Vom Winterchaos und verwirrtem Sicherheitspersonal am Flughafen

Es war ja von vornherein abzusehen! Bis auf den letzten Drücker haben wir noch gepackt und unsere Reisevorbereitungen getroffen. Am Ende sind wir am Dienstag eine knappe Stunde später als geplant nach München gefahren. Die Fahrt nach Bayern lief trotz der Witterung recht problemlos. Nur als wir abends in die Münchener Innenstadt gefahren sind, ist das Verkehrschaos ausgebrochen. Bei starkem Schneefall sind wir über die Straßen geschlittert. Das Ziel des Abends haben wir aber erreicht: Ein italienisches Restaurant, in dem wir uns mit Claudia und Eric getroffen haben.

Claudia hat mit mir in Riesa studiert und wir haben später während des Erasmus-Semesters zusammen in Budapest gewohnt. Es war total schön, Claudia wieder zu sehen und mit ihr über alte Zeiten zu quatschen. Die Stimmung war genauso gut als wären wir immer noch Mitbewohner.

Schließlich kam er, unser großer Tag. 6:30 Uhr sind wir aufgestanden (eher nicht so unsere Zeit), gegen 8:15 Uhr sind wir zum Flughafen gefahren. Mittlerweile war die Aufregung auch bei uns beiden angekommen. Beim Check-In drohte die erste Katastrophe unserer Reise. check-inDer (anfangs) nette Mann wollte uns nicht mitfliegen lassen, weil wir keinen Nachweis für die Ausreise aus Sri Lanka vorweisen konnten. Wir wollen ziemlich flexibel bleiben und vor Ort entscheiden, wann wir wo hin gehen. Daher konnten wir kein Ticket für die Ausreise aus Sri Lanka vorlegen. Das Problem löste sich aber plötzlich in Luft auf, als wir unser Visum für Sri Lanka vorzeigen konnten. Das Visum hatten wir zuvor online beantragt und damit hat der Kollege am Check-In-Schalter keine Probleme mehr gesehen.

Nach dem Check-In war es nun Zeit von meiner Mutti und Olaf Abschied zu nehmen. Die beiden hatten uns abgeholt und bis nach München gefahren. Durch die Beiden war der Start in unser Abenteuer um einiges stressfreier.

Mit unserem Quadrocopter bepackt sind wir durch die Passkontrolle zur Personenkontrolle gegangen. Dort haben wir für einige Verwirrungen beim Sicherheitspersonal gesorgt, weil Drohnen wohl nicht zum üblichen Handgepäck zählen und schon merkwürdig aussehen können. Nach einem Spezialtest, den ich schon vom Flug nach London kannte, hatten wir dann erst mal alle Hürden genommen.

 

Während des Fluges nach Doha habe ich erst angefangen zu begreifen, was gerade wirklich passiert. In letzter Zeit ging alles Schlag auf Schlag und da blieb gar keine Zeit tiefgründig darüber nachzudenken. Jetzt kommt alles langsam im Kopf an. Die Situation fühlt sich wie ein surrealer Traum an. Nichtsdestotrotz bin ich begeistert von unserem Plan und ich kann es kaum erwarten, mich endlich am Sandstrand fallen zu lassen.

Gerade warten wir in Doha am Gate auf unseren nächsten Flug. Knapp fünf Stunden Aufenthalt haben wir hier. Bei der Ankunft wurde die Drohne übrigens auch gescannt, jedoch gab es hier keine Rückfragen. Kurz vorm Betreten des nächsten Flugzeuges werden wir noch einmal durchleuchtet. Hoffentlich kommen wir da auch ohne weiteres durch. Die nächsten Infos dazu gibt es dann direkt aus Sri Lanka!

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Gustav Heinemann