Camper mieten: Alle Tipps, die du für den perfekten Roadtrip brauchst

Du planst einen Roadtrip mit einem Camper durch Deutschland oder Europa? Dann verrate ich dir in diesem Beitrag die wichtigsten Informationen, die du zum Anmieten brauchst und auch, worauf du besonders achten musst. Zusätzlich stelle ich dir vier Plattformen vor, auf denen du garantiert das passende Wohnmobil für deinen Urlaub findest.

Camper Mieten - so geht's
Absolute Freiheit mit einem gemieteten Camper genießen

Camper mieten: Worauf musst du besonders achten?

Für viele Urlauber bedeutet ein Roadtrip mit einem Camper durch Deutschland oder Europa ultimative Freiheit. Du bestimmst das Reisetempo, kannst deine Reiseroute ganz individuell festlegen und an jedem schönen Ort anhalten. Du musst nicht auf Frühstückszeiten achten oder abends ein Restaurant suchen, sondern kochst einfach selbst – mehr Unabhängigkeit geht kaum!

Doch wenn du noch nie einen Camper gemietet hast, stehst du vor vielen Fragen: 

  • Wie finde ich den besten Anbieter?
  • Auf was muss ich bei meinem Camper achten?
  • Was deckt die Versicherung ab oder muss ich etwas zusätzlich buchen?
  • Wozu wird die Kaution verwendet?

Damit dein erster Roadtrip ein voller Erfolg wird, habe ich dir in unserer praktischen Liste die wichtigsten Punkte zusammengefasst, die du vor dem Anmieten des Campers durchgehen solltest. Damit verschaffst du dir Klarheit, findest den richtigen Camper mit der passenden Ausstattung und erlebst bei der Rückgabe keine bösen Überraschungen.

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Camper mieten: Prüfe den Mietvertrag!

Wer darf gemieteten Camper fahren?
Wer darf den gemieteten Camper fahren?

Im Mietvertrag werden alle wichtigen Details festgehalten. Daher gilt hier (wie bei jedem anderen Vertrag auch): Lies ihn genau durch und achte dabei besonders auf folgende Punkte:

  • Wer ist als Fahrer eingetragen? Viele Vermieter erlauben mittlerweile das kostenfreie Eintragen von zwei Fahrern. Trotzdem ist das noch nicht der Standard. Möchtet ihr euch im Urlaub mit dem Fahren abwechseln, solltet ihr im Mietvertrag regeln, ob das erlaubt ist und gegebenenfalls einen zweiten Fahrer gegen einen Aufpreis eintragen lassen. 
  • Wie viele Inklusivkilometer sind vertraglich festgehalten? Im Mietvertrag sollte notiert sein, wie viele Kilometer du auf deinem Roadtrip fahren darfst. Außerdem ist auch der Preis pro Kilometer zu nennen, sollte deine Route doch einmal länger sein. Schließlich ist Spontanität ein wichtiger Faktor bei einem Urlaub mit dem Camper.
  • Welche Leistungen werden von der Versicherung abgedeckt? Einen Camper mietest du immer mit einer entsprechenden Versicherung, die unterschiedliche Schäden abdeckt. Häufig kannst du für wenige Euro mehr den Versicherungsschutz aufstocken und bist für alle Risiken abgesichert. Das senkt auch in der Regel die Selbstbeteiligung im Schadensfall, die du ebenfalls bei der Anmietung eines Wohnmobils hast. Ich würde empfehlen, an diesem Posten nicht unnötig zu sparen, da Unfälle schneller als gedacht passieren und gerade im Ausland andere Summen auf dich zukommen, als du es in Deutschland vielleicht schon einmal erlebt hast.
  • Welche Reparaturen darfst du ohne Zustimmung des Vermieters machen? Oft kannst du kleine Ausbesserungen am Fahrzeug direkt vor Ort in einer Werkstatt reparieren lassen. Allerdings sollte vertraglich geregelt sein, welche Summen oder welche Reparaturen du wo ausführen lassen darfst, ohne den Vermieter vorher kontaktieren zu müssen.
  • Was passiert bei einem Schaden oder gar bei einer notwendigen Rückführung des Fahrzeugs? Ein Unfall verdirbt schnell den lang ersehnten Roadtrip. Daher ist es besser, schon im Vorfeld zu wissen, was bei einem Schaden zu tun ist und wer für den Rücktransport des Campers zuständig ist, wenn gar nichts mehr geht. 
  • Wie hoch ist die Servicepauschale? Viele Anbieter berechnen für das Vorbereiten des Fahrzeugs, wie Säuberung, Beladen mit dem gemietetem Equipment, Austausch von Gas- und Wassertank, einen gewissen Betrag. Achte darauf beim Mietvertrag, damit dich die Endsumme nicht überrascht.
  • Was ist bei Rückgabe des Campers zu beachten? Dafür sollten einige Details geklärt werden, wie unter anderem: Wer übernimmt die Endreinigung? Wie voll muss der Tank sein? Um wie viel Uhr muss der Camper zurück sein?

