Was machen wir eigentlich in Deutschland? Und wie geht es weiter?

Seit einigen Monaten sind wir nun schon wieder in Deutschland und in letzter Zeit hast du nicht allzu viel von uns gehört. Anscheinend kursieren schon wilde Gerüchte, was mit uns los sei. Erwarten wir Nachwuchs? Haben wir die Nase voll vom Reisen? Heute wird es mal Zeit, ein paar Fragen zu beantworten und zu verraten, was wir eigentlich hier machen.

Wenn du unsere Route verfolgt hast, dann weißt du, dass unsere letzte große Station auf unserer Weltreise Malaysia war. Die Zeit war phänomenal! Das Land hat extrem viel zu bieten und wird unserer Meinung nach von vielen als Reiseziel unterschätzt. Besonders begeistert hat uns die kulturelle Vielfalt und die unglaubliche Artenvielfalt in den Regenwäldern Malaysias (z.B. Mulu- und Bako-Nationalpark).

Bina-Francis_Sea-Stack_Bako-Nationalpark

In dieser Situation war es für uns nicht einfach, die Entscheidung zu treffen, unsere Reise zu unterbrechen und nach Deutschland zurückzukehren. Nach etlichen Gesprächen haben wir uns dann aber doch dazu durchgerungen, denn wir wollten endlich ein Herzensprojekt angehen. Und wir mussten uns eingestehen, dass wir dieses Projekt unterwegs niemals fertigstellen könnten.

Deswegen sind wir mit einem kleinen Umweg über Thailand zurück in die Heimat geflogen und haben uns an die Arbeit gemacht. Nachdem wir einige Malaysia- Artikel nachgeholt haben, wagten wir uns an das Hauptprojekt heran und lenkten unseren vollen Fokus darauf. In der Zeit ist es ruhig geworden und es gab nur wenig Neuigkeiten im Blog. Doch welches Projekt kann das nur sein?

Ein sonniges Wochenende brachte die Wende

Um zu verstehen, wie das Projekt entstanden ist, müssen wir mehr als zwei Jahre zurückgehen zu dem Zeitpunkt, an dem wir unsere große Reise planten. An einem sonnigen Wochenende saßen wir mit Binas Eltern zusammen und Binas Mutti kam auf die Idee, dass wir eine Kamera-Drohne mit auf die Reise nehmen könnten.

Wir beide sind „ein wenig“ technikverliebt und deswegen hat uns die Möglichkeit, auf der Reise bezaubernde Luftaufnahmen machen zu können, nicht mehr losgelassen.

Zuerst liehen wir uns eine Drohne aus. Nachdem wir das schon ziemlich cool fanden, bestellten wir uns kurz vor der Abreise einen eigenen DJI Phantom 2. Wir redeten uns ein, dass wir den Quadrocopter ja jederzeit zurückschicken könnten. Pustekuchen! Schon in dem Moment, als wir den Karton öffneten, war uns klar, dass wir die Drohne behalten werden.

Nach viel Einarbeitung zogen wir also mit der Drohne los und haben von vielen Orten in Asien wunderschöne Luftaufnahmen festgehalten. Schon nach wenigen Monaten kamen die ersten Nachfragen von anderen Drohnen-Besitzern, die von unserem Material begeistert waren. Wie reisen wir damit, wie machen wir die Aufnahmen, wie bekommen wir die unterschiedlichsten Probleme in den Griff? Die mit Abstand meisten Anfragen, die wir bekommen, beziehen sich auf die Erstellung von Luftaufnahmen.

Wir haben uns nun zwei Jahre intensiv mit dem Thema beschäftigt und in der Zeit extrem viel dazugelernt. Natürlich haben wir vermeidbare Anfängerfehler gemacht, uns mit anderen Piloten ausgetauscht und viele Erfahrungen gesammelt. Doch wie können wir all die anderen Drohnen-Flieger von unserer Entwicklung profitieren lassen?

Darüber denken wir nun schon eine sehr lange Zeit nach und wir haben uns dazu entschlossen, einen eigenen Kurs für Drohnen-Piloten zu produzieren. Und genau dieser Kurs beschäftigt uns jetzt schon einige Monate. Wir haben ein eigenes kleines Studio gebaut, in dem wir viele Videos produziert haben. Wir haben Texte geschrieben, uns Übungsaufgaben ausgedacht, eine Fachmesse besucht, andere Modelle getestet und uns mit anderen Copter-Experten ausgetauscht. Für diesen Kurs investierten wir in den letzten Monaten viel Herzblut und nun haben wir es bald geschafft. Unser Drohnen-Kurs wird in den nächsten Tagen endlich online sein!

binafrancis_drohnen-online-kurs-studio

Ein erster Einblick in unseren Drohnen-Kurs

Zu den genauen Inhalten möchten wir an dieser Stelle noch gar nicht so viel verraten. Falls dich der Kurs interessiert, dann schau in den nächsten Tagen immer mal wieder vorbei. Es wird nicht mehr lange dauern, bis wir weitere Infos bekannt geben. Wir sind schon ziemlich aufgeregt und können es kaum erwarten, bis es endlich losgeht!

Nachtrag: Unser Drohnen-Kurs ist online! Hier bekommst du alle wichtigsten Infos zu unserem Copter Camp.

Wie es weitergehen soll

Natürlich werden wir oft gefragt, ob wir wieder losreisen wollen oder ob wir nun in Deutschland bleiben werden. Nachdem wir den Kurs fertiggestellt haben, geht die Reise weiter. Direkt nach Weihnachten werden wir eine Woche in Prag verbringen. Danach erwarten uns noch einige Familien-Events und im März überlegen wir, ob wir eventuell zu einer Tourismusmesse nach Berlin fahren. Momentan sieht es also so aus, als würden wir im ersten Quartal 2017 zumindest in Europa bleiben.

Wo es danach hingeht, wissen wir noch nicht. Ursprünglich wollten wir zurück nach Asien, doch auch Südamerika und Afrika reizen uns immer mehr. Vielleicht wäre das eine gute Abwechslung gegenüber den Ländern, die wir bisher besucht haben. Doch wahrscheinlich werden wir wieder sehr spontan entscheiden, wo es danach hingeht.

Unser Reisestil wird sich ändern

Was wir jetzt schon wissen: Wir wollen nicht genauso weiterreisen wie bisher. Die letzten Etappen unserer Reise waren ja sehr lang – 11 Monate und 5 Monate. In Zukunft sollen unsere Reisen etwas kürzer ausfallen, damit wir wieder mehr Zeit in Deutschland für Freunde, Familie und unsere Hobbys haben. Unsere aktuelle Traumvorstellung sieht so aus, dass wir immer abwechselnd 2-3 Monate herumreisen und dann wieder 2-3 Monate in Deutschland sind. Wie genau sich das entwickelt, können wir nicht sagen und wir wollen uns auch nicht zu sehr festlegen. Wichtig für alle ist ja nur: es geht weiter! 😉

Das war ein kurzer Überblick, was uns aktuell so beschäftigt. Falls du noch Fragen hast, dann stelle sie gern in den Kommentaren! Ansonsten sei auf unseren Online-Kurs gespannt. Wir halten dich natürlich auf dem Laufenden!

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Die Veränderung hat keine Anhänger. Die Menschen hängen am Status quo. Man muss auf massiven Widerstand vorbereitet sein.

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