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Reisen mit der Drohne: Das musst du bedenken

Unsere DJI Phantom 2 im Einsatz
Unsere DJI Phantom 2 im Einsatz

Wenn du dir eine Drohne kaufst, willst du damit sicherlich auch die schönsten Momente im Jahr verewigen. Dazu zählt für viele der Urlaub. Das Reisen mit einer Drohne ist dabei längst nicht mehr so kompliziert wie noch vor wenigen Jahren. In diesem Beitrag erfährst du alles von uns, was du für deine Reisevorbereitung wissen musst.

Wie schon geschrieben: Wenn du mit einer Drohne verreist, bist du heutzutage sicherlich nicht mehr der erste Drohnen-Pilot im Land. Viele Einheimische und auch die Behörden kennen die fliegenden Kameras längst. Daher kann ich dir an dieser Stelle deine Bedenken ein wenig nehmen. Dennoch geht es nicht ganz ohne Vorbereitung.

Die richtige Drohne zum Reisen

Während wir 2015 noch mit einem eigenen, schweren Drohnen-Rucksack unsere Weltreise starteten, sind Drohnen mittlerweile sehr kompakte Geräte, die locker in einen Rucksack passen. Dabei bieten sie trotzdem eine hervorragende Aufnahme-Qualität und sind einfach zu fliegen.

Zum Reisen sind insbesondere die drei folgenden Drohnen-Modelle zu empfehlen:

Mavic Air 2 von DJI

DJI Mavic Air 2

ab 849,00 €

  • Kamera mit 48 Megapixeln
  • 8K Hyperlapse Aufnahmen möglich
  • Flugzeit von 34 Minuten
  • 4K-Kamera (60 fps)
  • Hinderniserkennung nach vorn und hinten

Zu unserem Testbericht

Die DJI Mavic Air 2 ist ein echtes Power-Gerät, das eine sehr gute Kamera mit exzellenten Flugeigenschaften verbindet. Daher legen wir dir zum Reisen diese Drohne besonders ans Herz.

DJI Mavic 2 Pro

DJI Mavic 2 Pro

ab 1.308,68 €
  • Flugzeit von 31 Minuten
  • 4K-Kamera (30 fps) mit 1″ CMOS Sensor
  • Anpassbare Blende (F2.8 bis F11)
  • Hinderniserkennung nach vorn, hinten, links, rechts und oben

Die DJI Mavic 2 Pro bietet anspruchsvollen Fotografen aktuell die wohl beste fliegende Kamera. Daher ist dieser Quadrocopter für Fotografen und Filmemacher die richtige Entscheidung.

DJI Mavi Mini Drohne

DJI Mavic Mini

ab 399,00 €
  • Ultraleichte Drohne mit nur 249 Gramm Aufstiegsgewicht
  • Flugzeit von 30 Minuten
  • 2,7K-Kamera
  • Kein Kollisionsschutz
  • Kein Follow Me Modus

Zu unserem Testbericht

Die DJI Mavic Mini ist ein kleines technisches Wunder. Die Flugeigenschaften sind überraschend gut. Das geringe Gewicht von gerade einmal 249 Gramm sorgt in einigen Ländern für einige rechtliche Erleichterungen. Auch wenn die Kamera nicht ganz so gut ist wie bei den anderen genannten Drohnen, ist sie für viele Urlauber wohl die beste Wahl.

Falls du weitere Hilfen bei der Auswahl der richtigen Drohne brauchst, empfehle ich dir unseren Ratgeber Drohne kaufen und unsere Aufstellung aller wichtigen Kamera-Drohnen.

Beachte die Drohnen-Gesetze im Urlaubsland

Die Regeln zum Betrieb unbemannter Fluggeräte unterscheiden sich weltweit sehr stark. Deswegen ist es unerlässlich, sich frühzeitig mit den aktuell gültigen Regeln zu beschäftigen. In besonders harten Fällen könnte sonst deine teure Drohne auf der Reise beschlagnahmt werden oder du musst sogar Gefängnis fürchten. Auch wenn es sich um Ausnahmefälle handelt, solltest du dir dessen bewusst sein.