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Wie hoch ist die Kaution, wenn du einen Camper mieten willst?

Für jeden Camper – wie auch für jedes Mietfahrzeug – muss bei Anmietung eine Kaution hinterlegt werden. Die Höhe berechnet sich je nach Fahrzeugtyp und wird ebenfalls im Mietvertrag festgehalten.

Frühstück beim Roadtrip mit Camper
Frühstücken, wo man will – alles möglich bei deinem Roadtrip

In der Regel kannst du das unkompliziert mit deiner Kreditkarte erledigen. Der Anbieter wird entweder diesen Betrag abbuchen oder lediglich dieses Guthaben auf deiner Karte blocken. Achte also darauf, dass du einen ausreichenden Kreditrahmen hast. Solltest du noch auf der Suche nach der richtigen Kreditkarte sein, empfehle ich dir in unserem Kreditkarten-Vergleich die besten Optionen.

Wurde der Betrag komplett von deiner Kreditkarte abgebucht, bekommst du ihn nach Rückgabe des Campers und sofern keine Schäden festgestellt wurden, innerhalb weniger Tage wieder zurück überwiesen.

Informiere dich aber bereits bei der Anmietung des Campers, in welchen Fällen deine Kaution in Anspruch genommen wird.

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Camper mit der richtigen Ausstattung mieten

Kochutensilien, voller Wassertank, Bettwäsche – die Ausstattung deines Campers unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter. 

Fakt ist: Du kannst bei allen Anbietern zusätzliche Ausstattung mieten, nur der Preis macht den Unterschied.

In den meisten Fällen sind Verbrauchsgegenstände im Mietpreis enthalten. Dazu zählen der Gastank sowie ein voller Frischwasser- und Benzintank. Kochgeschirr, Bettwäsche oder Campingstühle sind nur selten inkludiert, können aber dazu gebucht werden. 

Selbstverständlich kannst du auch einfach deine eigenen Sachen einpacken und verwenden.

Stellplatz mit Alkoven-Campern
Je größer der Camper ist, desto schwerer wird die Stellplatz-Suche

Camper für einen Urlaub in Europa leihen

Du planst einen Roadtrip durch das europäische Ausland, mietest deinen Camper aber in Deutschland? Dann prüfe unbedingt, ob du damit überhaupt ins Ausland fahren darfst. Manche Anbieter haben auch spezielle Einschränkungen, wohin deine Reise im Heim auf vier Rädern gehen darf. 

Wenn nicht unbedingt der lange Weg zum Urlaubsland dein Ziel ist, kann es auch von Vorteil sein, den Camper erst im Ausland anzumieten und individuell anzureisen. Nicht immer sind alle gefahrenen Kilometer inkludiert und zusätzliche Kosten können sich schnell summieren.

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Übernahme – darauf solltest du beim Camper mieten achten

Nun ist der erste Urlaubstag endlich da und voller Freude stehst du beim Anbieter deiner Wahl und kannst es kaum erwarten, mit deinem Camper endlich die Welt zu erkunden. Doch gerade bei der Übernahme und Rückgabe lohnt es sich, etwas mehr Zeit einzuplanen. Du solltest dein Fahrzeug kritisch prüfen, um spätere Forderungen deines Anbieters zu vermeiden.

