliebigen Ort fliegen konnte. Doch dass man auch beim Akt in der Luft schweben kann, habe ich erst in Khajuraho erfahren. Hier kommt der Fotobeweis:

2. Für Dehnübungen ist immer Zeit

Meine Trainer haben es immer gesagt. Dehnung ist wichtig! Eigentlich verblüfft es nicht, dass im Yoga- und Kamasutra-Land auch bei Geschlechtsverkehr die Dehnung eine bedeutende Rolle spielt.

3. Wenn Mann es allein nicht schafft, kann er sich jederzeit Unterstützung holen

Es gibt immer mal Situationen im Leben, in denen man ohne fremde Hilfe einfach nicht weiterkommt. Macht aber nichts, denn in der Not findet man immer jemanden, der einem bei seinen Zielen unterstützt.

4. In Gruppe ist es auch schön

Es ist ja egoistisch, die schönen Dinge im Leben immer nur für sich allein zu beanspruchen. Deshalb keine Scheu: In der Gruppe haben alle mehr davon!

5. Wenn ER zu groß ist, dann muss man sich eben über die Partnerin stellen

Asiaten sagt man ja nach, dass ihr bestes Stück nicht so lang ist. Wissenschaftlich höchst glaubwürdige Quellen sprechen den Indern im weltweiten Vergleich sogar die letzten Plätze zu. Doch Khajuraho räumt mit diesem Vorurteil auf. Dem Inder reicht sein bestes Stück bis zum Knie, weshalb er gelegentlich auf Abstand zur Partnerin gehen muss.

6. Ein Bein pro Person reicht aus zum Stehen

Der Akt im Stehen ist ein Kinderspiel. Deswegen reicht es auch aus, wenn jeder nur auf einem Bein steht.

7. Jede Hand des Mannes hat seinen Bestimmungsort

In Deutschland heißt es immer, dass Männer nicht Multi-Tasking-fähig wären. Inder wissen, dass das Blödsinn ist. Ein Mann hat ja schließlich auch Aufgaben zu erfüllen!

Was du wissen musst, wenn du in Khajuraho selber auf Erotik-Expedition gehen willst

Nun, es gibt ziemlich viel zu entdecken in Khajuraho! Doch die prunkvollen Hindu-Tempel sind nicht nur wegen den sinnlichen Skulpturen sehenswert. Deswegen zoomen wir jetzt mal ein wenig heraus und sprechen über die Dinge, die du für deinen Besuch in Khajuraho wissen musst.

Die Tempel in Khajuraho verteilen sich auf mehrere Gebiete. Die Tempel der westlichen Gruppe liegen in einer wundervollen Grünanlage. Hierhin verschlägt es die meisten Touristen, du musst 250 Rupien Eintritt zahlen und kannst dir auch von einem Guide alles erklären lassen. Guides kannst du direkt vor Ort organisieren oder du buchst vorher online eine Privatführung.

Weniger besucht werden die Tempel der Ost- und der Südgruppe, die kostenlos besucht werden können. Da diese recht weit auseinander liegen, solltest du dir für die Besichtigung evtl. eine Auto-Rikshaw nehmen. Aus Zeitgründen haben wir diese Tempel allerdings auch nicht besichtigt. Daher kann ich dir nicht aus eigener Erfahrung sagen, ob sich der Abstecher lohnt.  

Unser Hotel-Tipp: Hotel-Zen-Khajuraho

Eine tolle Unterkunft ist das Hotel Zen nur wenige Gehminuten von den westlichen Tempeln entfernt.

Vor den geräumigen Zimmern ist eine Terrasse mit Blick auf den wunderschönen Garten. Das Personal hat uns kostenlos immer wieder mit Tee und frischem Obst verwöhnt. Eine Massage zur Begrüßung gab es auch.
Sehr empfehlenswert!

Preis: ab 700 Rupien für ein Doppelzimmer

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Über den Autor

Hey, ich bin Francis – Weltenbummler, Blogger und Drohnenpilot. Seit Januar 2015 reise ich mit Bina um die Welt. Immer im Gepäck ist eine Kamera-Drohne, mit der wir die schönsten Plätze aus der Luft festhalten. Auf unserem Blog teilen wir mit dir die besten Tipps für deine nächste Reise. Hast du noch Fragen zu diesem Artikel? Dann schreibe uns doch in den Kommentaren!

Diskussionen zum Thema

  • Ingrid Wolf | 02.01.2017

    Diese in aller Deutlichkeit überragenden Vorbilder habe ich auch an den in Holz geschnitzten Tempeln in Kathmandu gesehen. Es erscheint uns Europäern erst mal fremd, aber wenn man weiss, dass es in Asien immer noch Menschen gibt, die nicht lesen und schreiben können – so können sie doch SEHEN. Dafür gehen sie an die Tempel und können SCHAUEN, wie sie im Sinne der Götter ihre Liebeskunst ausführen oder verfeinern.

    • Francis | 10.01.2017

      Hallo Ingrid,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich wusste gar nicht, dass es auch in Nepal solche Tempel gibt.
      Liebe Grüße, Francis

  • Stefanie | 07.11.2019

    Es sind Jain Tempel, nicht Hindutempel; ist an der klassischen bauweise ersichtlich.
    Ps. Man sieht niemanden schweben.
    Pps. Inder sind im gegensatz ja völlig prüde.

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