Die Suche nach den gültigen Regeln ist extrem aufwändig. Deswegen findest du auf unserer Internetseite zu fast allen Ländern die gültigen Drohnen-Gesetze. Wir halten die Artikel so aktuell wie möglich. Einen schnellen Einstieg findest du auch über unsere Weltkarte für private Piloten:

Weltkarte privat Placeholder
Weltkarte privat

Bei einer gründlichen Vorbereitung steht in den meisten Ländern einem schönen Drohnen-Urlaub also nichts mehr im Weg. Viele Drohnen-Piloten planen ihre Reiseziele mittlerweile anhand unserer Karten.

Mit einer Drohne im Flugzeug

Die meisten Reisen werden wohl in einem Flugzeug stattfinden. Da stellt sich die Frage, ob die Drohne mit ins aufgegebene Gepäck oder ins Handgepäck gehört. Wir nehmen unsere Drohnen seit Jahren immer mit ins Handgepäck aus diesen drei Gründen:

  1. Die Akkus sind Gefahrgut und dürfen nur im Handgepäck befördert werden.
  2. Die Drohne kostet viel Geld und ein Verlust würde schmerzen. Im Handgepäck ist die Wahrscheinlichkeit des Verlustes geringer.
  3. Das normale Gepäck wird oft auf Transportbänder geworfen und ich möchte nicht, dass dabei etwas kaputt geht.

Falls du im Handgepäck nicht genug Platz hast, steht es dir auch meistens frei, deine Drohne im aufgegebenen Gepäck zu transportieren. Ich rate jedoch aus den genannten Gründen davon ab.

In dem Zusammenhang möchte ich nochmal betonen, dass die Ersatz-Akkus immer im Handgepäck transportiert werden müssen. Die Fluglinien haben umfangreiche Richtlinien zum Umgang mit Gefahrgütern, worunter auch die Drohnen-Akkus zählen. Um dir deine Reisevorbereitung zu vereinfachen, haben wir einen ausführlichen Artikel dazu geschrieben, welche Bestimmungen für den Transport von Drohnen bzw. LiPo-Akkus in Flugzeugen gelten.

Unsere Erfahrungen an Flughäfen

Mittlerweile ist es in Deutschland zum Standard geworden, dass an Flughäfen ein Sprengstoff-Test durchgeführt wird, sobald das Sicherheitspersonal eine Drohne identifiziert hat. In den meisten anderen Ländern wird am Flughafen einfach der Rucksack gescannt. Ein einziges Mal mussten wir erklären, was sich in unserem Rucksack befindet. Das Sicherheitspersonal am Flughafen von Kalkutta notierte sich schließlich den Vermerk „Toy“ mit unserem Passnummern in ein Buch und wir durften weiter.

Gefahren beim Fliegen mit einer Drohne

Francis beim Fliegen In Ella, Sri Lan
Francis beim Fliegen in Sri Lanka

Im Ausland können einige besondere Gefahren lauern, insbesondere im unbekannten Terrain.

Um vorzubeugen, inspizieren wir jeden Flugort nach Stromleitungen, Windrichtung, Passanten und Tieren. Man muss genau wissen, wo sich Personen aufhalten. Man sollte nicht über Menschenmengen fliegen und auch ein Auge dafür haben, ob jemand evtl. etwas stehlen könnte, während man beim Drohnen-Flug abgelenkt ist.

Außerdem haben sich vor allem Hunde bisher als sehr aggressiv gegenüber unseren Drohnen gezeigt. Beim Landen ist es uns schon mehrfach passiert, dass umherlaufende Hunde angerannt kamen und die Drohne anspringen und beißen wollten.

Neben all den kleineren Gefahren, die ich eben genannt habe, ist es allerdings am wichtigsten, sich selbst als Pilot nicht zu überschätzen, schon vor der Reise genügend Flugübung zu haben und Rücksicht auf andere Menschen zu nehmen.