Daher gilt:

In welchem Zustand ist das Fahrzeug? Schaue dir den Camper genau von allen Seiten an und überprüfe ihn gründlich auf bereits vorhandene Schäden, so gering sie auch sein mögen. Gibt es bereits Beulen oder Kratzer? Schließen alle Türen richtig? Ist der Tankdeckel unversehrt? Weise deinen Vermieter unbedingt auf mögliche Makel hin und lasse dir vorhanden Schäden am Mietfahrzeug bestätigen. Du kannst zu deiner Sicherheit auch Fotos machen. 

Wie sieht der Innenraum aus? Ist alles sauber und die gebuchte Zusatzausstattung vorhanden und funktionsfähig? Lasse dir vom Anbieter alle wichtigen Dinge erklären, damit du unterwegs auch sicher weißt, wie du deine Eier kochen, die Sitzbank umklappen und das Abwasser leeren kannst. 

Protokolliert gemeinsam alle gefundenen Makel oder Schäden und lasse dir eine Kopie aushändigen. Dann warten bei der Rückgabe keine Überraschungen auf dich.

Checke bei der Übernahme unbedingt den Zustand des Campers

Die Unterschiede beim Mieten deines Campers

Es gibt zahlreiche Plattformen, über die du einen Camper mieten kannst. Es gibt jedoch einen großen Unterschied, den du vorher kennen solltest:

Professionelle Plattformen

Auf diesen Websites werden alle gewerblichen Anbieter verglichen. Du mietest also auf jeden Fall einen Camper, der von einer professionellen Vermietung angeboten wird. Du kannst neben verschiedenen Versicherungsoptionen mit wenigen Klicks auch Zusatzausstattung wählen oder den Camper an einem anderen Ort zurückgeben als dort, wo du ihn abgeholt hast.

Sharing Plattformen

Auf diesen Websites können private Personen ihren Camper anbieten, wenn sie damit gerade nicht in der Welt unterwegs sind. Der große Vorteil ist natürlich der geringere Preis und in der Regel sind Dinge, wie Campingstühle oder Kochutensilien bereits im Camper vorhanden. Der Nachteil ist, dass du meist keine zusätzlichen Versicherungen abschließen kannst und auch die Abholung und Rückgabe am gleichen Ort sein werden.

Je nach Budget und Vorliebe kannst du nun entscheiden, welche der beiden Optionen für dich die beste Wahl ist.

Camper mieten: Das sind die besten Plattformen

Damit du für deinen Roadtrip mit dem Camper das beste Angebot finden kannst, zeige ich dir vier verschiedene Plattformen, die du für deine Suche nutzen kannst. Für alle Eiligen habe ich die wichtigsten Infos in einer Tabelle zusammengefasst: 

TUI CamperPaulCamperCampanda
PlattformProfessionellSharingProfessionell + Sharing
Weltweite SucheJaNeinJa
Fahrzeugmodelle erklärtJaNeinNein
Blog/MagazinJaJaJa
TelefonsupportJaJaJa
BezahlmöglichkeitenKreditkarte, Bankeinzug, ÜberweisungKreditkarte, Bankeinzug, Giropay, SofortüberweisungKreditkarte, Bankeinzug, Sofortüberweisung
ZahlungsfristSofort30 % Anzahlung, wenn Reisebeginn in länger als 3 Monaten, ansonsten sofortBei Privatanbietern sofort, sonst Anzahlung und restlichen Betrag bei Abholung
FAQJaJaJa
Günstigstes Modell für 8 Tage749 €490 €680 €
LinkHomepageHomepageHomepage

TUI Camper

Bei TUI Camper handelt es sich um eine professionelle Plattform, auf der du dein Wohnmobil sowohl in Deutschland als auch weltweit mieten kannst. Zusätzlich zu den beliebtesten Ländern, wie Australien und USA, kannst du jedoch auch nach einem Camper in einigen afrikanischen Ländern sowie Südamerika suchen. 

