Tierische Erlebnisse in Palolem und Agonda

Nach Hampi hat es uns in den Westen nach Goa an die Küste gezogen. Wir haben schon oft gehört, dass Goa nicht Indien sei. Die Infrastruktur ist hier recht gut ausgebaut und die Goaner sind im Vergleich zum restlichen Land ziemlich tiefenentspannt. Die Stimmung an den herrlichen Stränden in diesem tropischen Paradies ist wunderbar relaxt.

Delfine im Büro

Blick aus unserem Strand-Büro in Palolem

Blick aus unserem Strand-Büro in Palolem

In direkter Nähe übernachten wir hier in kleinen Hütten, die unter Kokosnusspalmen aufgebaut sind. Wir nutzen die Zeit hier überwiegend, um an unserem Blog zu arbeiten. Aufgrund der angenehmen Atmosphäre macht das richtig Spaß! Von unserem Schreibtisch aus können wir direkt auf das Meer sehen. Am Palolem Beach haben wir während der Arbeit Delfine beobachtet, die sehr nah am Strand vorbeigeschwommen sind. Wer kann schon behaupten, dass ihn Delfine im Büro besuchen kommen?

Hunde als treue Begleiter

Auch an Land überrascht uns die Tierwelt immer wieder. An unserem ersten Abend am Agonda-Beach kam ein starkes Gewitter auf – ja die Regenzeit in Goa kündigt sich an! Vor dem Unwetter hat ein kleiner weißer Hund Zuflucht bei uns gesucht, der jetzt unser neuer Freund geworden ist. Auch andere Hunde haben wir in unser Herz geschlossen. Die Tage spazierten wir zum Sonnenuntergang am Strand entlang. Ein Rüde begleitete uns den ganzen Weg und hat für uns alle Krebse verjagt, die uns auf dem Weg hätten bedrohen können.


my-road.de added 4 new photos — feeling loved with Francis Markert and Sabrina Herrmann at Agonda Beach, Goa.

Sonntag, 26 April 2015 11:00 am

Wie goldig! Seit ein kleiner weißer #Hund während eines Tropengewitters Zuflucht bei uns gefunden hat, wächst unser Rudel von Tag zu Tag. Nachts beschützen sie den Eingang zu unserer Hütte und am Tag begleiten sie uns, egal wohin wir gehen. <3

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Getoppt wurde dies von unserem letzten Spaziergang zu den Felsformationen am Ende des Strandes, bei dem sich gleich vier Hunde uns anschlossen:

So langsam aber sicher verliere ich auch meine Scheu vor Hunden. Für Francis ist dies ein wichtiges Schlüsselerlebnis in unserem ewigen Diskurs, ob wir mal eine Katze oder einen Hund als Haustier haben wollen.

Kuh beim FrühstückGaunerische Kühe

Witzig sind auch die Kühe, die hier entlangflanieren und die Strandrestaurants nach Futter absuchen oder Wasser aus den Fußbecken vor den Hütten trinken.

Wir fanden es zumindest so lange witzig, bis sie am Samstag unser Frühstück haben wollten! Francis musste dabei die Erfahrung machen, dass Kühe eine sehr raue Zunge haben und es nicht so angenehm ist, wenn sie einen ablecken.

Auch Pferde lieben my-road.de

Ein echtes Highlight war aber das Marwari-Pferd, das plötzlich neben unserem Tisch im Restaurant stand und unser Logo vom Notizbuch abziehen wollte:

Insgesamt scheint es hier zwei Schimmel zu geben, die frei am Strand herumlaufen.

Lebende Plastikteilchen

Blue Button in Goa

Ein Blue Button am Strand in Agonda

Bei einer Abkühlung im Meer trieb plötzlich etwas seltsames Blaues an mir vorbei. Als ich Francis herbeirief, begann das von mir erst als Plastikteilchen abgestempelte Ding plötzlich quallenähnliche Bewegungen zu machen. Es war beeindruckend, wie das kleine Meerestier seine blauen Tentakelchen immer wieder auseinander und zusammen zog. Da wir diesem sogenannten Porpita Porpita noch nie zuvor begegnet sind, waren wir etwas vorsichtig und trauten uns nicht es zu berühren. Irgendwie sah es durch die leuchtende Farbe doch giftig aus.
Wieder am Strand bemerkten wir erst, dass mein kleiner Freund nicht allein unterwegs ist und hier gleich hunderte dieser Nesseltierchen angeschwemmt wurden.

Unheimliches Meeresmonster

Bei einem weiteren Nachmittagsspaziergang zum benachbarten Cola-Beach trafen wir auf drei Frauen, welche eine seltsame Entdeckung gemacht hatten. Am Strand lag eine riesige tote Muräne! Mit einem Stock versuchten sie das Tier weg vom Wasser zu einem Sandloch zu ziehen.

Von Tag zu Tag werden es mehr

Natürlich war das noch nicht alles. Nachdem wir das unheimliche Meerestier bei den Strandarbeiterinnen zurückgelassen haben, trafen wir auf ein kleines Gehege mit ca. 15 ängstlichen Schweinchen. Es war so herrlich, wie sie uns sahen und alle Ferkel sofort ins Haus rannten.

Als wir schließlich die Strände mit unserer Drohne aus der Luft filmen wollten, kamen große Greifvögel immer näher. Gefährlich kreisten sie über unserem Quadrocopter, sodass wir sicherheitshalber eine Notlandung einleiten mussten.

Wieder zurück in unserer Hütte lief eine Kolonne von Ameisen an uns vorbei, welche gerade dabei war, ein Stück Pancake durch unseren Raum zu transportierten.

Wir hatten nicht erwartet, dass wir hier am Strand solche Begegnungen machen. Trotzdem freuen wir uns immer wieder über die neuen Überraschungen der verblüffenden Tiere! Wen treffen wir wohl als nächstes?

Hast du auch schon ähnliche tierische Erlebnisse am Strand gehabt? Erzähl uns doch davon in den Kommentaren!

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