Es gab schon zu viele Anfänger, die ihre Drohne auf einem Boot ohne genügend Erfahrung gestartet und direkt im Meer versenkt haben. Das ist nicht nur schade um das viele Geld, sondern u.U. auch eine ökologische Katastrophe, wenn die Akkus nicht wieder geborgen werden können.

Weitere Tipps

Bei Reisen in tropische Länder bzw. Regionen mit hoher Luftfeuchtigkeit besteht die Gefahr, dass sich im Gehäuse der Drohne Schimmel bildet. Um das zu vermeiden, kann man Silica Gel in den Rucksack packen.

Für den Fall, dass man doch einmal von einem Polizisten ausgefragt wird, habe ich noch zwei Dokumente im Rucksack: Die „Declaration of Conformity“ und den englischsprachigen Nachweis für die Haftpflichtversicherung der Drohne.

Eine Versicherung sollte man auf jeden Fall haben. Auf dieser Seite findest du einen Vergleich der besten Drohnen-Versicherungen.

Unsere Drohnen-Videos

Auf unseren Reisen sind schon einige Videos entstanden. Vielleicht dienen dir diese als Inspiration.

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Über den Autor

Hey, ich bin Francis – Weltenbummler, Blogger und Drohnenpilot. Seit Januar 2015 reise ich mit Bina um die Welt. Immer im Gepäck ist eine Kamera-Drohne, mit der wir die schönsten Plätze aus der Luft festhalten. Auf unserem Blog teilen wir mit dir die besten Tipps für deine nächste Reise. Hast du noch Fragen zu diesem Artikel? Dann schreibe uns doch in den Kommentaren!

Diskussionen zum Thema

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  • Annika | 07.03.2018

    Hi ihr zwei.
    Ich weiß nicht, ob ich in den Kommentaren überlesen habe aber ich frag jetzt einfach mal selber. Ich möchte Ende des Jahres nach Australien (mit British Airways und Malysia Airlines) Ich habe eine DJI Phantom 3 Standart und eine Kamera die ich gerne mit ins Handgepäck nehmen würde. Hab jetzt leider das Problem, das ich mir keinen neuen Rucksack kaufen möchte, wo beide Teil UND Equipment pipapo reinpassen. Habe einen Kamera- und einen separaten Drohnenrucksack. Beide erfüllen die Handgepäckmaße. Kann ich zwei Teile als Handgepäck mitnehmen? Hab schon gelesen, dass das zweite Stück quasi “reingeschmuggelt“ wurde. Habt ihr da Erfahrungen gemacht oder muss ich das zweite Handgepäck einfach gegen Geld anmelden. Drohnenrucksack würde auch unter den Sitz passen.

    VG

    • Francis | 27.03.2018

      Hallo Annika,
      in den meisten Fällen darf das zweite Handgepäcksstück nur eine kleine Tasche sein (z.B. Handtasche, Notebook-Tasche, Kamera). Zwei große Rucksäcke mitnehmen wird wohl schwierig. Da musst du mal bei den Airlines schauen, ob du ein zweites Handgepäckstück anmelden kannst. Denke schon, dass das geht.
      Beste Grüße, Francis

  • Christian | 12.06.2018

    Hey Francis,
    Der Link „Boscam 600 mW Transmitter“ ist leider tot bzw. sagt Amazon er ist ungültig. Für das viele Mitlesen habe ich gerade nach einem eurer Affiliate Links geschaut, um meinen neuen Rasenmäher direkt darüber zu bestellen. Lasst euch daher auf die Art auf ein Bier einladen und macht weiter so!
    Christian

    • Francis | 28.06.2018

      Hallo Christian,
      ganz lieben Dank für deinen Kommentar! Der Artikel benötigt ohnehin mal wieder einen Facelift, dann bessere ich den Link auch gleich mit aus. Danke, dass du uns auf diesem Weg unterstützt! Wir bleiben am Ball ;)
      LG und viel Spaß mit dem Roboter, Francis

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