Auf dieser Website werden die möglichen Fahrzeugtypen erklärt, allerdings nicht in einer tabellarischen Ansicht. 

Das zusätzliche Camper-Magazin bietet dir viele ausführliche Artikel, sowohl zu Reiseländern als auch zu hilfreichen Tipps mit dem Camper, zum Beispiel wie du das Fahrzeug sinnvoll beladen kannst. 

TUI Camper bietet einen telefonischen Support für deine Fragen, den du von Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr erreichen kannst.

Der Buchungsprozess ist ebenfalls sehr einfach gestaltet. Hast du dich für ein Angebot entschieden, übernimmt bei einer Buchung TUI Camper alle weiteren Schritte im Prozess. Dein Ansprechpartner bleibt also TUI Camper. 

Mieten mit TUI Camper

Nachdem du einen Anbieter aus der übersichtlichen Ansicht gewählt hast, bekommst du auf einer weiteren Seite alle Details mit Preisen dargestellt und kannst deine Extras wie Ausstattung oder weitere Versicherungsleistungen wählen. 

Die Bezahlung erfolgt allerdings sofort und kann per Kreditkarte, Bankeinzug oder Überweisung getätigt werden. 

Ein praktischer FAQ-Teil beantwortet viele typische Fragen und zusätzlich ist bei einigen Anbietern ein Online Check-in möglich. Damit sparst du bei der Abholung wertvolle Zeit, da deine Daten bereits vollständig vorliegen. 

Insgesamt findest du auf dieser Plattform viele Informationen rund um den Camper sowie das Mieten und Zurückgeben, was vor allem für Anfänger sehr hilfreich ist. 

Bei der Beispielsuche konnte ich den günstigsten Camper für 749 Euro finden, ebenfalls für den oben genannten Zeitraum von acht Tagen.

Jetzt Camper bei TUI Campers mieten

PaulCamper

Diese Website ist eine reine Sharing-Plattform, auf der ausschließlich private Anbieter zu finden sind. Daher kannst du deinen Camper nur in Deutschland mieten. 

Direkt auf der Startseite wird der gesamte Buchungsvorgang gut erklärt und mit einem kurzen Video unterstützt. Etwas weiter unten findest du auch alle Orte, an denen Camper angeboten werden. 

Ein schönes Magazin verrät dir viele Tipps und Tricks rund um den Urlaub mit dem Camper und eine Kunden-Hotline ist ebenfalls vorhanden. Allerdings werden keine speziellen Zeiten genannt. 

Der Buchungsprozess ist übersichtlich: Nach der Eingabe deiner Daten kommst du auf eine Übersichtsseite mit allen Angeboten für deinen Ort. Achtung: Dieser kann auch etwas außerhalb liegen, sodass eine Anreise mit einer zusätzlichen Person erforderlich werden kann. 

Kleiner Fun Fact: Alle Camper haben einen Namen, was die Website sehr persönlich macht!

Private Wohnmobile mieten mit PaulCamper

In der Regel sind Ausstattungen wie Campingstühle und Küchenzubehör vorhanden und auch über die Anzahl der Kilometer verhandelst du direkt mit deinem Anbieter. 

Hast du dich für ein Angebot entschieden, musst du dich zunächst auf der Seite registrieren und dann deine Anfrage direkt beim Vermieter starten. Alle weiteren Verhandlungen macht ihr dann gemeinsam aus. 

Seid ihr euch sympathisch und einig, erfolgt die Buchung wieder über PaulCamper. Als Zahlungsmittel stehen neben der Kreditkarte auch Banküberweisung, Giropay und Sofortüberweisung zur Verfügung.

Buchst du mehr als drei Monate im Voraus, erfolgt zunächst eine Anzahlung in Höhe von 30 Prozent und drei Monate vor Reisebeginn ist dann der restliche Betrag fällig. 

Auch PaulCamper hat einen ausführlichen FAQ-Bereich, der nach Mieter und Vermieter gegliedert ist. Dabei sind alle Anleitungen übersichtlich mit Screenshots hinterlegt. 

Bei meiner Beispielsuche konnte ich ein gutes Angebot für 490 Euro für acht Tage finden. Dieses Angebot bezieht sich auf einen Campervan, ebenfalls für den Zeitraum vom 11. bis 18. Mai.

Jetzt Camper bei PaulCamper mieten

Campanda

Auf dieser Plattform findest du sowohl gewerbliche Anbieter als auch private Vermieter. Auf den ersten Blick wird zwar geworben, dass du sowohl in Deutschland als auch in 42 verschiedenen Ländern deinen Camper mieten kannst, welche Länder das jedoch im Einzelnen sind, wird nicht erläutert. Du musst also bei der Suche dein Wunschland oder -ort eingeben und erst dann erfährst du, ob eine Anmietung möglich ist. 

Leider gibt es keine praktische Übersicht der Fahrzeugmodelle. Allerdings kannst du deine Suche mit einer entsprechenden Auswahl verfeinern. 

Das Magazin informiert dich in vielen Artikeln über unterschiedliche Reiseziele und Besonderheiten zum Wohnmobil und auch die Kunden-Hotline ist zu den üblichen Zeiten von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr erreichbar. 

Allerdings ist der Buchungsprozess nicht ganz so übersichtlich gestaltet, wie bei den anderen Plattformen. Nach Eingabe des Ortes gelangst du auf eine Übersichtsseite, auf der alle möglichen Angebote dargestellt werden, allerdings nicht unbedingt nach einer Stadt sortiert. Erst mit einem Klick auf ein Angebot erfährst du, ob es sich um einen privaten oder gewerblichen Anbieter handelt, auch wenn das Foto in der Regel eher privat aussieht. 

Campanda vereint private und gewerbliche Vermieter von Wohnmobilen

Hast du dich für ein Angebot entschieden, werden dir auf einer weiteren Seite zusätzliche Informationen, wie Fahrzeugtyp, Inklusivleistungen oder mögliche Ausstattungen angezeigt. Allerdings können diese nicht direkt auf Campanda ausgewählt werden. Du startest lediglich eine unverbindliche Anfrage beim Anbieter. Erst im Angebot bekommst du alle möglichen zusätzlichen Leistungen aufgelistet.

Ein FAQ-Bereich ist ebenfalls vorhanden, der in Mieter und Vermieter unterteilt ist. 

Bei meiner Beispielsuche habe ich zunächst ein gutes Modell gefunden, allerdings wurde mir erst beim zweiten Klick angezeigt, dass dieser Camper nicht online verfügbar ist. Das nächstgrößere Modell wurde für den Zeitraum vom 11.-18.05. mit 680 Euro bepreist, doch es war nicht ersichtlich, ob zum Beispiel die Küchenutensilien inkludiert waren. 

Insgesamt ist diese Plattform daher nicht so übersichtlich und einfach gestaltet wie die vorherigen. 

Jetzt Camper bei Campanda mieten

Die unterschiedlichen Fahrzeugmodelle der Camper

Beim Caravaning werden die Fahrzeuge in unterschiedliche Typen eingeteilt, nach denen du auf den Plattformen auch filtern kannst. Als Einsteiger ist es nicht immer einfach, dabei den Überblick zu behalten. Deswegen möchte ich dir hier die gängigen Camping-Fahrzeuge nochmal kurz vorstellen:

  • Camping-Bus/Van: Hier handelt es sich um Kleinbusse, die für viele das ultimative Gefühl von Freiheit auslösen. Der Klassiker ist sicherlich der VW Bulli. Aktuell weit verbreitete Vertreter sind der VW California oder der Ford Nugget.
  • Kastenwagen: Ein größerer Transporter, der einen guten Kompromiss darstellt zwischen dem im Fahrzeug verfügbaren Platz und Alltagstauglichkeit auf der Straße (z.B. Pössl 2Win, Knaus Boxstar).
  • Alkoven: Bei einem Alkoven befindet sich das Bett über der Fahrerkabine, sodass mehr Platz im hinteren Teil des Fahrzeugs zur Verfügung steht.
  • Teilintegriert: Bei einem Teilintegrierten befindet sich das Fahrerhaus mit im Wohnraum des Campers, ist allerdings noch Teil des Serienfahrzeuges.
  • Vollintegriert: Bei einem Vollintegrierten wird der gesamte Wohnbereich inkl. Fahrerhäuschen auf ein Fahrgestell montiert. Dadurch entsteht sehr viel Raum im Fahrzeug in einem einheitlichen Erscheinungsbild.
  • Wohnwagen: Bei einem Wohnwagen handelt es sich um einen Anhänger, der von einem Auto gezogen werden muss. Dafür brauchst du i.d.R. ein leistungsfähigen PKW und einen Anhänger-Führerschein (BE).

Das sind so die wichtigsten Typen bei den Wohnmobilen. Es gibt jedoch auch noch andere (Misch-) Formen. Wenn du deinen Camper mietest ist es einfach wichtig, dass du eine Vorstellung von der Größe und der Ausstattung des gewünschten Fahrzeuges hast. Lass dich also nicht zu sehr von den Begriffen verwirren.

Inspirationen für deinen Roadtrip: Das sind spannende Ziele

Egal, wohin es dich mit deinem gemieteten Camper verschlägt, dein Urlaub wird sicher fantastisch. Zum Abschluss möchte ich dir noch ein paar aktuell beliebte Ziele vorstellen, die du auf deinem Roadtrip entdecken kannst:

Deutschland: Es muss nicht immer weit weg sein, auch Deutschland eignet sich perfekt für einen Urlaub mit dem Camper. Du findest alles, was dein Herz begehrt: Wandern in den Alpen, Natur im Schwarzwald genießen oder in der Nordsee baden gehen.

Italien: Das mediterrane Klima macht Italien zu einem besonders schönen Reiseland, das du sehr gut mit einem gemieteten Camper erkunden kannst. Historische Architektur, leckeres Essen und herzliche Menschen – hier findest du alles. Dabei musst du nicht nur auf dem Festland bleiben. Wie wäre es mit einem Abstecher nach Sizilien oder Sardinien?

Spanien: Mit 500 Kilometern Küstenlinie ist Spanien das ideale Ziel für deinen Roadtrip. Außerdem kannst du unterwegs in vielen Städten wie Barcelona, Valencia oder Málaga einen Zwischenstopp einlegen. Sonne, warmes Wetter und günstige Preise – Spanien ist einfach perfekt!

Frankreich: Franzosen lieben das Reisen im eigenen Land. Kann ich ihnen nicht verübeln, denn es gibt richtig viel zu sehen: die Bretagne mit ihrer schroffen Landschaft, die Normandie mit den steilen Küsten oder doch lieber ein paar Fachwerkhäuser im Elsass? Zudem gibt es in Frankreich zahlreiche Campingplätze mit sehr guter Infrastruktur. 

Island: Dieses Land wird als Urlaubsdestination immer beliebter. Vor allem mit dem gemieteten Camper kann man die Insel sehr gut erkunden. Das Innenland ist kaum besiedelt und damit ein Traum für jeden, der abseits der Touristenmassen unterwegs sein möchte. 

Campen bedeutet Freiheit
Campen in der Natur – mehr Freiheit geht nicht

Ich hoffe, wir konnten dir mit diesem Artikel viele Fragen rum um das Mieten eines Campers beantworten und du startest schon bald in dein nächstes Abenteuer.

Hast du bereits Erfahrungen mit einem gemieteten Camper gesammelt? Dann lass uns in den Kommentaren daran teilhaben!

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Über den Autor

Hey, ich bin Francis – Weltenbummler, Blogger und Drohnenpilot. Seit Januar 2015 reise ich mit Bina um die Welt. Immer im Gepäck ist eine Kamera-Drohne, mit der wir die schönsten Plätze aus der Luft festhalten. Auf unserem Blog teilen wir mit dir die besten Tipps für deine nächste Reise. Hast du noch Fragen zu diesem Artikel? Dann schreibe uns doch in den Kommentaren!

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